#117 Susanne Vieth-Entus, Journalistin (Tagesspiegel Berlin)

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00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zurück bei Herr Fechnerli zum Gespräch.

00:00:13: Mein Name ist Marco Fechener, und mir gegenüber sitzt heute in einer inoffiziellen Außenstelle des Tagesspiels Susanne Fiedentus – ich freue mich ganz gut darüber!

00:00:25: Hallo Frau FiedENTUS!

00:00:26: Hallo lieber Herrn Fechler!

00:00:28: Ich freue mich dass sie sich mittlerweile zum dritten Mal für diesen Podcast die Zeit nähe und das war mal so.

00:00:34: einen kleinen Rückblick vielleicht wagen.

00:00:36: Erstmal ganz kurz Eine Frage an Sie jetzt vielleicht.

00:00:40: Was macht guten Bildungsjournalismus aus?

00:00:43: Das kann ich nicht so richtig beurteilen, ehrlich gesagt.

00:00:47: Ich kann nur sagen was mir wichtig ist.

00:00:50: Bitte!

00:00:51: Mir ist wichtig möglichst viele Stimmen zu Wort kommen zu lassen.

00:00:57: Möglichst die Bandbreite im Auge zu halten und auch in allen also keinen Bezug zu vernachlässigen keine Schulform zu vernachlässigen, wobei ich gleich sagen muss.

00:01:13: Ich mache, da habe ich Lücken.

00:01:16: Das geht mir so wie vielen anderen auch, dass die berufliche Bildung leider immer zu kurz kommt.

00:01:23: aber ansonsten würde ich sagen das Wichtigste ist tatsächlich jeden Tag die Ohren offen zu halten.

00:01:33: Ich wollte gerade fragen wir haben in Berlin neunhundertundneinundundundneintreinzwanzig Schulen.

00:01:38: Sie hatten es gerade gesagt, man muss irgendwie die breite Überblickung – wie bekommt man das?

00:01:44: Zumindest hin in repräsentativen Überblick vielleicht zu haben.

00:01:47: Wenn man jetzt nicht permanent mit neun oder zwanzig Schulleitungen telefoniert.

00:01:52: Naja ist natürlich in Berlin eine gewisse Erleichterung dass wir eigentlich sehr gute Verbände und Vereine haben von den Schulleittungen der verschiedenen Schulformen.

00:02:04: Das hilft natürlich schon weil wenn ich eben Zimmerschiedspreche für die Sekundarschulen.

00:02:12: Dann weiß ich zumindest, dass Herr Zimerschied das regelmäßig seine Treffen hat und dass er relativ gut weiß was auch die anderen Sekundarsholen umtreibt wobei natürlich eher aus eigener Erfahrung dann eher die mit gymnasaler Oberstufe vielleicht bei ihm präsenter ist.

00:02:32: aber zumindest ist er ja auch einfach Qua-Amtes.

00:02:37: Die Gemeinschaftsschulen haben noch nicht so einen starken Stand.

00:02:44: Klar, die haben auch bisher weniger Zeit gehabt sich da zu finden sind auch weniger klar.

00:02:49: Die Gymnasien sind traditionell sehr gut vertreten durch die vor allem über Studiendirektoren.

00:02:57: also man kann mit Hilfe dieser Verbände kommt man ganz gut rum.

00:03:02: allerdings ist es dann auch Wenn jetzt wie bei den Grundschulen jahrelang kein starker Vorsitzender ist, dann merkt man, wie schwierig es ist einen Einblick zu haben.

00:03:17: Grundschulleitungen inzwischen neu sind oder kompissarisch sind und nichts sagen dürfen, oder glauben nicht sagen zu dürfen.

00:03:25: Also es ist gar nicht so einfach natürlich einen Überblick zu haben.

00:03:28: aber oft wird man auch von einem Thema zum anderen getragen und kommt gar nicht dazu mal zurückzutreten.

00:03:34: und ich habe jetzt alle gefragt Es ist einfach so viel los dass man es ergibt sich eines aus dem andern.

00:03:40: Das stelle ich tatsächlich auch immer wieder fest.

00:03:42: also man hat so Eigentlich so feste Themen, Rhythmen die sich im Laufe des Jahres irgendwie immer wieder widerspiegeln.

00:03:48: Also seit jetzt... Jetzt im Moment haben wir gerade die Frage der Übergänge von Klasse sechs zu sieben Die Zugangsbescheide, die ja zuverlässig einmal im Jahr kommen.

00:03:56: Und genauso gibt es halt ein paar andere Themen, die zufällig jedes Jahr wiederkommen.

00:03:58: Aber da ist zwischendurch, es irgendwie irgendwie steht da Strom an Themen die immer wieder reinkommen.

00:04:04: Da freut mich auch selber regelmäßig wie kriegt man da den Überblick bzw.

00:04:07: Wie kriegt Man da eine sinnvolle Arbeitsstruktur rein?

00:04:10: Also ich glaube, von Arbeitsstruktur kann eigentlich gar keine Rede sein.

00:04:14: Weil man einfach immer den... Eigentlich rennt man immer den Themen hinterher.

00:04:19: Es ist eigentlich brennständig die Luft.

00:04:23: Ja.

00:04:23: Hurra hurra!

00:04:24: Die Schule brennt um mal zu zitieren.

00:04:30: Wie schließt man denn oder wie schließen Sie dann für sich so einen gewissen Bayes vielleicht aus?

00:04:37: Dass man merkt irgendwie Okay, ich fühle mich zu einer Schulform oder zu einem Bezirk.

00:04:43: Der zieht mich irgendwie mehr aus welchen Gründen auch immer?

00:04:46: Wie kommt man da... wie schließen Sie das aus?

00:04:49: Dass man jetzt so immer sich nur auf eine und dieselbe Thematik stürzt oder so?

00:04:55: Nein, also vielleicht auch beziehungsweise.

00:04:56: Also ich mach mal ein Beispiel.

00:04:57: Ihr kennt es von mir aus Pankow.

00:04:58: Ich bin ja aus PANKOW und daran natürlich auch alle die viel unterwegs.

00:05:02: Insofern ist dann natürlich die Perspektive, die man Stück weit am nächsten liegt.

00:05:05: Wo ich einfach immer wieder merke okay, ich muss mehr halt auch Perspektiven außerhalb Bankus logischerweise drauf holen.

00:05:11: Jetzt sind sie keine Elternvertreterin eines bestimmten Bezirks, sondern sind sozusagen für Gesamtberlin zuständig.

00:05:15: aber das gibt ja auch, ich sag mal sowohl Themen als auch Schulform und einzelne Akteure die sich vielleicht besser in die öffentliche Wahrnehmung bringen können.

00:05:28: Klar, man merkt dann plötzlich und unerwartet bei manchen Themen.

00:05:33: Da hab ich jetzt eine Lehrstelle ... Ich weiß gar nicht wie ich anrufen kann zum Beispiel um entspannter oder so mehr ein Bild zu machen.

00:05:42: Und ich bin da natürlich dankbar, oder Zaschimatsan Hellersdorf ist auch nicht auf meiner Landkarte weil es einfach ... Weil ich dort keine Freunde habe, weil es auch weit weg ist Und dort auch wenig, also die, sagen wir mal, die aus Marzahn-Hellersdorf zum Beispiel gibt es jetzt keine Schulleitungen leider.

00:06:09: Die sich in irgendwelchen Verbänden zum Vorsitzenden wählen lassen.

00:06:13: Das heißt auf diese Weise sind die automatisch nicht so präsent.

00:06:16: aber glücklicherweise gibt das z.B.

00:06:18: in Marzahan-Hallersdorff den Herrn Heise, Norman Heise als Handelselternsprecher der ja von Marzahnen-Hellerstorff kommt Und der praktisch dafür steht, dass man, wenn man ihn etwas fragt, das er immer auch mal zu Herrn Hellersdorf mitdenkt.

00:06:32: So muss man einfach mithilfe von einzelnen Schulleitern, einzelne Elternvertreter und einzelne Schülerinnen.

00:06:37: Jetzt mal Spiele an den Schülerschwöchern.

00:06:38: lange Zeit war er auch schon älter, der war aus Reinigendorf so.

00:06:42: Das heißt, man hat letztlich danach vielen, vielen Jahren – ich mache das jetzt seit dreißig Jahren in diesem Bereich – also diesen Dreißigjahren hatte sich ihm schon entwickelt, irgendwie doch aus jedem Bereich so ein Menschen des Vertrauens hat, die man dann fragen kann und Brücken bauen kann.

00:07:01: Und das macht ja eben so Spaß, dass man, da ich das mal so lange dabei ist, so viele, viele Brücken bauen kann und immer einem irgendjemand Einfall, den man fragen kann, aus jedem Bezirk – das ist einfach unheimlich schön!

00:07:15: Das ist wahnsinnig viel Netzwerkarbeit?

00:07:17: Ja sehr, sehr viel, eigentlich nur und das ist ja das Schöne.

00:07:20: Also ich mache halt unheimlig gerne mit dieses Ohne dass ich darauf anlege, es ergibt sich einfach alles und das ist so schön.

00:07:29: Lassen Sie uns mal sozusagen von der Perspektive wegkommen, mal ein bisschen aufs Inhaltliche gucken... Die Legislatur endet jetzt.

00:07:37: Das war eine relativ chaotische Legislatur unter anderem mit einem Sonnarswechsel zwischendurch.

00:07:44: Dadurch hat sich die Bildungs-Szenatorene verändert.

00:07:46: Wir hatten in den letzten vier Jahren irgendwie drei Bildungsszenatoren.

00:07:50: Und genau, jetzt würde ich mal so ein bisschen Richtung Ende der Legislaturperiode gucken.

00:07:54: Was jetzt passiert?

00:07:55: Das Wort gelungen ist vielleicht auch nicht so gelungen.

00:08:00: Ich sage mal die Hauptthemen in der öffentlichen Wahrnehmung waren eigentlich in den letzten Jahren Schulplätze schaffen, Lehrkräfte gewinnen und Bildungsqualitätsschleigern.

00:08:08: Watt davon ist aus Ihrer Sicht gelungen?

00:08:11: oder welche Teilbereichen sind Sachen gelungen?

00:08:15: Man kann jetzt ganz schlecht sagen, wer hat was hingekriegt?

00:08:20: Weil ich zum Beispiel sage ja die Sache mit den Schulplätzen.

00:08:26: Die Schulbauoffensive ist hier tatsächlich gut aber die kommt noch aus der vorvorletzten Legislatur.

00:08:32: Die ist jetzt im Jahr zwei Tausend Fünfzehn beschlossen worden.

00:08:34: Im Jahr zwei tausend Sechzehn wurde sie angefangen und sofern hat sozusagen die CDU, die nach im achtundzwanzig Jahren der SPD gefolgt ist.

00:08:46: Hat natürlich in manchen Bereichen Glück und in anderen Bereichen Unglück.

00:08:51: Ungluck hat sie was das Erbteil anbelangt des Lehrermangelns weil einfach zwanzig Jahre lang in Berlin nicht verbeamtet wurde Und das fällt der CDU-Senatorin bis heute auf die Füße, obwohl die CDU ja vehement für die Verbeamtung war.

00:09:10: Nur sie konnte halt nichts machen so.

00:09:12: D.h.,

00:09:12: da hat sie das negative Erbe auszubaden.

00:09:17: Aber was zum Beispiel die Schule war offensiver anbelangt?

00:09:19: Da hat die CDU jetzt ein gutes Erbe, was sie nutzen kann... Und wenn jetzt immer noch unter zweiundzwanzigtausend oder vierund zwanzig tausenden Schulplätze fehlen, dann liegt das eben tatsächlich nicht an einer politischen Fehlentscheidung sondern darin dass einfach so viele Geflüchtete hinzugekommen sind.

00:09:39: Zuzüge und Gefluchtete.

00:09:42: Dass eigentlich genauso viele Plätze wie geschaffen wurden, wurde dann immer auch von den Geflichteten oder von den Zutügen benötigt.

00:09:50: ja da kann man ja auch keinen Vorwurf daraus machen.

00:09:55: Und da der Schulbau-Staatssekretär Thorsten Kühne eigentlich nach allem, was ich höre das Optimale rausholt aus den Strukturen kann man da eigentlich sagen ja das läuft sozusagen in dem Bereich gut.

00:10:13: Also du findest tatsächlich auch ganz interessant.

00:10:15: also wurde das ähnlich sehen wie Sie jetzt?

00:10:18: Da gibt es eine wirkliche Qualitätsverbesserung im Bereich des Schulbaus offensiver durch den aktuellen Staatssekretäer.

00:10:23: Ich finde es aber trotzdem immer wieder bemerkenswert und wirklich sehr berlinerisch, wie viele Behörden in diesem Bereich Schulbau unterwegs sind oder im Bereich äußere Schulangelegenheiten.

00:10:34: Alle waren irgendwie dazugehört.

00:10:36: Das ist ja ein riesen Kuddel-Muddl eigentlich, was doch nicht durchschlagen wird

00:10:42: so richtig?

00:10:43: Vor allem man hat es kommen sehen.

00:10:46: Und es gab damals vor zehn Jahren als die Schulbaueffensive begann ... sind ja auch verschiedene Parteien, viele Parteien nach Hamburg gefahren, nach München gefahren und waren hier eigentlich wild entschlossen den guten Vorbildern aus München oder aus Hamburg nachzueifern.

00:11:05: Da wurde wirklich viel diskutiert aber man hat sich eben nicht aufraffen können da den Hamburger Nachzug kommen dem Hamburger Vorbild nachzueifern.

00:11:16: Und das ist es schwer zu sagen Wer jetzt recht hatte, ja.

00:11:22: Aber ich muss sagen, wenn man sieht, dass hier zwölf Bezirke irgendwie vor sich hinwuchsen und das Geld aber hinten und vorne nicht reicht ... Und da die Schulreinigung und dort die Renovierungen und dort der Neubau.

00:11:41: Wenn man dann eben sieht es in Hamburg, dass alles in einer einzigen Behörde geht, muss man sich fragen... Gut, Hamburg hat zwar nur halb so viele oder sich zwei Drittel zu viel Schüler.

00:11:52: Aber es ist ... Soviel Reibungsverlust, was man dort nicht hat?

00:11:58: Ja!

00:11:59: Aber gut, das ist wahrscheinlich nichts mehr zu tun und nichts mehr to ändern.

00:12:02: Berlin ist so angelegt aber... Das ist natürlich ein Desaster.

00:12:07: Und man sieht ja in Hamburg wie's besser geht.

00:12:09: Also was mir neulich wieder in den Sinn gekommen ist oder eine Erinnerung gekommen ist Wenn man so über Schulbau nachdenkt, dann gehören dir auch immer zwangsweise natürlich die Schulausenanlagen dazu.

00:12:19: Also die Schulhöfer.

00:12:23: Und das ist ja auch wieder eine andere Behörde, die da dafür zuständig ist.

00:12:25: Macht ja nicht die Schule, macht ja die Straßengrünflächenamt.

00:12:29: und wenn ich mir das überlege wir hatten mal bei uns irgendwie an der Grundschule die Diskussion um Klettergerüst dort wurde halt abgebaut und dann sollte irgendwie Neuart beschafft werden kam aber nicht Und am Ende hat er diese gesamte Schulgemeinschaft mit drei verschiedenen Behörden und drei Fördertöpfen gekämpft, dass da irgendwann wieder ein Kletterhörst steht.

00:12:46: Wo ich halt denke so das ist doch Wahnsinn!

00:12:49: Also ein Kletzergerüst drei Behörde?

00:12:51: Ja das ist grauenhaft.

00:12:53: man sieht es ja auch genau so im Bereich der Nicht-Kita Kinder oder auch im Bereich des Jugendlichen ohne Abschluss.

00:13:06: beide Problemgruppen sind in Hamburg eine einzelne Behörde zugeordnet und in Berlin eben praktisch in zwölf, dreizehn verschiedene Bezirke.

00:13:18: Zwölf Schulämter, zwölfe Jugendämter sind eigentlich schon vierundzwanzig Ämter plus diese Nahtverwaltung.

00:13:24: also eigentlich vormundzwanzig Behörden haben die Aufgabe dass sie nicht Kita Kinder, die Kinder die keine Kita besuchen zumindest zu einem Sprachdiskommen mit vier Jahren weil es ja eine Gesetzespflicht gibt.

00:13:37: Dieses Nebon, einer von twenty-fünf Behörden führt dazu.

00:13:41: Das ist ja seit zwanzig Jahren gesetzlich geregelt und ist noch nicht erfolgt.

00:13:45: Und das ist ja ganz grauenhaft eigentlich.

00:13:47: Muss man ja nicht mehr wissen als dass Ja

00:13:52: gab es da eine Verbesserung?

00:13:53: Also wir haben in dieser Legislatur jetzt also insbesondere in den letzten drei Jahren sehr intensiv über diese Gesetzesanpassungen diskutiert die jetzt von der Koalition als Kita Chancen ja subsommiert wird in der Kommunikation.

00:14:08: Aber ist dadurch tatsächlich was im Ergebnis besser geworden?

00:14:12: Also bisher ja nicht, weil diese Daten-Darkenschutzfragen... also es war ja allein schon ein Riesenproblem den Kindern die jetzt irgendwie vier Jahre alt sind.

00:14:25: Mit drei Jahren sollen die jetzt dieses Kitagotschanzur geschickt kriegen.

00:14:29: Allein dies datenschutzrechtlich, das alles hin machen zu dürfen.

00:14:33: Das ist ja schon ein Riesenaufwuchs gewesen und es hat Jahre gedauert eigentlich.

00:14:38: Ich habe mir sagen lassen – auch von Leuten, die es nicht gut mit der CDU meinen – sich wirklich ein Bein ausgerissen hat, um dieses Kitaschancenjahr hinzukriegen.

00:14:51: Aber das Brett ist dermaßen dick durch diese ganzen Datenschutzregelungen und diesen vielen Behörden.

00:14:58: Ich denke schon aber dass es da jetzt einen Fortschritt gibt.

00:15:01: nur der Fortschlag ist eben auch hier wieder eine Schnecke.

00:15:04: ja also der Gedanke wenn man schon keine Kitapflicht hat denn zumindest den Leuten das sozusagen auf dem goldenen Tablett zu servieren Das ist ja immerhin schon besser, als es vorher war.

00:15:16: Also

00:15:17: durch die Zusendung der Kita-Gutschweine?

00:15:18: Ja!

00:15:19: Die dann halt noch mal in den Schlag finden.

00:15:21: Das ist der Fortschritt.

00:15:22: aber also ich meine das im Wohnraum muss man sagen dass eben bundesweit nicht funktioniert.

00:15:29: Es funktioniert nur in Hamburg dieses diese Vogel, also dass die Kinder einem Jahr vor der Kita in der Schule sind oder in der Förderung sind.

00:15:39: Das funktioniert nur an Hamburg ausschließlich.

00:15:43: Und da muss man sich überlegen, ob ich nicht der Berliner Landesregierung gut beraten wäre, meine Bundesratsinitiative zu machen.

00:15:54: Richtung auch Grundgesetzänderung.

00:15:57: Dass man das Elternrecht so weit aushebelt, dass man eben eine Kita-Pflicht wie in Frankreich hinbekommen kann.

00:16:05: Ich glaube anders geht es nicht mehr.

00:16:06: Okay.

00:16:08: Ich würde mal kurz ... Themensprung machen, also Bildungsqualität.

00:16:13: Hatte ich ja vorhin schon gesagt... Wir haben jetzt

00:16:17: ja

00:16:18: seit wie vielen Jahren mittlerweile irgendwie immer so ein bisschen entweder die rote Laterne oder die dunkelorange, also jetzt nur noch vorletzten Platz.

00:16:26: Haben wir da Fortschritte gemacht in den letzten drei Jahren aus Ihrer Sicht?

00:16:30: Also wurde viel darüber geredet über Bildungs- qualität aber haben wir wirklich Verbesserungen?

00:16:38: Die letzten Vergleichsarbeiten für die Achtlässler sind Wieder ein Desaster.

00:16:45: Es ist nicht schlechter geworden, aber es kann ja eigentlich auch nicht schlechter werden.

00:16:50: Also es sind jetzt immer noch seventy- zwei Prozent der Sekundarschüler, achte Klasse, sehnt unterhalb des Mindeststandards.

00:17:00: also die sind kurz davor praktisch lebensontüchtig zu sein.

00:17:04: Aber er sagt Ja, das Definition ist ja wer auf dieser untersten Kompetenztufe ist, also die Kompetenzstufe eins Bundesweite Regelung heißt unter dem Mindeststandard.

00:17:16: Und das Institut, das zustande Institut sagt, das bedeutet praktisch dass die Chancen, dass derjenige oder diejenige bis zur Klasse zehn das Rüstzeug hat für ein eigen selbstbestimmtes berufliches Leben ist ganz gering und das gilt immerhin für seventy zwei Prozent der Sekundarschüler.

00:17:38: so.

00:17:38: Das ist eben immer noch so.

00:17:41: Es gibt ein paar Daten, die besser geworden sind.

00:17:44: Ich habe auf sie lese für ich kann einen belangt aber das ist auch mit Vorsicht zu genießen weil ja die Vergleichsarbeiten nicht auf einem Vergleich so unter den Jahren angelegt sind sondern nur eben für den einzelnen Lehrer Rüstzeug sein sollen.

00:17:57: oder für eine Schule zu gucken wo fehlt was?

00:18:01: Das heißt aber ich kann hier auch nicht erwarten dass es besser wird Wenn Jahr zu Jahr die Zahl der Anteile, der Kinder nicht deutsche Herkunftssprache steigt.

00:18:11: Er steigt ja von Jahr zu Jahre.

00:18:14: Und wenn die Kinder zu Hause keinen Deutsch sprechen dann kann ich ja noch so viel reformieren... Es kann ja da nicht besser werden!

00:18:23: Das kann ich halt an nicht jeder jeweiligen Partei anlassen.

00:18:27: Wobei ja die mangelhaften Sprachkenntnisse nicht nur bei Schülerinnen nicht deutsch-herkunftssprachen sind?

00:18:33: sondern diese Kompetenzverluste, die haben wir ja in allen Kurorten der nächsten Zeit.

00:18:38: Klar, da kommt natürlich Social Media dazu aber natürlich spielt das eine Rolle ob zu Hause deutsch gesprochen wird oder nicht, das ist ja logisch.

00:18:48: Ja definitiv!

00:18:52: Und das ist eben auch so dass der Anteil der Kinder Nicht-Deutsche Herrke und Sprache, die die Kita nicht besuchen Die auch viel größer ist noch zu einem Überfluss als der Anteil der Kinder deutscher Herkunftssprache, die die Kita nicht besuchen.

00:19:07: Insofern kann man eigentlich nicht erwarten dass es besser wird.

00:19:11: ja woher denn?

00:19:12: Also es gibt keine vernünftigen Grundschullehrer.

00:19:15: die Zahl der Kinder ohne deutsche Muttersprache wächst Da kann ich aber mich zu Tod reformieren.

00:19:20: Ich kann ja dann nicht besser werden, sei denn ich würde jetzt keine Ahnung Einzelunterricht verhängen oder alle Klassenstufen auf zehn Kinder reduzieren oder sonst was.

00:19:34: Welchen Eindruck haben Sie in Watte Personalabdeckung betrifft im Moment?

00:19:36: In den Schulen also wir haben jetzt zuletzt die Zahl bekommen.

00:19:40: Also der letzte Mal vor drei Jahren.

00:19:42: Die Zahl wird auch gleich ans Vergleich.

00:19:43: An den Lommen da hieß es uns fehlen tausend Lehrkräfte, das war ja sozusagen bei Amtsübergabe von Frau Busse an jetzige Sanaturen.

00:19:50: Jetzt zuletzt war die Aussage der Bildungsverwaltung wir haben nur noch zweihundert offene Lehrkräftestellen.

00:19:56: Wie gucken Sie denn darauf?

00:19:57: Na gut, dass ist ja nun ein offenes Geheimnis...

00:19:59: Haben wir da wirklich einen Personal zu wachsen?

00:20:01: Nein!

00:20:01: Das ist ja ein offener Geheimni, so zu sagen, dass das kosmetisch Stellen einfach abgebaut wurden.

00:20:11: Oder besser gesagt, es wurden Stellen nicht abgebaut sondern Stellen kamen in einen großen Topf der dann von den Schulaufsichten verteilt werden darf.

00:20:24: Das heißt, es gibt Objektivgabtsverlagerungen.

00:20:29: vor allem wurden ungefähr glaube ich dreihundert oder keine Ahnung, zweieinhalb Fünfzig Stellen dadurch sozusagen kosmetisch gewonnen, nicht nur kosmetischer und tatsächlich dass eben Referendare mehr arbeiten müssen.

00:20:40: Aber da sagt die Senatorin nicht so unrecht das Berlin eben trotz des eklatanten Lehrkräftemangels sich geleistet hat, dass die Referendäre in Berlin am wenigsten sozusagen im ganzen Bundesgebiet arbeiten konnten.

00:20:57: Gut wenn ich jetzt sage okay dass das Defizit ist gesunken auf nur zwei Hundert, dann liegt es eben nicht daran, dass jetzt zuviel tolle neue Lehrer ausgebildet wurden.

00:21:07: Sondern darin, dass sie davon daran mehr arbeiten müssen und dass man in Schulen Stellen weggenommen hat.

00:21:14: Und da... Ja, und jetzt gibt's so ein Gizwerden aber wurden ja mit der GEW verhandelt, in drei Hundert Stellen neu geschaffen werden müssen, indem die im Rennpunkt die Grundschulklassen kleiner werden.

00:21:30: Dadurch ist das Defizit jetzt schon von zwei Hundert auf ungefähr sechshundert gestiegen.

00:21:35: Das heißt es sind so ein paar, wenn ich ein paar Stellschrauben drehe dann wächst oder sinkt das Defiziert?

00:21:42: Das ist eigentlich ... Ich würde mal sagen, dass ist irrelevant.

00:21:45: schon fast unter dem Strich haben wir einen klathanten Lehrermangel und Basta.

00:21:50: Okay also Personell hat sich an sich erst mal nichts verändert, sondern ist einfach recht noch anders dargestellt.

00:21:57: Es gibt daran nicht mehr Stellen, weil die Referendare mir arbeiten müssen.

00:22:00: Ich finde das auch richtig, es ist nicht schön aber Berlin kann sicherlich leisten, dass die Referender weniger unterrichten als im Bundesgebiet.

00:22:10: Wir haben jetzt auch seit mehreren Jahren, da hat die Koalition nicht nur ein bisschen, sondern relativ viel gemacht, die Diskussion über Mathebänder und Deutschbänder bzw.

00:22:19: Mathe-Bänder und Leserbänder.

00:22:24: Wie ist Ihr Eindruck?

00:22:25: Kommen wir da an der Stelle wirklich voran mit der Umsetzung, mit der Einführung.

00:22:33: Ich höre von den Schulen schon dass sie das machen und jetzt auch Überzeugungen machen.

00:22:37: also weil ja das Beispiel Hamburg hat ja gezeigt dass die Leserbänder und Mathematikbänder was bringen.

00:22:42: Also ich frage Sie jetzt deshalb weil Sie ja sozusagen den breiteren Überblick insgesamt

00:22:46: haben

00:22:48: und vielleicht auch nochmal so zu sagen auf Perspektive von außen.

00:22:50: wenn ich jetzt jemand aus der Bildungsverwaltung fragen würde würde ich vermutlich eine andere Antwort bekommen als von Ihnen.

00:22:54: Ich habe jetzt wirklich von Schulleitern gehört, dass Sie den Eindruck haben, dass dieses konsequente Leseband etwas bringt.

00:23:02: Nur leider hat ja wiederum der Lehrermangel dazu geführt, dass wir das Mathematik-Band oder auch das Leseband nicht flächendeckend hatten sondern erst mal nur in den Startchancenschulen vom Startchancenprogramm.

00:23:16: aber das ist glaube ich schon so... Da ist ja auch die Wissenschaft sich einig, zumindest weiten Teilen.

00:23:24: Ist die Wissenschaft nicht einig?

00:23:26: Plus das Hamburger Beispiel, dass Mathematik und Deutschbänder was bringen ... Es ist eben nur so schade, dass Berlin alles fünf bis zehn bis zwanzig Jahre später macht als Hamburg.

00:23:38: Dann haben wir noch ein paar Jahre.

00:23:40: Das war da sozusagen.

00:23:47: Sie haben es schon angesprochen.

00:23:48: Wir hatten ... Jetzt zum Jahr zwanzig, ja nicht nur in den Senatswechsel sondern auch eine Parteifarmenwechsel oder einen Parteifarbenechsel in der Bildungsverwaltung.

00:23:57: Mit einer neuen Prioritätensetzung aus Ihrer Sicht jetzt.

00:24:03: Wo konnte sich diese Natur und die aktuelle durchsetzen?

00:24:06: Und wo wurde sie vielleicht durch den Koalitionspartner?

00:24:10: Da stellt mir schon wieder so eine Wertung darin aber gebremst sozusagen ihrer Programmatik.

00:24:16: Wo war man sich einig?

00:24:17: Wo nicht?

00:24:22: Man sich eigentlich wohl nicht.

00:24:28: Es gab ja eine Einigung, dass das Probeljahr wegfallen sollte?

00:24:35: Waren Sie jetzt darauf hinaus?

00:24:38: Das war von Rot-Rot-Grün eigentlich gewünscht und dieser Natur hat gesagt okay ... Die SPD ist damit reingegangen eigentlich in die Koalition.

00:24:52: Dann hat sie gesagt, ja machen wir aber stattdessen muss dann irgendwie eine andere Hürde kommen weil sonst werden langfristig die Gymnasien zu Sekundarschulen wenn es keine Art von Filter gibt.

00:25:12: Ansonsten hat man nicht mehr das Potenzial, dass man tatsächlich in dem Gymnasium eine Studierfähigkeit nach zwölf Jahren erreichen kann.

00:25:20: Und dann hat sie diese Hürde mit dem Probounterricht eingebaut und ... Das hat sie so gemacht wie sie wollte?

00:25:32: Ja, da konnte die SPD glaube ich auch nicht viel machen.

00:25:37: Die SPD hat sie noch nicht mal durchsetzen können in der Koalition dass man wenigstens eine Pilotierung der Aufgaben hatte.

00:25:45: Und das war nicht eben schon merkwürdig, das hab ich bis heute auch nicht redig verstanden nachdem nun der erste Jahrgang durch war und das so eklatant eigentlich abgeschlossen wurde, dass eben nur zwei Prozent diesen Probenrecht bestanden haben.

00:26:01: Wer hätte ja klein Fritzchen sich schon denken können?

00:26:03: Dass man aus der Konsequenz jetzt also eine Pilotierung... Also dass man die Aufgaben vorher eben mal checken lässt, von einer Vergleichsgruppe um sicher zu gehen dass die Aufgaben irgendwie was mit der Realität zu tun haben.

00:26:17: Und es man das auch im zweiten Jahr nicht gemacht hat ist sie eben merkwürdig.

00:26:21: und da ja da hat die weiß ich da auch nicht das Gefühl dass die SPD da so besonders am Ball war.

00:26:29: wahrscheinlich war auch denn schon die Kommunikation nicht mehr so gut.

00:26:33: Ich glaube einfach auch dass eine Menge Vertrauen zwischen der SPD unter CDU verloren gegangen ist dadurch eine Menge durchgestochen wurde von der Verwaltung an die SPD, dass dadurch auch diese Stabstelle, die gedacht war für die Politik und für die politische Bildung.

00:26:53: Diese Stabställe wurde ja praktisch von der SPD verunmöglicht.

00:26:59: also hat die SPD der CDU richtig den Bein gestellt Und das war wahrscheinlich schon eine ziemlich schweinstafte Erfahrung.

00:27:10: Ich glaube, dadurch ist eben auch letztlich das Band irgendwie zerschnitten worden oder zumindest war nicht mehr besonders intakt zwischen der CDU und der SPD.

00:27:19: Dann hat die SPD zwar immer geschimpft – sie kriegt gar nichts mehr mit!

00:27:23: Aber ich meine nach dem Vorgeschicht in Sachen politischer Bildung kann man noch nicht erwarten dass jetzt die CDU noch auf Kuscheltkurs ist.

00:27:35: aus dem Religionsunterricht geworden, den man eigentlich auch einführen wollte.

00:27:39: Das ist ein bisschen so eine Klangungsabjahr.

00:27:41: Ja ja das war ziemlich die peinliche Geschichte weil das war eigentlich so eine Art Zugeständnis.

00:27:47: also vermute ich jetzt mal so einen Zugestständnis dass es überhaupt in diese Koalitionsvereinbarung reingekommen reinverhandelt wurde von der CDU.

00:27:57: das lag sicherlich daran dass Kai Wegener seinen alten SPD-Leuten, CDU-Leute da einen alten Traum erfüllen wollte.

00:28:10: Der schon zehn vor zehn Jahren oder wann das war mit diesem Fox-Entscheid pro Reli eigentlich nicht geklappt hat.

00:28:21: Das ist ein alter Westberliner Traum gewesen und ich glaube nicht dass es jetzt die oberste Priorität hatte für Frau Günther Wünsch.

00:28:31: Und es war eigentlich auch nicht machbar, weil von der SPD reinverhandelt worden ist, dass Ethik verpflichtend bleiben soll und nicht abgewählt werden kann.

00:28:41: Das war eigentlich von vornherein Schwachsinn.

00:28:45: Er hat von Anfang an nicht machba und das wollte er eben auch nicht machen.

00:28:50: Aber da konnte ... Das hatte die CDU da, Frau Günther Wünsch, reingedrückt.

00:28:57: Dann hat man geguckt okay wie läuft's?

00:28:59: Natürlich lief's nicht!

00:29:01: Wobei die Kommunikation in dem Zusammenhang wirklich interessant fand.

00:29:04: Also auch diese wochenlange Auseinandersetzung zwischen der Bildungsverwaltung und der Staatskanzler... Ja, das

00:29:11: war zum Piepen!

00:29:12: Die einen gesagt haben, können wir nicht?

00:29:13: Die anderen sagen doch machen wir.

00:29:15: Das ging ja wochenlang.

00:29:16: Ja, ist schon ein bisschen peilig.

00:29:20: Man hätte sich da schon ... Eigentlich erwarten müssen, dass die sich eine gemeinsame Sprachregelung finden.

00:29:26: Aber da kam der Regierende nicht mehr hinter seinem Koalitionsvertrag zurück und Frau Günther Wünsch konnte nicht gegen Realitäten ankommen.

00:29:41: Und irgendwann musste das dann mal zum Knall kommen oder so war es auch.

00:29:47: Diese Natur kommt selbst aus dem Schuldienst?

00:29:51: Wo wurden Sie sagen, hat man das wahrgenommen in Ihrer Politik?

00:29:58: Also eine völlig bewährtungsneutrale Stelle.

00:30:01: Frage jetzt an der Stelle.

00:30:02: Ich habe nur von Schulleiterung generell gehört oder auch von Versammlungen wo sie mit Lehrkräften war, dass eigentlich eine gewisse Erleichterung, dass da einfach jemand ist, der weiß wie es ... Da jemand sitzt, der einfach weiß wie's isst also... Das war eigentlich immer so von Respekt durchzogen.

00:30:22: Ich habe so wahrgenommen, eine Erleichterung von Schulleitern und Lehrkräften.

00:30:29: Dass da jemand weiß wie es ist.

00:30:33: Dadurch dass er ist.

00:30:34: Frau Günter wünsch ich jahrelang in der Köln einer Brennpunktschule war ... Dass sie einfach bestimmte Dinge wusste, ohne dass man lange darüber reden musste.

00:30:46: So wusste es einfach und wusste wie die Schüler ticken... Das hat ihr glaube ich ein ziemliches Prä eingebracht.

00:30:57: Und das hat sich auch gehalten bis zum Schluss.

00:31:02: Man schon dachte ja, die weiß welche Aufgabe wir hier haben und wie's geht.

00:31:11: Gebt mir vomundzwanzig Sekunden.

00:31:13: Wenn ihr Antworten auf Elternfragen aus Elternvertreterperspektive und Veranstaltungen unter anderem zur Medienkompetenz von Eltern sucht, dann abonniert mein Newsletter die Schulkonferenz.

00:31:22: Dort findet Ihr wöchentlich auch kompakte Inputs darüber wie das Berliner Schulsystem eigentlich funktioniert und was aktuell in der Berliner Bildungspolitik diskutiert wird.

00:31:30: Wenn Euch das interessiert schaut gerne vorbei und meldet euch an unter marcofechner.de-schulkonferenz.

00:31:35: Den Link findet Ihr auch in den Show Notes.

00:31:37: Und jetzt geht's weiter mit dem Gespräch!

00:31:43: Wie wir alle wissen.

00:31:44: Jede Bundesland macht ein Stück weit seine eigene Bildungspolitik, aber trotzdem sind ja alle Bundesländer von der politischen Großwetterlage immer so ein bisschen abhängig.

00:31:55: Wo würden sie dann sagen hat sich das Land Berlin vielleicht in den letzten drei Jahren von der ... In Anführungszeichen Großwettelage ein Stück weiter absetzen können in positive Richtung?

00:32:05: Also wir wissen jetzt zum Beispiel, Kinderarmut ist ein Belastungsfaktor für Bildung Psychische Gesundheit ist ein Belastungsfaktor für Bildungschancen.

00:32:15: Gab es da vielleicht in den Bereichen oder anderen Bereichen die Möglichkeit, wo das Land Berlin so ein Stück weit positiv absetzen konnte?

00:32:24: Also auf einen weiß ich dann nicht.

00:32:27: Ich weiß auch nicht genau was Ihnen jetzt vorschwebt.

00:32:33: Wir haben ja diese beiden Ebenen.

00:32:34: Das Land Berlin macht eine Bildungspolitik und insgesamt haben wir aber tatsächlich Rahmenbedingungen, die überall im Bundesgebiet vorhanden sind.

00:32:40: Und dann ist einmal die Frage, was es die Gestaltung macht, die ein einziges Bundesland hat.

00:32:48: So und da wurde mich jetzt interessant sozusagen aus ihrer Perspektive wie hatte Land Berlin diese Gestaltungsmacht in den letzten drei Jahren genutzt?

00:32:56: Wo haben wir Sachen vielleicht besser gemacht als andere Bundesländer?

00:33:01: Also ich wüsste nicht wo Berlin etwas besser macht als andere Bundessländer aber ich habe jetzt auch nicht die Politik in anderen Bundesländern sozusagen so besonders vor Augen.

00:33:10: Ich habe eigentlich immer nur... ist das was ich für Augen habe, ist immer Hamburg und Hamburg macht es besser.

00:33:18: Und ich habe mich eben, also wie sagt jedes Bundesland hat seine Höhen und Tiefen.

00:33:26: so da gibt es auch finde ich jetzt gerade niemand der sozusagen sich irgendwie wahnsinnig hervortut.

00:33:36: zumindest blamiert sich Berlin nicht im.

00:33:41: Wir haben, es gibt einen guten Amtsleiter, den Dr.

00:33:44: Kühne.

00:33:45: Der ist dann auf der Kultusminister-Ebene als Amtsgleiter viel unterwegs.

00:33:49: Da kann Berlin sich gut sehen lassen.

00:33:52: Vorreiter sitzt Berliner ein bisschen auch bei der Digitalisierung.

00:33:57: Auch was dieses digitale geplante digitale Losverfahren an belangt Übergang klasse sieben mit der Lehrer und Schüler Datei die ja nun endlich funktioniert.

00:34:08: Ja da Da ist Berlin im Bundesvergleich, kann sich da ganz gut sehen lassen.

00:34:17: Aber nach wie vor ist es halt so, dass Berlin sich auch immer mal wieder blamiert.

00:34:25: aber das kriegen die anderen Bundesländer glaube ich gar nicht so mit also... Das letzte Peinliche war ja, dass das Landesinstitut für die Schulbildung des Blick für die Qualifizierung und Qualität in Bildungswesen wo eigentlich das Referentare und alle ausbilden soll.

00:34:43: Also, da gab es ja eben hervorragenden Bewerber für den Leiter des Hamburger Blick sozusagen.

00:34:50: Und der ist leider verhindert worden von hier im Bewerbungsverfahren.

00:34:57: Am Ende war's halt so dass die dann von der Senatsverwaltung außer Korneneleiterin nach einem Jahr jetzt abgerufen werden musste Und das ist natürlich ein totaler Verlust an Zeit.

00:35:09: Es ist peinlich, es ist schrecklich Berlin hätte sich das nicht leisten können.

00:35:13: und ja aber das antworte mich auf ihre Frage was im Vergleich zum anderen Bundesland.

00:35:21: Also ich meine ich finde nach wie vor Berlin muss.

00:35:25: Am besten wäre es, Berlin würde einfach an die Hamburger Bildungsbehörde angeschlossen und dann hätten wir ein paar Probleme weniger.

00:35:33: Auf

00:35:33: jeden Fall mit einer revolutionären Modellung.

00:35:37: Zwei Bundesländer, die zudem nicht nebeneinander liegen machen.

00:35:40: Wenn man sich mal vorstellt, dass eben vor fünf oder ja vor sechs Jahren die damalige Senatorin ... extra den Olaf Köhler geholt hat von der Uni Kiel, also vom Institut aus Kiel.

00:35:55: Nicht Uni, aber so angesehenen Professor aus Kiehl, der zuvor auch Hamburg viel beraten hat ja und er hat ja Berlin vor sechs Jahren mit einer sehr guten Kommission gesagt was Berlin an das machen kann und muss Und es gab sogar einen Qualitätsberat, der sollte darauf achten, dass das kommt mit supertollen Leuten.

00:36:22: Aber dieser Beirat ist eben zunächst von Frau Busse schon, also von Fascheres Nachfolgerin.

00:36:28: Wir hatten ja rechts liegen gelassen worden und die damals vor sechs Jahren angeschobenen und angestoßenen empfohlenen Dinge, auf Hamburg abhoben.

00:36:42: Ja, es sind ja zum großen Teil nicht umgesetzt worden oder nur schleppend umgesetzt wurden im Kita-Bereich schleppende und auch dieses Leseband Mathematik Band die regelmäßig ein bisschen jährlich in Vergleichsarbeiten.

00:36:54: Ja das hätte eigentlich damals alle schon vor fünf Jahren angeleiert werden können und es wurde jetzt bis jetzt gewartet.

00:37:01: Das ist alles viel zu spät.

00:37:06: Jetzt haben sie ein paar Sachen schon angetauscht.

00:37:07: wenn ich mir Wenn wir mal einen Blick auf die nächste Legislatur wagen würden, was sind dann aus Ihrer Sicht so die großen Themen, die eigentlich bleiben werden?

00:37:18: Die uns weiterhin begleiten werden.

00:37:22: Ja, die großen Thema ist vor allem das ganz große Thema ist Frühförderung.

00:37:31: Ich habe schon gesagt, das Beste wäre einfach ein Vorstoß auf Bundesebene... dass so Bundesratsinditative, das man versuchen soll eine Kita-Flicht hinzukriegen.

00:37:46: Weil ... So kommen wir überhaupt nicht weiter solange die Kinder mit nichts in der Hand in die Schule kommen.

00:37:55: Man kann diese schrecklichen Diskrepanzen und Defizite ja nie wieder aufholen, mit denen die Kinder in die Schule kommen.

00:38:05: Das heißt es muss eben die oberste Priorität sein, dass die Kinder früher in die Kita kommen.

00:38:12: Da sind jetzt die Vorarbeiten gemacht, aber es muss ihnen weitergehen.

00:38:15: Und man muss halt darauf achten, dass die Kinder nur von Leuten alphabetisiert werden, die wissen wie's geht.

00:38:24: Aber auch das heißt ist ... Das Land des Institut für Lehrerbildung muss unheimlich darauf achte, da ist die Kompetenzen für Deutsch als Zweitsprach oder Deutsch als Zeugsprache oder was auch immer.

00:38:36: Diese Kompetenzen müssen in der Grundschule viel, viel besser werden und es braucht das Blick muss da eine Qualitätsoffensive machen.

00:38:44: Brauchen wir noch eine andere Verteilung der Lehrkräfte in Berlin?

00:38:47: Also ich kenne Schulen die top ausgestattet sind mit Lehrkräften.

00:38:51: Die gibt's ja auch, auch wenn jetzt in einer Berichterstattung nicht immer so präsent vorkommen weil sie vielleicht dazu kein Drang haben zu sagen Wir sind super ausgestattert.

00:39:00: Und dann gibt es aber natürlich auch die Schulen, die wirklich Schwierigkeiten haben überhaupt ausgebildete Lehrkräfte zu kriegen oder grundständig ausgebilde Lehrkräften.

00:39:08: Brauchen wir da einen anderen Verteilungsmechanismus vielleicht?

00:39:13: Ja auf jeden Fall!

00:39:16: Also das hat ja jetzt im Runde genommen.

00:39:19: noch zum Ende der Legislatur ist es ja Frau Günter Wünsch nochmal gehörig um die Ohren geflogen dass sie beim Antritt vor dreieinhalb Jahren diese Steuerung verhindert hat.

00:39:30: Also sie wollte ja, dass die das Personal steuern und über gut ausgestattete Schulen in Charlottenburg-Tempelhof usw.

00:39:40: Leute am liebsten wegnehmen und nach Marzahn-Hellersdorf schicken oder Lichtenberg... Das hat sie nicht gemacht, weil die Schuladungsverbände gesagt haben dann ist die Gefahr, dass diese Leute Berlin verlassen bevor sie nach Marzhahn-Hellerstorff gehen, dass sie gar nicht in Berlin bleiben.

00:39:57: Das war die Befürchtung, so.

00:39:58: daraufhin wurde die Steuerung verzichtet.

00:40:01: Aber wahrscheinlich die Wahrheit in der Mitte ... Wenn man Leute verbeamtet muss, müssen sie natürlich auch dahin geschickt werden, wo Leute gebraucht werden.

00:40:11: und das kann nicht sein dass es jetzt in Mazzanillas Dorf-Schulen gibt, die nur Grundschulen gibt die nur fünf ausgebildete Lehrkräfte und vierzig unausgebildeten haben.

00:40:20: Es gibt diese Schule und diese Schulen Und da muss man schon ein bisschen.

00:40:25: Ein bisschen mehr muss gesteuert werden, plus es muss intelligente Maßnahmen geben wie zum Beispiel das große Referendargruppen.

00:40:38: Das macht jetzt Frau Günther Wünsch auch.

00:40:39: Sie wählt im Spandauer Vorbild die Spandauervorbild schularmstarkender Kleblatt wo einfach eine ganze Riesenreferendakohorte angesiedelt ausgebildet wurde um diesen Klebeeffekt zu erzielen damit die das auch dort in den anderen bleiben.

00:40:57: Das hätte man eben nicht nur erst jetzt, sondern schon vor zwei oder drei Jahren in Mazzaner-Lasdorf machen müssen.

00:41:04: Okay.

00:41:06: Wenn Sie diese Amtszeit jetzt irgendwie ein paar Sätzen zusammenfassen müssten?

00:41:13: Was bleibt von dieser Legislatur im Bildungsbereich?

00:41:20: Ja was bleibt ist vor allem natürlich das Probejahr ja aber dass wirklich was ganz Neues war und Als eigentlich schon als so nacken Misserfolg bleibt, insofern als keinem Menschen vermittelbar ist.

00:41:39: Dass es eine Probeunterricht gibt der nur von einer halben Prozent bewältigt.

00:41:46: So geht das nicht.

00:41:50: Aber das bleibt natürlich, wobei ich nach wie vor finde, dass es besser ... ... einen vernünftigen Probeunterricht zu machen, als das ein Jahr lang die irgendwie tausend Schüler... ... sich durchwurschteln sollen und am Ende doch... Das probieren nicht schaffen.

00:42:08: Wir werden an die Sekundarschule

00:42:09: zurückgehen.

00:42:10: Bitte?

00:42:10: Wie an diese Sekundärschule.

00:42:11: Ja genau, genau!

00:42:13: Aber ich weiß, also... Ich glaube nicht dass es sonst so... Ich meine viel wurde ja... Was sollen in dreieinhalb Jahren auch Großes schon bewältigt werden?

00:42:24: Also sich Vergleichsarbeiten kommen, das wird wahrscheinlich bleiben.

00:42:28: Ich glaube nicht dass die nächste Legislatur das wieder zurückdreht weil es ja im Grunde noch eine Empfehlung aus Hamburg war und Hamburg funktioniert.

00:42:35: Die jährlichen Vergleichsarbeiten, das denke ich mir wird schon bleiben und dass die freien Schulen nun endlich mehr also inklusive arbeiten können durch eine andere Finanzierung Das ist ja auch ein alter Plan gewesen, da nicht von Rot-Rot-Grün geschafft wurde.

00:42:54: Und das wird auch bleiben und das hat Frau Günther auch durchgesetzt.

00:42:59: Das wird als Positives bleiben.

00:43:05: Von der Verwaltungsstruktur ist die LOSD, diese Datenbank funktioniert.

00:43:14: Da hat der Staatssekretär gute ... Weichen gestellt und das gut hingekriegt.

00:43:23: Und das Schulbau sozusagen, genau vor allem wird bleiben... Das hat ja auch Frau Günther Wünsch zusammen mit Kühne eben auch durchgesetzt, dass im Rahmen der Verwaltungsreformen auch Kompetenzen von den Bezirken an die Santerarbeitung zur Bildung übergeben wurden damit damit dort auch sozusagen jetzt bei der Verteidigung der Siebklässler künftig weniger Porzellanz erschlagen wird, also dass es schneller gehen soll.

00:44:01: Und das sind auch Dinge die bleiben und sagen, dass da jetzt nicht mehr das Wohl-und-Wheer an den Kompetenzen von zwölf Schulämtern hängt sondern dass da die Senatsverwaltung mit dem für der Digitalisierung jetzt wirklich vorangekommen ist, das wird sicherlich auch

00:44:17: bleiben.".

00:44:19: auch selber aus Eltern und Elternvertreter sich wirklich erfrischend fand, sozusagen.

00:44:25: Das war ein krasser Kontrast einfach von einem Jahr zum nächsten.

00:44:29: Ich erinnere mich noch gut, das waren im Jahr zweiundzwanzig diese wirklich chaotische Schulplatzvergabe wo dann Schülerinnen und Schüler Bescheide bekommen haben in denen drin stand die Schule wird ihnen noch mitgeteilt es gibt noch keine Schule und irgendwie so kurz vor den Sommerfällen Und das war ja dann sozusagen im nächsten Jahr nicht mehr.

00:44:48: Es waren zwar nicht alle zufrieden, weil einfach nicht genug Schülplätze da sind... ...aber zumindest dieses Chaos wurde aufgelöst.

00:44:54: Ja ich glaube aber auch das ist den sehr wichtig!

00:45:00: Es gab zweimal Chaos, ich glaube einmal im Jahr two thousand nineteen.

00:45:02: Da wusste man auch bis kurz vor dem Toreschluss nicht wo die letzten seventy-fünf Schulplätze herzukriegen sein sollten.

00:45:08: In Köpenick treppte Köpenik ein Horror und dann drei Jahre später nochmal dasselbe Disaster aber noch schlimmer in dem tatsächlich die Kinder Bescheide ohne Bescheider bekommen hatten also Bescheiden ohne Schulnahmen wie sie eben schon richtig sagten.

00:45:23: Und das war wirklich das übelste.

00:45:26: Und da muss man wirklich sagen, das hat sich eben seit Dr.

00:45:30: Kühne als langjähriger Schulstadtrat einfach wusste wie es geht.

00:45:35: Er gesagt okay so geht es nicht mehr und halt dann die Moderation übernommen zwischen diesen zwölf Bezirken.

00:45:45: Da kann man sagen eigentlich müsste man versuchen Dr.

00:45:55: weil ich glaube nicht, dass es jemand besser machen kann als Kühne.

00:46:00: Ich überlege das gerade.

00:46:01: Das wäre vielleicht noch eine interessante Überleitung, die Exzellenzerte bauen müssen.

00:46:07: Wenn Sie jetzt sagen, Ihnen auf den Posten belassen würde ich auch eigentlich mit meinen wenn sich die Koalitionsaradmetik in der nächsten oder Koalissions-Sammensetzung ändert.

00:46:17: Lassen Sie uns mal ganz kurz auf die Opposition gucken.

00:46:19: wie hat sich denn die Opposition eigentlich die letzten drei Jahre geschlagen?

00:46:25: Ja also...

00:46:27: Also ich sage, es pauschale Opposition habe ich meine Oppositionsparteien jeweils.

00:46:35: Frau Lasitsch war schon zur Zeit noch als die SPD-Expertin in der Koalition.

00:46:43: Im Abgeordnetenhaus war immer ein starker Gegenpart zur Senatsverwaltung, auch als sie unter SPD Leitung war.

00:46:52: Sie ist eine sehr starke Bildungsexpertin und extrem gut informiert.

00:46:58: Und die konnte sich die Bälle zuwerfen mit Marcel Hopp, auch von der SPD.

00:47:02: Die hat ein paar Jako-Sprecher sozusagen, also Co-Bildensbedürtssprecher.

00:47:07: Dass die SPD-Fraktionen war da extrem gut aufgestellt mit diesem Duo-Hop und aus einer Köln- und Laserschaftsmitte?

00:47:14: Aber ich hatte nach der Opposition gefragt... Es wäre die Opposition in der Kondition.

00:47:19: Ja, stimmt!

00:47:20: Wobei es auch schon durch hätte man es ja fast glauben können.

00:47:22: Das ist irgendwie eigentlich die Opposition in der Koalition.

00:47:23: Ja das stimmt, genau.

00:47:25: Das haben Freude und Fehlleistungen.

00:47:27: aber wie auch immer dann habe ich das jetzt vorweggenommen.

00:47:29: also die haben's auf jeden Fall ist das so als schon eine starke Stakestu.

00:47:37: Gut, Frau in der Linksparte.

00:47:39: Frau Brüftzi für die Linke ist extrem gut informiert und arbeitet sich wahnsinnig in die Sachen ein und ist auch oftmals gar nicht ideologisch unterwegs, auch wenn sie natürlich ihre Agenda hat.

00:47:56: ja aber es ist einfach auch an den Fakten dran.

00:48:02: Und bei den Grünen, da ist es manchmal ein bisschen schwierig durchzusteigen.

00:48:08: Weil ja da drei Bündnisleute sind die sich aufteilen.

00:48:15: Da versteht man oft nicht als Außenstehender oder auch mir fällt's immer noch schwer wer jetzt für mich im Bereich zu stehen.

00:48:22: Aber dieses Trio mit Frau Schädlich, Frau Bogart-Eulitz und Herrn Krüger haben auch sehr, sehr auch sachorientiert gearbeitet.

00:48:36: Haben sich sehr reingekniet in das Thema Gemeinschaftsschule, in berufliche Bildung, auch in Jugendfragen.

00:48:42: Also es ist schon ... Das war zwar schon eine sehr gute Anhörung, gute Anträge.

00:48:52: Ich fand es gut, den Bildungsausschuss zu sein und zu sehen wie die alle ihre Arbeit machen.

00:48:59: Sie haben uns gerade gesagt berufliche Bildung.

00:49:03: Das ist ein Thema... ich glaube das bleibt so in meiner Wahrnehmung von dieser Legislatur oder von diese halben Legislatur dass die beruflichen Bildung echt einmal eine Aufwertung bekommen hat.

00:49:12: ne?

00:49:12: In der Wahrnehmung.

00:49:14: Also wir haben in dieser Legislaturen für wesentlich mehr überberufliche bildungen gesprochen als vorher

00:49:20: Stimmt, doch das war ja.

00:49:22: Die haben das nochmal aufgewertet sozusagen mehr berufliche Bildung auch in der Sekundarstufe eins an Gymnasien verankert.

00:49:32: und ich mich jetzt recht erinnere aber es ist ja auch, es brennt hier auch Lichterloh.

00:49:38: wenn die Kinder unter zehn Klassen nicht wissen was sie wollen dann heißt es ja dass es oder nicht wissen wir können.

00:49:43: und ja dann heißt sich ja das bei der beruflichen Orientierung, Berufsorientierung zu wenig läuft.

00:49:52: Und das wird ja nur gestärkt und wurde gestärkert.

00:49:54: Das ist sicherlich gut so.

00:49:58: Beim ersten Pflichtschuljahr haben wir auch über die Berufsschulen gesprochen.

00:50:05: Da muss sicherlich auch noch manches besser werden.

00:50:07: Aber zumindest die Weichen sind ja schon mal in die richtige Richtung gestellt worden und ich muss das klarmachen, dreieinhalb Jahre waren ja extrem kurz für das Kita-Chancenjahr, für das elfte Pflichtschuljahr ... Für den neuen Zugang zu einem Sekunde oder zu einer Gymnasien.

00:50:31: Und dass alles sozusagen parallel zur großen, geflüchteten Welle nochmal aus der Ukraine.

00:50:41: Das ist ja damals ... Zweiundzwanzig ging es los und dreiundzwzig kamen die ... Also ich meine es war schon ... Und dann das Blick dass dieses Lehrer im Institut was den Betrieb aufnahm Es ist eigentlich eine Überforderung gewesen.

00:50:58: für dreieinhalb Jahre Ja.

00:50:59: und dafür dass so wenig Zeit war kann man sagen okay.

00:51:04: Und dann hat sie parallel, Frau Günter-Wünschche auch noch eine Menge für die Pflegeeltern gemacht.

00:51:10: Viel größeres Augenmerk auf Pflegefamilien als es vorher war.

00:51:15: Das muss man ja auch anerkennen, dass jetzt die Einigung mit der GEW zur Entlastung der Lehrkräfte und kleinere... Grundschulgruppen im Brennpunkt.

00:51:29: Das ist ja auch ein gordischer Knoten gewesen, den die SPD nicht hatte zerschlagen können.

00:51:33: Da hat ja die GEW-Dreien-Zwanzig-Schultage lang gestreckt und ...

00:51:39: Über mehrere Jahre verteilt?

00:51:41: Ja genau aber ja paar mehrere Jahre erteilt.

00:51:44: Aber diesen gordischen Knotens hatte die SPD nichts erschlagen können!

00:51:50: Und das ist jetzt zum Ende der Legislatur noch gelungen mit der Arbeit im Abkommen bei der GEW.

00:51:56: Auch anerkennen, auch wenn es ja spät kam.

00:51:59: Also ich denke auch für dreieinhalb Jahren, die sagt, konnte man meines Erachtens nicht viel mehr reißen.

00:52:06: Okay jetzt haben wir gerade so ein bisschen über den Koalitionspartner gesprochen und über die Opposition gesprochen.

00:52:14: Sie haben in der letzten Episode, die wir aufgezeichnet haben Ich glaube die war's Die Formulierung benutzt, die CDU-Fraktion ist im Moment eine One Women Show.

00:52:25: Hat sich daran was hier ändert?

00:52:27: Die CDU ist eine One Moment Schau.

00:52:29: Nein, die CDU-Fraktion, nein!

00:52:31: Also die one moment nicht nur, weil es sind ja Frau Günther Wünsch und Thorsten Kühne als Staatssekretär.

00:52:39: Es sind zwei starke CDU Leute aber eben sonst nichts.

00:52:43: also die Staatssekreterin Henke wirklich hilfreich gewesen.

00:52:54: Und die CDU-Fraktion hat auch nicht geglänzt, sehr farblos auf ganzer Linie und das ist natürlich schon nochmal ein Hemmschuh.

00:53:11: also Frau Günther Wünsch hatte niemand in der Fraktion der Ede irgendwie ... behilflich sein konnte in den Schulen.

00:53:20: Sie musste im Prinzip alles mit Dr.

00:53:22: Kühne alleine hinkriegen.

00:53:27: Das ist deutlich!

00:53:30: Was den Schulbereich anbelangt?

00:53:31: Ja, ja... Also Herr Staatssekretär Lieke hat sicherlich zusammen mit der Reichtum-Kitaschancenjahr ... ... Bildungsprogramm, Kita-Gipfel – da ist ja einiges passiert.

00:53:43: Aber was Staatssekräterin Henker einbelangte

00:53:45: etc.,

00:53:46: ist das jetzt natürlich ...

00:53:50: Gibt es eine erkennbare Konkurrenz zur aktuellen Bildungsernatur?

00:53:54: Wir müssen jetzt keine Namen diskutieren.

00:53:59: Die

00:53:59: nehmen sie zwar.

00:54:07: Ich würde mal sagen, keiner der Parteien hat hier jemanden irgendwie aufgebaut und man sagen würde oh ja das ist sozusagen also da ist nach wie vor sich hin wenn man sagt okay wer ist dann der Administrat?

00:54:24: Da muss ja auch Erfahrung dazusammen, Erfahrung muss da sein.

00:54:29: Ein gewisses Alter und persönliches Standing so... Die bei den Grünen sind ja alle jetzt noch sehr, sehr junge Frau.

00:54:41: Dann Frau Bockert-Eulitz will sowieso raus aus dem Abgeordneten nicht mehr in der Politik bleiben und möchte andere Dinge tun.

00:54:48: wie auch immer also insofern ist er sicherlich fast den Erfahrungsschatz anbelangt und das Standing anbelankt wäre jetzt wahrscheinlich nur die meisten Schulleiter würden auf so eine Frage wahrscheinlich sagen, ja entweder Günter Lünd oder Maja Lasitsch.

00:55:11: Okay, vielleicht eine Frage zum Abschluss nochmal um sozusagen vielleicht auf den Anfang zurückzukommen?

00:55:19: Normalerweise sind es ja diejenige, die die Fragen stellt.

00:55:26: Wie ist das für Sie interviewt zu werden?

00:55:30: Ich quatsche einfach gerne!

00:55:34: Also mir ist es lieber wenn ich Fragen stellen kann Aber da sie so einen gut vorbereitet und so ein ja auch eloquenter und umtrebiger Fragesteller sind, denke ich okay.

00:55:50: Ja aber das ist jetzt wirklich nur eine Ausnahme die mich für Sie mache.

00:55:54: Ich mag es eigentlich nicht so gerne.

00:55:58: Herzlich Dank!

00:55:58: Das ist schon zum dritten Mal heute?

00:56:02: Wir gucken einfach mal... Heute ist der aus dem Kalender, sechzehnte Juni.

00:56:09: Wir haben noch knapp drei Monate bis zur Abgeordnetenhauswahl und danach werden wir mal gucken, wohin das Berliner Bildungsschiff segelt.

00:56:17: Ja!

00:56:17: Und wir bleiben dran oder?

00:56:20: Ja ja sehr gerne.

00:56:21: also es macht ja wahnsinnig viel Spaß.

00:56:23: Es wird ja nie langweilig ist ja immer auch Gutes dabei.

00:56:27: Okay gut, dabei lassen wir's bewenden.

00:56:29: Frau Fiedentus ich danke Ihnen recht herzlich.

00:56:32: liebe Hörner Töcher.

00:56:32: wenn Sie mögen gerne wieder bis zum nächsten Mal.

00:56:35: Danke fürs Einschalten.

00:56:36: und bis Vielen Dank für's Einschalten.

00:57:02: Dies war der Fächener Lit zum Gespräch!

00:57:05: Ich lade mir in diesem Podcast regelmäßig Menschen mit den Themen Bildung und Kultus- und Gespräch ein, herauszufinden wer sie sind.

00:57:16: Alle weiteren Episoden dieses Podcasts finden Sie und auf gängigen Podcasts.

00:57:24: Musik

00:57:24: für diesen Podcast stammt von Frame Charts.

00:57:27: Vielen Dank!

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