#125 Lars Békési, Geschäftsführer des Verbands der kleinen und mittelgroßen Kitaträger e.V.
Shownotes
Vor 57 Episoden habe ich mit Lars Békési verabredet, dass wir uns in weiteren 57 Episoden wiedersehen und es war nun, kurz vor der Abgeordnetenhauswahl, soweit.
Er zog Bilanz über eine Legislaturperiode, die ungewähnlich war, in der aus seiner Sicht aber in der frühkindlichen Bildung mehr gelungen ist, als viele erwartet hätten. Gleichzeitig sprachen wir über offene Baustellen, wie den umstrittenen Partizipationszuschlag, vielen Kindern die gezielte Sprachförderung streichen wird und die holprige Digitalisierung der Berliner Kitas.
Und wir updaten die vergangenen Gespräche: noch vor wenigen Jahren haben Eltern in Berlin um jeden Kitaplatz gekämpft. Heute suchen viele Kitas händeringend nach Kindern. Was das für kleine und mittelgroße Träger bedeutet, warum uns aus Lars Békésis Sicht "Marktbereinigung" bevorsteht und wie wir die aufgebaute Infrastruktur bis zum erwarteten Geburtenanstieg retten können, besprechen wir genauso wie die großen Streitpunkte für die kommende Legislatur: die Beitragsfreiheit der Kitas, die aus seiner Sicht vorhandene Ungleichbehandlung von freien und staatlichen Trägern und die Frage, ob Eltern bald selbst für Betreuungszeiten mitzahlen müssen.
Eine Stunde, viele streitbare Positionen und ein Blick auf einen Teil dessen, was die nächste Berliner Koalition anpacken muss.
Danke für das Gespräch!
Transkript anzeigen
00:00:10: So, hallo und herzlich
00:00:11: willkommen zurück bei Herr
00:00:12: Fechner-Li zum Gespräch.
00:00:13: Mein Name ist Marco Fechne.
00:00:14: Dies ist Episode onehundertzwanzig und zwar eine Episode mit einem langen Vorlauf in einer langen Vorempfindung.
00:00:22: Mein heutiger Gast saß mir nämlich in Episode elf schon mal gegenüber und dann in Episode achtundsechzig also siebenundfünfzig Episoden später was dazu führte dass wir uns am Ende des Gesprächs dazu verabredet haben uns in weiteren sieben und fünfzig Episonen zusammenzusetzen.
00:00:38: Dies ist nun also heute Episode onehundzwanzig und ich freue mich, mir gegenüber sitzen zu haben.
00:00:43: Lars Bekeschi vom Verband der kleinen und mittelgroßen Kita-Träger in Berlin.
00:00:47: Hallo Herr Bekeski!
00:00:48: Hallo und welcome back kann man ja fast sagen.
00:00:51: Ja wir sind in der dritten Runde.
00:00:52: es freut mich.
00:00:53: Es ist tatsächlich kurz vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin.
00:00:57: Heute ist der.
00:00:59: Jetzt müsste ich noch mal ganz
00:01:00: kurz kommen.
00:01:00: Sechster August?
00:01:01: Der sechste August, genau!
00:01:02: Also
00:01:02: haben wir ungefähr... Was wird sein über den Daumen geschossen?
00:01:05: Dreiundvierzig, Vierundvierzig Tage bis zur Wahl?
00:01:07: Ja
00:01:07: irgendwie im Dreh, genau.
00:01:09: Also, ähm, genau, ich möchte heute mal ganz gerne gucken mit Lars Bickerschi.
00:01:13: Wie geht's den kleinen und mittelgroß Kita-Trägern in Berlin im Moment eigentlich?
00:01:17: Was ist so sein Fazit für die letzte Legislaturperiode?
00:01:20: Und was sind denn eigentlich so...?
00:01:22: Vielleicht ignennt es mal die Wünsche und Vorstellungen für die nächste Legislatur.
00:01:27: Wir haben ein bisschen was vor uns.
00:01:29: fangen wir mal ganz kurz an und holen die höhere Noteure ab, die vielleicht noch nicht seit Episode elf oder achten sechzig dabei sind.
00:01:35: Was ist der VKMK?
00:01:37: Wir sind ein Berufsverband.
00:01:38: Ein Verband der freien Kita-Träger.
00:01:41: im Land Berlin Und auch in anderen Bundesländern haben manche unserer Mitgliedereinrichtungen.
00:01:45: Wir machen frühkindliche Bildung In allen konzeptionellen Arten und Formen für die Eltern damit sie ihre Wahlfreiheit nutzen können.
00:01:52: Im berlin sind es über siebzehntausend Kitaplätze, die wir tatsächlich haben.
00:01:56: somit können wir fast Und auch richtigerweise sagen, dass wir in allen Kiezern vertreten sind.
00:02:01: Wir kennen ganz gut wie die Situationen in den einzelnen unterschiedlichen Gebieten der Stadt sind und betreiben denke ich doch auch erfolgreiche Lobbyarbeit weil das ist die Aufgabe von mir als Verbandsgeschäftsführer Lobby Arbeit für gute frühkindliche Bildung zu sorgen und für unsere Träger für gute Rahmenbedingungen zu sorgen.
00:02:18: Und streitbar mit der Politik und der Verwaltung zu sein um bestmögliche Lösungen zu erwirken.
00:02:25: Streitbar, so habe ich sie wahrgenommen in den letzten Jahren.
00:02:28: Sowohl als Verband also auch als Person.
00:02:30: Deswegen lassen Sie uns noch mal ein bisschen portiert zurückgucken.
00:02:34: Ihr Fazit vielleicht in... Jetzt machen wir mal ganz portiert in drei Sätzen für die letzte Legislatur.
00:02:42: Sie war kürzer als die üblichen?
00:02:45: Sie war aus frühkindlicher Bildungssituation erfolgreicher als erwartet?
00:02:51: Muss man positiv sagen?
00:02:52: Also seine Senatorin hat durchaus Einen guten Job gemacht ist nicht alles geworden, aber das kann man auch nicht erwarten.
00:02:59: Aber es ist vieles geglückt und Das sind die drei Sätze dass kann man so kurz zusammenfassen vielleicht konkreter werden.
00:03:06: was ist gut geworden?
00:03:07: also ich finde gut dass wir tatsächlich eine weiterentwicklung haben was die Gesprächskommunikation und der Umgang, der Verwaltung und der Politik mit allen unterschiedlichen Akteuren ist.
00:03:20: Die Trägerpluralität wird in Berlin tatsächlich gelebt und es reden alle miteinander.
00:03:24: das ist ein wirklicher Fortschritt, das war vorher nicht so Und alle wollen dasselbe und zwar das bedeutet erfolgreich auch zukünftig frühkindliche Bildung zu organisieren In ihren Bezirken, in ihren Kiezen und in den Regionen und das wird die größere Herausforderung sein.
00:03:39: Okay also wenn ich jetzt mal so summiere würden sie sagen oder Hab ich Sie jetzt verstanden?
00:03:44: Eine kleine Mentalitätswechsel im Blick auf die frühkündliche Bildung seitens der Verwaltung.
00:03:50: Ja, also die Hausspitze hat einen ganz anderen Einfluss gehabt.
00:03:53: in der Tat ob jetzt diese Nahtverwaltung per se an sich für Bildung jung und Familie und hier in dem Falle dann die Abteilung fünf wie Jugend einen kompletten Wechsel vorgenommen hat in der Mentalität das lasse ich jetzt mal offen.
00:04:07: Das würde auch streitbar sein.
00:04:09: Wir haben immer wieder Reibungspunkte, aber Reibungen erzeugt gute Ergebnisse und so kann es stehen lassen.
00:04:14: Oh da waren die ersten fünfzig Cent für die Bingo-Kasse.
00:04:20: Was ist denn?
00:04:21: Jetzt werde ich mal ein klein bisschen... Ich will nicht sagen negativ, aber gucke mal auf diese Seite!
00:04:27: Was ist dann vielleicht in der Legislatur noch nicht gelungen oder noch nicht so gelungen wie es sein sollte?
00:04:32: Wo hätte man weiter sein
00:04:34: können?!
00:04:35: Also wir hätten uns als Verband gewünscht, weil man frühzeitig angefangen hat und sozusagen die Senatoren hat tatsächlich allen die Hand gereicht um gute Rammigungen zu schaffen.
00:04:45: In diesem Fall geht es uns ganz gezielt um die Sprachförderung der Kinder in den Einrichtungen.
00:04:50: Da saßen wir frühzeitig zusammen bereits im November, Dezember.
00:04:54: vierundzwanzig haben über das Jahr fünfund zwanzig ganz viel diskutiert Und wir waren leider in der Minderheitsmeinung und haben gesagt dass was da als Idee entwickelt wurde der sogenannte Partizipationszuschlag Das heißt nichts anderes, als dass nur noch ein kleiner Teil der Kinder gefündert werden soll für die Sprachförderung.
00:05:10: Und zwar wenn ich Sozialmarker habe also wenn ich Teilhabe Bezug habe BUT Berlinpass genannt Wenn ich den besitze dann bekomme ich die Sprahrförderungen.
00:05:19: alle anderen Kindern Die auch einen Sprachführer Bedarf haben per se die man festgestellt hat Die gehen leer aus und das fanden wir nicht gut.
00:05:26: das fangen wir falsch.
00:05:27: es sind verdecktes durchaus sparen gewesen.
00:05:30: jetzt im zuge der angespannten Haushaltslage könnte man das immer manifestieren darin, dass es tatsächlich so eine Idee gewesen ist.
00:05:36: Das fand ich nicht gut, dass man da nicht sozusagen zugehört hat in dem Sinne, dass mans auch ändern wollte sondern man hat's mit der Peitsche durchgezogen des KitaVöG also Kindertagesfördergesetz im Land Berlin wurde in diesem Passus angepasst und verändert.
00:05:51: uns werden jetzt zum ersten, ersten siebenundzwanzig viele Kinder traurig werden weil sie diese Sprachförderung durch zusätzliche pädagogische Fachkräfte wir ja eingestellt hatten da nicht mehr erfahren werden, sondern nur alltags integriert mitschwimmend in den großen Gruppen.
00:06:06: Und das wird eine Herausforderung und das wird die größte Aufgabe unserer Messlatte auch sein für die nächste Koalition.
00:06:11: Das ist ja so ne Sonderdiskussion, die immer wieder geführt wird.
00:06:14: Spracherwerb, Alltagsintegriert oder durch gesonderte Förderungen Wartet wenn man es jetzt abwägen muss also ihr habt gesagt ist auch ein Stück weit einer Abwägung, die man treffen muss von der Haushaltslage.
00:06:25: wäre das nicht trotzdem die verantwortlichere Abwähigung gewesen?
00:06:30: Wenn man sagt die Kinder sind in Anführungszeichen sowieso Alltags integriert einen Kita Betrieb.
00:06:36: Ja und nein.
00:06:38: also ja bedeutet, man möchte hier alle Kinder fördern.
00:06:41: ich verstehe das auch dass man nur ein begrenztes Budget hat und guckt wie kann man es gezielter dieses Budget einsetzen?
00:06:46: Das war ja der streitbare Kurs.
00:06:47: da kann man ja machen.
00:06:49: Nur Sprachförderung hat nichts mit sozial bescheidenen Eltern zu tun ist man ziemlich deutlich sagen und das Kind braucht den Bildungsanspruch und ihn hat's und den müssen wir verwirklichen.
00:07:00: Sondern ich denke eher, es wäre klüger gewesen das was man halt auf der anderen Seite richtig gut gemacht hat, dass Kita Chancen ja.
00:07:07: Das ist ja gar nicht so schlecht!
00:07:09: dass man was auf den Weg gegeben haben andere Parteien haben vorher auch mitgewirkt und jetzt ist man soweit gekommen, dass man anderen Kindern auch den Zugang gewähren will.
00:07:16: Und Vereinfachung gemacht hat mit so einem Sprachfördergutschein die man automatisch dann bekommt um sich die Kinder in die Einrichtungen kommen und auch hinkommen können das ist ja ein guter Ansatz und dass man Verwaltungsprozesse optimiert hat.
00:07:25: aber ich bleibe dabei weil das war ja die Ausgangsfrage um die auch denn zu beantworten.
00:07:30: Man kann es so nicht verknüpfen und man muss dann die Wahrheit auch aussprechen und sagen wir haben nur Summe X als Geld Das können wir über die Kinder nur verteilen und ausgeben.
00:07:38: Das haben wir, das wäre die ehrliche Antwort gewesen statt es so zu
00:07:41: verstecken.".
00:07:43: Okay!
00:07:44: Sie haben jetzt gerade den Begriff Kitaschancenjahr genutzt?
00:07:46: Ich habe ja zuletzt eine Reihe an Stimmen gehört – ich hoffe der Klingel ist nicht allzu anäktotisch -, die aber eher gesagt haben, ah, ist nicht so gelungen wie man sich gerne hier wünscht hat.
00:07:57: Jetzt haben sie gerade gesagt, das ist eigentlich ganz gut.
00:08:01: Ja gut, weil der Prozess abgeschlossen wurde dahin gehen, dass wenn man's tatsächlich gesetzlich nomiert hat... dass man tatsächlich das was andere vorher nicht geschafft hat.
00:08:08: Das hat die Sanatoren, die amtierende im geschafft das schulgesetz anzupassen.
00:08:13: im paragrap fünfundfünfzig.
00:08:15: also dieses problem wie bekomme ich die kinder tatsächlich erstens in die sprachstands erhebung und gucke wie sie Welchen status sie haben und wir bekommen sie dann in die einrichtung.
00:08:25: wie kann ich sie fördern und stärken?
00:08:27: Das war sie nicht alleine.
00:08:29: es waren viele vorarbeiten auch mit dabei aber das ist halt gelungen.
00:08:31: so und jetzt des technische dahinter.
00:08:34: Wie gestaltet man den Prozess?
00:08:36: Unstrittig.
00:08:38: Also absolut unstrittigt, dieser digitale Prozess ist eine Mammutaufgabe und zum Teil eine Katastrophe gewesen.
00:08:45: Und ich hoffe für alle das es erfolgreich mündet und dass wir tatsächlich gute frühkindliche Bildung auch für diese Kinder organisieren können weil technische Schwierigkeiten waren extrem.
00:08:53: Kommen die Kinder an?
00:08:55: Ja ein!
00:08:56: Das werden wir jetzt erst feststellen wenn das neue Kita ja, das hat gerade angefangen in klassischer Weise zum August diesen Jahres, jetzt sind wir gerade am sechsten August.
00:09:04: Wir werden es feststellen wenn die ersten Gutscheine tatsächlich ausgereicht wären also im Februar siebenundzwanzig wenn wir wissen ob ist tatsächlich so anläuft wie wir es uns alle wünschen und hoffen... ...und die einzelnen Bezirke und die einzelne Schul-Jugendämter tatsächlich auch die Arbeitsmittel haben dann können wir vielleicht von einer Erfolgsgeschichte sprechen aber jetzt wäre's zu früh.
00:09:21: Dieser digitale Prozess den Sie gerade angeteased haben was meinen Sie damit?
00:09:25: Also positiv waren das man alle an Bord geholt hat und einzelne Prozesse im Mikromanagement tatsächlich ... versucht hat, aufzulösen und ganz viele Runden gedreht hat.
00:09:34: In größeren Runden, kleineren Runden... ...und Schulverwaltung, Jugendverwaltungen.
00:09:39: Alle waren mit dabei!
00:09:40: Das fand ich wirklich positiv und anstrengend zugleich.
00:09:43: Das meine ich damit dass man guckt hat wie man das hinbekommt und jetzt muss man gucken was die Kinder kann geiten.
00:09:48: Die klassischerweise immer noch mal da sind verschwinden oder nicht klappen.
00:09:53: also der Datenschutz könnte noch ein Hindernis sein.
00:09:55: Das IDCZ könnte ein größeres Problem sein oder auch nicht Problem sein also das zuständige IT-Dienstleistungssystem des Landes Berlins, wo über alles läuft und wir das ja auch benutzen müssen.
00:10:08: Das sind so die Felsen, die wir noch umschiffen müssen, um erfolgreich zu sein.
00:10:17: Wie viele Kinder erreichen Sie im Moment nicht?
00:10:20: Kann sie das ungefähr einschätzen?
00:10:21: Diese Fragen stellen wir regelmäßig.
00:10:22: Die haben ja auch in diesem Prozess gestellt.
00:10:24: und jetzt kommt es, das ist so ein herer Wunsch den ich schon von Anfang an immer hatte und gesagt habe Ich bin für ganz viel transparent.
00:10:31: Ich hätte gerne dass wir eine Art Dashboard haben.
00:10:33: Jeder dem Berlin, denen es interessiert kann auf diese Nahrsverwaltungsseite zum Beispiel geben Und kann alle Daten sich anschauen und gucken.
00:10:39: Aha!
00:10:39: So sieht's aus ... haben wir aber nicht.
00:10:42: Wir geben immer schriftliche Anfragen über politische Parteien, sieht man das dann manchmal über das Parlament?
00:10:47: Wo so ein paar AHA-Effekte kommen... Aber die Zahlen, die Zahl tatsächlich pro Bezirk ist sehr unterschiedlich und die tatsächlich erreicht wird auch sehr unterschiedlicher.
00:10:58: Jetzt kann man nicht sagen wie erreichen jenes mal tausend zweihundertfünfzig Kinder oder dreitausend Kinder.
00:11:03: So ist hier im Benchmark ungefähr die Range.
00:11:06: Wir wissen es nicht genau.
00:11:07: Okay!
00:11:07: Sie haben jetzt gesagt, die Zahlen sind oder die Ergebnisse sind sehr unterschiedliche zwischen den Bezirken.
00:11:14: Wie groß sind diese Unterschiede?
00:11:16: Also wenn man sich die alten Daten anschaut, alt heißt dahingehend, wenn sie zwei Jahre schon die letzte Erhebung gewesen sind.
00:11:23: Das ist recht alt wo man diese Sprachstandserhebung genommen hat und manchmal wurde es ja auch in der Presse veröffentlicht.
00:11:30: Das hat dann was mit den Strukturen großer Wahrscheinlichkeit, wenn die Strukture auch in Bezirk zu tun wie viele da gemacht werden.
00:11:35: Wie viele Kinder tatsächlich eingeladen wurden, so sprachstandserhebungen, wie viel nachgehalten wurde und wie sie tatsächlich im System angekommen sind.
00:11:41: Deswegen haben wir echt Unterschiede dass wir teilweise bei manchen nur dreißig vierzig Prozent erreicht haben und bei anderen aber sechzig-siebzig geschafft haben in den Bezirken.
00:11:49: So ist es in der Stadt unterschiedlich.
00:11:50: Wird ferole spannend, das müsste ich mal an anderer Stelle geben, falls nochmal Nachfragen nach erheben.
00:11:59: Sie sagten jetzt, da haben sie den Rückblick für vor zwei Jahren.
00:12:02: Das war ja vor der Novelle des Paragrafen fünfundfünfzig.
00:12:06: Also die gibt es auch schon ein bisschen länger?
00:12:07: Da ist ja jetzt keine Neuerfindung gewesen und man hat...
00:12:09: Nein!
00:12:10: Man hatte einen Haarsatz verändert genau so.
00:12:12: Also das ist alles eine neue Erfindung.
00:12:13: also die Idee war ja ich sage es mal zugespitzt.
00:12:16: Man möchte die Kinder nicht mit dem klassischen grünen Kübelwagen oder blauen Kübelwagen polizeilich vorführen in die Kita bringen.
00:12:23: zur Sprachförderung.
00:12:23: ... fühle ich naiv und fern.
00:12:26: Ich habe es provostpopulistisch zugespitzt gesagt, darum ging's ja das zu beseitigen... ... sondern andere Lösungswege zu finden und den Eltern auch kein Ordnungsgeld aufzudrücken weil es nicht durchgesetzt wird.
00:12:34: Das war jetzt die Idee dahinter.
00:12:35: Und wir haben alle schon dran gezogen um gezerrt also aller politischen Akteure,... ...und jetzt ist es wo es glaube ich soweit ist dass man sagen kann das ist ein Vorortschritt.
00:12:44: Dass es klappen kann.
00:12:45: und wie gesagt.... Ich bin zuversichtlich, ich glaube im Februar, wir haben das erleben.
00:12:49: Das ist deutlich besser geworden.
00:12:50: Wir hatten jetzt in den letzten Jahren immer wieder diese Diskussion.
00:12:52: also die ist so alt wie mittlerweile auch als Vater oder Vater bin... ...die Kita-Platzversorgung... ...im Land Berlin.
00:13:00: Die Firma war ja bundesweit aber natürlich auch in Berlin.
00:13:04: Jetzt gab es ganz lange Phasen wo man als Elternteil schon überlegt hat wem muss ich jetzt am Kuchen backen um irgendwo in der Kita einladen zu werden mein Kind mal vorzuführen?
00:13:14: Jetzt im Moment ist es so, dass viele Kitas tatsächlich händeringt irgendwie nach Kindern suchen.
00:13:19: Was aber auch stadtweit sehr ungleich verteilt ist.
00:13:21: wie ist das aus Sicht ihres Verbandes?
00:13:24: Wie stellt sich die Lage dar?
00:13:26: Ja genau!
00:13:27: Das ist das.
00:13:27: wenn wir jetzt den kurzen Rückblick, den wir einstiegs gesagt haben, Episode elf haben wir uns mal unterhalten.
00:13:32: Es war zwanzig zweiundzwanzig und dann hatten wir zwanzivvier und zwanziger unterhalten.
00:13:37: da war es in der Tat genau das wo muss ich einen Kuchen hinliefern damit ich ein Kitaplatz bekomme.
00:13:41: Es hat sich komplett gedreht.
00:13:43: Also wir haben mittlerweile die Situation, die wir als Verband frühzeitig und ich frühzeitig auch kommuniziert habe weil wir es erkannt haben in den einzelnen Zahlen schon.
00:13:50: Dass sie Probleme auf uns zukommen, die jetzt da sind.
00:13:53: Ich sage mal mit aller Deutlichkeit Wir werden eine Marktbereinigung erleben.
00:13:58: Die Frage ist in welcher Intensität und welche Stärke Und ob wir dann an allen Standorten regional standorten bezirklichen Bereichen Dann tatsächlich auch noch Angebote vorhalten können.
00:14:09: warum?
00:14:10: Weil wir haben einen Finanzierungssystem.
00:14:13: Das ist folgendermaßen aufgebaut, jedes Kind was in die Kita kommt bringt zusammen das Geld mit.
00:14:18: Für die Betreuung für die frühkindliche Bildungsarbeit.
00:14:21: Aber der Raum der vorher geschaffen wurde durch den Platzausbau wo der Mangel war Der ist ja gebaut, der Baukörper steht da.
00:14:27: und wenn wir jetzt nur eine fünfzig Prozent, sechszig Prozent Auslastung haben kann jeder ist jeder kreativ genug um weiß Da stehen Räume leer Die Miete muss bezahlt werden, die Nebenkosten müssen bezahlt sein Strom Wasser alles was so dazugehört.
00:14:39: Und das wird aber nicht bezahlt von den Kindern, die nie da sind.
00:14:41: Sondern von der Kinder, die da sind so um.
00:14:43: dieser Gap ist zu groß und das ist die Aufgabe oder die Herausforderung, die sich gravieren verändert hat.
00:14:48: Früher haben wir gekämpft um... ...die Plätze, die zu bauen schnell zu bauen und um die Fachkräfte.
00:14:54: und jetzt kämpfen in der Tat wie es gesagt wurde um die Kinder ein ausreichender Zahl tatsächlich auch in den Einrichtungen zu haben damit es tragfähig bleibt.
00:15:01: also Es werden Überlegungen angestrengt, ob ich, wenn ich zwei Einrichtungen habe der eine hat ... ... forty an einem hat, ... ... sixty Prozent Auslastung packe ich eine ... ... Kindergruppen sozusagen zusammen.
00:15:12: Geht das überhaupt räumlich?
00:15:13: Kann man das machen?
00:15:13: Sind es die selben Träger und unterschiedliche Träge?
00:15:15: ... all diese Diskussionen fangen gerade an.
00:15:18: Wie kann ich Zwischennutzungen gestalten?
00:15:20: Also kreative Ideen sind jetzt angesetzt, da sind wir eng mit der Senatsverwaltung auch im Aushausch... ...auch mit der Hausspitze und auch mit anderen Institutionen.
00:15:27: Da wird jetzt ernsthaft darüber nachgedacht.
00:15:29: wie kann man die Sozialinfrastruktur was Kita ja auch ist aufrechterhalten für die Zeit wenn es denn wieder mehr Geboten gibt bis dahin damit man eben Fehler anfühlen steht fehler zwei tausend sechs wo er die schon mal erfahren hat nicht widerhat dass man alles weggespart hat ... und dann teuer wieder neu aufbauen muss.
00:15:47: Das ist jetzt gerade die tatsächliche Aufgabe, ... ... wie vor uns
00:15:50: steht.".
00:15:50: Was wäre so Ihre Idee für diese Zwischennutzungen?
00:15:53: Haben Sie den im Griff gerade benutzt?
00:15:56: Ja, Zwischennutzung sind baurechtlich immer eine Herausforderung... ... also Brandschutz ist ein Thema zweiter Fluchtweg und so.
00:16:02: deswegen sind manche Sachen sehr eingrenzend.
00:16:05: Entscheint und pragmatisch ist es für uns, es gibt die sogenannte Sachkostenpauschale,... ...eine Pauschalfinanzierungssysteme für die frühkindliche Bildung.
00:16:11: das ist gut, also das heißt wir rechnen nicht... Papier ab, jeden Bleischöpf, jedes Klopapier rollen.
00:16:17: Sondern es wird eine Pauschale ausgehandelt mit dem Land Berlin und damit bestreiten wir das alles.
00:16:20: Das ist per se sinnvoll und die müssen jetzt anpassen in einem Bereich und zwar müssen wir anpassen.
00:16:26: Wir haben den Auftrag übernommen seitens des Landes Berlins frühkindliche Bildung zu organisieren Plätze zu bauen.
00:16:32: das haben wir gemacht.
00:16:33: Jetzt sind die Plätze da aber die müssen ja zumindest bis zum Status quo aufrechterhalten werden können.
00:16:38: dass was ich eingangs gesagt habe heißt Miete miet nehmen kosten.
00:16:42: deswegen werde ich In der Diskussion, ich würde nicht sondern bringe in die Diskussion mit ein.
00:16:47: Wir können das unterschiedlich jetzt formulieren aber letztendlich müssen wir eine Art Pauschale für diesen leerstehenden Raum übergangsweise mittein kalkulieren und einrechnen Und dann wird es funktionieren dass wir beim tag x wenn sie da mehr bin tatsächlich alle ein Infrastrukturen haben.
00:17:02: Das wäre einfachste weg fürs land berlin für den steuerzahl und für uns als träger Zu gucken dass die träger tatsächlich bis dahin auch überleben.
00:17:11: ums mal ganz deutlich zu sagen.
00:17:13: Sie hatten gerade gesagt, dass sie die jetzige Situation eigentlich vor ein paar Jahren prognostisch schon absehen konnten.
00:17:18: Jetzt haben sie gerade von einem Tag X in der Zukunft gesprochen, zudem wir diese Auslastung, die wir jetzt im Moment haben dann wieder brauchen werden.
00:17:24: Können Sie das abschätzen?
00:17:24: Waren auch dieser Tag X...
00:17:27: Ja, das ist die klassische Glaskugel.
00:17:29: Einerseits wird man denn mal als pessimist beschimpft und dann als Optimist oder was dazwischen.
00:17:34: Wir gehen davon aus so wie die Situation ist also Fakt ist, einerseits.
00:17:40: Die Beberboomer sind jetzt das große Thema an die Genehmigrente.
00:17:43: Es war eine große Kororte, große Menschenkororte als Generation da sind.
00:17:47: Jetzt sind die ganzen Nachfolgegenerationen deutlich kleiner als Kororte und jetzt kann man überlegen bekommen denn diese Kinder per See also die berfigen Mütter weniger Kinder ja oder nein?
00:17:59: Und dann kann man es mit den unterschiedlichen Generationen vergleichen.
00:18:01: momentan sind wir vielleicht ein bisschen weniger da aber ich glaube es ist nur ein verschiebe Bahnhof ... on-hold gesetzt dahingehend, wenn ich als junger Mensch weiß okay... ...ich habe eine Chance, dass ich ein Leben mehr aufbauen kann.
00:18:13: Wohnungssituationen,... ...eigentumswohnung als Idealwunsch oder Haus sogar als Wunsch,... ...kann ich mir das realisieren?
00:18:19: Finde ich einen richtigen Partner, Partnerin.
00:18:22: Dann kommt der Kinderwunsche auch wieder zum Tragen und dann wird es einen Nachholeffekt geben.
00:18:25: Denn wenn diese Kinder die jetzt gerade nicht geboren sind, werden dann durchaus wieder geboren werden.
00:18:30: Und dann haben wir Gesellschaftlich das den Tag X so.
00:18:34: Das hat dann auch was mit politischen Situationen zu tun.
00:18:36: Der Herbst wird ein interessanter Herbst, ein spannender Herbst dahingehend wo sich die Gesellschaft entscheidet hinzuentwickeln und je nachdem wie man dort abliegt umso schneller so langsam wird es stattfinden.
00:18:46: also ich glaube in drei bis vier Jahren werden wir wieder ein Geburtenzuwachs erleben.
00:18:50: Okay
00:18:53: diese diesen Rückgang im Moment aktuell bei den Kitaplätzen und dieser Bedarf hat irgendwie aufzufangen, die sie jetzt gerade schildert haben.
00:19:00: lässt sich da Irgendwie ein Unterschied erkennen, vielleicht bei den Größen der Kitas wie unterschiedlich schwierig die damit umgehen können.
00:19:09: Also wenn ich jetzt spekulieren müsste Kraft meiner Wassersuppe wurde vermuten den mittelgroßen Trägern wird es wahrscheinlich leichter fallen, das auszugleichen als vielleicht den kleineren Träger.
00:19:18: Völlig richtig erkannt Der Mittelgroße hat Kompetenzationsmöglichkeiten dass er mehrere Standorte hat sozusagen divers aufgestellt ist über den Stadten Gebiet verteilt und nicht an einem lokalen Standort ist, was vielleicht ein kleiner Träger hat mit zwei drei Einrichtungen der dann im Kiez geblieben ist.
00:19:34: Der hatte es deutlich schwieriger unstrittig.
00:19:37: Das ist so und warum wussten wir das?
00:19:39: Weil wir das ja als Brennglas-Situation in Pankow schon ab vierundzwanzig deutlich erlebt haben.
00:19:45: Da gab's schon Einrichtung da sind die Zahlen deutlich runtergegangen und das hat sich bewahrheitet über das ganze Stadtgebiet dass immer mehr wurde.
00:19:52: Deswegen werden die kleineren andere Lösungen ... suchen und finden müssen in ihrer Nische, dass sie überlebensfähig sind.
00:20:01: Haben aber den entscheidenden Vorteil.
00:20:03: Und zwar kleine Einrichtungen haben dann vielleicht ein Angebot.
00:20:07: was Eltern interessanter finden wiederum?
00:20:09: Kleinere Gruppen, Familieäre also diese Strukturen.
00:20:13: was manche Eltern aufsuchen war es einen größeren Träger.
00:20:15: ich sag mir jetzt mal einen der hat einem an einem Standort hundertzwanzig zweihundert Kinder ... zwei Etagen hausklassisch vorgestellt, ... ... Spielgruppen oben und unten im Haus.
00:20:24: Und er kriegt den ganzen Laden nicht mehr voll.
00:20:25: Der hat's ja ein schwieriger, der hat dann vielleicht ... ... hundert Kinder, hört sich viel an aber es sind für ihn nur ... ... fünfzig Prozent in der zweihundert Kinder hatte... ... und das kann es nicht wirtschaftlich betreiben.
00:20:34: Okay!
00:20:35: Und die schließen gerade auch.
00:20:36: Solche Einrichtungen schließen grade auf?
00:20:38: Also mit hundertfünfzig ursprünglich geplanten Plätzen oder mit Hundertfünftig zu einer Kind.
00:20:43: Die verschwinden gerade, also vom Markt so ein bisschen und die Kinder verteilen sich gerade in den Kleineren und anderen noch.
00:20:48: ja?
00:20:48: So ist das ein bisschen gerade eine Umverteilung.
00:20:50: Das haben wir schon.
00:20:51: Wie sind da die Verteilungen zwischen den Bezirken... wie hat sie sich entwickelt?
00:20:57: Ich nehme jetzt mal das Beispiel Brenzlauer Berg, weil es extrem plakativ ist.
00:21:02: Wo vor zehn Jahren nirgendwo Kita-Plätze gehabt, also da konnte man zwar drei Kuchen irgendwo hintragen.
00:21:06: gleichzeitig Heute, wenn man irgendwo durch die Gegend läuft, hängt irgendwie überall ein Zettel.
00:21:11: Wir suchen irgendwie ganz dringend Kinder.
00:21:12: Dafür habe ich mitbekommen, gibt es irgendwie andere Kieze oder andere Bezirke wo der Bedarf noch da ist?
00:21:18: Ja und dann würde ich den Verweis wagen wie ein Kita-Entwicklungsplan.
00:21:23: Kepp abgekürzt!
00:21:24: ... war ja früher immer mal ganz transparent, konnte man jedes Jahr schön sehen.
00:21:28: Jetzt muss man dann mal mit denen suchen aber der wird gerade neu vorbereitet.
00:21:31: Seitens des der Senatsverwaltung, zuständigen Senats-Verwaltungen... ...mit den Zahlen die alle drinstecken.
00:21:36: was ich so rausgehört habe oder was ich schon so verstanden ist dass man noch kleinsteiliger guckt jetzt also nicht nur mehr bei dem Bezirk sondern in Unterregionen und so ein bisschen kleiner um zu gucken wo sind noch Lücken?
00:21:47: Wo sind noch Bedarfe die man noch erfüllen muss gegebenenfalls einen Ausbau ist.
00:21:51: es gibt so kleine Bereiche in Spannau, Reinigendorf vielleicht so ganz kleine Mikrokosmin.
00:21:56: Und dann die zweite Frage ist ja die entscheidende Frage damit, wie können wir Synergien schaffen mit denen Ressourcen, die wir schon da haben Gebäude Einrichtungen?
00:22:04: Wie kann man das miteinander verknüpfen?
00:22:06: Das wird die Antwort sein aus unserem Kita Entwicklungsplan.
00:22:09: der wird wahrscheinlich im September Richtung Abgeordnahaus gehen und dann könnte man reinschauen.
00:22:14: Ich gehe davon aus dass die letzten Baumaßnahmen denn dieses Jahr oder nächstes Jahr sei ihren Ende finden.
00:22:24: Es ist verrückt, aber wir haben noch einen kleinen Kita-Platzausbau.
00:22:28: Tatsächlich, weil da sind Gelder gebunden also staatliche Fördergelder die dann sage ich mal zwanzig, einzwanzig zweiundzwanziger Antrag gestellt haben.
00:22:35: manchmal dauert das so und in so einem Bau anfängt.
00:22:37: Und jetzt sind manche mitten tatsächlich noch fertigstellen und haben diesen Problem.
00:22:40: Sie haben eine schöne neue Kita schönes Gebäude nur keine Kinder.
00:22:45: Keine Kinder kein Personal.
00:22:47: Ich würde mal sozusagen die Baustelle ein kleines bisschen wechseln, weil ihr sprachen sie ja davon.
00:22:53: Man muss in irgendeiner Art und Weise die Gebäude auch zwischendutzend nutzen und dass man die erhält.
00:22:58: Wie halten wir denn dieses Personal?
00:23:00: Also wenn ich mir jetzt vorstelle... Die Kinderzahlen gehen zurück.
00:23:03: Das gibt eine bestimmte Finanzierung für diese Kinder.
00:23:06: Sie sprachen ja davon!
00:23:07: Die Kinder bringen das Geld mit.
00:23:11: Dann werden wir in zwei drei Jahren vielleicht wieder einen Aufwuchs brauchen.
00:23:15: Wie kriegen wir eine Tinde?
00:23:16: so wie der Personal bis dahin nicht verlieren ...
00:23:19: Einsatz vorweg, dass es jeder noch verstanden hat.
00:23:22: Also die rückläufigen Kinder zahlen das ist ein Paradoxum und das ist wirklich sonderbar.
00:23:27: Wir haben rückläufige Kinderzahlen heißt aber im Umkehrschluss nicht... ...dass wir mit den Kindern, die wir derzeit im System haben weniger päsagogische Arbeit leisten müssen sondern einen deutlichen Zuwachs haben, einen Mehr haben.
00:23:37: Deswegen brauchen wir Mitarbeiter gut qualifizierte Mitarbeiter mehr denn je.
00:23:41: jetzt kommt die Frage wir haben vielleicht einen Überschuss mathematisch im System?
00:23:47: Die Wahrheit massiv spüren wir es noch nicht.
00:23:51: Es fangen Bewegungen an, Bewerbungsbewegung das andere sich woanders hin orientieren aber nicht so in so einer Flut wie man sich das vielleicht vorstellen würde und sagt auf dem Papier haben wir vielleicht tausend, zweitausend Menschen zu viel im System.
00:24:03: die müssen sich ja verwunderbar jetzt woanders wiederfinden.
00:24:06: diesen Run erleben wir nicht ist ganz leise und schleichend ist kein großeres System.
00:24:12: Und ich glaube auch ein Mentalitätswechsel findet bei den einzelnen Mitarbeitenden jetzt statt ... die bekommen das schon mit, dass es sich komplett verändert hat.
00:24:22: Wir haben keinen Arbeitnehmermarkt in dem Sinne mehr.
00:24:25: Was bedeutet das?
00:24:26: Dass er wenn ich einen Überangebot habe und ich kann überall hingehen... ... und weiß, ich komme sofort zum Arbeitsplatz dann ist die Qualität einerseits auch egal.
00:24:33: Jetzt wird wieder ein bisschen besser gefiltert.
00:24:35: wir haben eine Veränderung.
00:24:36: Das ist eine Qualitätschance.
00:24:38: Nichts Böses gegen Quereinsteigende gemeint gibt viele gute tolle Menschen dabei.
00:24:42: aber es wird genau darauf hinauslaufen weil es finanziell so ist wie die Kita-Finanzierung ist, dass man die Fachkräfte dann eher behält als die Quereinsteigen um seine Personalschlüsse zu erfüllen, der gesetzlich definiert ist und gute pädagogische Arbeit vorzuleisten.
00:24:55: Das wird so eine Veränderung sein und Richtung Hort wird auch keine große Abwanderung sein.
00:25:00: Und in den Nachbarregionen Brandenburgs haben wir auch keine massive Situation erlebt, dass da ganz viele weggewechselt sind.
00:25:07: Das waren ja immer so große Annahmen, das ist nicht momentan.
00:25:09: Ja
00:25:09: gut!
00:25:09: Wir hatten ja auch vorher einen sozusagen einen Mangel an Fachkräften.
00:25:13: also wir kommen ja nicht von alle super bei hundert Prozent ausgestattet sondern... Er war ja da drunter irgendwo gewesen.
00:25:21: Also wie Sie gerade sagten, sind bestimmt auch tolle Menschen mit dabei uns an den Quer entsteigenden.
00:25:24: aber es ist natürlich ganz gut wenn sich diese Berufsfeld noch mal ein bisschen professionalisiert.
00:25:27: dadurch oder wieder...
00:25:29: Naja also die sind schon zum Teil professionell und Gott ist Gottes Wille.
00:25:32: Die
00:25:32: meinen jetzt im Gesamtdurchschnitt ne?
00:25:34: Also wenn ich halt sehr viele Quer-und-Seiten-Einsteigen irgendwie drin habe in diesem Berufsfeld dann macht sie dir trotzdem Watt an.
00:25:39: Du musst
00:25:39: trotzdem die Lanze brechen für unsere multilingualen Träger Mit der Mehrsprachigkeit.
00:25:44: Das sind ja hoch ausgebildete, exzellente Menschen aus dem Ausland mit einem Education Bachelor und Master vielleicht, die aber im deutschen System nicht so anerkannt werden und gelten dann als Quereinsteigen.
00:25:54: Obwohl sie tatsächlich per se vielleicht sogar besser ausgebildet sind?
00:25:59: Aber auf dem Papier anders weg... ... gelten.
00:26:01: Das sowohl als auch nur beide Seiten, deswegen wollte ich es noch mal gesagt haben das ist nochmal ganz wichtig in der Situation.
00:26:07: aber ja jetzt war die Frage haben wir zu viel Personal?
00:26:10: wie kriegen wir das Personal oder können wir gut filtern?
00:26:13: Man kann ein bisschen rausfiltern... Als Träger und auch als Teams miteinander.
00:26:17: da wird sich was finden und auch da ist das Land Berlin Mancherseits ein Vorreiter.
00:26:25: wieder also für Berlin.
00:26:27: allgemein gesprochen berlin ist ja so typisch dafür alles was nicht geht.
00:26:30: In der bundesrepublik ist alles misster in berlin sagt nur BR Stuttgart ein zwanzig.
00:26:34: lassen wir jetzt mal aus dem vor und aber es wird immer vergessen was... ... Gutes auch aus Berlin kommt und es wird nicht so gesprochen.
00:26:41: Und dann muss man ehrlich sagen, die frühkindliche Bildung hat doch deutlich besseren Stand als viele denken... ...und das ist jetzt auch so.
00:26:47: die Weiterentwicklung was man schon im System eingebracht hat an Möglichkeiten,... ...und jetzt entwickelt man halt auch sozusagen Karrieremöglichkeiten und Chancen für diese Menschen,... ...sozusagen der Inklusionsteilhabe,... ...dann Sprachförderfachkraft zu sein Erzieher für Sprachörderfach Kraft Zusätze hier Sachen.
00:27:05: Das ist gar nicht so schlecht und dadurch professionellisieren wir auf das System.
00:27:08: Okay.
00:27:10: Jetzt sind wir immer noch so ein bisschen in dieser, ich sage mal Bestandsaufnahme der Gegenwart und ich mache ja mit diesem Podcast auch relativ viele Themen und ich merke auch immer wieder, ich habe auch immer einmal wieder so blinde Flecken, wo ich nochmal hingucken müsste oder die vielleicht noch gar nicht sehe selber.
00:27:26: Deswegen gebe ich Ihnen die Frage jetzt mal ganz offen weiter.
00:27:30: Welchen Punkt würden Sie doch ansprechen wollen?
00:27:32: Oder was wäre Ihnen jetzt wichtig in dem Zusammenhang mit Bestands-Aufnahmen, was jetzt vielleicht bisher noch nicht Thema in diesem Gespräch war?
00:27:37: ...
00:27:39: Bestandsaufnahme ist, dass wir jetzt mittlerweile ein bisschen im Übergang schon in der Situation.
00:27:45: Also haben ja uns nur die Berliner Glocke angeschaut.
00:27:49: Jetzt müssen wir den Schritt wagen über den Tellerrand zu schauen auch auf die Bundesebene.
00:27:52: Bundesebne meine ich damit.
00:27:54: da gab es dann auch politischen Wechsel... ...dass wir einen sogenanntes Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz eigentlich mal hatten Kita Qualitätsgesetz hatten also das sind Bundesgelder hat man sich versucht darauf zu verständigen Handlungsfelder zu schaffen ... deutschlandweit worauf fokussiert man sich, wo gibt der Bund Geld dafür und was setzen die Länder um?
00:28:12: Der nächste Schritt war jetzt gewesen das sogenannte Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz.
00:28:15: Wollte man machen, dann wollte man drei Schritte machen und drei entscheidende Schritte wie man festgestellt hat Fachkraft Bindung und Gewinnung Qualifizierung und Sprachförderung.
00:28:25: Jetzt hat man es ein bisschen weiter entwickelt.
00:28:26: ich habe Spaßenshalber mal gesagt ist da so ein SC davor ja Sportklubmäßig SC Kita-Qualitätsgesetz?
00:28:33: okay.
00:28:33: jetzt heißt es SC QE Gehgesetzentwurf, völlig sperrig.
00:28:38: Aber was will man damit erreichen?
00:28:43: Der Entwurf ist jetzt raus.
00:28:45: also die Katze ist aus dem Sack und wenn man so ein bisschen raushört Die Länder schlucht zu uns sagen das es auch alles misst.
00:28:50: Das können wir uns gar nicht leisten.
00:28:51: Es ist auch gar nicht was wir verabredet haben Und wie soll man das denn bezahlen?
00:28:57: Wir als Verband und als vokmk sehen das ein bisschen differenziert.
00:29:01: wir finden gut Einerseits, dass man tatsächlich den Schritt gewagt hat Qualitätsstandards zu verabreden gemeinschaftlich mit allen.
00:29:08: Auch wenn es vielleicht ein bisschen später kommt nicht zwanzig, siebenundzwanzig?
00:29:11: Vielleicht nicht acht und zwanziger vielleicht erst alles zusammen zwanzigaus.
00:29:14: Aber es würde kommen so.
00:29:15: Und jetzt ist die klassische Diskussion wer bezahlt was.
00:29:18: Annexität thematik ist das also umgangssprachlich gesagt wer bestellt muss auch bezahlen.
00:29:24: Das ist so die Diskussion Wer bezahlt denn jetzt die ganze Kiste?
00:29:27: Und da streitet man sich gerade.
00:29:28: Man streitet sich mal halt wieder ums Geld.
00:29:30: und das ist jetzt die Bestandsaufnahme, wir sind jetzt im August.
00:29:35: Wir haben ein Gesetzesentwurf der muss mit Acht- und Krach noch bearbeitet werden und könnte im optimalen Falle zu Weihnachten diesen Jahres vielleicht noch tatsächlich durchgewunken und positiv durchgewungen werden, dass sie alle auch was verständigt haben, dass zum ersten, ersten, siebenundzwanzig tatsächlich weitere Förderung möglich sind und weitere Gälder vom Bund laufen oder vom Land laufen und das tatsächlich umgelöst.
00:29:56: Was heißt das?
00:29:57: Sprachförderung, Sprachstandserhebung.
00:29:59: In Berlin nennt man das Bio-Kids-Verfahren, Beobachtungsdokumentationen.
00:30:02: also um Schlagwörter zu nehmen und alles was wir schon haben tatsächlich auch weiter zu finanzieren.
00:30:06: wenn der Tag X kommt, der erste, erste, siebenundzwanzig wird kein solches Gesetz haben.
00:30:11: Dann dürfen die Parteien, die sich jetzt zur Wahl aufgestellt haben für den zwanzigsten neunten zum Akkuortenauswahl und irgendeine Koalition danach bilden.
00:30:18: dürfen sie sich dann tief und ehrlich in die Augen schauen.
00:30:20: Und wir werden genau auf die Finger schauen, was Sie da machen... ...und dann sagen wie Sie die Haushaltslücken, die dadurch entstanden sind tatsächlich befüllen wollen?
00:30:27: Was ist es Ihnen wichtig?
00:30:28: oder was ist Ihnen nicht wichtig?
00:30:30: Das ist der Lackmustest zum Schluss.
00:30:31: Okay!
00:30:32: Was wäre denn Ihre Wunsch-Priorisierung für den Fall?
00:30:37: Also dass Sie sich nicht wünschen, das ist klar geworden.
00:30:39: aber wenn das so sein sollte?
00:30:42: Also Fakt ist – ich glaube jetzt hat jeder politische Akteur schon verstanden – frühkindliche Bildung ist Basis ist das Fundament, dass gelegt wird um erfolgreiche Schulkarrieren auch Bildungskarriere zu ermöglichen.
00:30:54: Weil man lernt einfach vom Null bis dritten Lebensjahr v.a.
00:30:57: viel dann bis zum Sechsten bis zum Schulantritt lernt man auch sehr viel und diese Lernkurven sind menschlich so werden deutlich weniger.
00:31:03: Und ich glaube die Lernkurven und die Erfahrungen der Politiker sind alle da, die wissen das alles muss nur in die Umsetzung geben.
00:31:09: Das heißt frück in die Bildung sind Investition in die Zukunft um später ... Menge Nachfolgekosten sich zu ersparen.
00:31:18: Die Frustration in den Grundschulen, sich zu ersparen,... ... dass sie dann dort sagen, die Kinder können ja noch gar nix... ...die können nicht richtig reden, die können nicht stillsitzen, die klassische Schnülsenkel binden,... ...dann können Sie sich nicht die Zähne putzen.
00:31:30: und dann sind wir schon weil ganz viel Mikrothemen-Schulessen, Kita essen können.
00:31:33: also wir können da ganz viel aufmachen.
00:31:35: Deswegen ist mein Wunsch oder meine Hoffnung,... ...das man es tatsächlich so versteht das Bildung für alle kostenfrei bleibt Und ein Grundvoraussetzung ist, dass die frühkindliche Bildung genauso damit zuzählt und das sie das Fundament ist.
00:31:50: Und dass man dadurch mittelfristig im Schulbereich eine Menge Geld für Nachschulungen nach Qualifizierung sparen kann weil wir haben das Geld nicht mehr.
00:31:57: also müssen das klug investieren und es wäre dort am Anfang und dann natürlich im Übergang zur Schule.
00:32:04: Kita Grundschule muss man gucken da auch da macht man gerade eine Menge schon und guckt wie man es verbessern kann.
00:32:09: Das ist so der Weg den ich mir wünsche für die Kinder einerseits und natürlich als Verband und für die Träger.
00:32:17: Dann habe ich gerade auch in dieser letzten Legislatur, diese Legislatur jetzt zu Ende geht, Interessanten... Ich will es gar nicht Mentalitätswechsel nennen aber da gibt ja ganz lange in dieser Diskussion schon was ist eigentlich der Bildungsauftrag von Kitas?
00:32:33: Haben die Kitas die frühkindliche Bildung hat ihnen einen eigenen Bildungsaftrag oder ist deren Auftrag auf die Schule vorzubereiten?
00:32:41: Im Moment diskutieren wir sehr stark darüber, seit langem schon insbesondere im Bereich der Sprachförderung.
00:32:46: die Kitas müssen auf die Schule vorbereiten.
00:32:48: Jetzt haben Sie gerade auch gesagt wie sehen sie das?
00:32:53: Die Vorbereitung
00:32:53: bedeutet für uns ab dem ersten Tag beginnt in der Kita frühkindliche Bildungsarbeit mit dem herren Ziel Kinder wachsen, Kinder werden älter erfolgreich auch eine Schulkarriere Bildungs Karriere zu erreichen.
00:33:05: aber und den Zahn ziehe ich allen ganz deutlich dass Vorschuljahr ist damit nicht gemeint.
00:33:10: Wer glaubt, dass man mit dem Vorschuljahr die Schulbefehlungen retten kann?
00:33:14: Der ist, ich sag's mal, salopp naiv.
00:33:17: Wohnt vielleicht im Norden der Stadt?
00:33:20: Weiß ich nicht.
00:33:21: Lassen wir die Spitze... Also passt halt nicht!
00:33:25: Nicht die Spitze, sondern ich meine es passt einfach nicht als Vorschul zu nehmen.
00:33:27: Sondern frühkindlich Bildungs einfach viel mehr.
00:33:30: Es ist auch nicht nur die Sprachförderung und Sprachkompetenz, sondern es sind Kognitivfähigkeiten, Sozialkompetenzen, motorische all diese Dinge.
00:33:37: und man kann das nicht einzeln isoliert betrachten, sondern Kinder lernen auch im spielerischen System auch miteinander.
00:33:43: Und das kann man aber beobachten... Was mein ich damit wenn Kinder auf den Tisch springen und wieder runterspringen oben unten?
00:33:48: Da haben sie ja schon was gelernt.
00:33:49: Haben auch eine räumliche Vorstellung gelernt und macht etwas im Gehirnverknüpfung so ganz einfach ... ein dieser Beispiele.
00:33:56: Und deswegen ist diese klassische Vorschule ... ... das Gesohn nicht ausrechnen oder weil es jetzt angesprochen wurde, dann nehme ich das auch mal dazu.
00:34:03: Nächstes Streitbarer Punkt ist die Klasse Null.
00:34:05: KlasseNull ist ein Projekt was privatwirtschaftlich mitfinanziert wurde um Kindern Möglichkeiten zu geben das Schulbefähig zu wehren... ...um Sprachdefizite und sonstiges so haben die angeblich vorher nicht in der Kita waren.
00:34:19: Dafür haben wir das Guitarschancen hier ... die Kinder sollen ja an die Kita kommen.
00:34:22: Und sie bekommen einen Gutschein für fünf Tage mit ... ... sieben Stunden am Tag dort vor Ort zu sein?
00:34:29: Genau,
00:34:29: das war vorher anders vor der Urwelle.
00:34:31: Die ein zwei Stunden, die das mit der Klasse Null ist, ... ... das sind Placebo-Effekte.
00:34:36: Ich finde es gut dass sich Menschen dafür engagieren und das machen... Das muss man mal anders organisieren.
00:34:40: Also wir müssen einen anderen Mantel drumherum geben und es ist effizienter, das über die vollkindliche Bildung zu machen.
00:34:45: So, das ist der Punkt den man sagen muss weil das war jetzt die Frage,... Wir bereiten indirekt vor, aber nicht direkt.
00:34:51: Und wir sind nicht die verlängerte Werkbank sozusagen um das Stillsitzens per See und Stifthaltens per se abzuprüfen Sondern es sind deutlich mehrere Dinge.
00:35:03: Wie kann man denn... Es ist ja auch so eine Diskussion, die wir seit Jahren führen Solange ich jetzt mich in diesem Bereich irgendwie mit rein hänge.
00:35:11: wie kann man den Übergang von Akida zur Schule insbesondere mit Blick auf die Verzahlung der Bildungs-Einrichtungen verbessern?
00:35:18: Weil das Problem ist ja immer, gerade im Kita-Bereich.
00:35:21: Wir haben ganz viele Kita-Träger unterschiedlicher Größe wir haben Grundschulen mit einem festen Einzugsgebiet.
00:35:29: Ihr kann aber nicht sagen alle Kitas die jetzt irgendwie drum herum liegen werden hinterher in ihre Kinder in diese Grundschule entlassen weil es so funktioniert der Logik dieses Systems nicht.
00:35:42: Wie kann man das verbessern?
00:35:43: Das ist ein guter Ansatz.
00:35:44: Ich bin dankbar, dass die Frage auch gekommen ist um diese Brücke tatsächlich zu bauen.
00:35:49: Da sind zwei Hebel.
00:35:50: der erste Hebel.
00:35:51: Der Wahrheit ist frühkindliche Bildung wird von freien Trägern mit über achtzig Prozent der Einrichtungen betrieben.
00:35:57: wir sind also systemrelevant.
00:35:59: Wir bilden das alles ab und haben genau das beschrieben, dass es kleinste Einrichtung kleine reine mittelgroßeinrichtungen gibt in unterschiedlicher Kohle Und die dann vielleicht mal eins zwei vielleicht fünf Kinder in die Grundschule entlassen so wie es beschrieben wurde im Kiez oder nicht.
00:36:12: in dem Kiez Und den Grundschulen kann man nicht den Vorwurf machen dahin gehen.
00:36:16: Die sind engagiert, die wollen aber sie können.
00:36:18: idealerweise hätten Sie gerne einen Klassen-Satz.
00:36:21: Den klassischen Klassen Satz?
00:36:22: Dann können wir schön mit allen reden und dann können die sich gut organisieren weil sie auch nur eine gewisse Stundenkondigenz zur Verfügung haben um das vorzubereiten.
00:36:29: Und da fangen die Probleme an.
00:36:30: Klassensatzzituationen haben wir nicht.
00:36:32: Die Zeit haben mir nur begrenzt.
00:36:34: also der unser Vorschlag den wir schon mal in die Diskussion eingebracht haben Ergänzend dazu, alle Curricula sich anzuschauen was die frühkindliche Ausbildungs-Situation ausgeht der nächsten Fachkräfte und der Grundschulpädagogen.
00:36:46: Dass sie ein gemeinsames verschneidenes Semester haben wo die sozusagen Netzwerke bilden können auf einem niedrig schwelligen Ebene.
00:36:53: Sie kennen sich menschlich Sie haben kennengelernt wie die Arbeitsprozesse des anderen dort sind.
00:36:58: in dem Moment ... und dann entstehen halt genau die Synergien, dass man vielleicht auf kurzen Wege das auch mitmacht.
00:37:03: Ergänztens dazu,... ... dass man natürlich nochmal als Verwaltung... ...und als Politik denn entscheiden muss und gucken muss,... ...muss ich vielleicht den Grundschulpädagogin noch zusätzlich Stunden gewähren dafür,... ...damit sie diesen Job tatsächlich adäquat umsetzen können... ...mit den Kollegen aus der Kita?
00:37:17: Das wäre so der Punkt.
00:37:18: Und in den Korrigilas müsste es verbindendlich drinstehen, sonst passiert's nicht!
00:37:22: Okay.
00:37:23: Ich würde mal jetzt.... den Blick nach vorne richten.
00:37:26: Wir haben es jetzt schon ein paar Mal gesagt, wir sind sozusagen vorne abgeordneten Hauswahls.
00:37:30: Sie hatten vorhin gesagt, das sind dreiundvierzig Tage.
00:37:32: Ich nehme jetzt einfach mal so an, ihr kannst jetzt nicht nachrichten auf die Schnelle.
00:37:35: Bestimmt wird's zu sein irgendwie in dem Dreh.
00:37:37: wie auch immer ist auch egal ob es dreinvierziger oder achtundviertiger und zwölftage sind.
00:37:42: Irgendwann gibt es eine neue Legislatur.
00:37:43: Es gibt einen neuen Senat voraussichtlich ab Oktober diesen Jahres wenn man seine Erfahrungswertung glauben möchte.
00:37:50: Was wären denn so Ihre Wünsche als Verband an einen nächsten Sanat, an eine nächste Sanatskoalition?
00:37:56: Was sind die Themen, die dringend angegangen werden.
00:37:58: Also
00:37:58: wünsche nicht sondern klare Botschaften und klare Lösungsvorschläge oder klare Aufträge.
00:38:02: also der erste ist tatsächlich so wie es viele jetzt in ihren Wahlprogramm versprechen Nicht für Versprechen, sondern auch in den sogenannten Sondierungsgesprächen.
00:38:11: Das ist so manifestieren und den Koalitionsvertrag auch reinzuschreiben... ...und nicht nur mit losen Prüfaufträgen,... ...sondern tatsächlich frühkindliche Bildungs-, einer Bildungssystematik aufbauend im System.
00:38:21: Einstieg, Kita, dann kommt die Schule das so zu verstehen und die Verzahnung tatsächlich auch umzusetzen.
00:38:28: Und das als Investitionschancen zu sehen?
00:38:31: Und auch mit dem Stolz durchaus da durch die Gegend zu laufen, dass in der Frühkindgebildung ganz viel schon geleistet wurde.
00:38:37: Also andere Bundesländer beneiden uns im positiven Sinne.
00:38:40: Darf man nicht so oft sagen?
00:38:41: Aber ist es in diesem Falle so... Es gibt Flächenländer, die würden sich das wirklich wünschen Ähnliches zu haben.
00:38:49: Das was wir hier haben So!
00:38:51: Das gehört auch dazu zur Wahrheit dazuzusagen Wir haben schon etwas Gutes aber wir müssen's erhalten und verbessern und vereining muss man Ganz ehrlich und transparent damit umgehen.
00:39:01: Es gibt ja sogenannten die Eigenbetriebe, die staatlichen Systeme oder die staatliche Kitas und da muss endlich aufhören diese Versuch.
00:39:08: man möchte die ein bisschen anders behandeln als denjenigen sondern Wettbewerbsfähigkeit bedeutet und Chancengerechtigkeit bedeutet auch der Träger-Ebene für alle dieselben Voraussetzungen allen dieselben Chancen und nicht versteckte Mauschelpakete.
00:39:20: Wo sehen Sie denn den Versuch dieser Träge unterschiedlich zu behandeln?
00:39:25: Es erleben wir doch schon, warum erleben?
00:39:28: die Situation ist ganz einfach.
00:39:30: Die Eigenbetriebe haben eigene gesetzliche Situationen, die sind Richtung Bezirkshaushalte mitgekoppelt.
00:39:35: Also von Landbetrieben?
00:39:36: Ja
00:39:37: genau, die von Land Betrieben sind rechtlich anders aufgestellt als wir.
00:39:40: Bei uns ist es so aufgestellt das sind gemeinnützige GIMBHs und im häufigsten Falle und das heißt nichts anderes, gemeinnutzig bedeutet dass man auch nur gewisse begrenzte Möglichkeiten hat für Rücklagenbildung.
00:39:53: Wir können für schlechte Zeiten gar nicht vorsuchen.
00:39:55: Jetzt sind wir in einer herausfordernden Situation, da hätten vielleicht gar nicht so viel Rücklagen und wir müssen uns am freien Marktkredit organisieren wenn wir überleben wollen.
00:40:03: die Kreditzinsen sind gestiegen und die Eigenbetriebe können einfach beim Bezirk mal kurz anklopfen die sagen hallo finanzenator sieht nicht so gut aus.
00:40:12: könntet ihr uns mal Geld vorschießen?
00:40:14: ist auch geliehenes Geld?
00:40:16: Das kommen sie deutlich leichter.
00:40:17: Und da steht dann halt in so einem Eigenbetriebsgesetz drin, die müssen das dann wieder zurückzahlen in guten Zeiten.
00:40:24: was ist aber wenn drei vier Jahre keine guten Zeiten sind und es minus sich immer mehr aufbaut heißt der Steuerzahler-Zeitz war einmal und das ist meine ich damit mit der Wettbewerbsverzerrung?
00:40:32: da muss man ehrlich miteinander umgehen.
00:40:34: Ich würde dem Land Berlin nicht absprechen dass man das machen kann nur muss man es transparent kommunizieren.
00:40:38: Okay gibt's weitere Gedanken die Sie noch haben zwischen den nächsten Jahren?
00:40:45: Ja, es gibt
00:40:46: ganz viele Gedanken.
00:40:47: Also wenn man sich das so anschaut wie kann, kann man sozusagen das gesamte System stärken ist letztlich der Weg dahingehend dass man auf Bundesebene vielleicht doch von Beland Berlin noch lernt.
00:41:04: Das war sich blöd dann manchmal.
00:41:05: aber was meine ich damit?
00:41:07: Schauen wir uns das System an.
00:41:09: Das könnte durchaus auch reizvoll für andere Länder sein ein gutes System tatsächlich zu haben und es liegt wahrscheinlich daran, dass wir so streitbar und so gut mitgearbeitet habe.
00:41:18: Ich weiß ja, sie lachen aber...
00:41:20: Nein ich hab mir gerade vorgestellt wie das in Bayern ankommt wenn man sagt also lieber Bayern jetzt oder andere Bundesländer.
00:41:27: Schaut
00:41:27: auf diese Stadt!
00:41:28: Ja die München werden das durchaus wissen.
00:41:32: da gab's ja mal die sogenannte Münchner Förderformel die auch Menschen um die Ohren geflogen sind und ist schwierig.
00:41:38: aber jetzt mal ganz ernsthaft.
00:41:40: Oder bei die Fische auch, das gehört dazu zur Wahlkampfsituation von den Einzelnen.
00:41:45: Ich mach das fass auf!
00:41:46: Das gehört dazu.
00:41:46: wir müssen doch überlegen wenn die Haushälte leer sind kein Geld mehr da ist wie bezahlen wir das System?
00:41:53: und ich hole jetzt mal diesen rosa roten Elefanten auf dem Tisch Beitragsfreiheit der Kitas.
00:41:59: Das ja die goldene Kuh.
00:42:00: Können wir uns die noch leisten oder können sie uns nicht leisten?
00:42:03: Ist die Frage Manche Bundesländer führen die Diskussion schon ... und versuchen, einen Weg zu finden.
00:42:09: Wie können wir überhaupt Geld generieren, dass wir das überhaupt vor Ort aufrechterhalten?
00:42:13: Das Land Berlin wird es ebenso treffen... ... um die ganzen Leistungen wie wir derzeit haben, zu refinanzieren.
00:42:19: Und dann sage ich ganz ehrlich, wir als Verband haben eine ganz klare Auffassung dazu,... ...und ich genauso.
00:42:24: Die beitragsfreie Bildung ja!
00:42:26: Das ist ein unanunstößiges Thema.
00:42:28: aber wir müssen über die Zeit reden.
00:42:30: Wir müssen über diesen Wunsch und einige Eltern, die es auch gibt immer reden in der maximalen Flexibilität.
00:42:35: Was heißt das?
00:42:36: Ich möchte mein Kind überall schnell reingehen oder rausgehen und in eine andere Einrichtung geben.
00:42:40: Oder es soll vielleicht neun bis zehn Stunden betreut werden, das muss abgestuft werden.
00:42:45: also nochmal die sieben Stunden am Tag wo auch der Sprachförderung stattfindet für die Kinder mit den Sprachörderbedarf.
00:42:52: diese sieben stunden im Gesamtheit sind Bildungszeit und Sie sind kostenfrei und haben kostenfrei zu bleiben.
00:42:57: aber über die Randzeiten Betreuungsrandzeiten oder Betreuingszeiten die dann trotzdem noch anfallen darüber kann man nur in der Tat eine Diskussion führen, die offen ist und mit dem Ergebnis wo man dahin kommt ob da nicht eine gewisse Beteiligung andere doch wieder von nöten ist um es alles aufrecht zu erhalten.
00:43:15: So das gehört dazu.
00:43:17: die Diskussion wird kommen.
00:43:18: ich weiß es hört keiner gerne aber genauso wird sie kommen.
00:43:21: und der zweite Punkt wird auch sein die Verantwortlichkeit zu gucken.
00:43:25: wir haben ganz viel nur angerissen aber Qualitätsthemen werden fachlich diskutiert.
00:43:31: Wie kann man manche Dinge besser machen, wie kann man Entlastungen für Pädagogen organisieren?
00:43:35: Wir können noch bessere frühkindliche Bildung organisieren und messbar machen.
00:43:40: Nur zur Wahrheit gehört auch was ich gerade angedeutet habe Eltern gucken häufig auf Flexibilität.
00:43:46: Die gucken nicht Ist die Qualität gut?
00:43:48: Nicht alle aber viele und sagen sondern wo ist es billig?
00:43:52: Wo ist das schnell?
00:43:53: wo kann ich mal hingehen was mich nicht zusätzlich kostet?
00:43:55: Ich bin bewusst ein bisschen zugespitzt gesagt Aber viele werden's verstehen was ich damit mein.
00:43:59: Das gehört auch dazu, weil wir machen vielleicht dann eine fachthematische Überlegung die in der Realität komplett vorbei ist.
00:44:05: Aber wir müssen die Eltern genauso mit abholen.
00:44:07: Die müssen es ja auch überzeugend sicher wissen.
00:44:09: und letzte Diskussions-Ebene, die ich auch den politischen Akteuren gerne wieder zuufe ist, sollen sich da endlich mal ehrlich machen.
00:44:16: also das Schulessen ist kostenfrei.
00:44:19: In der Kita ist das Essen kostenpflichtig.
00:44:23: Wir sind jetzt dazu verpflichtet, als Träger mit den Kindern Zahnhygiene zu betreiben.
00:44:28: Zähne putzen richtig – mit Fluid, Zahnpasta
00:44:30: etc.,
00:44:30: haben wir sowieso alles schon vorher gemacht, Zahnhygene und so dazu.
00:44:34: Und in der Schule nochmals ist das ersten Kosten frei aber Zähneputzen gibt es da nicht mehr weil vorher war das Argument gesunde Zähnen wichtig um gesunde Ernährung gesund zu sein.
00:44:43: Alles richtig!
00:44:44: Aber
00:44:44: ich glaube des Paradoxes ist sichtbar dass sowohl als auch.
00:44:49: Also was sind nun?
00:44:50: Die Begründungen sind glaube ich unterschiedlich für den Schulmittagessen und für die Kita-Mittagsessen.
00:44:54: Ja, wo musst
00:44:54: du an
00:44:55: das Bildungsauftrags?
00:44:56: Ich würde sogar keine Debatte über den Schulmettagessen irgendwie... Nein
00:44:58: nein, die gehört jetzt hier nicht rein aber das gehört ja auch irgendwie dazu.
00:45:02: Ja man muss dann mal gucken wie sie gerade sagten, wo gehen wir Geld aus, wofür haben wir Geld, wovor eben in Zweifel auch nicht und was begründet man wie.
00:45:09: Was mir jetzt... Wie gesagt, das Thema wurde jetzt aber nicht nochmal aufmachen wollen mit dem Schulmetagessen.
00:45:15: Hängeblieben ist es unter anderem diese Aussage mit den sieben Stunden, die Sie gerade genannt haben.
00:45:22: Finde ich tatsächlich schwierig aus meiner individuellen Elternsicht.
00:45:26: wenn man aber gleichzeitig sagt und das ja auch der politische Wille Eltern mögen noch bitte arbeiten gehen Wenn ich jetzt Elternteil bin und eine Vollzeitstelle habe Reichen ja diese sieben Stunden objektiv nicht.
00:45:38: Ich wusste dass du sie sind
00:45:39: Sondern ich fahre ich gehe mein Kind ab Fahrer zur Arbeit, von forty bis sixty Minuten bis ich Nach dem Abgeben selber an meinem Schreibtisch oder an der Werkbank, wo auch immer stehe.
00:45:50: Arbeite dann meine acht und ein halb Stunden und brauche dann noch mal dreiviertel Stunde bis zurück in die Kita.
00:45:56: Da bin ich ja bald bei zehn Stunden.
00:45:59: Ja das ist die Wahrheit.
00:46:01: jetzt gucken wir mal sozial abgestuft.
00:46:05: wer müsste was bezahlt?
00:46:06: Das kann man machen aber... Ich sag's mal ganz provokativ, sind die Hamburger deswegen fauler?
00:46:13: Bei den Hamburgern ist das Finanzierungssystem so fünf Stunden bezahlt.
00:46:17: Kostenfrei über die Stadt und darüber müssen die Eltern gucken und müssen sich mit engagieren.
00:46:24: Und ich glaube Hamburg echt jetzt nicht so extrem dass sie komplett Land unter sind sondern haben einen durchaus florierenden Wirtschaftsmarkt auch.
00:46:32: Gucken wir nach München... Die Sozialstruktur
00:46:33: ist nochmal ein bisschen anders in Hamburg als hier in Berlin.
00:46:35: ... haben ähnliche Herausforderungen und man kann es ganz gut vergleichen.
00:46:39: Ist das eine Großmetropole?
00:46:41: Ja, natürlich gibt's manche andere Dinge aber wir können das mit vielen vergleiche.
00:46:44: Was will ich damit sagen?
00:46:46: Es ist keine Ideallösung, natürlich nicht!
00:46:48: Aber wenn wir sagen... Und das war der Ausgangspunkt zu wenig Gelder, Haushaltslöcher alle müssen sich beteiligen.
00:46:55: wie kann man das dann organisieren?
00:46:57: bin ich fest davon überzeugt Eltern die es leisten können und wollen ... sozusagen die breiten Schultern, so zu sagen.
00:47:04: Dass sie gerne was dazutun und zugeben... ...und das machen würden.
00:47:08: Und es würde jetzt mal ganz einfach mit Schnellschuss gerechnet.
00:47:12: wir haben ungefähr... ...hundertsiebzig tausend Kinder in den Einrichtungen.
00:47:15: Davon sind so und so viel Prozent tatsächlich die... ...Siebenstunden mehr drin sind und so undsoviel Prozent weniger.
00:47:23: ich würd' sagen die Mehrheit wird... ... so um die sieben Stunden sein.
00:47:26: Und dann geht man davon aus, sozial befreit durch ... ... Sozialleistung BOTU.
00:47:30: Sonstige also alle rausrechnen wird mal eine kleine Gruppe haben und wird dann so einen zweistelligen ... ... Millionenbetrag gegeben falls Erwirtschaftungen können wenn die Eltern zum Beispiel ... Ich sag jetzt nur ein Beispiel so mal im Monat fünfzig Euro dazu geben würden.
00:47:42: Dann hat man zweistelligen Millionen Betrag zur Verfügung... ...und da könnte man zum Beispiel Sprachförderung zum Teil doch mit absichern, wovon alle wiederpartizipieren.
00:47:51: Und ich glaube das ist so ein Argument was Eltern durchaus nachverziehen können und sagten okay seh' ich einen... Ich hätt's gerne umsonst.
00:47:57: wenn es nicht umsonsten geht könnte ich das mittragen weil ich weiß wir können uns leisten uns tut's nicht weh.
00:48:03: Das
00:48:04: ist keine Idealvorstellung aber man muss darüber diskutieren können.
00:48:09: Also ich glaube da müssen wir auch drüber diskutieren.
00:48:10: jetzt ist natürlich sozusagen ihre Perspektive als Verband Darauf vielleicht noch mal eine andere als wenn man diese Debatte meinetwegen mit dem Finanzsenator führt oder bei die man in einem abgeronneten Haus sitzt und irgendwie sozusagen das Gesamt...
00:48:24: Als Finanzsenater würde mir glaube ich zustimmen.
00:48:28: Okay, da haben Sie jetzt einen Punkt!
00:48:29: Wenn wir uns unseren jetzigen aktuellen Finanzsenat noch nehmen dann haben sie wahrscheinlich wirklich einen Punkt.
00:48:35: Mein Gedanke ist nur dazu.
00:48:36: also wenn Sie jetzt sagen, es werden fünfzig Euro pro Elternteil.
00:48:38: Jetzt ist ja aber auch bei Eltern so dass er nicht bei diesen fünfzig euro bleibt.
00:48:43: Sondern bei Eltern ist es ja ganz oft so, dann hatten irgendwie fünfzig Euro für die Kita und dann gibt's noch eine Klassenfahrt, die irgendwie stattfindet.
00:48:48: Bei dem anderen Kind.
00:48:49: Und dann kommt da irgendwie nochmal neue Sachen dazu.
00:48:52: und dann sagt man wir haben zwar ne Lern- und Lernmittelfreiheit in Berlin aber... Man hat irgendwie trotzdem zwei Hundert Euro am Schuljahres anfangen, die man für Schulmaterialien ausgibt, die die Schule bestellt hat bei den Eltern.
00:49:02: Also worauf will ich hinaus?
00:49:04: Ich würde das auch gar nicht ins Problemische ziehen, aber... ...ich nenn's mal Kleinvieh macht Mist.
00:49:12: Auch bei Eltern!
00:49:13: Und wenn man dann sagt diese fünfzig Euro, aber wie gesagt ich verstehe ihre Position als Verband.
00:49:19: Ja, nee sagen sie.
00:49:21: Ich erkläre es auch gleich.
00:49:23: Ich kenne die Diskussion dieser Argumente.
00:49:26: Man kann immer von sich als Elternteil ausgehen.
00:49:29: Idealverstellung und aber jetzt mal Butter bei den Fischern Aus Trägersicht ist auch Fakt.
00:49:36: Träger leisten täglich gute für Kinder Bildungsarbeit ... mit einem Sachkostenpauschal-System, einen Rahmenbedingungen,... ... wo eine gewisse Unterfinanzierung für Träger drin steckt.
00:49:48: Die Unterfinanziehung steht auf dem Papier fünf Prozent.
00:49:51: Realistischerweise reden wir von einem Viertel... ... zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent.
00:49:55: Heißt das müssen die selber erwirtschaften hier Trägers.
00:49:57: Das machen sie gerne ohne Mord und Knochen.
00:50:00: Manchmal tut es weh aber sie organisieren's auch für die Eltern und für die Kinder vor allen Dingen.
00:50:05: Und jetzt das Argument zu sagen, wenn das Haushaltsloch nochmal größer wird?
00:50:12: Die Träger haben keine durch den breiten Schulter mehr und nochmal zusätzliche Belastung und Lasten aufrecht zu halten.
00:50:17: Deswegen ist das die kreative, unsch spektakuläre und nicht vielleicht idealste Idee.
00:50:24: aber in die Diskussion zu kommen mit der klaren Botschaft sieben Stunden des Bildungszeit, die ist immer kostenfrei und hat kostenfreie Zuhause werden wir nachher für streiten.
00:50:33: Aber alles was drum herum ist ... müssen wir irgendwann anfangen zu diskutieren.
00:50:36: Ja, es gibt lange Wege.
00:50:37: auch in Berlin.
00:50:38: Es gibt auch Flächenländer sind die wege auch lang als unstrittig.
00:50:41: aber irgendwie muss man ja anfangen und da sind zu sagen Eltern liebe Eltern ihr seid belastet.
00:50:47: das verstehe ich das sehe ich habe.
00:50:49: ich habe auch drei Kinder so hab ich gesehen.
00:50:52: aber... ...es war ja meine aktive Entscheidung als Elternteil.
00:50:56: Das spielt manchmal vielleicht auch in meine Überlegung mit rein.
00:50:59: Ich habe mich entschieden Elterenteil zu sein ... das hat eine Verpflichtung und eine Aufgabe.
00:51:04: Definitiv!
00:51:05: Wo die jetzt richtig sprechen?
00:51:06: Oder die, die da nicht so können... Da bin ich auch ganz dabei.
00:51:10: Die müssen mal helfen und den unterstützen unschuldig.
00:51:12: Aber es sind eben nicht zu hundert Prozent alle Eltern, sondern es ist nur ein Anteil.
00:51:15: Und diesen Anteil zu helfen und zu unterstützen ja,... ... aber die sage ich mal so ähnlich wie ich aufgestellt sind und vielleicht wie sie,... ...die das interlektuell, die das vielleicht auch finanziell organisieren können.
00:51:26: Darüber, dafür ist ja der Weg dazu diskutieren.
00:51:29: Ob es der Weg ist?
00:51:30: Ich bin da ganz offen wenn politische Akteure einen anderen Weg finden, der genauso gut ist oder besser.
00:51:35: Herzlich gern!
00:51:36: Die müssen wir nur zeigen.
00:51:38: Achso aber schön, da haben wir quasi schon fast die Klammer in die Zukunft.
00:51:42: Das werden diese Diskussionen sein, die wir nämlich in einer nächsten Legislaturperiode führen werden mit Verbänden, mit der Politik, mit Elternvertretungen und mit Sicherheit auch... ...mit Finanzsinnatoren und Finanzsinatoren und verschiedensten Fraktionen und Parteien in Berlin abgeordneten aus.
00:52:00: Ich habe gerade gesagt, da war jetzt sozusagen die Klammer.
00:52:03: Ich würde es trotzdem nochmal klein ein bisschen aufmachen und Ihnen einfach anbieten noch etwas in die Klemmer rein zu tun was wir bisher vielleicht noch nicht drin hatten wenn Sie dann auch Themen und Gedanken haben den sie noch setzen möchten.
00:52:16: Also wir müssen positiv bleiben.
00:52:18: Die positive Geschichte ist ja folgende... ...die frühkindliche Bildung im berlinischen Erfolgsgeschichte.
00:52:24: Wir haben ganz viel Trägerpolokalität, wir haben ganz viele Angebote.
00:52:28: Ganz vielfältige Möglichkeiten was die Eltern auch nutzen können.
00:52:31: das ist das positive.
00:52:32: Das ist ein Mehrwert den wir erhalten müssen.
00:52:35: Wir haben eine über Jahre entwickelte Struktur was an Qualitätsmaßnahmen gegeben wurde.
00:52:45: da haben wir durchaus auch manchmal nahezu an die Überforderung der einzelne Fachcaptor oder so dran operiert.
00:52:50: aber das Land Berlin hat viel getan Das gehört dazu.
00:52:53: Und das darf jetzt nicht alles wegbrechen, weil es hat ganz viel Geld gekostet und negative Dinge müssen wir gar nicht haben.
00:52:58: Ich glaube, wir haben jetzt die einmalige Chance tatsächlich bei kleineren Gruppen eine Entlastung zu haben, dass der Stress, die Herausforderungen für die Pädagogen weniger sind, aber ich habe es eingangs ja gesagt – die Kinder kommen mit zum Rucksack mit zusätzlichen Herausforderungen an.
00:53:14: Diese Chance haben wir jetzt.
00:53:15: wenn wir kleinere Gruppen haben können wir dem gerechter werden und intensiver Faktisch, mathematisch mehr Zeit pro Kind auch da ist individuell einzugehen und die müssen wir nutzen.
00:53:26: Dass wir diesen Kindern sozusagen den Staat ermöglichen bestmöglich einfacher haben und ich glaube ich sehe das und der vermeintliche politische Reflex der es in Berlin nicht mehr gegeben die sogenannte demografische Rendite.
00:53:41: was bedeutet das?
00:53:43: Das heißt nichts anderes dass man davon ausgeht Wir haben wenige Kinder haben ganz viele Fachkräfte dass mal ein bisschen diskutiert haben Oah, da haben wir ja im Überhang kümmergut nutzen.
00:53:50: Ich sag ganz deutlich das ist schon längst in ein Berliner System eingerechnet die wird es nicht geben, die wird's nicht kommen.
00:53:55: deswegen wollen wir für ihn so zurückhalten weil deswegen bleibe ich dabei im positiven Ausblick.
00:54:00: deswegen muss ich nichts Negatives mehr in die Klammer einschmeißen hätte ich noch ein paar Dinge aber das gehört da jetzt nicht rein.
00:54:05: Wir haben diese Chance die sollten wir nutzen gerade im Sinne der Kinder mit den Herausforderungen Situationen mit der verändern gesellschaftlichen Situation was digitale Kompetenzen angeht, was die dikale Erfahrung auch der Kleins-Kinder angeht.
00:54:17: Da gibt es ja erschreckende Studien zum Teil und da müssen wir lernen mit umzugehen und zu gucken wie wir die Kinder dafür fitzumachen dass sie das klassische Spiel wieder besser finden als vielleicht mit dem Tablet in der Ecke zu sitzen.
00:54:28: Okay,
00:54:29: so ist noch ein guter Punkt.
00:54:30: zum Schluss würde ich sagen.
00:54:32: Herr Beckisch, ich danke Ihnen!
00:54:34: Ich danke auch und wir haben wieder nur anskeiziert aber das gehört dazu.
00:54:37: Es freut mich.
00:54:37: Herzlichen Dank für die Einladung, für die Chance.
00:54:39: Ein paar Punkte ... auch streitbar, weil das ist ja immer das Ziel, dass man anfängt ... ... zu diskutieren und platzieren zu dürfen.
00:54:47: Herzlichen Dank!
00:54:48: Genau es war jetzt eine Stunde.
00:54:49: also man kann bei dem Thema auch vier Stunden sicherlich diskutieren... ... aber eine Stunde ist auch mal
00:54:53: gut griffig.
00:54:54: Das verdone ich keiner mehr zu.
00:54:56: Eine Stunde glaube ich sind gute Zeit.
00:54:58: Ja
00:54:58: wirklich, ich danke Ihnen.
00:55:00: Liebe Hörerinnen und Hörern vielen Dank für's wieder einschalten.
00:55:03: heute werde ich in meine eigene Floskelkasse mit meinen Klammern die ich heute aufgemacht habe selber mal ein paar Fennig rein werfen.
00:55:09: Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, bis zum nächsten Mal und bis bald.
00:55:38: Vielen Dank für's Einschalten!
00:55:39: Dies war der Fechner-Lied zum Gespräch.
00:55:42: Ich lade mir in diesem Podcast regelmäßig Menschen die mit den Themen Bildung und Kultur zu tun haben zum Gespräche ein um herauszufinden wer sie sind was sie tun.
00:55:53: Alle weiteren Episoden
00:55:54: dieses Podcasts
00:55:55: finden sich unter www.marcofechner.de und aufgängigen Podcast.
00:56:01: Die Musik für diesen
00:56:01: Podcast
00:56:02: stammt von frame tracks.
00:56:04: Vielen dank.
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