#121 Dr. Maja Lasic (SPD), Bildungspolitische Sprecherin

Shownotes

Diese Folge ist der Auftakt einer kleinen Serie, deren Ausstrahlungen sich über die kommenden Wochen vor der Wahl "verteilen":

Ich habe die bildungspolitischen Sprecher:innen der demokratischen Fraktionen eingeladen, um mit ihnen über die Vorhaben und Prioritäten ihrer Partei in den Jahren 2026-2031 zu sprechen. Die Besonderheit dieser Reihe ist, dass nicht nur ich Fragen stelle, sondern weitere Bildungsinteressierte zu Wort kommen, weshalb diese Gespräche auch per Audiokonferenz aufgezeichnet wurden.

Den Auftakt macht die Bildungspolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion,  Dr. Maja Lasic. Worum es in den Gesprächen gehen sollte, war insofern auch für mich immer ein Stück weit überraschend.

Themen dieses Gesprächs:

- Die sozialdemokratischen Prioritäten für die Jahre 2026 bis 2031 vom Ausbau der Verbundoberstufen, über die Entlastung von Lehrkräften, die weiteren Schulsanierungen im Rahmen der Schulbauoffensive sowie eine Reform der Schulaufsicht und eine Flexibilisierung der Stundentafeln.

- Die Amtsführung der letzten beiden SPD-Hausleitungen,

- Die Rolle von Familienzentren, die Gestaltung des Kita-Schul-Übergangs und die Idee eines neuen Landesinstituts für berufliche Bildung,

- KI im Unterricht, Online-Beschulung, Präsenzpflicht und Chancengerechtigkeit

- Demokratiebildung in der Schule und in Jugendparlamenten,
die Frage, ob Geld oder die künftige politische Konstellation die größere Hürde für SPD-Vorhaben ist.

Ein dichtes Gespräch über Schulstrukturen, die Macht der Verwaltung und die Frage, was Schule in Zukunft leisten soll. Herzlichen Dank dafür!

Transkript anzeigen

00:00:00: Die folgende Episode wurde am neunundzwanzigsten Juli, zweitausend und sechsundzwantzig aufgezeichnet.

00:00:15: So

00:00:16: hallo und herzlich willkommen zurück bei Herr Fechner-Litzung.

00:00:18: Gespräch diesmal und in weiteren Folgen mit einem sehr besonderen Format.

00:00:23: Ich habe mir überlegt für dieses jährige Abgeordnetenhauswahl ich mache mal einen kleinen Kandidatin und ein Kandidatencheck.

00:00:30: Konkret geht es um die bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der demokratischen Abgeordnetenhausfraktionen mit denen ich über ihre Vorhaben für die Jahre, im Jahr oder im Jahr.

00:00:43: und das Besondere an diesem Format ist diesmal dass ich nicht nur alleine Fragen stellen werde sondern ich habe mir jeweils ein paar weitere bildungsinteressierte Menschen eingeladen.

00:00:53: deswegen finden diese Diskussionsrunden auch per Videokonferenz statt.

00:00:57: Und ich werde es gleich reinschalten in die erste Episode dieser kleine Reihe.

00:01:00: Zu Gast ist diesmal die bildungspolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion, Frau Dr.

00:01:05: Maja Lasich.

00:01:06: Sie war schon ein paar Mal bei mir im Podcast und genau ich gehe jetzt einfach in die Episode rein.

00:01:11: weitere Episoden folgen noch Und viel Spaß!

00:01:16: Schönen guten Abend Frau DrLasic.

00:01:17: Schön beidem zu sein.

00:01:20: Ich freue mich Vielleicht bevor wir anfangen Bevor ich anfange Fragen zu stellen oder die weiteren Gäste fragen können.

00:01:28: vielleicht können sie mal ganz kurz Überblick geben, vielleicht so über die zwei, drei Top-Prioritäten der Berliner SPD für die nächste Legislatur.

00:01:36: Ich versuche es mal kurz, weil das hier ist glaube ich eher ein dialogisches Format.

00:01:41: Bitte aber um Verständnis darum dass das eben wirklich ein kurzes Blitzlicht ist und damit wahrscheinlich die Themen wie bei Ihnen extrem wichtig ist jetzt bei diesem ersten Input nicht dran kommen werden dafür aber gerne dann einen weiteren Austausch.

00:01:56: Wir wenn wir Bildungspolitik in Berlin systemisch betrachten, sortieren wir das meistens unter vier Säulen und es gibt die Säule Qualität.

00:02:08: Es gibt die säule Infrastruktur.

00:02:11: Es ist die Sääule Unterarbeit also mit Blick auf die Beschäftigten und dann gibt es die Säusle Thema Chancengerechtigkeit.

00:02:19: Ich würde ein Buzzword-Eintema für jeden dieser vier Säusen versuchen zu nennen.

00:02:26: Ich fange mal mit dem Thema Chancengerechtigkeit an, wo es vor allen Dingen um das Thema der Schulstruktur und Verteilung von Geldern auch vom Personal geht.

00:02:36: Anhand der sozialen Zusammensetzung der Schülerschaft.

00:02:40: Und da überrascht es nicht dass wir uns wie auch andere progressive demokratische Parteien ganz klar zu Gemeinschaftsschulen bekennen.

00:02:48: Das was aber in den Mittelpunkt stellen ist die Zwischenschritt der notwendig ist für die Transformation nämlich als ersten Schritt der Aufbau der Verbundoberstufe.

00:03:01: Denn was nicht passieren darf, ist dass wir die Anzahl der Gemeinschaftsschulen verdoppeln, das unserer Zielsetzung ist sowie bei anderen Partnern dann aber vergessen, dass wir noch sehr viele Schulen haben, die noch gar keine Oberstufte haben.

00:03:13: Die Gefahr, die wir dabei laufen würden, ist, dass wieder zu drei Säulen kommen würde wo es Gymnasien-Gemeinschaftschulen und dann ISS ohne eigene Oberstoffe kommen würden.

00:03:22: Das würde dem Sinn der Schultastrukturreform widersprechen Und deswegen muss es zwingend in der nächsten Legislatur zum Ausbau der sogenannten Verbundoberstufen kommen, damit jede Schule zu jedem Abschluss wird.

00:03:36: Das ist zum Thema Schulstruktur zum Thema gute Arbeit, wird keine Partei drumherum kommen sich dem Thema Arbeitszeiterfassung und Arbeitszeitentlastung bei Lehrkräften zu widmen.

00:03:49: An der Stelle darf ich auch einen Kontroversenpunkt in den Raum.

00:03:53: es gibt ein Entlastungspaket was zwischen DGW und der jetzigen Bildungssenatoren vereinbart

00:03:59: ist.

00:03:59: einige dieser Elemente sind sehr sinnvoll.

00:04:04: ganz klar zum Gesamtvolumen, was in dem Paket veranschlagt ist.

00:04:10: Wir glauben aber dass ein Teil des Pakets nicht sinnvoll eingesetzt ist nämlich für Schulen heraus.

00:04:15: vorne im Umfang soll es zusätzlichen zwei bis drei Stellen angefangen davon was für einen Schultypes ist geben.

00:04:24: wir glauben das dies von den einzelnen Lehrkräften nicht das echte Entlastung empfunden werden würden und würden gerne in der nächsten Legislatur diese Mittel sehr gerne für individuelle Entlastung von Lehrkräften verwenden, damit wenn Lehrkräfte an Schulen herausfordern im Umfeld

00:04:43: arbeiten

00:04:44: tatsächlich einen geringeren Stundenbelastung auch haben.

00:04:48: Und damit auch eine Konversationshaben für die Belastungen, die sie bisher spüren.

00:04:53: Das wäre ein Stichwort beim Thema gute Arbeit.

00:04:56: es gibt deutlich mehr.

00:04:57: Beim Thema Infrastruktur legen wir Wert darauf, dass es finanziell ehrlicherweise der größte Batzen ist.

00:05:04: Dass die Schulbeoffensive nicht nur weitergeht und wir die versprochenen Neubauten in dieser Stahl errichten sondern das wir über das bestehende Konstrukt der Hovogie im Bereich der Sanierung der Großanierung den Bestand einsteigen und so ähnlich wie wir schon zwei tausend siebzehn sehr viele Bauten von den Bezirken an die Hovogee übertragen haben, damit sie schnell gebaut werden.

00:05:28: Braucht es auch jetzt eine Übertragung von großen Sanierungen, die die Bezirkene nicht alleine stemmen, damit wir nicht nur Neubauten haben wie inklusiv und pädagogisch modern aufgestellt ist sondern tatsächlich auch in Bestand wie über eine zeitgemäße und inklusive Pädagogik sprechen?

00:05:50: ohne zusätzlicher Mittel wird das nicht.

00:05:53: Und abschließend würde ich mit dem Thema Qualität, mit zwei Stichpunkten in diesem Bereich.

00:05:59: der eine Bereich betrifft die Steuerung der Qualität und wir würden sehr gerne die Rolle der Schulaufsicht reformieren.

00:06:09: Ich fand es spannend wenn Sie auch Lust haben darüber zu debattieren denn in den bestehenden Struktur haben wir das Gefühl dass wir viel zu häufig bei einzelnen Problemen wie an Standorten auftauchen, es sagen wir mal durch eine langjährige Verquickung zwischen Schulleitung und den Schulaufsichten.

00:06:27: Die sowohl die Beschäftigten als auch Eltern sehr häufig gegen der Mauer laufen wenn sie versuchen im Sinne der Kinder zu arbeiten.

00:06:35: Und wir glauben dass eine Reform der Schulhaussicht dazu führen kann das man zur guten Qualitätsentwicklung vor Ort kommt.

00:06:42: Und der zweite Stichpunkt beim Thema Qualität, sehr kontrovers.

00:06:47: Wir bekennen uns ganz klar dazu dass wir über eine Flexibilisierung der Stundtafel sprechen müssen.

00:06:53: Wir haben in dieser Legislatur die Erfahrung gemacht das wenn man die Stundtafel für Sarkozant erklärt wie die jetzige Hausleitung Das macht wir ausschließlich bei den zusätzlichen Stunden für Inklusion und für Sprachförderung bei benachteiligten Kindern.

00:07:14: Das sind die einzigen Punkte, wo man dann Beschiebung vornehmen kann.

00:07:18: Dass erachten wir als ein falschen Ort, wo Man zu Verschiebungen kommen kann, sondern würden stattdessen lieber darüber sprechen ob die Stundtafel im bestehenden Umfang weiterhin so bestehen muss oder personelle Ressourcen bei Lehrkräften freimachen können sozusagen für reformative Pädagogik, indem wir uns einfach von, ich sag mal einzelnen Stunden verabschieden.

00:07:45: Das ist so ein blitzlichartig einzelne Stichpunkte, die ich in Raum werfe und freue mich auf die Debatte.

00:07:51: Alles klar.

00:07:51: Herzlichen Dank.

00:07:52: erstmal an der Stelle.

00:07:52: bis so weiter waren jetzt schon eine ganze Menge Sachen mit dabei.

00:07:55: Ich habe mir auch noch ein paar Sachen aufgeschrieben oder mal als Frage noch mal notiert, die Sie jetzt schon angesprochen haben.

00:08:02: trotzdem an einer anderen Stelle einhaken.

00:08:05: Das waren es gerade ihre Prioritäten für die nächsten fünf Jahre, zwanzig, sechsundzwanzig bis einunddreißig – jetzt haben wir ja diese Situation – dass Chancen sehr ungleich verteilt sind zwischen den Schülerinnen und Schülern zwischen den Kindern je nach sozialer Herkunft.

00:08:19: Jetzt hat die SPD dieses Dressort in den letzten dreißig Jahren keine Ahnung, sechs und zwanziger oder siebenundzwannzig jahrelang geführt.

00:08:25: War das noch schief gelaufen aus ihrer Sicht?

00:08:28: Ich finde, die Frage ist falsch gestellt.

00:08:30: Sondern die Fragen haben wir erreicht und wie weit sind wir willkommen?

00:08:34: Was gibt es noch zu tun?

00:08:35: Weil sozusagen in ihrer Fragestellung ist sie impliziert dass das was bisher stattgefundenes falsch ist Und das würde ich ganz klar widersprechen.

00:08:42: also sozusagen weil die jetzige Schuhstruktur ist im Grundsatz richtig gedacht.

00:08:47: also dass wir uns von dem drei Säulensystem beabschiedet haben und wollen, dass es zu den Gymnasien die ja dezidiert eine segregierende Säule sind.

00:08:56: Eine Säulen sind wie inklusives um allen Wege öffnet ist ein Grund sozialdemokratischer Gedanke und ist halt eine Errungenschaft von vor fünfzehn Jahren.

00:09:05: Wir sind da im Prozess.

00:09:06: Also wir haben noch nicht an jedem Standort diese Möglichkeit erreicht.

00:09:10: Und deswegen sind die Verbunde oberstufen, die dazu führen würden das wirklich in jedem standort jede Abschluss erreicht werden kann.

00:09:16: ist noch der Abschluss des Schulstuktuos, um den Aspekt anzusprechen.

00:09:20: Ich spreche in anderen Aspektern wenn es um die Verteilung von Personal und vom Mittel geht.

00:09:25: Wir sind das erste Bundesland zusammen mit Hamburg.

00:09:28: Die sehen kurz nach uns gefolgt, die angefangen hat sowohl Personal als auch finanzielle Ressourcen anhand von sozialer Zusammensetzung zu verteilen Die Flächenländern machen das in weiten Teilen immer noch, dass sie das ausschließlich nach Schulabend machen.

00:09:43: Und wir sind diejenigen, die soziale Indikatoren eingeführt haben und einfach sagen ihr herausfordert dann das Umfeld.

00:09:49: an einer Schule ist es für mehr Ressourcen muss es geben.

00:09:52: Das heutige Startchancen-Programm

00:09:54: usw.,

00:09:55: sind ja der Versuch eben die Erholenschaften aus Berlin oder aus Hamburg in die Fläche von Berlin auch auszuweichen Und das indizidierte Folge, wo ich sage darauf muss man aufbauen und dann entsprechend auch weitermachen.

00:10:08: Der Inklusion ist sozusagen ein Wunderpunkt und trotzdem hat Berlin krasse Fortschritt gemacht.

00:10:14: Ausbau von Ganztag ebenfalls beim Thema Schaussengerechtigkeit in zentraler Punkt sind wir einfach bundeswand kann sich das extrem sehen lassen.

00:10:22: andere Bundesländer müssen hyperventilieren wenn es nun für Pflichten in Ganztags geht Das, was wir in Berlin haben.

00:10:28: Wir haben ihn der Legislatur, sechzehn bis einzwanzig hyperventiliert, weil wir durch das kostenlose Mittagessen auf einmal sehr schnell ausbauen mussten.

00:10:35: aber dafür müssen wir es jetzt nicht.

00:10:36: Das heißt, in jedem dieser Themen ist Licht und Schatten und ich will das überhaupt nicht alles schönreden.

00:10:41: Was stattgefunden hat dabei Klasse ist, aber auch nicht ausschließlich Marich.

00:10:45: Denn das ist jedes Mal sozusagen auf der einen Seite gibt's Erfolg und dann auf die anderen Seite muss man darüber sprechen, was besser wird.

00:10:54: Also da muss ich mich gerade ein bisschen entschutzt nehmen.

00:10:56: Also meine Aussage oder damit weiß nicht die Aussage verbunden, dass ja alles irgendwie schlecht gelaufen ist sondern die Frage war ja nur was das sozusagen ihre Analyse dessen?

00:11:04: Nein sie haben gefragt was schiefgelaufen.

00:11:06: Aber wenn man sich hier die die einschlägigen Bildungsrankings anguckt dann sind wir ja nun eigentlich eher am unteren Ende unterwegs.

00:11:12: Nur

00:11:12: ist es und deswegen ist das Haupt Fazit was wir aus den letzten fünfzehn Jahren zieren müssen Ein zentrales Element der Chancengerechtigkeit, nämlich dass wir hier herausfordern an die Lage, das für mehr Gelder müssen wir bereitstellen ist unser Fazit, dass das alleine nicht reicht.

00:11:31: Sondern wir müssen eine intensive Debatte darüber führen wenn wir sowohl Personal als auch Geld am Handelssozialen Zusammensetzung steuern wie sorgen wir dafür, dass diese Gelde wirklich gut eingesetzt sind und tatsächlich beim Kind ankommt?

00:11:44: Denn auch wir teilen die Einschätzung, dass es nicht gereicht hat dass wir eben zusätzliches Personal und Mittel reingestellt haben, sondern das es natürlich immer mehr werden muss.

00:11:53: Aber dass wir auch eine zwingende Debatte über Qualitätsentwicklung mit den Ressourcen halt dann auch führen müssen an

00:12:00: der Stelle.

00:12:00: Okay vielen Dank.

00:12:01: erst mal an der stelle.

00:12:03: ich sehe da gibt ne Frage Denise.

00:12:05: Neij sie ist selber Lehrkraft.

00:12:08: vielleicht magst du einfach Denise?

00:12:10: Ja Und da an der Stelle würde ich mal so das empfinden als Lehrkraft, die seit twenty-fünf Jahren in Berlin an einem Oberstufenzentrum unterrichtet.

00:12:19: Sagen dass von allen Fachpunkten, die jetzt genannt wurden fängt vieles mit der Hausleitung an.

00:12:26: und es war halt tatsächlich.

00:12:27: diese

00:12:28: beiden letzten SPD-Hausleitungen kamen in den Kollegium als schwach und nicht führungsfähig rüber.

00:12:35: Das heißt wir hatten das Gefühl meinen Empfinden, auch mit meinem Kollegen und in anderen Schulen da im Stiching gelassen worden zu sein von der SPD-Hausleitung.

00:12:51: Und in den Koalitionsverhandlungen immer das Gefühl, dass Bildungsressort als Letztes irgendwie vergeben wurde an eine der Parteien die noch einen Posten brauchten.

00:13:05: An dieser Stelle ist es halt so dass da unheimlich viel Frust ist und unheimliche Misstrauen ist, sich noch mal vorzustellen.

00:13:16: Dass es eine SPD-Hausleitung geben könnte im Bildungsressort.

00:13:20: Frau Dr.

00:13:20: Larsic, wollen Sie darauf antworten?

00:13:22: Ich glaube das war eher ein Kommentar von Frau Lall.

00:13:26: Also es ist eher unwahrscheinlich, dass die SPD das Haus demnächst übernehmen wird.

00:13:30: Es werden andere Parteien sich den stellen müssen.

00:13:32: deswegen brauchen sie vom ihrer Perspektive keine Sorge zu haben.

00:13:36: Sie können darauf hoffen, dass eine andere Partei

00:13:37: das besser

00:13:38: macht.

00:13:39: Ich betrete die These, dass eine andere Partei das nun besser machen würde.

00:13:42: Aber ich halte es glaube ich für falsch, dass wir in dieser Debatte jetzt eine Analyse von vergangenen SPD-Szenatoren mache oder Sie kritisieren dafür, dass sie sich wünschen, dass andere Parteien nicht SPD das auswirken?

00:13:53: Also so was soll ich darauf antworten?

00:13:55: Natürlich wünsche ich mir, dass es von der SPD geführt wird und sie wünscht sich etwas anderes.

00:14:00: Das ist dann okay so, haben bei den unterschiedlichen Meinungen an der Stelle.

00:14:04: Okay vielen Dank!

00:14:06: Da werde ich jetzt immer mal wieder machen.

00:14:08: Selbst wenn es ja so ein Kommentar ist, möchte ich Ihnen natürlich die Möglichkeit geben trotzdem darauf was zu sagen.

00:14:13: Müssen Sie ja nicht?

00:14:14: Aber können sie ja durchaus!

00:14:17: Es gibt hier eine weitere Wortmeldung.

00:14:19: Katharina Kweiser

00:14:22: Ich wollte da eigentlich Maja Lazic irgendwie noch dazu sprechen weil Ich glaube nicht, dass es

00:14:28: an

00:14:29: dem SPD-Format lag.

00:14:31: Dass vielleicht in der Vergangenheit in einer letzten Hausleitung das vielleicht ein bisschen komplizierter war.

00:14:36: Ich hatte ja in Berlin sehr lange als Lehrvorstandsmitglied gewürgt also Kita, Landesäternausschuss Kita und wir hatten schon noch einen guten Kontakt zu Frau Scheres.

00:14:53: Sie war ja sehr lange im Amt, aber das liegt halt dann auch an Personen.

00:14:56: Es ist nicht immer nur weil es SPD ist und dass es jetzt so, dass es an Personen liegt und wenn man mit Frau Günther wünscht, sehr viel diskutierend und das auch anstrengend sein kann hat sie ja viel bewirkt.

00:15:09: Und ich wollte ein Ding noch zur Schulaufsicht – das war ja ein Thema kurz – sagen.

00:15:17: Mama, die jetzt den Vorteil besitzt auf einer demokratischen Schule.

00:15:21: Das ist eine freie Schule zu gehen oder meine beiden großen Kinder gehen dahin und bin dort selber im Träger aktiv Und wir haben tatsächlich sehr gute Erfahrungen dort mit der Schulaufsicht wenn es gerade um Lehrbefähigung geht darum dass irgendwie auch Reformpädagogische Ansätze gefahren werden und so.

00:15:40: Wir haben eine sehr gute Beratung bekommen.

00:15:42: Natürlich ist manchmal alles ein bisschen wo man so denkt okay Ja, aber es ist ein super Austausch gewesen.

00:15:49: Damit die Person muss ich jetzt nicht nennen, aber die fand ich wirklich toll.

00:15:53: Aber das ist jetzt eine sehr individuelle Sicht und ich glaube bei der Reform bräuchte – und das finde ich halt das Gute – eben die Zugänglichkeit auch Kriterien vielleicht Qualitätskriterien.

00:16:03: Und da ist eben die Frage im Bezug auf Bildung generell wie inwiefern findet die Verzahnung auch statt zwischen der frühkindlichen Bildung?

00:16:11: Das was wir ein bisschen aktuell jetzt haben….

00:16:13: Startchancen, Kita Qualitätsentwicklungsgesetz oder umgedreht.

00:16:18: Und da geht es ja auch dahin, dass es mehr Verzahnung und Brücken geben muss oder Übergängungsgestaltung zwischen Kita und Grundschule?

00:16:28: Wie stellt ihr euch das in Berlin vor?

00:16:29: wie könnte sein?

00:16:31: Ich würde zum ersten Aspekt etwas ein wunderbares Beispiel denn es gibt einen großen Unterschied zwischen der Schulaufsicht im Umgang mit freien Schulen Denn bei freien Schulen haben sie ja keinerlei Personalverantwortung, das heißt die sind ausschließlich für Qualitätsentwicklung und Begleitung und Beratung zuständig an der Stelle.

00:16:50: Während wir im öffentlichen Sektor eine Doppelfunktion haben, wo es auf der einen Seite um die Begleitungen des Schulentwicklungsprozesses ist, dass er,

00:16:59: d.h.,

00:16:59: eher so eine Art Coaching-und Mentor und gleichzeitig bist du aber Personal vorgesetzter mit jedem Komplikt jeden Komplik.

00:17:07: Und das erachten wir als ein überholtes Modell, was jedes Mal auf Kosten der Schulqualität ausgetragen wird.

00:17:16: Weil man sich dann doch fokussiert auf das Thema Personalverantwortung und wir plädieren dafür dass es zu einem Splitting kommt.

00:17:22: Das ist so ähnlich wie Sie das an den Beispiel nennen, dass wir auch die Ebene des Schulhauses vor allen Dingen den Entwicklung der Schulentwicklung, Steuerung der Schul-Entwicklung Steuerung der Ressourcen sind in der Schul Entwicklung in den Fokus nehmen, während sagen wir mal eher kritischen Personalfragen und so weiter, dass das eher zentral sozusagen von Zeit gemacht wird.

00:17:43: Deswegen haben sie wunderbares Beispiel genannt wie es eigentlich sein müsste weil das was Sie dargestellt haben, das Wünschmaus aus Fokus vom öffentlichen Sektor Wenn es um das Thema Kita geht ich bin eben nicht für Kita zuständig damit in dem Bereich keine Expertin sondern gucke eher eben seit zehn Jahren Von der Seitenlinie und sehe auch diesen Übergang Kita zu Schule als ein ganz kritischer Moment.

00:18:05: Eine Stellschraube, an der wir permanent drehen ist das Thema der Verbindlichkeit bei älteren Jahrgängen im Kita-Bereich.

00:18:17: Das heißt eine strukturierte Vorbereitung am Schulsystem und eine Verbindlichkeit bei den Qualitätskriterien.

00:18:25: Das ist glaube ich etwas wo in Kitabereich das in der Theorie im Bildungsprogramm sehr gut abgebildet ist, in der Breite aber auf die Ebene der Kita-Aufsicht nicht in dem Maße kontrolliert wird.

00:18:40: Also dass wir sicher sagen könnten das an jedem Kitastandort gleichermaßen die Verbindlichkeit bei den letzten Jahren erreicht ist und es wäre intensiv zu führen Debatte die nicht nur das Thema der Kitaflicht adressiert sondern vor allen Dingen das Thema wie Bildungsnahe Bindersprogramm ausgerichtet in den letzten Jahren, um eben eine Schulfähigkeit am Übergang zur Schule sicherzustellen.

00:19:06: Das erachten wir als eine zentrale Schlüsselstelle an der Stelle.

00:19:12: Katarina, hast du eine Nachfrage?

00:19:15: Nee, schreib sie mir gerade auf!

00:19:16: weiterführend wäre.

00:19:18: Darf ich?

00:19:19: Ja, natürlich!

00:19:21: Okay und zwar, als ich habe es mir gerade aufgeschrieben, dachte das ist nichts Verliere und zwar in dem Zusammenhang genau wenn es.

00:19:28: Expertise kann man nicht überall haben aber dafür gibt es ja Teams und dafür hat man ja eigentlich mehrere Leute eigentlich.

00:19:33: und da wäre jetzt die Frage im Zug auf Familienzentren weil das nämlich mein Hauptamt ist gerade in der Bundes-, auf der Bundesebene beim Bundesverband der Familienzentrum Und da haben wir in Berlin ja im letzten Jahr nicht nur Hilferufe, sondern wirklich verzweifelte Gesichter erblickt auf unseren Bundesfachtrag.

00:19:50: Weil die Vormeiz-Finanzierung auch für Landesebene quasi Stadtstaatebene lief und von dort zentral eine Stelle koordinierte und dort gute Verbindungen waren.

00:20:06: Dann wurde das jetzt verändert in die Bezirksebene.

00:20:09: Dezentralisiert so rum.

00:20:16: Also nicht einen Punkt, sondern die Bezirke.

00:20:18: Und da waren die vorhandenen Netzwerken halt nicht so gut, sodass die einzelnen Träger manche nicht so viel vernetzt werden, dass sie ihre Projektgelder verloren haben und die Projekte aber immer noch gut sind.

00:20:28: weil es geht ja nicht nur um den Übergang von Kita zur Schule sonst geht ja auch erster Bildungsort Familie.

00:20:33: sind wir uns glaube ich alleine das von dort auch der Übergang in die Kita funktionieren muss oder auch in den Sozialraum- oder zu anderen Hilfsangeboten, oder ein Unterstützungssystem.

00:20:44: Und das ist nämlich ein Aushängeschild von Berlin wo wirklich viel auch geredet wird drüber und gesagt hey man eigentlich Familienzentren so gut aufgestellt mit mehreren Kita Preisen sogar ne?

00:20:53: Oder wo die Bündnisse Preise gewonnen haben und so.

00:20:56: und da frage ich mich warum das so einen Rückschritt gemacht hat.

00:20:59: und was gibt es da Aussichten wenn es nicht die Expertise ist?

00:21:02: okay aber Was kann man da machen, dass das irgendwie wieder ein Aushängeschild wird?

00:21:08: Also ich versuche mich mal.

00:21:11: Wir haben also... Das ist eine Entwicklung der letzten zehn Jahren, dass dieses Thema Umgang mit dritten Orten insbesondere mit Stadt- und Familienzentren

00:21:21: usw.,

00:21:22: dass das Stück für Stück ausgebaut wird.

00:21:25: Das rückt immer mehr in den Fokus.

00:21:26: Ich würde sagen allein in den zehn Jahren indem ich dabei bin, ist es deutlich stärker im Mittelpunkt.

00:21:31: Das hat aber zur Folge wenn man, wenn verschiedene Ideen merken dass eine Idee gut ist wie auch zu Finanzierungsstrukturen kommen wo ein bisschen Chaos entsteht.

00:21:42: Das heißt wir haben das ist nämlich deutlich breiter als die Familienzentren die Sie erwähnen.

00:21:46: Wir haben auch das Thema der Mehr Generation Häuser und so also die Bundesmittel die sozusagen wir haben dann um die in der Zuständig keine Bildungsverwartung sind dann Familienzentrum bei der Bildungs Verwaltung.

00:21:57: wir haben da die Stratterzentren bei Senas Giba usw.

00:21:59: Also wir haben

00:22:01: mit relativ ähnlicher Zielsetzung ein ganzes Portfury am Struktur.

00:22:05: Weshalb wir dafür plädieren, dass wir da schon eine seriöse Debatte dazu führen müssen wie wir auf der Ebene der Steuerung und der Entwicklung zu mehr Vereinheitlichungen kommen müssen?

00:22:16: Und einen Schritt davon wäre es zum Beispiel das die Bildungsverwaltung nicht nur die federführende Verantwortung für die Familienzentren übernimmt, sondern halt auch das Thema der Mehrgenerationshäuser mit mehr Leben füllt und dann zu einem gemeinsamen Konzept dann auch führt.

00:22:33: Und dafür sprechen wir uns durchaus einen großen Schritt nach vorne.

00:22:38: Was ich gerne erwähnen würde ist, da würde mich auch Ihre Erfahrungen interessieren.

00:22:43: Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht mit Piloten wie zum Beispiel Familienzentren an Grundschulen adressieren, also das heißt mit einer stärkeren Anbindung zwischen dem Bildungseinrichtungen und den Familienzentren aus zentralen Hubs.

00:22:55: Und dies entsprechend Qualitätssichern zu verstetigen und ausbauen ist ein der Schwerpunkte, die wir uns durchaus für die Verhandlungen im Herbstprogramm

00:23:04: haben.

00:23:06: Also zu meiner Erfahrung oder unserer Erfahrung dazu, das nennt sich ja Familien-Grundschulzentren.

00:23:13: Ich glaube schon vor einem Jahr ist der Begriff aufgetaucht vielleicht sogar schon vor anderthalb Jahren weil die Idee bestand dass eben auch in Schule Familien und Probleme in den Kindern leben also Lebenswelten von Kindern so komplex sind und auch heraus wollen dass Schule auch das leisten kann und dass es eben sinnvoll ist Orte zu haben Auch dritte Orte, also eigentlich perfekt.

00:23:35: Wo Familien auch ankommen können und eine Art Vertrauensebene.

00:23:43: Ich sage mal dazu Vertrauen und Bindung oder Beziehung aufbauen bevor die Probleme entstehen.

00:23:52: Das eigentliche Ziel wäre ja, dass es Familienzentren nicht nur an Institutionen angebunden gibt sondern im Sozialraum als Knotenpunkt, als Ankerpunkt und als One-Stop-Shop.

00:24:06: Und da dann diese Fühler ausstreckt und diese Kooperation hat in die Institution Kita Grundschule als Schnittstelle aber ist auch gut.

00:24:15: also wir sind ja als Bundesverband nicht gegen Kita als Familienzentrum oder direkt am Familienzentrum in Schule.

00:24:22: Es braucht halt die anderen auch, weil es null bis neunneinzig plus gibt ja auch nette Leute wie älter werden.

00:24:28: Aber der Punkt ist das.

00:24:31: Die Idee kam auch schon auf dieses Thema Bildungskampus jetzt mit diesem Aladin Amalfalani mit dem Buch Kinderminderheit ohne Schutz.

00:24:41: Da hatte er das auch als Community Centers oder so erwähnt und das ist ja auch Wurst, wie das heißt, die mehr Generationenhäuser sind auch vom Bund gefördert, deswegen ist es ja diese verschiedene Finanzierung.

00:24:57: Bei den Familienzentren ist das im Moment noch nicht so oder überhaupt nicht so.

00:25:01: Wir schreiben jetzt gerade die Stellungnahme für dieses SCQEG und da wird das ein Punkt sein dass es halt auf Darstrukturen braucht, dass vielleicht aus diesen Geldern solche Grundschulzentren oder Familienzentrin vor Ort an Institutionen gefördert werden Aber immer mit dem, dass sie offen sein müssen.

00:25:20: Sonst führen wir wieder zu einer Segregation.

00:25:23: Das Segregations heißt eine Exklusivität was wir eigentlich nicht wollen.

00:25:31: Wir wollen ja inklusiv sein und niedrigschwellig.

00:25:33: Und wir möchten gerne das Menschen ankommen können auch wenn Sie nicht aus Akademikerhaushalten sind usw.. Wir schließen uns zum Beispiel den Bundeselternetzwerk der Migrantenorganisation an, die eben fordern dass es diese Mehrsprachigkeit als Ressource gibt.

00:25:50: Also das ist eben auch die Familiengrundschulzentren, die Familienzentren egal welche Zentreneinrichtungen einfach diese mehr Sprachkeit als ressource sehen und nicht als Hürde oder als Last oder als Markel wenn wir über auf die Sprachstandserhebung jetzt kommen.

00:26:08: aber zu den Räumen die dritten Orte.

00:26:10: Brauchen wir die Familien?

00:26:12: Ja, die Grundschulzentren sind ein Thema.

00:26:14: Das ist aber etwas... Schule müsste sich öffnen und deswegen ist das nochmal auch eine Bildungswendethema.

00:26:21: Ich bin mir nicht sicher Genau!

00:26:23: Die beruflichen Schulen sind auch ein Thema absolut.

00:26:25: Es geht nämlich weiter denn BAföG-Beratung Auch das SchülerBAföG oder was weiß ich Das haben wir auch mal in den Familienzentren schon gesehen auch Berufsorientierung Könnt sich ja vielleicht auch die Vernetzung in den Sozialraum sehr auch super.

00:26:39: Der Punkt AG, der könnte auch ein Ort sein.

00:26:43: Ja also es ist so viel Potenzial.

00:26:45: ich will das gar nicht als Allheil-Antibiotikum ansehen aber es ist ein sehr cooler Punkt, der eine Lücke schließt zwischen den Institutionen.

00:26:57: Ich würde jetzt vielleicht ganz kurz bevor Frau Lazarich noch was dazu antworten möchte, ganz kurz Denise Nei aufrufen weil sie hatte sich nämlich jetzt auch irgendwie die Hand gehoben und wollte da glaube ich ganz gerne anknüpfen.

00:27:09: Ich

00:27:09: würde diesen Bereich tatsächlich noch weiter, also der Bereich Bildung sind halt die Kitas.

00:27:15: Die Grundschulen sind die Weiterwirkenden und schon sind aber auch die beruflichen Schulen.

00:27:19: Weil bei uns die Kids, die ankommen ja häufig auch erst fünfzehn, sechzehnt sind vielleicht siebzehn.

00:27:26: Das heißt wir haben zum einen jetzt gerade auch die Altersstufen, die jetzt das erste Mal zur Wahl gehen dürfen.

00:27:31: Das ist ein ganz wichtiger Ort für die Beteiligung von Jugendlichen.

00:27:40: Ich weiß nicht, ob das jetzt passt oder vielleicht später.

00:27:42: Weil da kommen wir zu dieser Geschichte Stundenpläne überdenken.

00:27:47: Aber vor allen Dingen sind es Kids und Jugendliche

00:27:51: die

00:27:53: diese dritten Orte brauchen Und zwar um außerhalb der Schule Aufenthaltsorte, Freizeitorte zu haben Ansprechpartnerinnen für die verschiedensten Probleme.

00:28:04: Die Auftrag von der Pubertät, die gelebt wird über vielleicht

00:28:10: auch

00:28:11: eigene Findungsprozesse also ich denke an unsere queeren Jugendlichen in diesem Bereich bis hin zum Übergang im Beruf beziehungsweise, die bei uns in der dualen Ausbildung sind.

00:28:23: Die Probleme haben mit dem Übergank.

00:28:25: also wir versuchen an den Oberstufenzentrum durch die Schulsozialarbeit ja auch schon viel zu richten.

00:28:30: aber diesen Bereich würde ich bitte versuchen wollen mit diesem Familienzentren dritten Orten unbedingt zusammenzudenken.

00:28:38: und da fällt uns halt ja im Moment z.B.

00:28:41: auch sehr stark auf die Füße die Kürzung im Demokratie-Leben-Programm, weil das sind ja auch die Partner und Projekte, die wir brauchen.

00:28:50: Um aus der Machtstruktur Schüler in Leereren hinaus andere Leute mit reinzubringen, dem zu öffnen.

00:28:55: Da würde ich mir wirklich nur Aussagen wünschen oder eine Meinung wünscht.

00:29:02: Wie diese Kürzungen kompensiert werden sollen?

00:29:05: Und wie die Oberstufenzentren in solche Strukturen mit eingebunden werden sollen.

00:29:13: Frau Lassert, möchten Sie darauf...

00:29:18: Ich habe das eher als Ihr Kommentar gegeben, sondern da hatte ich ja... Aber Frau Neissi sprechen jetzt so ein bisschen übergangsweise zu wechseln.

00:29:26: Zu einem so anknüpfenen aber auch neuen Komplex und da würde ich mich gerne dazu äußern und zwar wir legen einen Schwerpunkt auf das Thema Demokratiebildung in unserem Wahlprogramm Und es gibt einen großen Bereich der Demokratiebildung bei allgemeinen,

00:29:44: bildenden Schulen

00:29:44: adressiert.

00:29:46: Aber der Schwerpunkt den wir legen wollen betrifft die berufsbildenden Schulen weil sie bisher ein blinder Flexi.

00:29:52: Also es muss man an dieser Stelle wirklich sagen und das liegt auch... Das muss man sagen ich habe relativ viel darüber nachgedacht weil wie in den letzten zehn Jahren viele demokratisch starken Zuwendungsempfänger aufgebaut haben.

00:30:09: Auf der Landessebene in den letzten zehn Jahren, also dem ich das begleite wir haben die auch alle geschützt jetzt vor den Kürzungen aber wir haben nicht darauf geachtet dass dann ausreichende Anzahl davon an Berufsbildenden Schulen da sind und deshalb haben wir ein großes Gefälle darin.

00:30:25: das heißt wir haben zwar einige Akteure die in diesem Bereich aktiv sind diesen aber allgemein bildenden Schulen und nicht im berufsbildeten Sektor obwohl der Bedarf mindestens genauso groß ist.

00:30:37: Und deshalb wollen wir das nächste Mal entsprechend einen Schwerpunkt, wenn es um weiteren Ausbau der demokratiebildenden Strukturen geht und unter der Stärkung der außerschulischen Maßnahmen, die eben unterstützend eingreifen auf jeden Fall bei den berufsbildenden Schulen ein Schwerpunkt legen.

00:30:56: Das Thema Jugendzentren, rollende Jugendzentrum bei dem Demokratiebildung

00:31:02: usw.,

00:31:03: wäre ein anknüpfendes Und da müsste man sich angucken und tatsächlich prüfen, ob was kluge ist.

00:31:11: Wenn es um das Thema Stärkung der Demokratie ist, ob das da kluger ist über Jugendzentren zu gehen oder Familienzentren?

00:31:18: Also wo werden die Jugendlichen eher ankommen und dies als eine richtige außerschulische Struktur für sich sehen und sich damit auseinanderzusetzen?

00:31:27: Momentan würde ich sagen dass in der bisherigen Art und Weise wie die Verwaltung das steuert die Familienzentren sehr stark auf den Frühkindlichen und im Grundschulbereich fokussiert sind in ihrer Ausrichtung, dass er nur die Jugendzentren den Fokus auf die Jugendlichen haben.

00:31:46: Es wäre eine sinnvolle Debatte zu prüfen ob sich das ändern muss.

00:31:53: Das gab noch glaube ich eine Nachfrage wurde angemeldet?

00:31:57: Da würde

00:31:57: ich gerne nochmal nachfragen.

00:32:01: sind, ist dann da die SPD bereit auch quasi in den Ring zu steigen mit der Wirtschaft.

00:32:07: Mit den Kammern, die jetzt zum Beispiel die Prüfungsformate für die berufliche Ausbildung festlegen und wo es auf Verwertbarkeit geht und nicht unbedingt darum den Menschen als Ganzes auszubilden?

00:32:22: Weil das hängt ja dann auch wieder wirklich mit Stundentafeln und mit Zeiten zusammen, die da voll zur Verfügung stehen.

00:32:28: Die Jugendlichen kommen natürlich an die Berufsschule wenn sie in der dualen Beausmung bin und wollen auf die Prüfung vorbereitet werden.

00:32:34: Und so lange in der Prüfungen das nicht mit berücksichtigt ist?

00:32:38: Da geht die SPD ein Ring mit der Wirtschaft und den Kammern?

00:32:43: Das ist ein wichtiges Thema.

00:32:44: Ich fange erst mal mit einem Allgemeinteil an und dann sage ich was gezielt für die Berufsbildner, nämlich schon wenn es um den Bildungsbegriff in der ganzen Breite

00:32:55: geht

00:32:55: haben wir würde sagen so eine Polarisierung wo auf der einen Seite jene Stärken der Basiskompetenzen haben und auf der anderen Seite dann eher breiter gefassten Bildungs Begriff.

00:33:06: und da sagen wir dass man wenn es zum stärken der Kompetencen geht Klar, natürlich muss Lesen schreiben und Mathe im Mittelpunkt stehen.

00:33:17: Aber es kann nie unser ganzes Bildungsverständnis daraus führen, dass dieser Aspekt der Verwertbarkeit darf nicht das einzige sein, wonach wir Schluchqualität messen.

00:33:28: Und diese Debatte führen wie auch immer gemeinbildenden Bereich Das Stichwort Indikatoren, das heißt woran messen wir Qualität von Schulen?

00:33:40: D.h.,

00:33:41: wo nachfragen wir Schulen ob sie gut sind oder nicht?

00:33:45: Es gibt eine ganz große Debatte die an sich, dass Qualität und Schulentwicklung sich fragt.

00:33:50: erst wenn ich die Schulen danach frage ob sie demokratiebildend aktiv sind wird diese Schule sich dieses Ziel setzen und zu einer echten demokratischen Schule werden.

00:34:02: Ausnahmen gibt es immer aber eigentlich ist es der Job der Verwaltung das zu fragen.

00:34:06: Genauso wie wir diese Debatte bei allen Schulrahmen, also auch allgemeinbildenden muss man diese Debatte auch bei den Berufsbildern führen.

00:34:14: Das heißt die Verwaltung muss auch die Indikatoren anhand von denen sie die Qualität von berufsbildenden Schulen misst, dem muss sich anpassen und das Thema Demokratiebildung dezidiert zu einem der Indikatoren machen und dann werden die Schulen anfangen, sie selber in dem Bereich weiterzuentwickeln um tatsächlich sich ein Schwerpunkt bei Thema Demokratiebildung zu machen.

00:34:41: Und das fühlt es vielleicht sprengt den Rahmen aber wir streben nach wie vor eine komplette Reform in der Berufsbildung an indem Ein Landesinstitut für berufliche Bildung gründen wollen und damit halt zu einer komplett neuen Steuerung der Qualität im Bereich der Oberschußenzentren anstreben.

00:35:04: Also da wollen wir einiges, aber nicht alles von Hamburg auch abgucken indem wir die Qualitäts- und in dieser Debatte wenn wir dieses Landesinstitution gegründet haben Und da eben die Steuerungsstrukturen etabliert haben, ist die Frage sozusagen werden wir hier ausschließlich uns danach richten was sozusagen wie Sie selbst ansprechen das Thema Verwerfbarkeit.

00:35:27: Der Schülerinnen adressiert es oder werden wir auch einen breiteren Auftrag sehen und damit auch unter anderem das Thema Demokratiebildung in den Mittelpunkt.

00:35:37: Wir wären sofort dabei!

00:35:41: an der Stelle mal ganz kurz mit einer Nachfrage reinhaken, weil Sie jetzt gerade dieses neue Landesinstitut irgendwie angesprochen haben oder diese Idee.

00:35:48: Sehen sie dafür Mehrheiten im parlamentarischen Raum?

00:35:52: Das halte ich insofern.

00:35:53: also das halte für eine verhandelbare Geschichte würde ich mal sagen.

00:35:57: Das kann ich jetzt vorher nicht sehen, weil mich jede Partei ist gleichermaßen leidenschaftlich beim Thema berufliche Bildung sozusagen.

00:36:06: Frau Neijer als Lehrkraft aus dem System wird einfach sagen dass sie gehen ja häufig unter, also in der großen Debatte.

00:36:13: Weil einfach der gemeinbildende Bereich immer lauter ist was aber das Leben leichter macht ist.

00:36:19: damit ist es dann entsprechend schon ein Stückweise leichter wenn man Ziele in dem Bereich hat diese auch durchzusetzen.

00:36:24: Also das wäre schon eine große Transformation an dieser Stelle.

00:36:29: ich glaube aber dass das verhandelbar ist da weil ich kann ja schlecht jetzt den Koalitionsbeheimen vorweg reiten.

00:36:33: Also zumindest ist mir nicht bekannt das das ist großen Widerstand geben nur die Leidenschaft ist jetzt nicht gleichermaßen.

00:36:42: meine ganz kurze Frage an die weiteren Anwesenden teilnehmen.

00:36:45: Ich sehe gerade, dass hier irgendwie so ein Parallelchat irgendwie stattfindet.

00:36:51: Katharina magst du den Punkt vielleicht noch mal aufnehmen?

00:36:54: Ja ich habe das... Das ist ja eine Sprachgeschichte hier.

00:36:58: Das ist mit Steinen ein bisschen doof.

00:37:00: Nein,

00:37:01: das

00:37:01: ist total super.

00:37:02: Weißte Katharina, da gibt es auch

00:37:03: einen Thema.

00:37:05: Also ich wollte einfach nochmal bestätigen, Sie du sagtest, dass es halt immer eine Ebene ist in der Jugendliche sich entwickeln und das Berufsschulen nochmal.

00:37:19: einen Schritt weiter sind ja nochmal, wo man sich wieder aus der Familie mehr löst und so weiter unterm Selbstständig wird.

00:37:25: Und da eben diese Unterheizthematik jetzt gerade kritisch ist weil ich habe gehört dass es nicht nur sechzehn sein muss das kann ja auch ab fünfzehnt schon gekürzt werden weil eben dieses Einsparpotenzial dann höher ist wenn's drei Jahre sind die man einspart.

00:37:38: und das ist halt wirklich eine Frage die ich grundlegend stelle.

00:37:41: Das ist jetzt nicht nur an die SPD sondern an unsere Gesellschaft Die kann es sein dass wir einfach bei Alleinerziehenden kürzen und auch Jugendlichen genau diese Grundlage nehmen, wo sie sich quasi selbstgerichtig auf den Weg machen müssen.

00:37:56: Quasi bei ihren... wem auch immer, ob es Mutter oder Vater ist?

00:37:59: Bei dem anderen Elternteil, sich ihre Recht auf Beteiligung auch einzuholen.

00:38:04: Und die Frage, die ich hatte, ist inwiefern ... Aber kurz haben Sie das jetzt schon beantwortet, Frau Lasitsch.

00:38:16: Inwiefern man wenn?

00:38:17: Also ich finde die Idee ja total super, das zu überarbeiten da einen Qualitätssicherungs- quasi Institut auch ins Leben zu rufen.

00:38:27: Ich sehe es doch bei der SPD grundlegend und ich sehe das die ganze Zeit.

00:38:30: Das ist genau das was wofür sich steht soziales Bildung Aufstieg durch Bildung usw.. Wenn aber eben andere Koalitionspartner es muss ja nicht mehr, das können sogar in eigenen Reihen in der SPD sein.

00:38:45: Wie schaffen sie da diese Haltung auch weiter zu bringen?

00:38:48: Sie sagen ja die Koalisionsverhandlungen, den können sie jetzt nicht vorgreifen.

00:38:51: Aber wie schafft man das halt, da auch gute Lösungen zu finden und nicht so halb gare?

00:38:56: Also alle sind bereit oder alle nicken.

00:38:58: wenn ich sage Ja Bildung ist wichtig Kinder sind wichtig, nicken alle!

00:39:01: Aber wie wir dahin kommen Da das sind dann ganz unterschiedliche Vorstellungen.

00:39:05: Und da wäre ich jetzt noch Bei der Frage, genau.

00:39:08: Wie schaffen Sie das?

00:39:10: Und wie können wir den Jugendlichen nicht unterstützen?

00:39:13: Heute

00:39:13: spreche ich tatsächlich nicht als Maya, sondern ich spreche hier tatsächlich für meine Partei, weil wir sind im Wahlkampf.

00:39:20: Das heißt, ich darf ausschließlich auf die Grundlage von unseren Nachjahren und unserer Programmatik sprechen.

00:39:26: Das heisst was.

00:39:26: dass ich jetzt sage ist tatsächlich SPD-Programm und nicht nur meine Meinung wobei es an dieser Stelle wirklich auch meine Meinung da entspricht.

00:39:36: Und in der Verhandlung, ich habe das jetzt so ein bisschen kryptisch dargestellt dass man immer die Frage ist sozusagen wie kontrovers wird ein Thema schon im Vorwahlkampf debattiert und viele Themen werden halt nicht kontroverse debattieren.

00:39:55: und dann ist die Frage also wer schreibt sich auf die Fahne und finden wir das Geld dafür?

00:40:01: Das Thema mit dem Landesinstitut ist durchaus Auch ein finanzielles Thema, aber ist schon an erster Stelle ein Thema der Qualitätsentwicklung.

00:40:10: Was das Leben leichter macht, weil sobald wir Geld organisieren müssen, ist die Debatte natürlich viel komplizierter und bei der Qualität Entwicklung wird es eben schon darauf ankommen wie Stur sich manche andere Parteien in der Grundsatzdebatte um eng versus breiten Bildungsbegrüpf stellen.

00:40:31: Es wird kein Weg dran vorbei, dass wir das in den Koalitionsverhandlungen möglichst hart verhandeln.

00:40:36: Weil auf dem Moment wo die Koalationsverhandlung abgeschlossen sind, wird die Partei, die das Haus stemmt einfach machen was sie will weil die hier keinerlei gesetzliche Handhabe haben sondern komplett in der Zuständigkeit der Exekutive sind.

00:40:52: und deshalb werden Sie denn Erfolg können Sie dann an einem Koalisionsvertrag Messen?

00:40:59: an der Stelle, weil entweder haben wir dann erfolgreich entscheidende Sätze wenn es um breite das Bildungsbegriff geht in den Koalitionsvertrag reingerhandelt oder eben auch nicht.

00:41:11: Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich optimistisch.

00:41:14: Was

00:41:14: brauchen Sie denn?

00:41:15: Entschuldigung was brauchen sie denn aber vom Bund oder sowohl ist sehr immer dem Bildungsspekt auch was brauchen Sie da als Partei?

00:41:23: Wir brauchen

00:41:24: nur Geld Das ist das Einzige.

00:41:27: Tatsächlich an der Stelle muss ich sagen, glauben wir dass eine Einflussnahme des bundesqualitativer Natur eher hinterlich wäre weil wir halt einfach im Rahmen des Föderalismus also würden die gerade in dieser Debatte rund um den breiten Bildungsbegriff würde Berlin einfach verlierend gegenüber Flächenländern eine ganz starke Leistungsorientierung haben.

00:41:52: Also da viel glaube ich das bewusst sein Für die Heterogenität unserer Schullandschaft, für die Bedürfnisse unserer Schülerschaft.

00:42:02: Nie hilft in der Qualitativen gewährte auch eigentlich primär der Blick in die anderen Stadtstaaten wo ich mir angucke weil sie einfach mit vergleichbaren Gemengelagen kämpfen und deswegen gehöre ich zu den Gegnern wenn es um eine Zentralisierung vereinheitlich und qualitativen geht Und sozusagen so Förderprogramme geht, die dazu führen dass man eben gute Ideen aus einzelnen Ländern in die Breite ausrollt und der Bund damit in die Finanzierung halt einsteigt.

00:42:34: Da bin ich für eine Aufhebung des Kooperationsbilds.

00:42:40: Okay vielen Dank an dieser Stelle erstmal.

00:42:42: Es gibt auch noch weitere Wortmeldungen von Konir Lidkar.

00:42:45: Ich würde so ein

00:42:46: bisschen weggehen

00:42:48: von der aktuellen Diskussion, erst mal grundsätzlich würde mich interessieren die Reform der Schulaufsicht.

00:42:56: Also ich spreche hier ja vor allem aus anwaltlicher Sicht im Bereich des Bildungsrechts und aber auch als Mutter von zwei schuldpflichtigen Kindern.

00:43:06: Und also aus anwechlicher Sicht kann ich nur sagen dass wir sehr viele Mandatsanfragen haben.

00:43:12: da geht es um vielfältige Probleme, die es eben in der Schule geben kann.

00:43:17: Und na klar!

00:43:19: Die Mandanten, die zu uns kommen sind natürlich unzufrieden.

00:43:22: aber wir haben da schon relativ Harnbüchenes erlebt mit Schulaufsichten das muss ich wirklich sagen und ging ja auch ein bisschen durch die Medien.

00:43:29: also da würde mich sehr interessieren welche Form der Reform geplant wäre wie dass tatsächlich auch einen Ansprechpartner sein kann für Eltern und sich auch für Lehrkräfte, aber da wir Eltern vertreten interessiert mich da sehr die Elternperspektive.

00:43:51: Und eine

00:43:51: andere Frage wäre für mich generell auch nochmal so der breite Bildungsbegriff

00:43:59: überhaupt

00:43:59: wie Schule zukünftig, ja was wir als SPD dafür im Konzept haben wie Schule moderner werden könnte.

00:44:07: Also da wären einfach so ein paar Stichworte wie KI.

00:44:11: Ja das kann ich wieder eher als Mutter sagen Ich erlebe natürlich meine Kinder die extrem mit KI arbeiten, also auf etwas auch sehr hilfreich sein kann.

00:44:21: und dazu habe ich jetzt gerade auch in einem Spiegel Artikel gelesen.

00:44:25: Da wurde die provokative Frage gestellt Im Grunde Wozu braucht man Schule überhaupt noch?

00:44:31: KI kann wirklich sehr individuell Kindern helfen beim Lernen.

00:44:38: Und wozu ist Schule eigentlich noch da?

00:44:40: Hättest dich ging es natürlich darum klar, ist da.

00:44:43: aber eigentlich sollte es ein Lernraum sein, wo man zusammenkommen kann und daraus gibt es sich für mich sowieso viele Fragen, also was Fächer angeht.

00:44:52: Was Benotung, Bewertungen solche Fragen angeht?

00:44:57: Die Formpädagogik war hier auch schon ist Angebnung.

00:45:00: Es gibt ja Konzepte aber die werden dann so ein bisschen halb herzig nicht ganz zu Ende geführt oder es gibt eine sehr große Vielfalt, das ja auch gut ist.

00:45:11: Dann am Ende müssen alle die gleichen Prüfungen machen und Fragen, dann auch sowas wie Online-Unterricht.

00:45:20: Auch da gibt es so viele Möglichkeiten und wir haben auch viele Mandanten die krank sind nicht zur Schule gehen können und dann wird auf Präsenzunterricht bestanden und andere Möglichkeiten gibt es dann im Grunde nicht, werden nicht angeboten obwohl sowas also als Juristin sagt einfach mal dass das Bundesverfassungsgericht das auch eingefordert hat, dass online Unterricht angeboten werden muss.

00:45:48: Ja, also das wären Fragen... Da würde mich so eine generelle Vision interessieren der SPD.

00:45:57: Das waren jetzt riesige Felder!

00:45:59: Ich fang

00:46:00: mal mit der Reform

00:46:01: der Aufsicht an weil es ein handwerster Punkt ist.

00:46:04: Also da sind wir ein bisschen an der Schnittstelle zwischen Reform der Schulaufsicht und Stärkung der Beschwerdestrukturen.

00:46:11: Weil aus der Perspektive, aus der Sieg heraus die Familien begleiten, glaube ich reicht die reine Reform des Schulaufssichts nicht sondern wir brauchen auf jeden Fall eine Stärkung der Beschwertestrukturen.

00:46:21: Wir fahren da zweigleisig also der eines Teil ist die Stärken der unabhängigen Beschwerdistrukturen.

00:46:29: wie würden sie sehr gerne beim Parlament ansiedeln?

00:46:32: das heißt in der Vorbild wäre polizialen Bürgerbeauftragter, wo wir durch die Unabhängigkeit der Beschwerdestellen eine Stelle, die sowohl Akteneinsicht als auch die Möglichkeit der Empfehlung für Veränderung des Handelens hat.

00:46:47: Dazu führen können, dass man viel Verhalten aus dem System heraus anprangern kann.

00:46:55: Das heißt Stärken von Beschwerbestrukturen, Säule etabliert, die einem ermöglicht irgendwie zu seinem Recht zu kommen.

00:47:06: Also ich würde sagen diese Möglichkeit ist aktuell sehr unterrepräsentiert.

00:47:11: das würde zwar die Anzahl der Familien die bei ihnen landen reduzieren weil also so?

00:47:15: aber ich glaube dass es durchaus im Sinne des Systems an dieser Stelle weil wir hoffen würden dass ein Teil sich behebt.

00:47:22: Also das heißt, Stärkung von Beschwerdestrukturen.

00:47:24: Weil wir glauben einfach, dass ein System wird in der größten Ordnung, indem wir uns hier bewegen mit fünfzigtausend beschäftigten Achthundertstaatenorten werden immer Fehler passieren.

00:47:34: Deswegen halten wir unabhängig davon wie wir das System entwickeln.

00:47:37: Stärkung von Beschwertestrukturen für essentiell.

00:47:41: die Reform der Schulaufsicht würde aber... Ich würde sagen, wie formuliere ich das?

00:47:48: Punktuell auftretenden Nepotismus sozusagen.

00:47:54: dem gilt es, glaube ich vorzubeugen und innerhalb des Systemeinhalts zu geben.

00:48:02: Und die Atomweise wie aktuell ist eine sehr starke Machtbündelung gibt auf der Ebene zwischen der Schulleitung und der Schulaussicht, wo es keinerlei Transparenz in die Kollegien hineingibt.

00:48:16: Sowohl was die Verteilung von Ressourcen anbetrifft als auch die Handhabe.

00:48:20: Das heißt weder weiß irgendjemand unter der Schuleitung, was eigentlich an Ressorzen warum wie verteilt wird noch weiß eigentlich überhaupt der Schulaufsicht weiß eigentlich irgendwas?

00:48:32: in den jeweiligen Regionen stattfindet dieses System Wenn es gleichzeitig das System aber sein soll, was Schulentwicklung voranbringt, erachten wir nach der vielfältigen Erfahrung die wir in den letzten Jahrzehnten gesammelt haben als nicht funktional.

00:48:48: Und was wir aber glauben ist dass die Schulaufsicht bis jetzt da ist ein sehr gutes Instrument sein würde um Schulentwickelung voranzutreiben gekoppelt an mehr Transparenz hinsichtlich der Ressourcen.

00:49:00: Das heißt, das soll weiterhin die Stelle sein, die mit den Schulleitungen darüber verhandelt wie viele Ressorten bekomme ich, wofür bekam ich sie?

00:49:08: Was für Ziele verfolgt meine Schule?

00:49:10: und das muss aber auch in die Kollegin transparent gemacht werden damit es nicht eine einzelne Entscheidung von Schulleitungen sondern etwas was vom Gesamtkonferenz und Schulkonferenzen getragen ist.

00:49:21: Und auf der anderen Seite aber wäre die dienstrechtliche Aufsicht, die eine komplett separate Säule wäre, die abgekoppelt ist von der jetzigen Aussichtsstruktur und was zentralisiert über die Abteilung Zeit, über die Flottenstraße laufen würde.

00:49:39: Und wir damit würden eine Abkopplung zwischen der Beteiligung der Ressourcen haben und den notwendigen Gang wenn es dann immer wieder halt dienstrechtliche Vorgänge gibt.

00:49:55: Ich will gar nicht jetzt unterstellen, dass es in jedem Bezirk auftritt.

00:49:58: Aber wir haben einfach Einzelfälle, in denen über zwanzig dreißig Jahre hinweg eine dieselben Schulleitung und Schulaufsichten, die zusammengewachsen sind im System, was weder von der Ebene drüber kontrolliert werden kann noch von den eigentlichen Schulgemeinschaften so gebeult ist.

00:50:16: Dazu habe ich alleine aus meiner Rolle heraus genug Beispiele.

00:50:21: gesammelt, auch in Mitte.

00:50:23: In anderen Bezirken auch und Sie werden halt immer die Einteile dieser Beispiele dann aus der Praxis herausgefahren.

00:50:30: Das eracht ich für eine zentrale Stelle.

00:50:33: wenn man einer Leitung der Senatverwaltung überhaupt die Möglichkeit geben wird qualitativ reinzusteuern muss es zu einer Reform des Schulaufsichtes geben.

00:50:42: sonst kann der Schule auf sich jede Leitung weg atmen.

00:50:45: also Du kommst halt einfach drüber, bleibst paar Jahre und gehst wieder.

00:50:50: Und die eigentliche Leitung der Schulen findet auf der Ebene eine Schulaussicht im Stadt.

00:50:53: Das muss ich meiner Meinung nach ändern.

00:50:56: Und das zweite Thema ist aber wirklich ein sehr weites Feld was Sie interessiert haben.

00:51:01: Ich würde unterscheiden in das was sich für realistische Ziele für die nächste Legislatur erachte.

00:51:08: Trennt von der Vision, also perspektivisch hoch, verändern sich das Bildungssystem.

00:51:12: Weil ich nicht den Eindruck erwecken will dass wir in den nächsten fünf Jahren das Bildungssystem komplett transformieren werden.

00:51:18: In der nächsten Legislatur brauchen wir unbedingt mehr Mündigkeit bei Lehrkräften im Umgang mit Kailin.

00:51:24: Also sage ich als jemand, also vielleicht im September werde ich zurück in die Schule treten.

00:51:31: Das heißt alles was ich gelernt habe kommt aus der Zeit vor KI und ich komme und muss jetzt Schüler unterrichten wo sie viel höheren Kompetenz gerade im Umgang mit KI haben als ich es jetzt sage.

00:51:42: Voller Respekt!

00:51:44: Und das ist etwas das heißt allein nicht nur um zu erkennen ob der Schüler mit KI arbeitet sondern vor allen Dingen, um selber zu begreifen wie ich meine Tätigkeit als Lehrkraft verändern muss.

00:51:58: Um in einer KI-dominierten Welt trotzdem eine Kompetenzentwicklung bei meinen Schülern zu erreichen.

00:52:06: Das heißt wir werden in jedem Fach eine qualitative Debatte darüber führen müssen was kann ich überhaupt eigentlich für Kompetenzen... Was ist mein Job?

00:52:17: Also welche Kompetizen soll der Schüler überhaupt im System Erlangen.

00:52:22: Das heißt dieser hohe Anteil, den wir momentan in Rahmenlehrplänen sozusagen wenn es um die reine Wiedergabe geht also wo es das alleine lernt.

00:52:30: Also gibt's Bereiche wo ich einfach sagen muss, dass sie eine zukunftliche Welt können ganz riesige Bereiche einfach weggeben?

00:52:36: Die brauchen gar nichts für Fragen weil sie überhaupt nicht mehr vergesagt worden sind.

00:52:40: aber andere Kompetenzen auch qualitative Natur, sozusagen glaube ich können ausschließlich oder primär oder weiterhin besser mit Unterstützung von Lehrkräften kommen die dann viel mehr Lernbegleiter sind aber auch lernen müssen diese Lern-Begleiter zu sein weil aktuell werden sie ja anders ausgebildet.

00:53:00: Wir brauchen eigentlich eine komplette Transformation des Lehrkräftener Berufs in einer Welt die komplett auf KI zugeschnitten ist und der erste Schritt besteht darin dass überhaupt Fortbildung bekommen, dass wir anfangen dann über Transformationsprozesse in den Fächern zu sprechen und dann irgendwann uns auch wirklich trauen die Grundsatzfrage zu stellen.

00:53:21: sozusagen ist überhaupt die Art und Weise wie momentan Fächer gestalten um das Lernen erwerben.

00:53:25: Ist es überhaupt

00:53:26: zeitgemäß?

00:53:27: Aber das würde ich als Schritt zwei oder drei betrachten irgendwann in der nächsten Legislatur.

00:53:31: Im ersten Schritt würde es mir reichen wenn die Lehrkräfte überhaupt in der Lage wären flächendeckend sozusagen KI selber anzuwenden zur Erkennung angewendet wird und sozusagen ungegebenfalls ihre Fragen so zu stellen, um das eine von dem anderen zu unterscheiden.

00:53:48: Das können Sie nämlich aktuell in der Regel nicht, würde ich jetzt mal behaupten.

00:53:53: Online-Unterricht halte ich auch für ne Debatte die in den nächsten Legislaturangegangen werben kann.

00:53:59: also Ich bin in einer Verfechterung weiterhin einer Allgemeinen Schuhpflicht Auch eine allgemein Präseltspflicht Weil ich einfach in dieser Welt, die sich hauptsächlich im Digitalen abspielen wird zukünftig.

00:54:15: Schule als den einen Ort achte wo wir unsere sozialen Kompetenz zukunftliche werden an und weil einfach außerhalb von Schule diese Begegnungsorte nicht in dieser Form stattfinden werden.

00:54:27: das heißt Die Schule muss transformiert werden weg von einer Business-Vermittlung Einrichtung zu eine Einrichtungen der wir unser miteinander erlernen zusammen mit irgendwelchen Kompetenzen, die damit einhergehen im System.

00:54:42: Aber sozusagen muss es immer Möglichkeiten geben flexibel zu sein.

00:54:46: also gerade so was im Umgang mit chronischen Krankheiten und so weiter halt ich die Verordnungs-Ebene für veraltet an der Stelle.

00:54:54: das wäre aber eine Fachdebatte wo ich sagen würde da müssen wir uns über die jeweiligen Verordnung beugen und dann einfach schauen für welche Fälle ist es sinnvoll in welcher Art und Weise Ausnahmen zu generieren?

00:55:04: verschiedenste Form von chronischen krankheiten sind für mich Fälle, wo ich zwing in einer Reform bedarf.

00:55:10: Ich kenne verschiedenste Fälle zum Beispiel von Lomcovidus und so weiter, wo man einfach zu einem anderen Umgang mit Schulpflicht kommen muss, wo die Verordnung das aktuell nicht hergibt.

00:55:21: Das halte ich aber für eine... Nischendebatte, die für die Verderoffene sehr wichtig sind.

00:55:26: Ich würde das aber abkoppeln von der Debatte rund um die allgemeine Schuflicht und die Notwendigkeit, dass wir Begegnungsorte haben.

00:55:34: Und ich glaube auch, dass Mittelprästin und Landprätschule diesen Job auch haben wird.

00:55:39: Unabhängig davon, wie sich das lernt.

00:55:42: Gibt es dazu Nachfragen?

00:55:45: Denise Nei

00:55:47: Ja.

00:55:48: also zum Thema KI.

00:55:52: Die KI-Bildung muss unbedingt mit der demokratischen Bildung zusammengedacht werden und zusammengeführt werden, weil wir sehen ja in welchen Händen die KIs dieser Welt sind.

00:56:03: Und wir müssen in der Lage sein unsere Schülerinnen dazu befähigen das halt auch kritisch zu hinterfragen.

00:56:11: Hier zum Thema Onlineunterricht.

00:56:15: ich denke auch dass es eine Flexibilisierung da möglich sein muss.

00:56:20: Wir müssen in dem Bereich aber auch tatsächlich immer im Auge haben, dass hier das Thema Schangengerechtigkeit und Klassismus mit rein spielt.

00:56:29: Weil in den Phasen von Onlineunterricht gerade während der Pandemie habe ich festgestellt wie viele Schülerinnen dann irgendwo versucht haben sich einen Wähleranzugang zu verschaffen und an einem Handy gehangen haben wo sie kaum die gestellten Aufgaben entziffern konnten.

00:56:50: Und das sind halt so Sachen, da ist wirklich dieses Thema Chancengerechtigkeiten.

00:56:55: Da kommt ja zum Beispiel das Thema Unterhaltsvorschuss mit rein und dann kommt das Thema, dass Familien irgendwie nur drei Euro für den Essen ihrer Kinder pro Tag zur Verfügung kamen.

00:57:05: und mit hohem ringenden Lagen lernt es nicht geil!

00:57:10: Das S in der SPD steht eigentlich für sozial.

00:57:15: Die SPD hier wirklich wieder in diese Verantwortung gehen will, das soziale zu betonen an der Stelle und sich gerade auch um die Kinder zu kümmern, die einmal aus dem prekernen Elternhaus unter Umständen heraus Nachteile haben.

00:57:31: Aber und das sehe ich durchaus wie Frau Lietzke halt wo individuelle Umstände, ob Erkrankungen in der Familie oder auch psychische Erkränkungen individuelle Lösungen erforderlich machen müssten die heute nicht gegangen wären.

00:57:50: Ob die SPD wirklich reinsteppt und sagt da gehen wir rein und das machen wir und das wollen wir halt durchsetzen dann.

00:57:55: Also

00:57:55: es gibt das Thema... Ich habe offenbar, sie ist meine Ausführung von gerade nicht rüberkommen einer der Hauptgründe warum wir auf der Präsenzpflicht beharend ist und eben auch das Thema der Chancengerechtigkeit, weil wir haben in der Coronazeit die Erfahrung gemacht.

00:58:14: Nicht nur was technische Ausstattung anbetritt sondern vor allem was persönliche Begegnungen anbetrifft und dass den Schutzraum, ob man es glaubt oder nicht für viele Familien gerade... Für viele Kinder gerade aus benachteiligten Familien ist Schule ein Schutzraum Schutzrahmen von den Herausforderungen, die sie eben irgendwo im Privaten – ich sage gar nicht in den Familien-, aber durch die beengten Verhältnisse und so weiter

00:58:36: erfahren.

00:58:38: Und deswegen erachten wir die Begegnung im Präsenz in Schulen für ein Schlüssel-Element, von dem wir nicht abrücken.

00:58:46: Mir ist es aber wichtig diese Debatte zu trennen

00:58:49: vor einem

00:58:49: Umgang Mit Kindern, die das kann sowohl mit bestimmten Förderschwerfen zusammenhängen.

00:58:55: Aber vor allen Dingen im Umgang mit chronischen Krankheiten, die sozusagen nachweislich einfach in Präsenz nicht teilnehmen können und sagen wir müssen unser... Das würde ich jetzt aber nicht als ein Thema der Chancengerechtigkeit abtun sondern würde auch behaupten dass es kein großer Distance zwischen den Parteien ist.

00:59:14: Sondern wir haben hier einfach ein veraltetes Verordnungssystem, was nicht auf die heutige Zeit angepasst ist und es bedarf einfach mutiger Bildungspolitiker, die sich aber trauen hier einfach mal durchzuschütteln.

00:59:26: Und dafür zu sorgen dass unser Recht auch die heutigen Zeit angepasst ist.

00:59:30: Angepasst und damit dem einzelnen Schüler gerecht

00:59:35: wird.

00:59:35: Ich würde an der Stelle immer ganz kurz einhagen.

00:59:37: Sie haben den Begriff Verordnung jetzt gerade benutzt und sie sprachen vorhin von davon das die Person, die dann die Bildungsverordnung übernehmen sollte und führen sollte sehr viele Rechte oder Möglichkeiten hat, Dinge selber zu entscheiden.

00:59:49: Wir hatten da also wir beide in der Podcast-Episode vor zwei Jahren glaube ich schon mal drüber gesprochen über die Frage was sollte eine Bildungssenatoren an Bildungsenator alles selber entscheiden dürfen und wo soll das Parlament mitreden dürfen?

01:00:02: Da waren sie damals auf der Position eher so tendenziell dass sie gesagt haben ist schon ganz gut dass es im Moment so ist weil die müssen ja arbeitsfähig sein so sinngemäß.

01:00:11: sehen Sie das heute anders klang fast ein bisschen so.

01:00:17: Also ich kam, als wir in der Podcastfolge, in der wir gesprochen haben, bekam ich gerade aus sehr vielen Jahren Erfahrung.

01:00:25: Zusammenspiel zwischen Legislative und Exekutive ist, wo ich dieselbe Farbe hatte wie die Exekotive und damit naturgemäß wenig Distance hatte mit dem was die Exektive inhaltlich gemacht hat.

01:00:36: Und jetzt habe ich halt Erfahrungen damit, wie stark den Parlament die Hände gebunden sind auf dem Moment, wo es einen nicht passt was die Verwaltung macht an der Stelle inhaltlich.

01:00:47: Und ich würde schon sagen, dass wir haben jetzt in den letzten Jahren Vergleich gemachte Bundesländer und ich würde sagen das unsere Ermächtigung der Verwaltung also Bildungsverwaltung hat deutlich mehr Ernächtigung als egal welche andere Verwaltet.

01:01:06: innerhalb von Berlin oder auch im bundesweiten

01:01:09: Vergleich

01:01:10: hat unsere Bildungsverwaltung mit die höchsten Ermächtigung.

01:01:13: Also kaum ein anderes Parlament hat die eigene Bildungs- verwaltung so stark ermächtigt wie wir.

01:01:19: Weshalb wir aktuell, ich sage gar nicht dass hier nicht eine weites Geher, also eine hohe Flexibilität auf der Bildungsebene bleiben.

01:01:28: Ich glaube es würde das System überfordern wenn wir bei allem mitsprechen würden.

01:01:32: Wir werden aber in der nächsten Legislatur anstreben, dass es eine kritische Überprüfung des Schulgesetzes auf die Ebene der Ermächtigung gibt.

01:01:40: Um in einzelnen Fällen zu überlegen ob sie nicht doch eher politischer Punkte sind, wo eine Ermächigung der Verwaltung, wo es nicht um die Handlungsfähigkeit der Verwandlung geht sondern ein politischer Handhaber geht sozusagen ob wir uns das nicht ins Parlament zurückholen weil das halt eben einfach einer politischen Debatte bei uns gebraucht, aber ich habe die letzten drei Jahre Erfahrung gebrauchten in der Regierung zu sein als Junior Partner umzumerken wie vielfältig diese Stellen sind an denen die jetzige Hausleitung am Ende macht was sie will.

01:02:17: Okay ich sehe jetzt gerade hier gibt es noch einen Kommentar im Chat.

01:02:23: Katharina Kweiser möchte das so nochmal reinspringen?

01:02:30: Ich kann

01:02:30: ganz kurz noch mal reinspringen.

01:02:32: Es geht halt ja am Ende darum, dass die Kinder unsere Zukunft sind und irgendwie gesellschaftlich auch später Verantwortung übernehmen sollen.

01:02:39: Das können sie wenn Sie Kompetenzen entwickelt haben oder auch wissen was sie können Und deswegen teile ich das total.

01:02:45: Ich freue mich darüber, dass das ihre Haltung ist.

01:02:49: Ich wünsche mir das aber, dass es quasi wirklich zu einer Debatte kommt.

01:02:54: Sonst konkreten Konzepten die das schaffbar machen und ich merke, wir haben so sehr damit beschäftigt sind immer auf Wirtschaft und Wachstum und soweit

01:03:06: gucken

01:03:06: das eben das Thema was worums eigentlich geht nämlich auch dieses Wirtschaft und die Kaufkraft und so.

01:03:11: das müssen auch Menschen sein die das tun dass wir die uns aber entweder paprieren, indem sie entweder nicht gerne in die Schule gehen oder das Lernen verlernen.

01:03:20: Oder

01:03:21: nicht an sich glauben

01:03:22: oder

01:03:23: ja ich weiß nicht so irgendwie so verzweifelnd gescheitert sind, dass Sie eben in dieser virtuellen Welt leben wenn wir um Digitalität oder Digitalisierung und so reden.

01:03:35: Und eben so eine Punkte wie Social Media-Verbot oder sich wirklich an den Lebenswelten der Kinder vorbeigeht.

01:03:41: Das ist etwas, was ich mir wünsche, dass alle diese Haltung hätten wie sie jetzt.

01:03:47: Und das wir uns vielleicht einfach auch mit den Kindern zusammen auf dem Weg machen und auch in Berlin sich da mal auszutauschen... Was ist denn eure Meinung?

01:03:54: Was braucht ihr denn?

01:03:55: Und was ist denn das eigentlich, was euch beschäftigt zuzuhören?

01:03:58: Vielleicht einfach nur mal dazu sein!

01:04:00: Auch als Politikerin und Sie kennen es ja dann ausm Schuldienst wenn man einfach mal da ist und einfach nur zuhört, das nicht um Leistung.

01:04:07: Und hier du musst jetzt, dann reden die manchmal ganz anders.

01:04:10: Ich habe Kinderkochkose gemacht und am Ende ging es gar nicht so viel ums Essen sondern es ging darum was uns gut tut.

01:04:18: Ganz,

01:04:18: ganz banal!

01:04:19: Was tut dir gut?

01:04:20: Was ist schwer für dich?

01:04:23: Danke dass Sie das aufnehmen und immer mit sich tragen.

01:04:30: Also wenn ich jetzt versuche die Gegenseite zu vertreten, was nicht meine Meinung ist.

01:04:33: Ist halt ein valider Gedanke dahinter.

01:04:37: unsere Schülerinnen wie entlassen sehr häufig gerade an der Schule in herausforderndem Umfeld Kinder nach der zehnten Klasse in eine komplette Unmündigkeit als Bürger.

01:04:49: Das sage ich ja aus dem Brennpunkt.

01:04:52: Sie können sich nicht vorstellen, wie gering der Kompetenzgrad bei einem Teil unserer Beliener schon ist.

01:04:59: und deswegen sehr legitime Debatte, dass man einfach sagt wir müssen einfach den Kompetenzgrad unserer Schüler bei Basiskompetenzen lesen schreiben, Mathe.

01:05:09: Den müssten wir stärken.

01:05:10: und was wir aber schaffen müssen damit die Debatte nicht toxisch ist, ist das wir diesen Widerspruch einfach aufheben.

01:05:19: es Es ist nicht entweder oder also.

01:05:20: es ist nicht so, dass wir jetzt entweder Grundkompetenten stärken oder wir lassen Demokratie mündige Bürger erwachsen sondern im Schulgesetz gesteht ganz klar, wir müssen sowohl alles aufschaffen.

01:05:31: Die Frage ist wie bildet man ein System?

01:05:34: Was sowohl das eine als auch das andere das Ziel hat und mein Lieblingsthema ist es, dass wird jetzt die heutige Debatte, ist die Frage aber was messen wir, woran messen die Qualität von Schule?

01:05:46: Und es ist völlig legitim den Schulen Fragen zu stellen.

01:05:49: wenn man an Versorgung gegen Schulen in herausforderndem Umfeld so und so viele zusätzliche Ressourcen um den Sprachstand von Schülern höher zu heben, ist es legitim danach zu fragen.

01:06:00: Ist der Sprachstand der Schüler höher gewesen oder müssen wir qualitativ was verändern damit er höher wird?

01:06:07: Aber es darf nicht nur bei diesem Sprachstamm bleiben sondern die Schulen müssen auch fragen um ihnen natürlich die Ressourcen dazu geben sozusagen damit sie in der Lage sind demokratierwündige Bürger zu erzielen und weitere sterbende auch.

01:06:22: also Wir haben jetzt vor allem über das Thema Demokratie gesprochen.

01:06:25: Es gibt aber noch weitere Ziele, die die Schule verfolgen muss.

01:06:28: Das heißt wir müssen schaffen über eine Zielorientierung zu sprechen und diese Zielorientierungen aber auch auf weiche Ziele zu übertragen und nicht nur diese Fokussierung nur auf Basiskompetenzen haben weil nur dann werden mal dem einzelnen Bürger gereicht.

01:06:43: Aber das ist wirklich ein dickes Brett vor den Gestehen und wo man glaube ich nur Stück für Stück das System

01:06:50: verhindern kann.

01:06:50: Vielen Dank ganz kurz erstmal Katharina Kweiser hatte noch eine Frage.

01:06:54: Ja, eher so eine Anmerkung dass eben Demokratie nicht durch ein Schulunterricht oder irgendwie einen Abschnitt sondern eben gelebt ist und mit wirklich echte Beteiligungen.

01:07:03: Es geht nicht nur um Spielplätze es geht um echte Beteiligung.

01:07:06: sind dann auch Autobahnen?

01:07:07: vielleicht dass es auch vielleicht mit Entscheidungen gäbe, wo sind die Jugendbeteiligungsräte in den Bezirken?

01:07:15: Wo sind sie auf der langen Ebene.

01:07:17: Und dann geht's nicht nur um Schülervertretung, da sind wir nämlich auch wieder bei einem akademischen Thema, wo es eben vor allem junge Menschen aus akademischer Familie hinschaffen.

01:07:25: Wo sind diese echten Beteiligungprozesse, die ich mir wünsche, die irgendwie gestärkt werden dürften, um Demokratie zu leben und wirklich eine Selbstwirksamkeit zu sehen, zu merken,

01:07:36: zu spielen?

01:07:37: Ich habe vorhin vergessen, ich wollte mich genau dazu äußern, dass Sie haben das Stichwort schon vorher genannt, nämlich das Thema Demokratie-Stärkung in der Breite.

01:07:45: Ich

01:07:45: hatte an einer Stelle ein bisschen

01:07:47: abweichende Meinung.

01:07:48: also ich würde sehr gerne mit den Schulen anfangen wenn es um die Beteiligung Strukturen geht.

01:07:54: Das heißt, die Betteiligung von Schülerinnen im schulischen Kontext massiv ausbauen, sowohl wenn das um die Gestaltung von Schulkurikula geht als auch sonstiges Schulleben

01:08:04: usw.,

01:08:05: also und der Grund warum ich mit Schule anfangen würde ist weil Schule der Ort ist wo sie alle sind Und in politisch passiert das sehr häufig dass wir diese Debatte umstärkung der Demokratie anfangen eher bei Jugendparlamenten noch bezirkt Corderlandesebene zu führen, ohne uns der viel schwierigeren Debatte um demokratisch stärkende Schule zu stellen.

01:08:26: Ich habe nichts gegen Jugendparlamente in Bezirk-Coderland, aber die ersetzen nicht eine Beteiligung in der Breite weil die sind nicht niederschwellig.

01:08:39: Jemand, der an sich noch nicht gelernt hat für sich zu sprechen und laut zu sein und sozusagen für die eigene Stimme einzustehen Für ihn ist der Weg zum Jugendparlament im Bezirk sehr weit.

01:08:51: Er muss erst mal das Handwerk lernen und ich glaube, der Ort wo er das Handwerkerlern für sich selbst einzustehen und entsprechend das eigene Recht als Bürgerhalt zu erkennen Schule ist der richtige Ort um zu machen.

01:09:03: Und dann sind die Parlamente und Beteiligungen schon an anderen Orten Sinn.

01:09:07: ein gutes Add-on.

01:09:08: Aber unsere Erfahrungen aus verschiedenen Bezirken zeigen dass da häufig die Zusammensetzung der Schülerinnen nicht der Zusammennetzung der Schülerinnen in der Breite der Schülerschaft des jeweiligen Bezirks entspricht, sondern die bildungsnah sind als die Breite.

01:09:27: Und deswegen ist es für mich viel wichtiger, die andere Debatte zu führen.

01:09:30: wie schaffe ich das?

01:09:31: mehr Demokratie dazu erreichen wo alle sind?

01:09:36: Das ist ein wahnsinnig wichtiger Punkt, der ja auch Sie hatten schon mit angetehst auch Eltern betrifft und generell Familien.

01:09:41: also geht ja nicht nur um die Kinder, wo man bestimmte Kinder einfach nicht erreicht, sondern gibt's ja bei Eltern auch wo dann immer die Frage ist Wie repräsentativ ist eine Elternvertretung?

01:09:52: Wie gut kann sie die Themen von allen mitdenken.

01:09:55: Ich würde es mal ganz kurz, ich finde diese Runde gerade wirklich toll und wirklich gerade ein gutes Gespräch.

01:10:01: Deswegen kommt mir jetzt die undankbare Rolle zu, die manchmal so vorkommt, dass man irgendwo so Richtung enden muss weil wir ja irgendwie irgendwann Zeitfenster verabredet hatten.

01:10:11: Ich würd jetzt tatsächlich zum Ende ganz gerne nochmal eine Frage vielleicht an sich stellen Frau Lasich.

01:10:15: Es ist ein bisschen so ne kombinierte Frage.

01:10:19: Wir haben jetzt im Moment die Situation, wenn man sich so die Umfragen anguckt.

01:10:23: Die Situation, dass es am Ende eigentlich noch zwei mögliche Koalitionen gibt.

01:10:27: Zwei Dreier-Koalitionen entweder SPD und Grünen mit der Linken oder SPD und Grüne mit der CDU.

01:10:34: Und dann haben wir natürlich auch die Situation das wir eine sehr angespannte Kassenlage im Land Berlin haben.

01:10:39: Deswegen wäre meine Frage oder meine zwei Fragen die erste Frage sehen Sie inhaltlich eine Präferenz für die Zusammenarbeit bei der Frage, mit wem arbeiten wir am Ende zusammen.

01:10:50: Und die zweite Frage – was ist eigentlich die größere Herausforderung?

01:10:54: Die Kassenlage oder die politische Konkurrenz?

01:10:56: Für die Vorhaben, die die SPD hat und für die nächste Legislatur?

01:11:03: Ich fange mal mit der ersten Frage.

01:11:08: Nicht jeder Bereich der Landespolitik sei ein links-rechtspolarisierendes Thema.

01:11:17: Zentrale Fragen der Chancengerechtigkeit sind das aber.

01:11:20: Deshalb ist es für mich relativ leicht, jetzt aus der Reihenfachlogik heraus zu beantworten ich würde immer ein progressives Bündnis einer Regierung der Mitte inklusive der CDU bevorzugen weil wir einen ganzes Bündel an Themen, an denen wie uns zum Beispiel in den letzten drei Jahren abgearbeitet haben rund um das Thema Chancengerechtigkeit müsste man uns einfach nicht geben wird man sondern könnten uns anderen.

01:11:48: Wittmann während ich genau weiß, wenn wir wieder mit der CDU regieren sind so paar extrem nervige Themen werden im Herbst wieder an der Tagesordnung.

01:11:56: Aber das wissen auch die Kollegen von der CDU, dass ich da eine klare Präferenz habe.

01:12:03: Sie haben aber eine kompliziertere Frage war die zweite Frage, die sie gestellt haben was für die Vorhaben wie ich geschildert als zentrale Vorhaben der SPD, ob da die Kassenlage oder die jeweilige Konstellation das größere Problem sind.

01:12:19: Und die Frage ist komplizierter zu beantworten aber ich würde sagen dass der Großteil des Themen, die wir adressiert haben nicht an erster Stelle Haushaltsprobleme an ersters Stelle sind und dementsprechend auch da die Zusammensetzung Regierung entscheidender ist als die Kassenlage.

01:12:43: Natürlich wünschen wir uns immer mehr Geld für den Bildungsbereich, aber wir haben in den letzten drei Jahren überall gekürzt.

01:12:51: zum Beispiel ich habe Wissenschaft verantwortlich.

01:12:54: da darf ich zu keinem Podium gehen weil es ist ein Weil da die Lage so angespannt ist.

01:12:59: Bei Bildung haben wir nicht so stark gekürzt, weil würde ich sagen parteiübergreifend das Bewusstsein da ist dass man an der Stelle nicht kürzen muss.

01:13:07: Und natürlich wünscht man sich immer mehr.

01:13:09: aber die Erfahrung in den letzten zehn Jahren hat uns gezeigt sozusagen wir müssen vielmehr innerhalb des Systemes transformieren als dass wir immer über Mehrgeld an der stelle sprechen müssen.

01:13:21: und deshalb würde ich sage sowohl für zentrale der Themen Geschuldstruktur für das Thema der Qualitätsentwicklung, also egal ob jetzt Schulaufsicht oder eben die Batterie und Stumptafeln usw.

01:13:34: Das sind alles Themen, die nicht primär am Geld hängen sondern wo es um unsere Herangehensweise an das Thema Bildung geht.

01:13:43: Und deshalb würde ich schon immer sagen, da wird es maßgeblich darauf ankommen.

01:13:49: Ob sozusagen in welcher Konstellation man zusammenregiert und am Ende ob man's will oder nicht kommt es immer darauf an unabhängig von der Farbe, ob jemand das Haus leitet, der für das Thema brennt und auch ein bisschen Ahnung hat.

01:14:01: Wäre nicht schlecht!

01:14:04: Bevor ich jetzt hier die Runde schließe, Ich wurde Ihnen einfach mal das letzte Wort geben Frau Lasich Wenn Sie vielleicht noch selbst Gedanken hinterlassen könnten in dieser Runde heute Abend, der ihnen noch wichtig wäre den wir vielleicht noch nicht angesprochen haben.

01:14:19: Welcher Vierer ist?

01:14:22: Ich würde mich einfach gerne aber ich würde es kein neues Thema anschneiden.

01:14:26: Es gibt eine Million Themen im Bildungsbereich

01:14:29: die man erfreien

01:14:29: kann und ich fand's aber sehr erfrischen und bin dafür dankbar dass wir uns heute auf Themen der qualitativen Entwicklung innerhalb des Systems in seiner Breite konzentriert haben weil ich sehr häufig Wo die in Sitzern und in Auseinandersetzungen sind, wo es immer nur darum geht mehr Geld ins System zu bringen.

01:14:48: Und das ist auch mein Job und den Job stelle ich.

01:14:50: Ich halte

01:14:51: aber die Stellschraube der Qualitätsentwicklung innerhalb des Systems für eine wesentliche und das Schützen des breiten Bildungsbegriffs und sozusagen schaffen von einer Vision eines modernen Bildungssystems was wirklich unsere Kinder auf die Zukunft vorbereitet für die entscheidende Debatte.

01:15:11: Und ich war wirklich dankbar, dass die Zusammensetzung heute so war, dass wir uns schwerfmäßig genau mit dem Tinder fast haben und bin dankbar.

01:15:20: Herzlichen Dank!

01:15:21: Dann würde ich sagen machen wir den Sack für heute Abend erst mal zu.

01:15:25: Danke fürs dabei sein.

01:15:27: liebe Hörerinnen und Hörern.

01:15:28: vielen Dank, dass sie wieder eingeschaltet haben wenn Sie mögen.

01:15:31: gerne bis zum nächsten Mal und bis dahin bis bald.

01:15:51: Vielen Dank fürs Einscheiden.

01:15:52: dies war Herr Fächener Lied zum Gesprächen.

01:15:55: Ich lade mir in diesem Podcast regelmäßig Menschen, die mit den Themen Bildung

01:15:58: und Kultur zu tun haben

01:15:59: zum Gespräch

01:16:00: ein um herauszufinden wer sie sind was sie tun und was ihre Motivation ist.

01:16:05: Alle weiteren Episoden

01:16:07: dieses Podcasts

01:16:07: finden sich unter marcofechner.de und aufgängigen Podcastplatten.

01:16:13: Die Musik für diesen Podcast stammt von frameTracks.de.

01:16:17: Vielen Dank!

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