#120 Dr. Maren Jasper-Winter (FDP), Co-Spitzenkandidatin zur Abgeordnetenhauswahl
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00:00:00: Das nachfolgende Gespräch wurde am szehnzwanzigsten Juni zweitausendundsechsund zwanzig aufgezeichnet.
00:00:14: So, hallo und herzlich willkommen zurück bei der Fechner-Lied zum Gespräch!
00:00:17: Mein Name ist Marco Fechnau und heute geht es weiter mit der Runde der Spitzenkandidierenden.
00:00:21: Ich freue mich.
00:00:22: ich sitze heute hier in Berlin Mitte und mir gegenüber sitzt die Ko-Spitzenkandide hat dann der Berliner FDP zur Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.
00:00:31: Sie war bis zwei tausenddreinzwanziger schon mal Mitglied des selbigen und es promovierte Juristinnen Und in der damaligen Zeit war sie Mitglied des Bildungsausschusses.
00:00:40: Herzlich willkommen, Frau Dr.
00:00:41: Marin Jaspar Winter!
00:00:43: Ja herzlichen Dank fürs Gespräch!
00:00:47: Genau mit Ihnen möchte ich heute mal so ein bisschen über Ihr Wahlprogramm sprechen?
00:00:51: Ich habe es gelesen.
00:00:53: Darin geht's um Begriffe wie Eigenverantwortung und Chancen, Verwaltungsmodernisierung und Entbürokratisierung im Bereich der Bildung und frühkindliche Bildung & Gymnasien.
00:01:00: und natürlich möchte ich auch darüber mit Ihnen sprechen welche politische Lücke die FDP in Berlin schließen möchte und welche Ambition sie im Abgeordnetenhaus oder vielleicht sogar einen künftigen Senat hat.
00:01:12: Ich steig mal ganz kurz ein, so ein bisschen eine persönliche Frage als Vater der ja auch ihre Partei schon eine Weile beobachtet ist.
00:01:18: ich bin noch ein paar Jahre wahlberechtigt.
00:01:22: wir sprechen heute über die Institutionen die Kinder in dieser Stadt bilden und erziehen sollen.
00:01:27: Ihr Bundesvorsitzender hat den Bundeskanzler, ich zitiere Eierarsch genannt und auf dem jüngsten Parteitag die Abschaffung des Paragrafen gefordert.
00:01:34: Der das unter Strafe stellt.
00:01:36: Meine Frage verfügt die FDP über die nötige Ernsthaftigkeit?
00:01:40: Und auch über die Autorität Kindern Vorschriften zum respektvollen Verhalten zu machen?
00:01:44: Auf alle Fälle!
00:01:45: Also unser Bundesvoresitzender Kubiki ist ja bekannt dafür auch mal durchaus Klarheiten auszusprechen.
00:01:54: Darüber kann man sich streiten, aber es ist kein Beleidigungsbegriff.
00:01:58: Es ist ein konstruierter Begriff würde ich sagen, kannte den jedenfalls so vorher noch nicht und er spricht aber etwas an was durchaus wichtig ist.
00:02:08: Es geht bei dem Paragraphen hundert ochten achtzig Strafgesetzbuch ja um einen besonderen Schutz vor Beleihigung von Politikerinnen und Politikern.
00:02:19: Und das kann ja durchaus kritisch sein, wenn man sagt wir wollen einen freien Meinungsaustausch haben und da muss auch mal sozusagen ein robuster Austausch möglich sein.
00:02:28: Dass dann Politikerinnen und Politiker jetzt nicht ein besonderes Recht bekommen?
00:02:32: Das finde ich schon... Eingängig zumal wir ja sonst, ich bin ja Juristin auch im Strafgesetzbuch.
00:02:38: Die ganz normalen Beleidigungen sind ja weiterhin strafbar es sind Bedrohung natürlich straf bar und das für alle Menschen.
00:02:47: Herr Kubicki wollte unter dem Punkt klarmachen dass ist in der politischen Auseinandersetzung aus seiner Sicht oder aus unserer Sicht keines besonderen Beschutzes nochmal für Politikerbedarf sondern Dass das Recht das gleiche recht für alle gelten muss und dass wir in der Tat auch bestimmte Dinge auch mal Wahrheiten und Klarheiten mal robust aussprechen dürfen.
00:03:08: Heißt aber nicht, dass wir nicht auch sehen, dass es in der politischen Auseinandersetzung aufgrund der immer polarisierteren Lage auch bedenklicher Auseinsetzungen bei Social Media im Netz gibt zu politischen Themen?
00:03:26: die wir auch als sehr kritisch sehen.
00:03:28: Also, wir sind nicht dafür dass jetzt hier Bedrohungen und Beleidigungen im Netz ausgesprochen werden sollen aber es muss ein politischer, auch robuste Auseinandersetzung muss es schon geben um Themen.
00:03:38: Ich habe mich tatsächlich gefragt was da passieren würde von eins meiner Kinder eine Lehrkraft so betitelt?
00:03:42: Und dann sagt auf wie streichen einfach die Regel?
00:03:46: Naja der Begriff ist noch nicht beleidigend an sich und insofern muss man schon sagen ist die Regel überhaupt verletzt.
00:03:57: Und in der politischen Aussprache ist einiges erlaubt, was vielleicht im persönlichen Umgang nicht so nett wäre.
00:04:05: Wobei man sagen muss wenn... Schüler und Lehrer oder im Netz sich Kinder untereinander.
00:04:12: Ich weiß, wenn es nur bei Eierarsch bliebe dann hätten wir die ganzen Probleme, die wir ansonsten haben nicht weil es geht ja stichwort Mobbing und auch Bedrohung im Netz um ganz andere Themen, die einem weit aus mehr Sorgen machen sollte als wenn Kubikki den März mal ein bisschen robust angeht und beide sich eigentlich ganz gut kennen.
00:04:32: Okay also ich habe nur gedacht, weil wir haben jetzt gerade diese Diskussion in dieser Woche heute ist der sechsenzwanzigste Juni kam eine Studie raus, die die Sanatsbildungsverarbeitung in Auftrag gegeben hatte zum Thema Gewalt in den Schulen hier in Berlin.
00:04:46: Und die Frage, die ich mir einfach stelle, wenn ich mir das angucke, also mich erschreckt hat dieses Gewaltpotenzial, was ja auch ausgelebt wird... Ich frage mich dann aber gleichzeitig sind wir Erwachsenen gute Vorbilder?
00:04:58: Also klar, Mich hat die Studie Total erschreckt, weil sie auch das erste Mal eine richtig große Umfrage war unter Schülerinnen und Schülern aber auch Lehr- und Personalpädagogischen Kräften.
00:05:09: Und vor allem ja rauskam dass sozusagen auch kleinste Auslöser ein Radiergummi fliegt durch die Luft war glaube ich das Beispiel schon sofort zu heftigen Reaktionen führt.
00:05:19: Das treibt mich mit großer Sorge um.
00:05:23: da müssen wir auch mehr tun.
00:05:25: Letztlich sind die Kinder aber Abbild unserer Gesellschaft und haben natürlich tragen ihre Probleme.
00:05:30: Die Studie sagt ja auch, seit Corona ist es sehr viel schlimmer geworden.
00:05:35: bei den jungen Leuten Aber natürlich die die Gesellschaft an sich Ja hatten immer raueren und rohen Umgang miteinander.
00:05:43: aber die Form der Gewalt die dort auch in der Schule Zutage kamen Und die Konflikte auch religiös motivierte konflikte das ist schon wirklich Sehr erschreckend fand ich dass.
00:05:55: Welche Möglichkeiten sehen Sie auf politischer Ebene, dem zu begegnen?
00:05:59: Kann man eine ganze Reihe machen.
00:06:01: Ich glaube wir müssen als erstes die Klassenstärke deutlich verkleinern.
00:06:05: Wenn ich mehr Kinder in der Klasse habe – mein Sohn wird jetzt eingeschult bei der Oberschule – das sind thirty-two Kinder oder Jugendliche wie soll man da denn vernünftig auch mit den tiefen und psychologischen Problemen, die offenkundig bestehen als Lehrkraft, als Erzieherin überhaupt umgehen können.
00:06:26: Eine so große Gruppe ist, dass sich dem Einzelnen nicht gerecht werden kann.
00:06:30: Es ist auch ein weiteres Argument hier die Klassenstärke deutlich zu reduzieren und wir brauchen einfach vielmehr schulpsychologische Teams gemischte Krisenteams, die dann ganz schnell reingehen in den Klassen.
00:06:44: und zu den Schülerinnen und Schülern, die offenkundig vereinzelt sind sehr schwerwiegende Probleme haben und die unterstützen.
00:06:52: Und ein dritter Punkt, der mir ganz wichtig ist aus der Umfrage kam ja auch raus dass sich die Lehrerinnen und Lehrer nicht gut unterstützt fühlen, auch Schulregeln um und durchzusetzen.
00:07:03: Das muss ganz klar sein.
00:07:05: Schulregel sind dazu da dass wenn sie gebrochen werden hier auch klare Konsequenzen gezogen werden.
00:07:11: Da fühlen sich viele auch von der Verwaltung und vielleicht von der Schulleitung auch noch zu sehr allein gelassen Und das ja dann müssen wir einfach den Lehrerinnen und Lehrern ganz klar den Rücken stärken.
00:07:22: Okay, da kommen wir nachher nochmal zurück.
00:07:24: unter dem Bereich Entbürokratisierung
00:07:26: denke ich.
00:07:28: Ich würde mal einen kurzen Sprung machen.
00:07:31: Vielleicht ist es vielleicht nicht das erste, woran man bei Bildung denkt aber es hat eine der Grundvoraussetzungen.
00:07:39: Nämlich die finanzielle Absicherung.
00:07:41: also wenn wir über Bildungs sprechen kommen immer wieder aus Thema Kinder und Familien in Armut.
00:07:45: Die OECD bescheinigt uns seit Jahren dass wir mit dem Thema nicht so richtig vorankommen.
00:07:49: Finanzielle Armut falls ich nach Teilhabe und fehlende Teil habe ist wiederum eine riesige Hürde für Bildung.
00:07:54: Schulen und Kitas bekommt es nicht ausgeglichen nach aktuellem Stand.
00:07:58: Armut bedroht auch die gesellschaftliche Mittelschicht, große Teile der Bevölkerung leiden unter Erwerbsarmut.
00:08:04: Sie arbeiten also uns sind dann noch arm.
00:08:06: wie wollen sie damit umgehen?
00:08:08: Also bei den Kindern muss man beim Thema Kitas und Bildung ansetzen weil sonst doktört man am System rum.
00:08:17: aber wir packen die Wurzel des Problems nicht auch für faire Chancen um dann später auch mal eben nicht in nicht auch als Kind einer Familie wo es monitär schlecht aussieht, dann sozusagen wir wollen ja dass die Kinder was schaffen können und Chancen bekommen.
00:08:32: Und da muss ich schon nochmal sagen, dass wir uns in Berlin seit Jahren unter Zehnten hier eine Bildungspolitik erlauben – ich sag mal trotz Jahre jahrzehntelanger SPD geführten Senat jetzt CDU die soziale Ungleichheit, die Bildungsungleichheit in keinster Weise angeht vernünftig sondern Unterschiede vielmehr zementiert sind.
00:08:57: Ein ganz großes Thema ist das viele Kinder einfach nicht genug Deutsch können bevor sie in die erste Klasse kommen.
00:09:03: Das ist für mich Der Begriff sozialer Ungerechtigkeit, schlechthin dass das Kind in der ersten Klasse sitzt und man schon von dort aus sieht es hat nicht die gleichen Chancen wie ein anderes Kind.
00:09:15: Und dann kann man natürlich sagen wir müssen sozusagen mehr Sozialleistungen noch Familien zur Verfügung stellen damit sie sozusagen nicht arm sind.
00:09:27: Das beste Mittel gegen Armut ist immer noch eine vernünftige Wirtschaftspolitik Eltern der Kinder eben in Lohn und Brot sein können, für sich selber und ihre Familien sorgen können.
00:09:40: Wir haben eine Wirtschaftskrise, wir bräuchten dringend Reformen um auch hier damit es sozusagen nicht noch schlimmer wird im Hinblick auf mögliche Arbeitslosigkeit und Entlassungen.
00:09:51: heute hat VW angekündigt hunderttausend Arbeitsplätze streichen zu wollen In Deutschland, das sind wirkliche Warnzeichen.
00:10:00: Also wir brauchen eine vernünftige Wirtschaftspolitik damit sozusagen sich die Armutsfalle nicht öffnet.
00:10:06: und dann bin ich vielleicht noch mal so als Punkt im Hinblick auf Familien dafür dass die vielen sozialen Leistungen, die wir haben, die aber so kompliziert sind zu überschauen was ich alles beantragen kann.
00:10:17: hier ein Zuschuss da einen Zuschuss Dann gibt es Bürgergeld, dann gibt's nochmal Wohnengeld Dann gibt es immer eine Hilfe für Schulmittel, für Lehrmittel und so weiter.
00:10:29: Das ist so komplex gewesen und geworden dass eben viele Familien da gar nicht durchblicken Und deswegen sollte die Leistung gebündelt werden und digital abrufbar sein.
00:10:43: Diese sogenannten BOT Mittel kommen wir auch deshalb nicht an weil die Abfrage so kompliziert ist.
00:10:48: Also da ist für mich Bürokratieabbau nicht irgendwie nur so ein Begriff, sondern da ist er richtig greifbar.
00:10:55: Die Familien blicken durch die ganzen Leistungen nicht durch.
00:10:58: Antragstellung ist kompliziert und wenn man dann die deutsche Sprache noch nicht mal so richtig gut kann oder sich nicht in dem Verwaltungswust zurechtfindet, ist das natürlich ein Riesenproblem.
00:11:08: Jetzt haben Sie mehrere Themen angesprochen.
00:11:11: Ich würde gerade sagen wir brauchen eine andere Wirtschaftspolitik.
00:11:15: Es gab neulich eine Studie von der Uni Heidelberg, die ist veröffentlicht worden.
00:11:19: Da wurde festgestellt dass das Bruttoinlandsprodukt dieser Stadt seit deiner Neunzigundneunzig um dreifünfzig Prozent gewachsen ist.
00:11:25: Vielleicht kennen sie diese Studie oder haben davon gehört aber der Wohlstand der Bürgerinnen und Bürgern nur um fünfzehn Prozent.
00:11:33: Woran liegt denn aus ihrer Sicht?
00:11:34: Also erst mal... Dass diese Wohlstandsgewinde eigentlich nicht ankommen bei den Leuten.
00:11:38: Das würde ich so nicht sagen.
00:11:39: also als ich Hier mein Studium beendet habe in der Stadt, das war sozusagen Ende der Neunziger Anfang zweitausender.
00:11:47: Da war es klar, oh Gott!
00:11:49: Es gibt eine große Arbeitslosigkeit in der Stad.
00:11:53: Wir haben nicht genug Firmen die überhaupt Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.
00:11:57: Die Stadt war in der Lage, dass man mir gesagt hat also... Geh mal bloß nach Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf.
00:12:05: Da kannst du Arbeit finden aber in Berlin wird schwierig.
00:12:08: Ich habe dann trotzdem durchgehalten.
00:12:10: In der Zeit hatte ich auch meinen Berufsinstieg.
00:12:11: Ja und da können Sie sich vielleicht auch erinnern dass das echt eine harige Situation war.
00:12:16: wir können froh sein dass es seit diesem seit den zweitausenden in berlin schon einen Aufstieg genommen hat ein Anziehungsmagnet auch geworden ist für Firmen für Start-ups für Neugründungen die sozusagen hier ja die besondere Atmosphäre auch wertschätzen und die Energie sehen, also das hat Berlin schon geschafft.
00:12:36: Und wenn man sich das mal ganz ehrlich vor Augen führt wo wir herkommen stichwort zweitausender haben werden Aufstieg genommen.
00:12:43: aber es ist natürlich immer noch schwierig und berlin hat eben auch historisch nicht die großen industrieunternehmen die sind eben in München, in Frankfurt und im Ruhrgebiet.
00:13:01: Aber wir müssen weiter daran kämpfen und dran arbeiten.
00:13:04: Und wir verteidigen ja sozusagen unseren Platz eins im Bereich Start-ups und Gründungen und müssen hart daran arbeiten uns nicht von München den Rang ablaufen zu lassen.
00:13:14: aber ich sehe es nicht so negativ wie sie weil ich denke dass wir schon einen guten Weg gegangen sind.
00:13:20: jetzt gilt es sozusagen das Potenzial noch weiterzuhalten und dafür zu sorgen, dass natürlich sozusagen die Anzahl derer, die davon partizipieren noch größer wird.
00:13:33: Jetzt ist es ja... also was Sie jetzt gerade gesagt haben überrascht mich jetzt ehrlich gesagt nicht.
00:13:37: Das sind so sehr klassische FDP-Positionen.
00:13:41: Ja weil sie ja aus Sicht der Wirtschaft ja auch einfach
00:13:44: stimmen?
00:13:45: Ja genau, würde ich aber trotzdem nochmal nachfragen wollen.
00:13:48: Berlin ist inoffiziell, aber das ist ein Titel der oft genannt wird Die Stadt der Alleinerziehenden.
00:13:55: Sie haben sich selber mal in verschiedenen Interviews als Feministinnen bezeichnet.
00:14:00: Was können alleinerziehende Mütter von der FDP erwarten?
00:14:04: Also zum einen habe ich mich auch als Abgeordnete sehr dafür eingesetzt, dass im Hinblick auf den Unterhaltsvorschuss, auf den ja viele Alleinerziehenden angewiesen sind wenn der sozusagen Ex-Partner nicht zahlt Dann gibt es ja eine Möglichkeit, dass der Staat den Unterhalt vorschießt.
00:14:25: Sodass ich nicht mittellos dastehe!
00:14:29: Das läuft immer noch in Berlin über die Bezirke und die Unterhaltsvorschussstellen, so nennen sie sich super schleppend.
00:14:37: Und sodass viele, viele Anträge – ich habe das in der Vergangenheit als Abgeordneten auch immer abgefragt – einfach da liegen und nicht rechtzeitig abgearbeitet werden und die Wartezeit darauf sehr groß ist.
00:14:50: Es liegt auch daran, dass es immer noch kein zentrales Rückholsystem Beim Senat gibt sich das Geld dann auch sozusagen von denen die Schulden, also meistens dem Ex-Partner dann wiederzuholen.
00:15:01: Das ist ein sehr praktischer Punkt wo ich sage, dass können wir uns nicht erlauben, dass Alleinerziehende an der Stelle komplett und mittellos alleine dastehen.
00:15:12: Ansonsten als Mutter von Kindern denke ich es A und O für Alleinerziehende mit Kindern Mit kleinen Kindern, dass die Kita-Infrastruktur vernünftig und verlässlich funktioniert.
00:15:26: Dass die Schule so funktioniert, dass man sich auch sicher sein kann, dass dann nachmittags nicht nur eine halbherzige Aufbewahrung stattfindet sondern auch wirklich liebevoll... durchaus Mitbildungsansprucharbeit stattfindet.
00:15:43: Und da treffe ich immer wieder auch Alleinerziehende, die sagen Ich habe Sorge dass die Kita morgen anruft.
00:15:48: wegen Personalmangel müssen sie ihr Kind leider zu Hause lassen und das sind so Punkte Die würden wirklich helfen wenn es vernünftig und verlässlich ja existieren würde.
00:16:01: Jetzt haben wir natürlich einen Kinderrückgang tatsächlich bei den Kitas und meine große Sorge ist, dass man das jetzt als Anlass nimmt, Kitas zu schließen oder dazu sparen.
00:16:11: Was ich den völlig falschen Weg halten würde – Ich würde mir wünschen und sehr werde mich auch als Abgeordnete dafür einsetzen -, dass wir das Personal was wir haben an den Kita behalten, den Betreuungsschlüsse verbessern und die Verlässlichkeit der Betreuung dann damit sicherstellen.
00:16:27: Wobei seht ihr im Moment die Politik des aktuellen Sanats schon ist?
00:16:31: Die Haltung der Personal ist da.
00:16:33: Das ist erst mal so in der Rede, aber das Haushaltsloch im Haushalt ist noch da und da gibt es natürlich erhebliche Auseinandersetzungen was man macht und meine Sorge ist dass in den nächsten Jahren gesagt wird naja Wir haben jetzt hier noch ein Loch, dann lass uns mal an der Stelle sparen.
00:16:51: Und da müssen wir ganz klar vorbauen und sagen, wir wollen dass diese Infrastruktur so bestehen bleibt auch wenn es in Kitas und dann auch in Schulen perspektivisch durch den Geburtenrückgang etwas weniger Kinder geben wird.
00:17:06: Und zugleich muss man auch sehen ich glaube nicht oder ich hoffe ja für die Stadt Berlin für den weiteren Aufschwung ist noch viele neue Familien hierher kommen, die in Berlin ihr Glück suchen und ihre Zukunft.
00:17:21: Und aus dem Grund kann es ja durchaus auch sein dass wieder mehr Kinder nach Berlin kommen mit ihren Eltern oder hier geboren werden.
00:17:28: Wir müssen einfach die Infrastruktur verteidigen und verbessern.
00:17:33: Ich muss sagen wir müssen aufpassen weil wir kommen uns ein bisschen von einem Thema ins nächste rein.
00:17:36: Sie sagten jetzt gerade da würde ich aber gerne nochmal nachhaken Familien, die in die Stadt reinkommen.
00:17:41: Im Moment haben wir ja das Problem, dass Familien aus der Stadt rausziehen.
00:17:45: Wir haben in manchen Vierteln, beispielsweise im Prenzler Berg, die Situation, dass da gar keine jungen Leute mehr hinziehen weil die Wohnungen einfach schlichtweg zu teuer sind.
00:17:54: Dafür haben wir jetzt ich sage mal... ...die Familien am Stadtrant also in Spandau und Mazzaren-Hellersdorf.
00:18:01: aber wo sollen die wohnen wenn sie nach Berlin
00:18:04: waren?
00:18:05: Wir müssen viel mehr Wohnungen
00:18:05: bauen.
00:18:06: Und bezahlbar
00:18:07: sein.
00:18:09: Wir brauchen ja eigentlich zwanzigtausend Wohnungen pro Jahr, da hängt der Senat total hinterher.
00:18:15: und wir sagen erstens schneller und günstiger bauen auch an wirklich große Flächen denken wie an die Randbebauung Tempelhofer Feld und was noch gar nicht so richtig in Betracht gezogen wurde man könnte ein komplett neues Quartier auf dem ehemaligen Flughafen Tegel errichten Auch mit einer guten Infrastruktur, mit Schulen und Kitas natürlich mit einer gut verkehrlichen Anmendung.
00:18:40: Da müsste sozusagen auch da die U-Bahn ausgebaut werden.
00:18:43: Und was wir auch machen als FDP haben in unserem Programm das wir wollen dass man bis siebenhunderttausend Euro eben wenn man Eigentum erwirbt keine Steuern bezahlt und sich sozusagen... Das würde ja gerade auch Familien helfen sich auch Eigentums erwirtschaften zu können.
00:18:58: Siebhundertausend
00:18:59: Euro ein Jahreseinkommen
00:19:00: oder?
00:19:00: Nein!
00:19:03: Preis für ein Immobilier.
00:19:04: Sie müssen ja, wenn sie Eigentum kaufen Grunderwerbsteuer zahlen und diese Abgaben würden dann wegfallen.
00:19:11: Ich sage, wir müssen uns aufpassen, dass wir nicht zu weit wegkommen.
00:19:13: Ich würde mal jetzt einen harten Bruch an der Stelle machen und zurück kommen zum Thema Schule Bildungspolitik.
00:19:18: Gerne!
00:19:18: Sie stellen mir so offene Fragen...
00:19:20: Ja genau.
00:19:22: Und interessante Fragen, da muss ich natürlich auch
00:19:24: ein bisschen
00:19:25: drauf eingehen.
00:19:25: Ich
00:19:25: habe sie auch vorher gesagt, ich habe hier Wahlprogramme lesen und an einer Stelle haben sich noch Fragen.
00:19:29: Das ist wie ich dachte, ich hake da nochmal nach.
00:19:32: Also Schulen.
00:19:35: Sie fordern eine Stärkung der Gymnasien und jetzt ist es ja ganz gut wenn man so ein Wahlprogramm vor sich hat weil dann kann man die Personen die einem gegenüber sitzt vielleicht auch wörtlich nehmen.
00:19:47: Hier steht drin, ich zitiere mal ganz kurz aus ihrem Wahlprogrammen Wir werden den Gymnasium die Möglichkeit eröffnen zu G-neuen also Abitur nach dreizehn Jahren zurückzugehen.
00:19:55: So schaffen wir wieder mehr Freiraum für die Gymnasie und für die Schülerinnen und Schüler.
00:19:59: Zudem kann hierüber besser der Zugang zu den ISSen gesteuert werden, die teilweise nur aufgrund des dreizehnjährigen Abiturs nachgefragt sind.
00:20:07: Jetzt habe ich mir mal die einstiegigen Schulstatistiken angeguckt, die auch von einer Bildungsverwaltung veröffentlicht werden.
00:20:12: Da haben wir jetzt in diesem Schuljahr, wenn nicht mehr die Schülerinnen und Schüler, die eine SEC-I besuchen im Berliner, also Sekundarstufe I, eine Verteilung von forty-two Prozent der Kinder, die einen Gymnasium besuchen.
00:20:27: Wenn Sie jetzt sagen, wir wollen noch Kinder aus der ISS ins Gymnasium holen, dann kommen wir ja an die Fünfzig Prozent ran.
00:20:33: Wollen sie das Gymnasum als Schule für alle?
00:20:36: Nein!
00:20:36: Wir wollen eine Schulvielfalt und eine SchulformvielFalt weil die Kinder sind ja unterschiedlich und insofern meinen wir dass es auch... unterschiedliche Schulformen, im Üben übrigens ja auch noch unterschiedliche Träger.
00:20:49: Freie Träge, staatliche Trräger geben soll damit man die Auswahl hat und jedem Kind individuell gerecht werden kann.
00:20:55: Aber es ist interessant dass sie sich genau den Satz rausgegriffen haben, denen ich nämlich selber dort ins Programm reingebracht habe.
00:21:00: Ich finde das spannend!
00:21:01: Also was ist der Grund?
00:21:02: Der hat folgenden Hintergrund Sie haben eine Situation in Charlottenburg-Wilmersdorf, wo auf einmal aus einem Waldgymnasium ad hoc eine integrierte Sekundarschule gemacht werden sollte.
00:21:14: Weil man oh Schreck zu wenig Plätze dort im Bezirk an ISS-Plätzen hatte.
00:21:20: Sie haben umgekehrt in Bereichen wie Pankow, Brentzlauer Berg, Mitte bis hin Weißensee – eine Situation, wo sie völlig übernachgefragte Gymnasien haben mit entsprechend sehr, sehr anspruchsvollen Notendurchschnitt um da überhaupt genommen zu werden.
00:21:41: Diese Fehlsteuerung sage ich jetzt mal, da ist eine Möglichkeit dem Ganzen zu begegnen indem man sagt naja wenn ich selbst in Charlottenburg-Wilmersdorf um einen ISS Platz zu bekommen ein Schnitt mindestens von und diese Schule in erster Linie nachgefragt ist, weil man sozusagen dreizehn Jahre haben möchte bis zum Abitur.
00:22:09: Und auf der anderen Seite aber Gymnasien habe wo man einen ähnlichen Schnitt sozusagen haben muss dann kann man dafür sorgen dass dieser diese Fehlsteuerung, dass einige sagen naja ich gehe eben mit sehr sehr guten Noten jetzt auf die integrierte Sekundarschule vermeidet indem man es auch für die Gymnasien öffnet.
00:22:35: Insofern hätte man so ein bisschen wieder eine echte Auswahlsituation an der Stelle geschaffen und nicht nur die Not einen Schulplatz zu kriegen.
00:22:45: Ich bin aber auch der Meinung das andere Bundesländer haben das schon gemacht, Nordrhein-Westfalen durchaus auch für die Gymnasien zu dreizehn Jahren zurückkehren sollte.
00:22:56: Zumindest in Schulen die Möglichkeit geben sollte.
00:22:58: Wir sehen dass viele Gymnasialschüler unter einem enormen Druck stehen und einen enormen Stress stehen, das alles in den zwölf Jahren zu schaffen.
00:23:11: Ja, je nachdem wie die Schule ihr Programm gestaltet viel zu wenig Freiraum bleibt um all andere wichtige Themen auch mit aufzunehmen.
00:23:19: Ich denke an Berufsorientierung das ist noch mal ein eigenes Thema ich denke an Medienkompetenz Ich denke an Finanzbildung.
00:23:26: Das sind alles wichtige Themen und wir müssen ja sehen, dass sie auch irgendwo untergebracht werden können.
00:23:30: Auch das steckt hinter diesem anliegenden Gymnasium den Weg wenn Sie es wollen zu Genoen wieder aufzumachen.
00:23:38: Jetzt haben Sie gerade das Beispiel Charlottenburg aufgemacht.
00:23:40: also die Debatte ums Waldgymnasium ist mir natürlich nicht entgangen.
00:23:43: ich habe mich jetzt aber auch mal angeguckt.
00:23:45: ebenfalls Blickpunkt Schule diese Statistik der Bildungsverwaltung.
00:23:47: wie viele gymnasiale Empfehlungen sind eigentlich raus gegeben worden in einzelnen Bezirken?
00:23:51: Und da haben wir die Spitzenreiter Panko, Stegel, Zählendorf und Friedrichshain-Kreuzbämpfung jeweils um die Sechzig teilweise über sechzig Prozent der Schülerinnen und Schülern.
00:23:59: Wenn ich jetzt alle mit dem Gymnasialplatz versorgen will, stelle ich mir einfach die Frage – wenn man es mal sozusagen politisch Bildungsphilosophisch vielleicht auch draufgucken möchte – was ist dann der Zweck eines Gymnasiums, wenn da sechzig Prozent der Kinder landen?
00:24:15: Naja also erst einmal sollte es, finde ich den Ansatz falsch!
00:24:19: Der Ansatz sollte doch sein... Jeder soll auf die Schule gehen können, die er oder sie wählen möchte und wo dann auch entsprechende Leistungen vorhanden sind.
00:24:28: Und es kann doch wohl nicht sein dass ich einen Notenschnitt von eins Komma fünf und besser Vorweisen muss um ein schulplatz Auf einer integrierten Sekundarschule überhaupt zu bekommen.
00:24:39: Ich finde das ist doch nicht fair.
00:24:42: Das ist ja also allein diesen Schnitt schon mal zu schaffen.
00:24:46: Das müssen wir Erwachsene uns ja auch mal zu Gemüte führen.
00:24:49: Da brauche ich irgendwie eigentlich alles Einsen und ein paar Zweien, dann bin ich bei dem Schnitt.
00:24:56: aber das sind doch völlig überzogene Anforderungen und insofern glaube ich dass es fair ist an den Stellen wo Plätze nachgefragt sind auch hier einen Angebot zu schaffen Und das löst sich natürlich über die Noten.
00:25:12: also da werden ja die besten dann jeweils genommen was Natürlich ein gutes System ist an sich, aber an einigen Stellen in Berlin natürlich zu völlig absurden Ergebnissen führen wie in Charlottenburg bei den ISS und wie in Prenzlauberg.
00:25:26: Bei den Gymnasien wo man nur mit einem Schnitt von eins Komma Null drauf kommt.
00:25:30: also ich bin dafür dass die über Nacht gefragten Schulen die Möglichkeit haben sollen auch mehr Plätze zu schaffen ausgebaut zu werden um da diesen erheblichen Druck rauszunehmen, um da eine Verbesserung zu sorgen.
00:25:44: Und letztlich geht es doch darum dass man den Kindern auch ermöglichen möchte auf die Schule gehen zu wollen wo's passt und natürlich vom Leistungsstandard passt.
00:25:53: aber wenn man eben einen Schnitt von eins null hat nicht von Prinzlauer Berg nach Spandau geschickt wird wie in der Vergangenheit.
00:26:00: Aber was bedeutet dann Stärkung der Gymnasien?
00:26:02: Also jetzt haben sie gesprochen über die Schülerinnen und Schüler die an diese Schulform ran wollen und über die Platzbedarfe die es gibt.
00:26:09: Aber genau, was ist dann die Stärkung der Gymnasien?
00:26:11: Ist das sozusagen Vergrößerung oder ist es eine qualitative Verbesserung, die stattfinden soll.
00:26:17: Man hat in den letzten Jahren sehr stark die integrierten Sekundarschulen baulich ausgestattet und personell ausgestattert.
00:26:28: Ich denke, dass man darüber... Das war natürlich auch ein politisches Programm, was richtig ist.
00:26:33: Aber wir sehen, dass Gymnasien zum Teil baulich und auch personell vernachlässigt wurden in den letzten Jahren.
00:26:40: Uns sehr schwer haben an der Stelle.
00:26:42: Und da wollen wir letztlich für eine faire Behandlung beider Schulformen an der Stelle sorgen weil wir sehen das vor allem baulig an dem Gymnasium viel gemacht werden muss.
00:26:54: Das ist damit auch gemeint!
00:26:58: Es gibt ein Instagram-Posting von Ihnen.
00:26:59: Da waren Sie zu Gast im Landesschulbeirat?
00:27:03: und haben mit einem Mitbewerber von den Berliner Grünen diskutiert.
00:27:06: Und dann haben sie hinterher die Kachel bei Instagram unterschrieben, unter anderem mit dem Satz Sie fordern statt Gemeinschaftsschule für alle eine Stärkung der Gymnasien- und ISSen durch ausreichende Plätze und ein digitales und besseres Zugangsverfahren in zwei Runden.
00:27:21: Ich habe mich gefragt wer fordert denn Gemeinschafschule Für Alle?
00:27:25: Das hat der Kollege von den Grünen gefordert gesagt.
00:27:27: das Ziel der Grünen ist und das kann man auch letztlich nachlesen Das Ziel ist eine Gemeinschaftsschule für alle und damit eine Schulform für alle.
00:27:38: Das wollen wir nicht, wir wollen Vielfalt der Schulformen, Gymnasien, integrierte Sekundarschulen, Gemeinschaftschulen... Wir wollen die volle Bandbreite aber wir wollen nicht dass alle in ein System reingepresst werden.
00:27:52: Jetzt war ich natürlich nicht mehr der Sitzung dabei also insofern weiß ich nicht was der Kandidat von Grünen gesagt hat.
00:27:56: Genau
00:27:57: deswegen habe ich im Wahlprogramm mal geguckt.
00:27:59: Die Grünen fordern eine Verdopplung der Gemeinschaftsschulen in einer nächsten Legislatur.
00:28:03: Das heißt also, wir wurden dann von sechsundzwanzig auf zweiundfünfzig kommen und ich habe auch noch mal geguckt Grüne und SPD, genau Grüne- und SPD fordern eine Verdoppelung und die Linken fordern vierundzwansicht weitere Gemeinschaftschulen.
00:28:15: Also werden in beiden Modellen irgendwann bei um die fünfzig Schulen wenn es klappt?
00:28:19: Wir haben aber aktuell neunhundertdreiund zwanzig Schulen in Berlin.
00:28:23: Aber das ist ja ein klares Zeichen, man sagt man will nur die eine Schulform ausbauen.
00:28:30: Das ist sozusagen der Weg dahin.
00:28:32: Sie müssen ja sehen, man hat ein Ziel vor Augen und die Grünen sagen letztlich auch dass das ihr Ziel ist Gemeinschaftsschule als das Beste was es gibt.
00:28:42: Und dann sagen sie natürlich gut wir gehen da an realistischen Schritten ran und wir bauen jetzt erstmal... ...fünfundzwanzig wie auch immer Gemeinschaftschulen auf Und schaffen da die neuen Schulplätze.
00:28:55: Das ist ein ganz klares politisches Signal, dass man diese Schulformen... Die schreiben ja nicht.
00:29:01: und im Übrigen bauen wir auch noch die Gymnasialplätze aus, wo sie gebraucht werden um den Stress für die Kinder zu erleichtern, wo man dann Schnitt von eins Null braucht?
00:29:09: Nein das sagen Sie nicht!
00:29:10: Sie sagen, Sie bauen diese eine Schulform aus.
00:29:13: Das is'n ganz klares Zeichen für dieser Haltung.
00:29:17: Okay, da müsste ich jetzt nochmal einen Grünen vielleicht dazu holen.
00:29:23: Was mich interessieren wurde, wir haben jetzt ganz viel über Gymnasien gesprochen.
00:29:26: Jetzt sind wir beim Thema Gemeinschaftsschulen.
00:29:28: Das hat immer so einen negativen Anklang wenn sie mal über Gemeinschaftschulen sprechen.
00:29:31: Warum eigentlich?
00:29:32: Ich finde gar nicht.
00:29:33: Es geht nur darum, dass wir Vielfalt wollen.
00:29:36: Wir wollen nicht, dass diejenigen Kinder für die das Gymnasium oder die integrierte Sekundarschule.
00:29:44: das Richtige ist dann sozusagen nur diese Schulformen – es gibt ganz tolle Gemeinschaftsschulen, die auch tolle Preise, Schulpreis in letzter Zeit gewonnen haben und es wunderbar machen.
00:29:56: Ich habe gar nichts gegen Gemeinschaftschulen.
00:29:58: Ich möchte nur, dass andere Schulforme dann nicht ins Hintertreifen
00:30:01: geraten.".
00:30:04: Deutsch und Mathematik.
00:30:06: Mission Deutsch ist ihr erstes Kapitel, erster Unterpunkt unterschrieben im Wahlprogramm.
00:30:11: also erste Kapitel ist Bildung und dann der erste Unterpunkt heißt Mission Deutsch.
00:30:17: Gleichzeitig haben sie im neuen Schulbeirat wieder in dieser Kachel zu sehen Bildungsqualität durch mehr Deutsch- und Mathematicunterricht stärken gefordert.
00:30:24: Ihr Wahlprogrammen fordert ein Vorschuljahr in Kitas Und Sie haben mehr Deutsch und Matematikunterricht gefordern.
00:30:31: jetzt frage ich mich bei den vollen Stundentafeln die wir haben wo kommt denn der Platz her, sozusagen.
00:30:36: Also woher und wohin?
00:30:39: Das ist eine ganz berechtigte Frage weil jeder ja mit seinen Anforderungen und Wünschen kommt und die Stunden taveln müssen das dann hergeben.
00:30:46: Ja da muss man eben an anderer Stelle schmerzhafte Einschnitte auch machen oder eben auch zu anderen Schwerpunktsetzungen kommen Weil alles geht nicht Und wir sagen Deutsch und Mathe hat Priorität.
00:31:02: Deutsch, Mathe sind die Grundlagen für alles!
00:31:06: Ich bin ja großer Fan der Berufsorientierung weil ich denke das ist so wichtig und schon in die Schulen rein sollte und ich habe letztendlich nochmal Studien dazu gelesen um eine vernünftige Berufs- orientierung überhaupt zu machen ist.
00:31:20: die Grundlage sagen die Wissenschaftler an einer neuen Studie sind die Deutschkenntnisse.
00:31:25: also das geht sozusagen soweit würde man erst mal nicht so dran denken.
00:31:30: Deswegen müssen dann andere Fächer eben von der Stundentafel genommen werden und man muss Schwerpunkte setzen und sagen, in diesem Jahr kürzen wir bei anderen Fächern folgendermaßen im nächsten Jahr findet dafür wieder der Unterricht dort statt.
00:31:44: also das Land Brandenburg geht ja jetzt den Schritt Deutsch- und Mathe wird dort erhöht die Stundentafel.
00:31:54: Und klar!
00:31:55: Man muss an anderer Stelle kürzten.
00:31:57: Aber müssen wir sowieso, weil ich finde dass wir auch an anderen Inhalten viel zu wenig arbeiten.
00:32:04: Ich würde zum Beispiel noch ein Schulfach Berufsorientierung Medienkompetenz Finanzbildung in einem sozusagen einführen, weil das die zukünftigen Fähigkeiten sind, die Kinder einfach brauchen.
00:32:18: Ich würd ganz kurz dazwischen, weil Sie gerade sagten Medienkompletenz ist doch jetzt schon Querschnittsthema in den Rahmenleerplänen eigentlich über alle Rahmenleerna hinweg?
00:32:25: Sie sind ja auch Vater Mit einem schulpflichtigen Kind.
00:32:30: Was wird da eigentlich gemacht?
00:32:32: Und wie viel kommt davon wirklich an?
00:32:34: und können die Lehrerinnen und Lehrer das eigentlich, ich habe mich sehr ausführlich mit vielen Referendaren unterhalten, die sagen... Das steht gar nicht bei uns vernünftig in der... das kriegen wir gar nicht beigebracht, was wir da machen sollen.
00:32:50: Also die suchen sich das aus Interesse selber zusammen wie man bei einem Social-Media-Post Fake News erkennt aber dass das wirklich strukturiert in den Schulen gemacht wird.
00:33:03: Das steht so auf dem Blatt Papier.
00:33:05: aber machen auch vielleicht viele engagierte Lehrer so mal ein Projekt.
00:33:10: Aber das ist wirklich richtig.
00:33:12: Unterrichtsinhalt ist, da an dem Punkt sind wir noch nicht.
00:33:15: Okay.
00:33:16: Das heißt also Sie wollen auch einen eigenen Rahmenlehrplan aufsetzen?
00:33:19: Ja.
00:33:19: Für den Bereich?
00:33:20: Ja genau.
00:33:21: Aber deutsche Mathe ist uns wirklich wichtig und es die Grundlage.
00:33:24: und da sehen wir auch die größten Defizite.
00:33:29: Was mir mal ein bisschen zu kurz kommt bei dieser Debatte um Sprachkompetenzen ist diese Sprachdefizit entsteht ja außerhalb der Schule.
00:33:38: Jetzt ist es wieder so ein Punkt, den möchten wir ganz gerne innerhalb der Schule bearbeiten und dem Ideal verlösen.
00:33:42: Weil die keinen guten Ansatz finden hier einen Ansatz finde aber tatsächlich in später Sprachkompetenz an der Stelle wo ich in den Austausch mit anderen komme also ganz häufig außerhalb der Schule über Teil habe.
00:33:56: Also erst mal die Frage wurden sie mir dazustimmen?
00:33:59: Natürlich entsteht Sprache als erstes sozusagen in der Familie im Austauschen mit Freunden.
00:34:05: Aber das heißt ja nicht, dass wir den Zustand hinnehmen können.
00:34:09: Dass jedes Jahr in Berlin in die erste Klasse vier bis fünftausend Kinder kommen, die gar nicht genug Deutsch können.
00:34:16: Das ist eine völlige Kapitulation unseres Bildungssystems, wenn wir das zulassen und ich finde auch das größte Versäumnis der letzten Landesregierung, das einfach so hinzunehmen ... Da macht man halbherzig Sprachstandserhebung und Tests die aber die Bezirke zum Teil gar nicht umsetzen oder wenn, die Kinder durchfallen.
00:34:40: Da nichts passiert!
00:34:41: Insofern sagen wir das ist so wichtig und so eine wichtige Grundlage für die Zukunft da muss was gemacht werden.
00:34:49: Das kann ich nicht nur dem privaten Umfeld überlassen, wenn damit die Zukunft unserer Kinder in dieser Stadt auf dem Spiel steht.
00:34:57: Okay
00:34:58: dann habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt.
00:35:00: also ich wollte gar nicht infrage stellen dass Sprachförderung an der Schule stattfindet.
00:35:04: Meine Frage wäre nur, verengen wir damit nicht sozusagen den Lernort auf die Schule?
00:35:09: Also müsste man nicht so viel mehr Teil haben im Stadtraum schaffen.
00:35:13: Das ist ein herer Gedanke und in Berlin gibt es eine Vielzahl von Projekten, die für Familien gemacht werden, die es nicht einfach haben.
00:35:23: Ich meine dass der zentrale Ort Kita und Schule ist weil da alle zusammenkommen und ich bin auch der Ansicht das viele Projekte vielleicht gar so sehr helfen, wie man vielleicht meint und dass die Unübersichtlichkeit der vielen Träger die Projekte machen, die wohl gemeint sind aber wo eigentlich kaum Monitoring gemacht wird was das wirklich etwas bringt.
00:35:48: Und wer diese Angebote eigentlich annimmt.
00:35:51: ich glaube wir müssen an die Schule gehen weil da sind die Kinder Wer geht denn zu den Familiencafés?
00:35:57: Wer geht dann zu den Hilfen für Mütter?
00:36:01: Das sind doch dann auch wieder die Engagierten, die da hingehen.
00:36:06: Aber was ist mit den Kindern, wo sich eigentlich keiner kümmert?
00:36:10: Und die sind an der Schule und ich meine das der Ort der Schule, der Zentrale sein sollte, wo man umgekehrt viel mehr Projekte ranholen sollte für den Nachmittag beispielsweise.
00:36:21: Ich habe es ja in unserem Vorgespräch gesagt, ich bin jetzt schon eine ganze Weile als Elternvertreter aktiv hier im Land Berlin.
00:36:26: Auch mittlerweile an verschiedenen Schulen Und ich habe irgendwann mal gelernt, ich dachte am Anfang es geht ganz viel um Schule und Bildung.
00:36:33: Ich hab dann aber irgendwannmal gelernt dass Schulen eigentlich Behörden mit angeschlossenem Unterrichtsbetrieb sind – ganz oft!
00:36:41: Insofern rennt man natürlich bei mir auf die Türen ein wenn man sagt wir wollen gerne die Schulen endbürokratisieren und wir machen uns Gedanken darüber.
00:36:48: Deswegen habe ich mir diese Kapitel zum Thema Endbürokratisierung in Schulen mit großem Interesse angeguckt und auch die anderen Bereiche.
00:36:57: Wir sind eine ganze Menge Sachen aufgefallen, über die wir mit Ihnen sprechen wollen.
00:37:00: Ich lese Ihnen mal zwei Absätze vor.
00:37:04: Seite siebenundzwanzig ihres Freiburgams.
00:37:05: Die bezirklichen Verwaltungen wollen wir in die Landesebene überführen um Doppelzuständigkeiten abzuschaffen und konsequentes Verwaltungshandeln zu ermöglichen.
00:37:13: Die Funktion der Bezirksbürgermeisterinnen und Bürgermeisters schaffen wir ab.
00:37:17: Zwei Seiten später auf Seite neunundzwantig schreiben Sie Die bezirksverordneten Versammlungen.
00:37:22: BVV wollen wir in ihrer Arbeit als repräsentatives Gremium von Vertreterinnen und Vertretern aus den Berliner Bezirken zu starken, transparenten Beteiligungsmöglichkeiten weiterentwickeln.
00:37:30: Hier fordern sie aber die Direktwahl der BezIRKS-Bürgermeisterin und Bürgermeisters diese kurz davor noch abschaffen wollten!
00:37:36: Wie passen sie zusammen?
00:37:38: Jetzt haben Sie sozusagen auch das Kapitel allgemeine Verwaltungsreform.
00:37:43: Wir sind jetzt sozusagen nicht mehr nur im Bereich Schule.
00:37:46: Na ja also die Bezirkseimler sind der Schulträger.
00:37:50: Sie fragen mich jetzt nach der Verwaltungsreform.
00:37:52: Jetzt
00:37:53: muss ich auch ein bisschen darauf hängen, dass es nicht mehr nur Schulpolitik
00:37:57: ist.
00:37:58: Also das Ziel aus unserer Sicht ist natürlich, dass wir wollen, dass letztlich eine einstufige Berliner Verwaltung gibt mit dem Senat oder den Senatsverwaltung nachgelagerten Bezirksstellen und Verwalten aber nicht mehr eigenständigen Bezirksämtern.
00:38:21: Weil wir sehen, dass einfach Arbeit doppelt und dreifach gemacht wird, das auch sehr unterschiedlich Dinge gehandhabt werden – ich habe ja gerade das Beispiel Sprachstandstests genannt, einige BezIRKE machen da was, machen das sehr gut andere machen es nicht!
00:38:38: Und letztlich hat der Senat hier keine Fachaufsicht über die Bezirk, weil die Bezerke eigenständig sind.
00:38:44: Es ist viel zu komplex und im Übrigen werden wir in Zukunft gar nicht mehr genug Leute haben, um die ganzen Stellen in den Bezirksämtern auch noch – die ja auch nicht besonders gut bezahlt sind – zu besetzen.
00:38:59: Also erster Schritt sagen wir, die Bezirksemter sind sozusagen perspektivisch und an großen Verwaltungsbeformen gehen die ein in diese Nahtverwaltung.
00:39:12: Das heißt natürlich auch für die, das heißt aber nicht und das ist jetzt der erste Teil ihrer Frage gewesen.
00:39:18: Dass es dann keine Bezirksverordnetenversammlungen mehr gibt weil wir schon sagen dass es sozusagen noch wie in Hamburg auch Vertretungen der Bürgerinnen und Bürger auf Bezirksebene für ihre Belange gibt.
00:39:30: nur die Verwaltung ist dann so zu sagen letztlich die Landesverwaltung mit nachgelagerten Bezirksaußenstellen.
00:39:38: Insofern wird es auch weiterhin bezirksverordneten Versammlungen nach unserem Modell geben, weil das sozusagen die Gemeindevertreter sind.
00:39:48: Die entscheiden was ob ein Zebra Streifen um die Ecke kommt?
00:39:53: Die machen sozusagen das, was sie jetzt auch machen nämlich zu allen bezirklichen Angelegenheiten an die Verwaltung ihre Er suchen, wie sie so schön heißen und Empfehlungen zu senden.
00:40:07: Nur dass der Adressat da nicht mehr irgendwie ein unwilliges Bezirksamt ist was mehr oder minder das macht sondern die Senatsebene eben direkt natürlich mit ihren Bezirkstellen.
00:40:16: Das wäre jetzt sozusagen das Verwaltungsmodell, was wir haben Ja, im ersten Schritt so langs noch Bezirksbürgermeister gibt.
00:40:29: Da haben sie Recht und da haben wir die Direktwahl drin.
00:40:31: Das wäre aus unserer Sicht sinnvoll aber wenn man sozusagen dann die große Verwaltungsreform gemacht hat würden, die Stellen natürlich wegfallen weil Sie auch keine Bezirksemter mehr haben.
00:40:44: Insofern nehme ich zur Kenntnis dass vielleicht diese Stellen, die Sie jetzt zitieren dass das vielleicht dem Leser nicht unmittelbar klar ist.
00:40:51: Das sollten wir noch mal nachschärfen, aber so ist es gemein auf der einen Seite die große Verwaltungsreform und auf der anderen Seite das was man zwischendurch
00:40:58: macht.".
00:40:59: Also tatsächlich habe ich mich gefragt, das ist ja auch weiter für mich als Eltervertreter immer wieder berührt, auch die Schnittstelle zum Bezirksamt und zur BVV bei der Frage Schulplätze hatten wir vorhin schon einmal, aber auch zu fragen wie Sie haben gerade jetzt hier Zebra Streifen bekommen?
00:41:13: Gibt's eine Zebra-Streifen oder gibt's eine Polleroon auf der Straße?
00:41:17: Wo ich mich gefragt habe, entscheidet es dann eine Sanatsverwaltung?
00:41:20: Letztlich ja und auch mit den gleichen Maßstäben.
00:41:23: Natürlich mit den bezüglichen nachgeliegerlagerten Stellen.
00:41:27: Das wäre ein bisschen kompliziert zu verstehen aber eben nicht mit zwölf eigenen Strukturen wo es ja auch zum Teil sehr unterschiedlich läuft.
00:41:39: Wir haben Bezirksämter die jahrelang brauchen um einen Fußgängerüberweg zu genehmigen.
00:41:49: Geh weg, Vorstreck, woviel Jahre?
00:41:51: Irre!
00:41:52: Andere Bezirksämter die schneller sind.
00:41:55: Es ist völlig unübersichtlich in vielen Bereichen warum es im einen Bezirk so und dem anderen so gemacht wird.
00:42:04: Es ist den Bürger auch nicht mehr nachvollziehbar und verständlich Und im übrigen haben die Bezirke auch eine ziemliche Not alle Stellen zu besetzen, um überhaupt diese ganzen Aufgaben zu machen.
00:42:15: Mit einer stärkeren Zentralisierung würde man auch das besser in den Griff kriegen?
00:42:19: Ich weiß nicht...
00:42:22: Abgesehen von Digitalisierung!
00:42:23: Ja also ich würde an der Stelle nochmal nachhaken.
00:42:25: Ich habe mich neulich mit einer Schulleitung unterhalten und die sagte mir, ich habe gerade Probleme größere Aufträge zu vergeben weil mein Bezirkssamt nicht ausreichend Leute hat, die in der Lage sind, eine Ausschreibung zu machen.
00:42:38: Das ist doch das beste Beispiel.
00:42:39: Aber das Problem löst sich ja nicht dadurch, dass ich sage, egliedere die Verwaltung
00:42:44: an eine Senatsverwaltung?
00:42:45: Doch!
00:42:45: Natürlich weil Ausschreibung... ...ist ja super kompliziert.
00:42:49: Das ist ja vergaberecht.
00:42:50: Europäisches, deutsches Vergaberecht, da braucht man dann ganze Rechtsabteilungen um das vernünftig zu machen.
00:42:55: Wenn jetzt ein Bezirk völlig alleine gelassen ist mit diesen komplexen und dann noch unterbesetztes Da sitzen nur zwei Leute, die sollen das machen wenn man das auf Senats-Ebene hat Dann kann man ja die Kräfte bündeln und dann ist das Know-how auch gebündelt.
00:43:10: Dann haben sie sozusagen landesweit vielleicht fünfzehn Leute, die das aber in unterschiedlichen Bezirken schon mal gemacht haben auch mit dem Know-how sich gegenseitig unterstützen können.
00:43:23: Denn gerade diese Vergaben, es ist so komplex und das den Bezirksämtern, die zudem noch schlecht ausgestattet sind dann zu überlassen – und dann geht nichts voran in der Stadt was sozusagen Bauen angeht, gerade im öffentlichen Bereich.
00:43:39: Gerade das würde man ja mit einer Verwaltungsreform deutlich verbessern!
00:43:44: Okay, lassen Sie uns mal in die Schulen hüpfen?
00:43:47: Nämlich oute mich jetzt an der Stelle mal als gelernter Bürokrat.
00:43:51: Und auch als gelernte Bürokrate schlage ich mich regelmäßig zu fragen, wie Dokumentationspflichten rum ist ja immer wieder Gegenstand der Debatte wenn man über Bürokritie und Bürokretieabbau spricht.
00:44:02: Sie schreiben zudem wollen wir die Aussetzung sämtlicher Regularien und bürokratischer Hürden im schulischen Bereich auf ein Jahr erreichen.
00:44:09: Nur das Notwendige soll anschließend wieder eingeführt werden.
00:44:13: Ich habe jetzt mal so ein paar Beispiele rausgesucht, bei denen Dokumentationspflichten begründet werden Kindeswohlgefährdung, Feststellung von Förderbedarfen, Förderpognosen für die Zeit nach der Grundschule Eltern- und Schülervertretungsrechte, Versetzungsentscheidungen und vieles mehr.
00:44:29: Sie
00:44:29: haben sich da natürlich die Beispiele rausgegriffen, Bruce.
00:44:33: Naja aber sie sind ja hier absolut.
00:44:34: also sie schreiben wir hier sämtliche Regelungen setzen wir aus und gucken nach einem Jahr nochmal wie groß der Schaden ist.
00:44:38: Ich spitz mal so ein bisschen zu warum sollte ich als Elternteil gut finden wenn es um Kindeswohl geht?
00:44:45: Also jetzt greifen sich sehr populistisch so einen Teil raus und man sagen könnte so naja also das geht ja darum dass die Lehrerinnen und Lehrer und die Erzieherinnen und Erziehern auch die Schulleitung irre viel Bürokratie in ihrem Alltag mitzuerledigen haben, wenn es um eine Klassenfahrt geht und bestimmte Anträge geht.
00:45:05: Diese ganzen Zettel die man auch als Eltern nach Hause bekommt wo man sich fragt was sollen diese Zetteln eigentlich die ganze Zeit?
00:45:12: Es ist weder digital und es ist wahnsinnig viel Bürokratie an Anträgen die zu stellen sind.
00:45:19: so und da muss man sich natürlich schon fragen wie kann ich denn das pädagogische Personal, was sich ja eigentlich um unsere Kinder kümmern sollte entlasten.
00:45:31: Und eins ist auch klar – man kriegt in Deutschland wenn man sagt wir müssen Berichtspflicht, wir müssen Regularien entschlacken dann nicken erstmal alle aber es tut sich doch nichts weil jeder sozusagen für seine eigene Regularium erst mal irgendwie sagt dass doch ganz sinnvoll.
00:45:50: Insofern schlagen wir hier vor erstmal Tabula rasa zu machen und so gucken Wir machen erstmal alles weg und dann guckt man was mit einer besonderen Rechtfertigung.
00:46:00: Im Übrigen in Baden-Württemberg wird das gerade für die Wirtschaft sozusagen eingeführt, finde ich richtig gut.
00:46:08: alle Berichtspflichten weg und wenn man sagt wir brauchen doch eine muss man sie begründen.
00:46:13: Gerade beim Thema Kindeswohl würde man sagen die brauchen wir schon weil es da um ganz ganz wichtige Belange geht wo man auch Sachen natürlich dokumentieren muss und beweisen muss.
00:46:25: Das würde sicherlich wieder auf den Tisch kommen, aber lassen Sie uns doch erst mal den Schulen diese ganze Zettelwirtschaft vom Tisch räumen?
00:46:33: Und dann im zweiten Schritt die wieder auf dem Tisch bringen, wo wir sagen wie beim Kindeswohl das ist dringend erforderlich.
00:46:41: Also ich weiß nicht wenn mir...
00:46:41: Es ist vielleicht ein bisschen ... Sozusagen mal visionär gedacht, aber sie sagten ja gerade das ist Sie als Bürokrat.
00:46:51: Ja, also wir sagen die Autoliner da nicht.
00:46:52: Fragen
00:46:52: sich wie das geht?
00:46:53: Ich glaube man kriegt Reformen nur wirklich gut hin wenn man wirklich mal den Stapelzettel nimmt sagt den schieben jetzt beiseite und im zweiten Schritt müssen alle begründen warum ihr Formular noch wichtig ist.
00:47:06: Also ich bin ja bei Ihnen auch als corianderbürokrat.
00:47:08: über Dokumentationspflicht kann man wirklich kreativ nachdenken.
00:47:12: Beim Thema Kindes wohl benietern aber wieder Vater.
00:47:14: und da denke ich, ich möchte jetzt bitte nicht, dass das ja liegen bleibt.
00:47:17: Da haben wir auch Einigkeit.
00:47:18: Aber Sie haben gesagt, Sie setzen es erst mal aus und gucken nach einem Jahr wieder.
00:47:21: also keine Kinderschutzfälle die sollte man jetzt nicht erstmal ein Jahr liegen lassen.
00:47:24: Ja, aber das ist damit auch nicht gemeint.
00:47:30: Sie sagen sie wollen diese Bürokratie abschaffen, die ja oft auch so ein bisschen... Also eigentlich für Rechtssicherheit zum Beispiel da ist, die dir ursprünglich begründen soll und auch Willkürver meiden soll unterm Strich.
00:47:45: Also es ist sicherlich keine Willkür zu sagen, wir brauchen nicht einen hochkomplexen Antrag um einen Zuschuss für eine Klassenfahrt oder ein BUT-Hilfe zu beantragen.
00:47:59: Da gönnen wir uns in Deutschland so komplexes System, dass keiner mehr Durchsteig keiner Zeit dafür hat und das denn diejenigen auf der Strecke bleiben, die durchaus diese Hilfen gebrauchen könnten?
00:48:11: Bürokratie abzuschaffen, sicherlich keine Willkür.
00:48:14: Es ist das auf ein gesundes Maß zurückzuführen damit wir uns hier in Deutschland nicht die ganze Zeit mit unseren eigenen Verwaltungen befassen sondern auch zu einer Kernaufgabe zurückkommen können.
00:48:25: Kernausgabe des Lehrpersonals ist es sich gut um unsere Kinder zu kümmern.
00:48:32: Sie schreiben weiterhin eine Wahlprogramme, das ist eine weitere Forderung.
00:48:36: Auf die bezirkliche Schulaufsicht kann zukünftig verzichtet werden, wenn die Schulen eigenverantwortlich arbeiten.
00:48:42: Die von Freien Demokraten gefordert Aufgabentrennung zwischen Land und Bezirk findet statt, denn die Zielvorgaben erfolgen seitens der Senatsverwaltung.
00:48:48: die Ausführung in den Schulen selbst.
00:48:51: Wer überprüft dann die Rechtssicherheit des Handelns von Schulen?
00:48:53: Wenn es keine Schulaufshichten mehr gibt...
00:48:55: Das macht diese Senats-Verwaltung dann!
00:48:59: Aber die Schulaufschichten sind doch Senats
00:49:01: Verwaltungen?!
00:49:02: Ja aber es gibt ja noch noch die bezirklichen Schulaufszichten zusätzlich.
00:49:06: Die Bezirklichen Schulaufsichten sind keine bezirkliche Einrichtungen.
00:49:12: Das sind Referate der Bildungsverwaltung?
00:49:14: Es gibt aber auf Bezirksebene noch mal eigene Stellen, die die Schulauf Sicht in den einzelnen Bezirsachen machen und die bräuchte man nicht wenn die Schulen eigenverantwortlich über ihr Personal entscheiden und das dann sozusagen nur noch rechtlich von der Senatsebene kontrolliert wird.
00:49:35: Ich habe es ja selber nochmal nachgeschlagen.
00:49:36: Wir sind ja auch schon eine Weile da drin in dem Zirkus, die regionalen Außenstellen der Schulaufsicht, wann sie sich sprechen, das sind Kamerate der Bildungsverwaltung.
00:49:45: Ja, vormal haben
00:49:46: Sie recht aber es ist sozusagen trotzdem für jeden Bezirk noch mal eigene Stellen und die braucht man dann nicht wenn die Schulen eigenverantwortlich über Budget- und Personal entscheiden können und die letzte Kontrolle über diese Nahtverwaltung gemacht wird.
00:50:02: Wozu brauchen Sie dann eigentlich noch diese Außenstellen in den Bezirken?
00:50:06: Also als Elternvertreter fand ich das immer ganz hilfreich.
00:50:08: Ja,
00:50:08: aber haben sie doch zwei Stellen wieder!
00:50:10: Ist doch viel besser wenn man sozusagen weniger Bürokratie schafft und in Schulen Mehrfreiheit gibt.
00:50:16: Wir wollen auch dass die Schulen ihr Profil entwickeln können.
00:50:19: wir wollen auch Dass die Schulen über Ihr Personal eigenverantwortlich entscheiden können.
00:50:24: Das können
00:50:24: Sie doch
00:50:26: Nein, letztlich sind sie nicht komplett frei zu sagen wir wollen den oder denen und Sie haben auch kein eigenes Personalbudget wo sie sozusagen entscheiden können.
00:50:36: Sie sind da in einem ganz engen Raster und wir meinen dass das die Schulen besser können und das letztlich eine Kontrolle über diesen Nahtsebene erfolgen sollte.
00:50:45: Da würde ich gerne nochmal nachhaken.
00:50:46: also ich habe mich gerade noch mal mit einer Schulleiterin drüber enthalten die sagte doch wir haben die Hoheit unser Personal selber einzustellen.
00:50:52: natürlich im Rahmen der Stellenpläne Ja, aber das
00:50:54: ist doch das Entscheidende.
00:50:57: Aber alle wissen doch, dass es doch das entscheidende.
00:51:01: Die Stellenpläne?
00:51:02: Ja gut!
00:51:02: Aber wenig Einstelle entscheide ich da die Schule selber.
00:51:04: Das macht ja nicht die Schulaufsicht.
00:51:05: Ja,
00:51:06: zu Personalhoheit.
00:51:07: Alle wissen natürlich, dass das der entscheidenden Punkt ist.
00:51:11: Stellenplänne.
00:51:12: Genau, da schreiben sie an einer anderen Stelle.
00:51:13: Ich muss jetzt mal kurz ein bisschen nach hinten blättern.
00:51:16: Sie fordern eine Aufstockung der Stellenplähne auf hundertzehn Prozent
00:51:20: pro Schule
00:51:21: und ihr habt mich gefragt... Feben sind am Ende nutzt.
00:51:26: Wir haben im Moment keine Probleme mit fehlenden Stellen, sondern eher ein Problem mit Besetzungen von Stellen.
00:51:33: Und wir haben
00:51:34: zu wenig Personal?
00:51:36: Ja aber wir haben auch einen Unterrichtsausfall und der entsteht dadurch dass wenn man sozusagen nur hundert Prozent der Stellen eingestellt hat und dann Personal ausfällt hat man sozusagen de facto neunzig vielleicht manchmal sogar in manchen Fällen nur abgedeckt und das ist auch nicht nur unsere Meinung, zugegebenermaßen auch vieler anderer dass man sie hundertzehn Prozent bräuchte um den schulausfall den stundenausfall abzusichern.
00:52:06: Also ich glaube da wurden in alle berliner schulleitungen zustimmen
00:52:10: wenn man es ernsthaft angehen wollte müsste man auf hundert zehn prozent gehen.
00:52:14: die frage die ich mir noch stelle wir sind jetzt im moment bei einer regelausstattung von siehundantzig prozenten in der lina-schule Und der Ziel hinter dieser Regelung war ja auch eine Steuerung von Personal.
00:52:26: Also ich mach mal ein Beispiel, wenn ich jetzt ne gute Schule hab vielleicht in einer Innenstadtlage oder nahe am Ring dann habe ich es natürlich wesentlich leichter das Personal zu finden was ich für hundertzehn Prozent brauche.
00:52:37: Wenn ich jetzt am Stadtrand bin möglicherweise in der Schule in schwieriger Lage habe ich ohnehin schon meine Probleme die sieben und neunzig Prozent zu bekommen.
00:52:45: Das würde dann ja aber bedeuten, dass diese Hundertzehn Prozent aufstocken.
00:52:49: dazu führt das die besseren Schulen noch mehr Personal kriegen und die etwas benachteiligten Schule noch mehr kämpfen oder?
00:52:54: Naja also wir wollen ja für alle die hundertzehnt Prozent.
00:52:56: erst mal muss man die hundertehn Prozent Stellen durchsetzen.
00:53:00: Und dann muss man natürlich das machen was sowieso dringend erforderlich ist weil wer zu wenig Lehrerinnen und Lehrer und Erzieher haben an den Schulen nämlich dafür zu sorgen, dass wir mehr Lehrkräfte ausbilden und das der Lehrerjob insgesamt attraktiver wird.
00:53:18: Und das kommt dann zur Grundsatzfragen und auch zur Lehrerausbildung – wie attraktiv ist es heute, Lehrerinnen oder Lehrer zu werden?
00:53:30: Im Endeffekt wollen wir das erstmal eine vernünftige Basis da mit den Hundertzehn Prozent, sodass man überhaupt die Möglichkeit hat Lehrkräfte zu suchen.
00:53:42: Okay, ich würde jetzt letzte Frage zu dem Themenkomplex.
00:53:49: Da bin ich drüber gestolpert weil ich ja wie gesagt auch schon etliche Jahre mit einem Bezugseltern-Ausschuss bin.
00:53:55: Sie schreiben wir wollen dass Vertreterinnen und Vertreters oder von Schulen in freier Trägerschaft in schulgesetzlich verankerten Bezogs- und Landesgremien das volle Stimmrecht eingeräumt wird.
00:54:05: Aktuell haben die Vertretern vertreterfreie Schulen eine beratende Stimme und können an den Sitzungen natürlich teilnehmen.
00:54:12: Die Frage, die ich mich stellt habe – warum?
00:54:14: Also wenn ich in der Schule in freier Trägerschaft bin, was mache ich dann im Bezirkseltern-Ausschuss mit Stimme, der ja aber eigentlich sozusagen die Interessenvertretung gegenüber dem bezirklichen Schulträger ist?
00:54:25: Naja also erstens... Das ist
00:54:27: ein völlig anderes Spielfeld.
00:54:28: Verstehe die Frage!
00:54:30: Wir wollen erstens sowieso ne Gleichstellung von auch in der Finanzierung von freien unstaatlichen Trägern Und deshalb natürlich auch eine Gleichstellung in der Partizipation.
00:54:42: Weil eigentlich kann es uns doch egal sein, wo die Schulplätze herkommen und in welcher Schulform und ob das jetzt ein freier oder staatlicher Träger sind.
00:54:51: Wichtig ist, dass es gute und ausreichend Schulplätzen gibt.
00:54:54: Wir fehlen ja Momente im Berlin-Firnzwanzigtausend.
00:54:57: also wir können froh sein um jeden einen freien Trägers, der hier ne neue Schule gründet oder seine Plätze aufstockt.
00:55:04: Und dann ist es natürlich überhaupt nicht verständlich, warum die Freienträger nicht genauso auch in der bezirklichen Schulpolitik oder Verwaltung Mitspracherecht haben.
00:55:18: Weil sie unter staatlicher Schulaufsicht stehen und nicht hundert Prozent gleichermaßen betroffen sind aber eine starke Stimme sein könnten weil sie ja auch von Zulassungsverfahren, von bestimmten Rahmenbedingungen... stark abhängig sind und uns insofern denke ich genauso gehört werden sollten.
00:55:36: Also wenn man es ernsthaft möchte, dass man sagt so wie wir als Freie Demokraten die Trägerschaft ob staatlich oder frei ist hier nicht ausschlaggebend sondern letztlich das das ein gutes Angebot eine Vielfalt der Schulen gibt dann sollten sie finde Ich und finden wir genauso auch in den Gremien gehört werden
00:55:56: Ist ja auch
00:55:58: sozusagen ein Ratschlag.
00:56:00: Ja, ich würde doch nochmal nachhaken.
00:56:02: Kannst du zumindest sagen für den Bezirkselternausschuss?
00:56:03: Punk oder machen wir das seit Jahren so, dass wir die Fernsehenden der freien Träger natürlich immer hören und mit Einladen verständlich, aber auch in die Beratung mit einbeziehen usw.
00:56:17: Aber ich würde trotzdem noch mal die Frage stellen also der bezirkliche Träge baut keine Schulen in freier Trägerschaft sondern hat einen eigenen Spielfeld genauso wie die Schulen in Freier Trägerschaft haben.
00:56:28: Jetzt haben sie gerade gesagt, die haben ja aber natürlich die gleichen Regelungen bei der Schulaufsicht.
00:56:32: Aber da ergibt sich für mich noch weniger der bezirkliche Zusammenhang, weil Sie ja vorher gesagt haben, dass Sie die bezirglichen Schulaufslicht abschaffen wollen?
00:56:41: Das ist sozusagen die Perspektive, aber die Bezirke haben natürlich schon erheblichen Einfluss auf das was die freien Träger angeht.
00:56:48: Ich war letztens beim Tag der Freien Schulen Und da erzählte ein Schulleiter, dass er eben in Marzahn-Hellersdorf seinen Schulgebäude deutlich erweitern möchte.
00:57:00: Das es natürlich Auseinandersetzungen und Probleme gibt mit dem bezirklichen Bauamt, auch den verschiedenen Behörden auf Bezirklicher Ebene.
00:57:13: Ebene, an anderer Stelle gibt es Probleme mit dem Denkmalamt.
00:57:16: Das ist ja auch neben der Landesebene haben wir auch Bezirkliche-Stelle.
00:57:19: da.
00:57:20: das zum Thema Doppelverwaltung.
00:57:22: also Auch die freien Träger sind in erheblichen Maße Zeitpunkt jetzt Stichtag Jetzt ohne unsere weitreichende Reform enorm abhängig von Von den bezirks Verwaltungen vielerlei Hinsicht nicht im komplett gleichen maß aber vor allem wenn's darum geht auch neu zu bauen Bauämter, wenn es um Grundstücke geht.
00:57:45: Und insofern denke ich ist das nur richtig auch die Freienträger mit anzuhören.
00:57:52: und im Übrigen sind die freien Träger ja auch ein gewisser Innovator und bringen neue Ideen nach vorne was es so wertvoll macht für alle sich untereinander auszutauschen und die Perspektive zu hören.
00:58:06: Und insofern kann doch alle nur gewinnen, wenn auch die freien Träger mit drin sind.
00:58:10: Also da rennt sie bei mir auf eine Tür und ich hatte ja Vertreter von Freien Schulen auch mehr schon hier im Podcast weil genau diese Perspektive ist wichtig, die sollte man hören.
00:58:17: Mir geht es auch gar nicht um die grundsätzliche Frage Freiträger Ja oder Nein sondern mir geht's eher um die Instrumentendeparte.
00:58:23: Ich frage mich einfach ob ein Bezirkseltern-Ausschuss das richtige Instrument für diese Fragen, die Sie gerade genannt haben ist.
00:58:31: Doch!
00:58:31: Da müssen doch alle Probleme auf dem Tisch
00:58:35: Ja, aber der...
00:58:36: Und wenn Erweiterungsbauten ewig nicht kommen egal ob beim staatlichen oder freien Träger ist doch total egal.
00:58:44: Oder eine Turnhalle nicht gebaut werden oder erweitert werden kann weil es ein Problem vor Ort gibt dann ist das doch ein wichtiger Punkt der eingebracht werden muss.
00:58:55: und bei Kitas machen wir ja diese Unterscheidung schon lange nicht mehr so in der Form.
00:59:02: Wir sind bei den Schulen, sind für gedanklich zum Teil noch ein wenig hinterher und insofern würde ich mich freuen wenn wir da so ein bisschen offener sind.
00:59:11: Und einfach auch uns da die Anregung holen und gemeinsam ins Gespräch
00:59:17: kommen.
00:59:18: Ich würde nochmal einen ganz kurzen Schritt nach oben machen.
00:59:21: bei dieser Vertretung also wir haben ja die Bezirkselternausschuss beispielsweise die wählen ihrer Vertreterinnen-Vertreter in die Landesebene beispielsweise im Landesschulbeirat der wirklich eine relevante Gremium in einer Berliner Bildungslandschaft ist innerhalb der Verwaltung sowieso.
00:59:36: Das heißt also, wenn man jetzt sagen würde wir nehmen die Entsandten der freien Träger sozusagen mit einem vollen Sturm recht rein würde das bedeutet natürlich auch in meiner Wahrnehmung oder meiner Sicht dass man dann noch sagt folgt Wahlrecht in die Landesgremien.
00:59:49: wäre es dann aber nicht sinnvoller wenn ich sage ich habe die Vertreterinnen und Vertretern der Freien Schulen die will ich damit drin haben dass man sagt macht vielleicht sinnvollerweise eine eigene Vertretung auf?
01:00:00: Also ich will gar nicht dagegen sprechen.
01:00:01: Ich frage mich halt, wie sagt nur ob das Instrument so wichtig
01:00:03: ist
01:00:03: oder ob man sich sagt gründet bitte eine eigene Vertretung.
01:00:06: Aber sind denn die Probleme so unterschiedlich?
01:00:09: Dass man es nochmal auftrennen muss?
01:00:12: und wie gesagt ich sehe den Mehrwert sehr indem man sich untereinander austauscht.
01:00:16: Okay.
01:00:20: Ich glaube schon dass da ein paar Unterschiede gibt aber dann kommen wir mit der Zeit nicht mehr hin.
01:00:24: Ich würde sagen wir machen an dieser Stelle mal einen Punkt.
01:00:26: ihr habt noch zwei Sachen auf der Liste zieht hart aus ihrem Wahlprogramm.
01:00:32: Wir setzen uns für eine pluralistische Inklusion ein, indem wir Förderschulen wieder einführen und bedarfsgerechte Inklusionsklassen stärken kann in Interessen und Bedürfnissen aller Schülerinnen und Schülerechnungen getragen werden.
01:00:42: Hierbei plädieren wir insbesondere für ein echtes Elternwahlrecht zu jedem Zeitpunkt der Schulausbildung des Kindes.
01:00:47: Um dies zu erreichen muss immer auch ein angemessener Personalschlüssel für die Inklusion bereitgestellt oder entschieden, die UN-Bildendatenrechtskonvention zu unterschreiben.
01:00:59: In der ja das Ziel ausgegeben worden ist ein integratives Bildungswiesen – zu schaffen und zu ermöglichen.
01:01:05: Jetzt sind Förderzentren aber komplett das Gegenteil.
01:01:08: Was uns auch immer wieder angemahnt wurde von der UN.
01:01:10: Da sind wir als Bundesrepublik mittlerweile mehrmals darauf hingewiesen worden und Sie schreiben es jetzt auch wieder.
01:01:16: also ich spitz jetzt mal zu warum wollen sie gegen die UN Bildendenrechts Konvention verstoßen?
01:01:21: Das ist eine sehr populistische Zuspitzung.
01:01:23: Wollen wir natürlich nicht, aber wir sehen das... Wir sind für Inklusion in den
01:01:30: Schulen
01:01:31: wo es möglich ist und wo auch das Personal dann eben zur Verfügung gestellt ist.
01:01:38: so Es gibt aber Kinder die sind glücklicher auf einer Förderschule Und ich sage das ganz klar aus einer persönlichen Erfahrung mit Eltern von Kindern, wo mich Eltern angesprochen haben und nicht nur einmal dass sie mit dem Abbau von Förderschulplätzen extrem unglücklich sind.
01:02:03: Weil das Kind aufgrund der Beeinträchtigung im Schulalltag im Wege der Inklusion auf einer allgemeinen Schule schlicht untergeht Und die glücklich sind, dass sie einen der seltenen Förderschulplätze nun endlich bekommen haben und das Kind wieder Freunde gefunden hat.
01:02:24: Und nicht mehr komplett isoliert ist.
01:02:27: Das heißt es gibt Kinder, die sind an der Fördersschule besser aufgehoben als in einer allgemeinen Schule weil sie vielleicht dort überhaupt gar keine Kontakte haben und schlicht untergehen.
01:02:42: Es gibt aber Kinder, die sind an einer allgemeinen Schule besser aufgehoben – und die gehen nicht unter und kommen wunderbar klar und sind integriert!
01:02:51: Es gibt beides und wir müssen beiden gerecht werden.
01:02:54: Und ich möchte nicht dass wir nur auf die eine Seite gucken sondern das Kindeswohl im Blick haben und beides ermöglichen.
01:03:03: Und da ich weiß, wie schwer es ist, die Förderschulplätze extrem eingekürzt wurden überhaupt einen Platz zu bekommen, ist dieser Punkt drin in unserem Wahlprogramm und das ist mir auch ein Herzensanliegen an der Stelle auch mal klarzumachen dass es eben für Kinder ja der richtige Weg sein kann dort beschult zu werden.
01:03:25: Jetzt haben Sie gerade von Personalmangel gesprochen oder das Personal an allgemeinbildenden Schulen nicht da ist.
01:03:31: Das ist ja aber letzten Endes eine Konsequenz daraus, wenn ich sage, ich schaffe eine Doppelstruktur.
01:03:36: Also wenn die Sonderpädagogen und so weiter in Förderzentren auslagere, fehlen sie natürlich zu Inklusionen an Allgemeinen bildenden Schulen.
01:03:44: An allen Orten muss es genug Pädagoginnen und Pädagogen geben.
01:03:48: Inklusion an allgemeinbildenden Schulen kann ja nur so funktionieren, dass ich dann auch genug Personal habe.
01:03:53: Das ist aber auch hier eine klare Forderung von uns.
01:03:57: Nur wie ich schon sagte nicht für jedes Kind ist der Platz an einer allgemeinen bildenden Schule der richtige Und das müssen wir einfach mal zur Kenntnis nehmen.
01:04:08: Aber wie machen's denn andere Länder?
01:04:09: Also, die skandinavischen Länder sind bei der Frage wesentlich weiter.
01:04:13: Und eigentlich haben wir diese Debatte ja zweitausendneun mal beendet
01:04:18: oder beantwortet?
01:04:18: Ich finde, wenn es ums Kindeswohl geht und man weiß dass das nicht der richtige Weg für alle Kinder sein kann und zur Erkenntnis gekommen ist auch Debatten wieder aufmachen habe ich überhaupt keine Scheu.
01:04:28: vor mir ist wichtig, dass jedes kind egal mit welcher Begabung oder vielleicht mit einer Beeinträchtigung seinen einen guten Weg finden kann und seine Chancen bekommen kann.
01:04:42: Und auch ein gutes... auch soziales Umfeld hat.
01:04:45: Und da gibt es nicht nur den einen Weg, dafür bin ich fest überzeugt nach einem Austausch mit vielen Eltern und Kindern mit Beeinträchtigungen – auch im engsten Freundeskreis!
01:04:56: Dafür setze ich mich ein, dass wir hier verschiedene Wege öffnen.
01:04:58: Das ist ja eigentlich das Tolle an Berlin.
01:05:02: Man meckert immer nur über die Bildungsqualität der Kinder.
01:05:06: Die können so wenig Deutsch oder Mathe.
01:05:08: Wir sind auf dem hinteren Feldern im Bundesländervergleich.
01:05:11: Aber das Toelle an Berlin doch die Vielfalt der Angebote.
01:05:16: Und sie sind vielfältigen Weg, den haben auch Kinder mit Beeinträchtigungen
01:05:22: verdient.".
01:05:25: Letzter Themenkomplex – Sie haben es vorhin schon ein paar Mal angesprochen, wir haben es ein paar mal schon gestriffen gestreift – die Berufsorientierung.
01:05:34: Ich habe mir hier aufgeschrieben Hauptfrage wie kann die Anschlussfähigkeit der Berliner Schulabgänger und Schulabgaenger an das System der beruflichen und akademischen Ausbildung und Studiengänge verbessert werden?
01:05:45: Wo sehen Sie die großen Baustellen?
01:05:47: Ja, wir haben viel zu viele Schulabgänger ohne Abschluss.
01:05:55: In Mitte.
01:05:55: bei mir sind sogar dreizehn Prozent, die komplett ohne Schulabschluss dastehen und ohne Anschluss.
01:06:03: Das ist natürlich eine schlimme Situation weil der Weg kein guter sein wird.
01:06:09: Vielleicht gibt es nochmal Ausnahme-Talente, die ist trotzdem... gut schaffen, aber in sich ist das natürlich eine Katastrophe für den dreizehn Prozent ohne Abschluss dastehen und ja man auch nicht weiter weiß wie der Weg geht.
01:06:24: Insofern müssen wir uns wirklich ernsthafte Gedanken machen, wie wir die Kinder zum Abschluss aber dann auch an eine berufliche Ausbildung bekommen.
01:06:35: so und jetzt hat man sich in Berlin überlegt Wir machen das elfte Pflichtschuljahr was er jetzt angelaufen Mit eher schwachen Zuspruch muss man ja mal sagen, nur jeder Dritte geht da überhaupt hin.
01:06:54: Also ich bin mal gespannt!
01:06:56: Ich habe gesagt ich bin da skeptisch ob das nicht nur eine weitere einjährige Schleife ist die man da macht.
01:07:02: jetzt muss das ganze aber wollen wir auch fair sein und das Ganze soll dann einmal ausgewertet werden wenn es das erste und zweite Jahr durchgelaufen ist und dann werden wir sehen.
01:07:11: Ich glaube nicht, dass da so wahnsinnig viel bei rumkommen wird.
01:07:13: Ich bin eher dafür, dass man die Berufsorientierung vorher stärkt und zwar schon durchaus in der fünften sechsten Klasse mit bestimmten Programmen und dann eben ganz stark in der siebten achten neunten damit es nicht erst dazu kommt das junge Leute mit oder ohne Abschluss viele auch Mitte abschlossen müssen ja nicht was hier machen sollen da stehen und überhaupt nicht wissen wie's jetzt weitergeht.
01:07:41: Ich selber war Schulpartin in den fünften und sechsten Klassen.
01:07:45: Das ist ein Programm der Handwerkskammer, was ich ganz toll finde, wo man reingeht und irgendwie auch über seinen eigenen Beruf erzählt.
01:07:53: Da sieht man in der fünfen-und sechste Klasse entstehen natürlich schon sehr konkrete Vorstellungen von dem, was man mal machen möchte.
01:08:01: Rollenbilder spielen eine riesige Rolle!
01:08:03: Sie haben gesagt, ich bin Feministin.
01:08:05: Also Mädchen fangen da schon an sehr, leider immer noch Stereotypenrollenbildern sich Berufe vorzustellen.
01:08:14: Insofern glaube ich muss man früher reingehen ab der fünften Klasse und dann die Berufsorientierung in der siebten, achten, neunten so stärken dass man in einer wirklich komplexen Welt in der wir leben wo viele Eltern gar nicht die vielen Ausbildungsberufe die wir haben kennen Und die Schülerinnen und Schülern natürlich auch nicht, sich zu Recht findet.
01:08:35: Berufsorientierung gehört ganz verbindlich an die Schulen.
01:08:38: Da ist jetzt durch den Senat etwas passiert.
01:08:41: Senatorin hat da was verbessert an den Gymnasien und hat insgesamt mehr Stärkung der Berufs- orientierung dort veranlasst.
01:08:51: aber wir müssen das eigentlich wie ein vernünftiges normales Schulfach mitdenken wie es jetzt gemacht wird.
01:09:01: Wir haben besonders engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die machen dann Berufsorientierung und bei den anderen geht das so irgendwie im Alltag unter.
01:09:08: Also Sie meinen jetzt die Gymnasien?
01:09:09: Ja und
01:09:11: die integrierten Sekundarschulen, die haben ja auch die BSO-Teams... ...und
01:09:14: WAT Unterricht!
01:09:15: Ja aber der WAT-Unterricht.
01:09:20: Ist das eine vernünftige Berufsorientierung?
01:09:22: Ist es noch zeitgemäß, wird da auch mal was zu Marktwirtschaft und Finanzbildung gemacht.
01:09:28: Werden da die Themen gemacht, die wir zukünftig brauchen?
01:09:32: Ich meine dann müssen wir nochmal komplett neu ansetzen Und sehr viel praktischer mit Vorbildern, die in die Schulen gehen für Ausbildung und für Berufe werben.
01:09:41: Wie kann denn dieser Übergangssektor verkleinert werden?
01:09:44: aus Ihrer Sicht?
01:09:45: Sollte
01:09:45: man den verkleinern?
01:09:46: Ja auf alle Fälle.
01:09:48: Wir haben ja in Berlin bis, wir haben ein durchschnittliches Alter von über einundzwanzig Jahren mit denen junge Leute eine Ausbildung beginnen.
01:09:59: Das ist in Hamburg ganz anders.
01:10:00: da sind viele tatsächlich sechzehn-sehnten Jahre alt die eine Ausbildung beginn.
01:10:05: In Berlin sind viele jahrelangen im Übergangssystem was viel Geld kostet und wo man sich fragt bringt das wirklich was?
01:10:14: Meines Erachtens brauchen wir eine gute Berufsorientierung.
01:10:17: Wir müssen die Grundfähigkeiten wie Deutsch und Mathe stärken, weil das ist das wo die Betriebe sagen da sind die großen Defizite von jungen Leuten eben keinen vernünftigen geraden Satz schreiben können.
01:10:29: Das ist schwierig auch für Ausbildungsbetriebe.
01:10:33: Und letztlich Ja, geht es über diese Maßnahmen und auch über Themen die wir stärken müssten wie Azubi-Wohnheime.
01:10:45: Ich bin dafür dass wir in Berlin gezielt Wohnraum für Azubis schaffen.
01:10:53: Hamburg hat ein Azubiverk so was wie ein Studierendenwerk.
01:10:56: das soll's in Berlin jetzt auch geben.
01:10:58: ich hoffe dass berlin das genauso gut hinkriegt wie in Hamburg.
01:11:02: Hamburg ist da einfach sehr weit in der Kooperation zwischen Wirtschaft der Stadtgesellschaft und der Verwaltung.
01:11:09: Wir haben da ein großes Engagement, auch der Unternehmen.
01:11:13: Und ich hoffe dass der Senat... Ich habe gehört, da sollen sozusagen die Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes für genommen werden.
01:11:23: Ich hoffe das der Senats sich anstrengt um eine gute Kooperation mit den Unternehmen in der Stadt zu finden.
01:11:27: Okay!
01:11:28: Da wurde ich an dieser Stelle nochmal ganz kurz einhaken wollen.
01:11:32: Sie sagten jetzt gerade in Hamburg steigen die Jugendlichen
01:11:38: mit
01:11:40: In Berlin ist es wesentlich später.
01:11:43: Wo sehen Sie vielleicht eine Mitverantwortung?
01:11:46: von Betrieben und Kammern?
01:11:50: Die Betriebe sagen, dass sie oft keine passenden Auszubildenden finden, weil die Grundqualifikationen nicht haben.
01:11:59: Sodass wir es nicht nur eine Situation haben, wo es Auszubildende gibt die keinen Ausbildungsplatz finden gibt's auch.
01:12:05: Aber es gibt auch viele offene Stellen noch.
01:12:07: wenn man sich das genau anguckt steht sich eigentlich beides Die Suchenden und die offenen Stellen gegenüber.
01:12:14: aber es passt nicht zusammen.
01:12:16: also das Matching passen nicht Und dass ist wenn man Sich das anschaut ist das eine Frage der Berufsorientierung Qualifikation wie Deutsch und Mathe, da müssen wir einfach rangehen.
01:12:28: Ich halte überhaupt nichts von der Ausbildungsplatzumlage.
01:12:30: das ist einfach eine Belastung der Betriebe.
01:12:33: ich weiß die machen neues Thema auf wird nicht zu mehr ausbildungsplätzen führen hat man in Bremen gesehen wo man das eingeführt hat hilft keinem belastet die Wirtschaft und es aus meiner Sicht falsch.
01:12:45: Man muss bei der Berufsorientierung und den Qualifikations in der Schule ansetzen.
01:12:51: Wenn ich mir diese drei Jahre an Koko überschlagen habe zwischen siebzehn und zwanzig, wo man dann in diesem Übergangssektor festhängt wie Sie gerade beschrieben haben.
01:13:00: Erwirbt man da die Kompetenzen mit denen man eine Berufsausbildung findet?
01:13:04: Oder ist das eine andere Zielgruppe?
01:13:07: Da gibt es ja ganz unterschiedliche Programme.
01:13:11: Es gibt dieses IBA-Programm schulisch, ich sag mal fortbildungen gemacht wird gemacht vereinfacht und schon in Betrieb reingeht.
01:13:21: Und dann aber ein Betrieb einsteigen kann.
01:13:24: das ist sicherlich ein super Programm würde ich auch ausbauen.
01:13:27: es gibt aber vielleicht andere wo ja wo man irgendwie was anbietet damit die Kinder nicht einfach oder die Jugendlichen nicht einfach so in die arbeitslosen Statistik eingehen.
01:13:41: ist das mal so?
01:13:43: Die Jugendberufsagenturen in den Bezirken machen gute Arbeit, sollten aber finde ich noch vielmehr auch aufsuchende Beratungsarbeit zu Hause machen.
01:13:51: Weil nicht jeder jugendlicher den Weg zur Jugendberuffsagentur findet.
01:13:56: Schlussfrage für heute.
01:13:59: Jetzt mal wieder ganz nach oben sozusagen in der Themenauswahl.
01:14:03: Was ist Ihr Ziel für die Wahl und was ist Ihre Wunschperspektive für die Zeitnachterwahl?
01:14:09: Das Ziel für die Wahl ist, dass die Freien Demokraten wieder ins Abgeordnetenhaus einziehen und diese Stadt wieder mit einer klaren vernünftigen liberalen Stimme in der Mitte gestalten können.
01:14:22: Wie viel Prozent?
01:14:24: Meine Prognose!
01:14:26: Ich denke das durch aus sechs bis acht Prozent drin sind.
01:14:28: wir haben eine schwierige Ausgangslage aber ich bin Optimistin und ich sehe da es einen großen Zuspruch gibt von Leuten die sagen Wir brauchen euch Ihr würdet dem Gesamtgefüge gut tun und wir wollen auch, dass wieder ein Schwerpunkt auf die Themen- und Probleme der Bürger gelegt wird.
01:14:48: Die Bürger wirklich betreffen – insofern bin ich optimistisch!
01:14:52: Okay, sehen Sie eine Sonatsbeteiligung?
01:14:55: Das ist der zweite Schritt.
01:14:56: Erst mal müssen wir den Schritt ins Abgeordnetenhaus schaffen und natürlich ist es immer Ziel von politischem Engagement.
01:15:03: Ich mache das ehrenamtlich seit ein paar Jahren wieder dann auch politisch zu gestalten.
01:15:09: Und man gestaltet in einer Regierung, man kann natürlich auch durch Oppositionsarbeit etwas bewirken aber wenn man wirklich gestalten will muss man eine Regierung und das ist Ziel jedes politischen Engagement mitgestalten zu wollen.
01:15:25: Okay wir reden...wenn man sich die Wahlumfragen anguckt von drei Koalitionen ihre Wunschkoalition?
01:15:32: Das kann ich so nicht sagen.
01:15:33: Ehrlich gesagt, wir müssen erst mal den Sprung ins Abgeordnetenhaus schaffen.
01:15:37: So demütig bin ich und dann wird man sehen was passiert.
01:15:41: Wir wissen alle dass es gerade sehr volatil ist das die leute Nicht mehr in festgefahrenen Wegen denken ihre stimme abzugeben Dass das eine ganz eigene dynamik hat und insofern Wünsche ich mir, dass wir am zwanzigsten neunten ins Abgeordnetenhaus einziehen.
01:16:00: Ich wünsch mir auch, dass die Rechten wie Linken Ränder nicht noch weiter erstarken – das ist mein ganz großer Wunsch!
01:16:09: Und dass es dann eben eine starke Stimme vereint der bürgerlichen Mitte gibt mit der wir diese Stadt vernünftig gestalten können.
01:16:21: Danke Ihnen für das Gespräch.
01:16:24: Engagement für das Gespräch, die vielen Fragen.
01:16:29: Und ich hoffe wir sind nicht zu sehr gesprungen aber die Fragen waren so gestellt dass sich natürlich mich dazu herausgefordert gefühlt habe auch auf möglichst alles einzugehen und es hat großen Spaß gemacht.
01:16:41: Gleichfalls Dankeschön!
01:16:43: Sie können ja gerne immer, also ich finde es ja auch gut wenn Gäste irgendwie immer gerne mal ein bisschen ausführen.
01:16:48: Meine Aufgabe ist sie natürlich immer so ein bisschen auf Zeit kontingent zu achten.
01:16:51: Deswegen danke Ihnen alles Gute und liebe Hörerinnen und Hörern!
01:16:55: Wenn Sie mögen bleiben Sie gern dabei in dieser kleinen Spitzenkandidat an eine Runde.
01:17:00: Ich frage noch nicht mehr als Nächste kommt und wünsche Ihnen abwärts.
01:17:02: trotzdem was meiner gute Zeit Und bis bald.
01:17:19: Vielen Dank für's Einschalten.
01:17:20: Dies war Herr Fechner-Lied zum Gespräch.
01:17:25: die mit den Themen Bildung und Kultur zu tun haben, so ein Gespräch ein um herauszufinden wer sie sind was sie tun und was ihre Motivation ist.
01:17:33: Alle weiteren Episoden dieses Podcasts finden sich unter marcofechner.de und auf gängigen Podcast-Plattformen.
01:17:41: Die Musik für diesen Podcast stammt von frameflex.de.
01:17:45: Vielen Dank!
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