#116 Katharina Günther-Wünsch (CDU) Senatorin für Bildung, Jugend und Familie

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00:00:10: So, hallo und herzlich willkommen zurück bei Herr Fechner-Leh zum Gespräch.

00:00:13: Mein Name ist Marco Fechener und dies ist die mittlerweile alljährliche Juni Ausgabe aus der Senatverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in diesem Fall mit der Ausgaben Nummer einhundertundsechzehn.

00:00:23: Mir gegenüber sitzt diese Natoren für Bildungs-, Jugend und Familien das Landesberlin Katharina Günther Wünsch.

00:00:28: Schönen guten Tag!

00:00:29: Schön, guten Tag.

00:00:29: Schön, dass Sie da sind.

00:00:31: Hamburg wieder geschafft.

00:00:32: Ich würde einfach mal anfangen vielleicht einmal mit einem kleinen Gedankenexperiment.

00:00:36: zu Beginn Versetzen Sie sich mal ganz kurz in die Rolle einer Schülerin.

00:00:40: Also nicht so Natoren, sondern Schülerinnen!

00:00:42: Sie demonstrieren an Freitagen für mehr Klimaschutz.

00:00:44: Die Politik fordert sie auf zur Schule zu gehen im Jahr zwanzigzehnt.

00:00:47: Also jetzt knackt das Thermometer bereits im Juni die vierzig Grad und Klimaforscher sagen dass sie genau das schon seit Jahrzehnten prognostizieren.

00:00:56: Die Schulen erteilen hitzebedingt keinen oder nur verkürzten Unterricht was dazu führt dass sie den Unterricht denen sie nehmen sollten statt zu protestieren gar nicht erhalten können.

00:01:04: Was macht das mit ihnen?

00:01:06: Naja, ich glaube dass wir nicht in diese Situation kommen.

00:01:09: Die Demonstration sind ja tatsächlich einige Jahre her.

00:01:12: Wir haben tatsächlich ein Rekordsommer.

00:01:14: Sie haben eine Situation in den Schuhgebäuden beschrieben, die wir glaube ich an einigen Standorten haben.

00:01:19: Als Schülerin würde ich mich eher darüber freuen wenn ich das Thema im Unterricht intensiver behandelt hätte statt demonstrieren gehen zu müssen.

00:01:26: also wenn mir das Thema Umweltbildung eher in unseren Schulen präsenter und haptischer machen würden.

00:01:32: das würde ich mal wünschen und ich glaube dass hätte ich als naturwissenschaftlich interessierte Schülerin mir auch damals schon gewünscht.

00:01:38: Sie haben ja sogar chemisch studiert.

00:01:40: hinterher sind quasi auch Naturwissenschaftlerinnen von Beruf.

00:01:48: Was würden Sie dann der betreffende Schülerinnen als Schemilehrerin sagen?

00:01:53: Mit den Auswirkungen von CO-Zweilmittalen kennen sie sich auch aus.

00:01:57: Tatsächlich habe ich als Lehrerin, als Chemielehrerin eher das Thema versucht hab dich präsent zu machen im Unterricht und würde mich tatsächlich auch daran wieder festhalten wollen.

00:02:09: Das was ich gerade sagte wir müssen das Thema Umweltbildung Nachhaltigkeit mit all seinen Auswirkungen die sie ja gerade auch beschrieben haben in den Schulen präsente machen.

00:02:18: und habt dann der Vergangenheit doch eher Projekte mit meinen Schülern gemacht fächerverbindenden Unterricht um tatsächlich Vor-Oterfahrung zu sammeln.

00:02:28: Bei meiner alten Schule der Weitergruppiusschule hatten wir tatsächlich mit Siemens auch eine PVN Lager auf dem Dach, wir konnten tatsächlich sehen wie viel CO² Neutralstrom haben wir selber produziert an unserer Schule?

00:02:40: Wir waren noch nicht in der Lage alles einzuspeisen und tatsächlich Kreisläufe draus zu machen an unserer schule.

00:02:45: aber das werden Dinge die ich gerne probieren würde.

00:02:48: Wir haben den Euref Campus super anschaulich für Schöderinnen und Schüler Und das wäre das was ich wenn ich jetzt noch im aktiven Schuldienst werde tatsächlich eher anpeilen würde, statt nur zu demonstrieren oder auf die Schulgebäude zu schimpfen.

00:03:01: Das eine hat einen Sinn das andere ist berechtigt aber ändert wenig daran dass wir vielleicht die Schüler befähigen um die Dinge auch zu verändern.

00:03:08: Jetzt haben wir ja in den Schulen quasi schon ein Gefährschnittsthema.

00:03:11: Bildung nachhaltige Entwicklung Umweltbildung sagten sie jetzt gerade noch könnte man auch machen.

00:03:17: da sind Sachen die die Schülerinnen und Schüler alle lernen.

00:03:22: Gleichzeitig macht die Bundesregierung Sachen, wo ich mich frage warum bauen wir jetzt wieder Gaskraftwerke?

00:03:26: Müsste eine Jugendsynatoren hier nicht wesentlich lauter im Diskurs sein als Anwälte

00:03:30: der Jugendlichen.

00:03:31: Also ich glaube ich bin gerade schon sehr laut im Diskurst bei manchen Themen was die Bundesregierung gerade eben macht.

00:03:36: tatsächlich bin ich auch sehr kritisch, bin ich sehr skeptisch, Bin ich auch nicht wirklich konform.

00:03:44: Das sehe ich aber meine Aufgabe tatsächlich im Bereich der familienpolitischen Maßnahmen.

00:03:48: In den jungenpolitischen Maßnahmen wird departieren gerade eine Reform des SGB VIII, das wird Berlin definitiv.

00:03:56: nicht nur betreffen, sondern auch beeinflussen.

00:03:58: Da habe ich meine Haltung öffentlich mehrmals kundgetan, dass sich nicht mit all den Dingen konform geht die momentan im Raum stehen.

00:04:04: Ich sehe vollkommen ein, das wir da eine Reform brauchen, dass wir da anträglich setzliche Rahmenbedingungen brauchen und für Berlin eine Klarhaltung bezogen haben.

00:04:11: Weiter geht es beim Elterngeld, beim Unterhaltsvorschuss wo ich gesagt habe, das werde ich so als Familiensenatoren für das Land Berlin nicht mittragen können.

00:04:18: wenn das auf der HFMK debattiert wird also da habe ich glaube ich eine ganz klare Haltung über die unterschiedlichen Kraftwerke zur Energieerzeugung geht, dann finde ich, braucht Berlin auch eine Haltung.

00:04:33: Wir haben da einen Plan für das Land Berlin aber sehen Sie es mir nach der liegt jetzt wirklich nicht in der Ressortzuständigkeit der Jugend- und Familienministerin oder seiner Tore.

00:04:41: Aber sie könnte ja sagen bin ich nicht mit einverstanden im Sinne der Zukunft der Jugendlichen?

00:04:47: Ich würde mir zumindest so mehr Perspektiven wünschen und tatsächlich auch, dass wir das breit debattieren.

00:04:52: Also wenn man zu der Erkenntnis kommt – da kenne ich für die Bundesrepublik nicht alle Zahlen -, dass wir andere Energiewege- und Erzeugungswege noch brauchen, kann das mit Sicherheit nicht die einzige Antwort sein?

00:05:03: Da bin ich bei Ihnen, Herr Fechner.

00:05:06: Ich würde mal tatsächlich einen Sprung nach vorne machen in ein anderer Thema, was uns jetzt gerade sehr aktuell ereilt hat Gewalt an Schulen.

00:05:15: Da kam jetzt der Gewaltmonitor raus, da haben sie letzte Woche auch eine größere Pressekonferenz zu abgehalten zu dem Thema.

00:05:22: Vielleicht, bevor wir jetzt sozusagen anfangen Fragen zu stellen vielleicht wollen Sie mal ganz kurz Ihre Sicht darauf darlegen?

00:05:28: Das Thema Konflikte und Gewalt beschäftigt mich nicht erst seitdem ich Senatoren bin sondern hat mich als Lehrkraft beschäftigt als stellvertretende Schulleiterin Kommissare-SchulleiterInnen vielleicht doch einem Standort der per se nicht zu den ganz einfachen zählt.

00:05:41: Aber

00:05:41: immer können gewesen

00:05:42: sein an die Schulschule.

00:05:44: Ich hatte immer den Eindruck, dass wir weder transparent mit dem Thema umgehen noch dass wir standardisierte Vorgehensweisen haben.

00:05:52: Noch das wir auf und ehrlich darüber sprechen können ich habe die Gewaltmeldungen im Jahr zwei tausend vierundzwanzig wieder eingeführt an unseren Berliner Schulen und auch digital wieder eingeführt.

00:06:00: Die Resonanzen war sehr groß.

00:06:02: über achtzig Prozent der Schulen haben sich daran beteiligt.

00:06:05: Wir hatten eine hohe Anzahl an den gewaltmeltungen fassen also ist ja alles dabei von Mobbing über Diskriminierung.

00:06:11: Ich möchte auch mal deutlich betonen, dass wir nicht nur über physische Gewalt sprechen sondern über eine sehr breite Definition von Gewalt.

00:06:18: und dann habe ich ganz klar beschlossen das wir uns einer wissenschaftliche Studie uns einer wissenschaftlichen Studie unterziehen als das Land Berlin, aber unabhängig.

00:06:27: Nicht über die Bildungsverwaltung sondern über ein Institut was von Wissenschaftlern begleitet wird um einmal wirklich möglichst klare Zahlen und Fakten zu bekommen.

00:06:36: Und es liegt jetzt vor also zumindest der erste Ausschnitt über Allensbach.

00:06:40: Die ganze Studie kommt ja im Laufe des Sommers Und mich hat mehrere Dinge nicht zwar bestätigt, in dem was man anekdotisch und gefühlt kennt aus den Erfahrungen, aus den Gesprächen mit wahnsinnig vielen Schulen.

00:06:52: Aber trotzdem muss man sagen die vehemenz, die deutlich geworden ist insbesondere im Bereich der Grundschulen schockiert mich weil wir dort über die jüngsten Schulkindler sprechen.

00:07:01: Wir müssen da ganz klar sagen, da haben wir nicht nur eine Hausaufgabe Da haben wir einen ganz drängenden Auftrag.

00:07:09: Definitiv auch schockiert, wie viele Schülerinnen und Schülerinnen über Form von sexualisierter Gewalt sprechen.

00:07:18: Da muss ich ganz klar sagen... Wenn ich eine Tochter zu Hause halte, ich habe drei Söhne würde mich das extrem umtreiben.

00:07:25: Wenn da jede dritte Schülerin spricht schon Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt gemacht zu haben dann finde ich das sehr schockierend weil das auch was sagt über den Umgang unter Schülern in Schule, über Rollenbilder, über Gesellschaftsbilder die wir haben.

00:07:40: und das dritte Thema ist... Und das ist mir wichtig das anzunehmen weil es nicht in die Hände der Populisten geben möchte ist tatsächlich das Thema der religiösen und kulturellen Konflikte dass wir ganz klar sehen, das über vierzig Prozent der muslimischen Schülerinnen und Schüler religiöse Regeln über Schulordnungen und Schulregelstellen oder regeln des Zusammenlebens.

00:08:00: Und ich glaube, dass man das

00:08:01: gut

00:08:02: angehen muss in den kommenden Jahren, weil ich eben nicht möchte, dass es die Populisten für sich selber interpretieren sondern wir für unsere Schulen Lösungen brauchen.

00:08:11: Deswegen bleibt's auch nicht bei der Studie, sondern wir haben ja ganz klar unseren Fahrplan über den Sommer auferlegt um dann mit dem kommenden Schuljahr den Schulen auch Lösungen unter... Handlungsmöglichkeiten zu geben?

00:08:22: Weil Sie gerade angesprochen haben, gerade die Grundschulen und gerade die Frage von religiösen Extremismen, die es gibt.

00:08:30: Ich hatte jetzt auch zuletzt mehrfach Gespräche sowohl mit Schulleitung als auch anderen schulischen Personals auch zu genau diesem Thema.

00:08:36: Eine Aussage, die immer wieder kam war dass diese Kinder – gerade wenn es religiöser Extremismus ist – das häufig von Zuhause mitbringen in Form von Ängsten, die zu Hause geschürt werden, die sie denn in der Schule durch übergriffiges Verhalten ausleben.

00:08:48: Da frage ich mich jetzt, wie geht man damit um?

00:08:50: Also man kann natürlich eine politische Antwort formulieren.

00:08:52: Aber was ist die pädagogische Antwort da drauf?

00:08:55: Ich glaube wir brauchen nicht nur eine pädagogische Antwort das möchte ich auch einmal deutlich sagen.

00:08:58: Sie haben es gerade gesagt Herr Fechner Wir haben dann gesellschaftspolitisches Thema.

00:09:02: Das möchte ich immer deutlich sagen also und auch als gesellschaft der Hausaufgaben Und auch etwas wo wir darüber sprechen müssen und Schule kann das nicht alleine bewältigen.

00:09:09: Die pädago- gische Antwort muss schon sein Dass man und das können nicht nur Lehrkräfte, das müssen Sozialarbeiter sein.

00:09:15: Das muss gegebenenfalls auch Schulpsychologie sein.

00:09:18: Muss dort das Thema entwickeln wie wir sehr früh mit diesen Kindern ins Gespräch kommen aber es wird doch das Thema Elternarbeit in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen.

00:09:28: Wir müssen uns nur ehrlich machen ich glaube nicht dass wir alle Eltern erreichen können.

00:09:32: gerade die schon auch sehr radikal zu Hause unterwegs werden sich von der Schule und den Akteuren die in Schule arbeiten nur bedingt erreichen lassen.

00:09:41: Und trotzdem muss man da sagen, der kann Schule einen Beitrag leisten.

00:09:45: Einen wichtigen Beitrag und wir werden dort auch einige Schüler erreichen.

00:09:48: Ich sage es nochmal deswegen ist es wichtig auch in den Grundschulen anzufangen und nicht erst in den Weiterführenden Schulen.

00:09:52: Dort escaliert das ja dann häufig.

00:09:55: aber Wir werden dort mit unterschiedlichen Professionen und einer Stärkung des Systems eine Antwort geben müssen im Sinne der Prävention und wenn's eskaliert auch der verbindlichen Intervention.

00:10:06: Auch das ist mir wichtig.

00:10:07: Wir brauchen auch ganz klare Handlungs Vorgaben, wie wir reagieren wenn es escaliert.

00:10:12: Wie wir in so eine Konflikte und Gewaltform hineingehen können.

00:10:16: Da gibt es noch nicht einheitliche Standards da werden wir in bestimmten Bereichen nachsteuern müssen oder auch was installieren müssen.

00:10:21: erst aber wir dürfen die Eltern dort auch nicht komplett aus der Verantwortung lassen Auch wenn's herausfordernd ist

00:10:27: Ja Was bekommen denn die Schulen dafür von ihnen?

00:10:30: Das Problem

00:10:31: gerecht werden?

00:10:33: Ich werde das nicht alleine beantworten.

00:10:34: Das möchte ich aber deutlich sagen, ich hatte es auf der Pressekonferenz vorgestellt.

00:10:37: Wir haben da verschiedene Workshops geplant mit Schulleitungsverbänden Mit der Polizei, mit der Justizverwaltung Mit unterschiedlichen Interessensvertretungen auch Leuten die schon viel Erfahrung haben über ihre Trägerarbeit oder in anderen Kontexten Umtut gemeinsam zu schauen, welche Maßnahmen haben wir?

00:10:55: Welche Projekte haben wir die schon wirksam sind auch im Bereich der Prävention.

00:10:59: Auch in dem Bereich der Intervention wenn es um extremistische Form geht an Schule aber auch um kulturelle Konflikte.

00:11:06: wie können wir auch Begegnungsräume schaffen?

00:11:09: und das kann all das was ich gerade aufgezählt habe sehen Sie wie vielfältig das ist dass kann das sollen und das können auch nicht Lehrerinnen und Lehrer aber auch nicht Erzieherinnen und Erziehr leisten.

00:11:19: Wir werden darüber reden Das was ich gerade sagte, wie wir das Thema Schulsozialarbeit in dieses Thema mit einbinden und müssen dann schauen wie wir Kriterien geleitet vielleicht auch an der einen oder anderen Schule nach bestimmten Vorgaben Schulsoziallarbeit intensivieren.

00:11:33: Wir werden über das Thema Schulpsychologie reden, wenn wir reden... Sie hatten ja gerade angesprochen kulturelle und religiöse Konflikte.

00:11:39: sprechen haben wir auch Kinder die mit traumatischen Erfahrungen bei uns ankommen.

00:11:44: Auch da müssen wir sehr unterschiedlich gelagert gegebenenfalls andere Schritte vorlagern, bevor wir überhaupt in Begegnungsräume kommen können an diesem Bereich.

00:11:57: Und dann werden wir... Wir haben zum Beispiel in einzelnen Bezirken auch das Thema der Präventionsbeauftragten der Polizei.

00:12:02: Das sind ja keine uniformierten Polizisten sondern das sind Leute in Alltagskleidungen, die auf Schulhöfe gehen.

00:12:08: Die einfach auch wirklich Gespräche führen was halt keine Gefährderansprache ist also was gar nicht im Bereich der Intervention liegt sondern die Jugendlichen und teilweise auch an die Grundschulkinder ansprechen und ihnen aufzeigen was passiert wenn manche Wege weiter gegangen werden.

00:12:23: und deswegen sei es jetzt zum Beispiel auch die Innenverwaltung mit an diesem Tisch, Diastiz Verwaltung um genau so eine Sache zu besprechen.

00:12:29: Sie sehen als auch Unterstützungssysteme von außen Werden wir gegebenenfalls dort mit stärken müssen?

00:12:36: Persönliche Anmerken reinwerfen darf.

00:12:38: Die Präventionsbeauftragten kommen auch in Elternvertretungen, haben wir auch schon

00:12:41: gemacht.

00:12:42: Genau ich weiß die müssen eingeladen werden also sie kommen nicht von alleine?

00:12:45: Ja genau

00:12:45: müssen eingelaan werden.

00:12:46: Deswegen ist der Land des Elternausschusses jetzt ja auch an diesen Workshops mit drinne weil meine Hoffnung ist das funktioniert ja bei anderen Themen auch die wir jetzt gemeinsam schon in den letzten drei Jahren bearbeitet haben dass es da denn die bezirklichen Gremien mitgetragen wird und genauso ein Wissen auch in die Bezirks-Elternausschüsse dass man die Möglichkeit hat an der einzelnen Schule, dann so eine Präventionsbeauftragte mit einzuladen.

00:13:08: Fortbildungsangebote beim Thema digitale Gewalt.

00:13:11: wie kann ich mein eigenes Kind schützen?

00:13:12: Wie kann ich bei dem Thema Klassenchat intervenieren?

00:13:15: Was geht nicht?

00:13:17: Wie kommuniziere ich?

00:13:18: aber auch Datenschutzkonformen?

00:13:20: was gehört in den Chat?

00:13:21: Was gehört nicht in den chat?

00:13:23: das sind ja alles so Themen.

00:13:25: man verlasse Ich den Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung als Schüler, als Eltern.

00:13:31: in welchen Kommunikationsformaten?

00:13:34: Jetzt haben wir den Punkt gerade aufgerollt über den Themen komplex religiöses Mobbing.

00:13:41: Da hat man ja sowohl auf den Papieren die veröffentlicht werden als auch in der öffentlichen Wahrnehmung immer bestimmten Typus Schule vor sich im Kopf.

00:13:49: Jetzt haben aber diese Themen Gewalt, Extremismus und Antisemitismus auch in denen ich setze mal ein Anführungszeichen gut bürgerlichen Vierteln.

00:13:57: Wie ist denn da Ihr Befund?

00:13:59: Also wie wurden Sie in dem Begegnungen?

00:14:01: Gewalt und Konflikt übrigens jeglicher Art, gar nicht nur in diesem kulturellen religiösen Bereich sondern tatsächlich auch im analogen, physischen, psychischem digitalen Raum.

00:14:11: Das zeigt die Studie deutlich ist keine Frage einzelner Bezirke oder einzelner Schulform.

00:14:17: Wir sehen rein quantitativ... einen Zusammenhang zu den Grundschulen und zu den integrierten Sekundarschulen.

00:14:25: Und in Teilen noch zu den Gemeindschaftsschulen, und wir sehen einen in der Quantität einen Zusammenhang zur Schultypisierung.

00:14:32: also alles was Abschultypierung fünf und dann aufwärts sechs und sieben das wird dort mehr Gewaltvorfälle haben jeglicher Art, also da macht es dann noch gar keinen Unterschied.

00:14:42: Welche Form von Gewalt?

00:14:43: Aber was wir nicht sehen ist, dass irgendeine Schulform oder eine Schultypisierung deswegen sagen Sie ja zu Recht, bestimmten Kiezern spielt das trotzdem eine Rolle, dass das außen vor ist.

00:14:53: Das heißt, das was wir besprechen in den Wirkstoffen sind Träklange aus Prävention, Intervention und Repression.

00:14:58: der wird verbindlichen Charakter auch für alle Schulformen haben.

00:15:02: Also wir werden weder sagen, die Grundschule mit Schulzüberschulung eins zwei drei noch das Gymnasium in bevorzugter und übernachgefragter Lage sind davor grundsätzlich gefeit.

00:15:13: Dass es das bei ihnen nicht gibt.

00:15:15: Und Eltern sowie sie und auch unsere Schülerinnen und Schüler müssen die Gewissheit haben dass wenn Gewalt in welcher Form auch immer auftritt Das ist dann ganz klare Mechanismen gibt.

00:15:24: und was ich mir allen Schulen für Wünsche ist, dass wird das Thema Prävention stärker an den Fotogrundrücken, also das wird dafür sorgen dass Gewalt gar nicht erst dann steht.

00:15:32: Jetzt muss ich einen kleinen, kleinen Sprung im Handlungsort machen.

00:15:38: wir reden ja jetzt nicht nur über Respekt zwischen Personen sondern auch über Resjekt gegenüber den Schulen beispielsweise und Respekt gegenüber Lehrkräften Und über die Frage wie gehen mit anderen Weltbildern um?

00:15:50: Jetzt gibt es in ihrem Wahlprogramm.

00:15:51: deswegen sage ich jetzt würde ich erstmal kurz den Handlungs-Ort wechseln.

00:15:57: Gibt es den Vorwurf, unter linken Parteien wurden Schulen zur Einrichtung der ideologischen Indoktrination?

00:16:01: Können Sie das mal kurz ausführen, Peter.

00:16:04: Wir sehen ja teilweise schon dass wir Schulen haben.

00:16:09: Das hat sich ein Stück weit auch nach dem siebten Oktober gezeigt, dass wir vereinzeltes Schulen hatten wo ist tatsächlich mit Unterstützung eine extremistische Organisation die außerhalb von Schule dann Einfluss genommen haben auf Schule, zum Beispiel bestimmte Parolengaben die in extremistische Richtungen gingen und die teilweise in Schule, ich will nicht sagen geduldet aber den auch nicht vehement widersprochen wurden ist.

00:16:40: Das haben wir auch in Teilen gesehen beim Antisemitismus-Bereich.

00:16:44: das sehen wir leider auch bei der Linken im Berlin, die sich beim Thema Antisemitismes nicht klar positionieren kann dass das Abfärbungen hat.

00:16:53: Und was wir teilweise auch immer wieder haben, wo sich Eltern oder Schüler auch an mich wenden ist.

00:16:58: Das bestimmte Sichtweisen und wenn es nur in der Argumentation ist, in Schulen nicht akzeptiert werden, obwohl es zur mehr Perspektivigkeit und zum Pluralismus dazugehört.

00:17:09: Wir leben in einer Demokratie und so wie man bestimmte Debatten z.B.

00:17:14: auf den Auskonflikt aushalten können muss an Schule geht das natürlich in anderen Bereichen genauso, wenn debattiert wird.

00:17:21: Und da sehen wir schon dass es immer mal wieder Schulen gibt denen das nicht gut gelingt diesen Pluralismus abzubilden in Debatten die wunderabel sind die vielleicht auch kritisch gesehen werden und auch kritische gesehen werden können.

00:17:33: Dass das nicht immer funktioniert und dass das in der Vergangenheit aber akzeptiert worden ist dass das nicht stattfindet und wo wir jetzt ganz klar sagen Das muss aber ausgehalten werden können weil es einfach sich im demokratischen Spektrum bewegt.

00:17:47: Aber jetzt steht er hier nicht, also im Wahlraum sprechen sie ja von Schulen.

00:17:51: Sie sprechen ja nicht sozusagen von der politischen Führungsebene an den nächsten Satz einfach mal sondern sich sprechen da davon das Schulen sich dann zu verhalten.

00:18:01: Schulen laden ja bestimmte Kooperationspartner ein und wenn diese Partner mit einenseitigen Sichtweisen in der Schule agieren zur bestimmten Themen ist es ja dann auch so bewusst gewählt.

00:18:16: Ich sage nicht, dass das ein Flächendeckendes Phänomen ist.

00:18:19: Also, dass es an allen Achthundert Schulen stattfindet, irgendwann mal von rechtlich vierhundert Grundschulen und knapp vierhundert weiterführenden Schulen, aber dass es das Phänomänen schon immer wieder gibt.

00:18:29: Aber im Wahlprogramm sagen Sie alle oder frechen sie sehr pauschal von allen Schulen?

00:18:35: Das Wahlprogramm glaube ich nicht, dass das pauschalisiert für alle.

00:18:39: Aber es liegt dort den Finger in die Wunde und sagt Schule muss ein neutraler Raum sein und Schule muss – wir reden immer von Demokratiebildung in Schule – dann auch wirklich alle Fasetten des politischen Spektrums aushalten können nochmal, des demokratischen Speektrums ohne dass irgendwas von vornherein ausgeblendet wird.

00:19:02: Das ist schwer auszuhalten, das ist auch für Demokraten schwer auszuhalten.

00:19:06: Wenn wir aber nicht wollen, dass gerade sich unsere jungen Menschen – und das haben wir bei der Europawahl gesehen, das haben ja bei der Bundestagswahl, bei den U-Sechzenwahlen oder den O-Achzehnmalen gesehen – wenn wir nicht wollen ,dass sich unsere Jungen Wähler immer weiter radikalisieren an den Rentern sondern tatsächlich in der demokratischen Mitte ihre Antworten finden dann gehört es dazu, dass sie sich damit auseinandersetzen müssen.

00:19:27: Ich würde mal genau bei dem Themenbereich bleiben, die uns jetzt gerade aufgemacht haben sich radikalisierende Schülerinnen und Schüler.

00:19:34: Das gibt von der Berliner AfD-Fraktion, also selbst anhand des Meldeportal in dem Schülerinnen und Schülern aber auch Eltern und dann fühle ich mich einfach selber angesprochen aufgefordert werden Lehrkräfte die politische Bildung nicht im Bildungsverständnis der AfD irgendwie betreiben das sie gemeldet werden sollen.

00:19:54: Das erinnert mich an ganz merkwürdige Zeiten.

00:19:56: Was tun Sie denn als Bildungssenatoren gegen derartige Denonstrationsportale?

00:20:01: Ja, das Thema Denunziation.

00:20:03: Das haben wir in unterschiedlichen Kontexten immer mal wieder.

00:20:06: Wir haben das auch umgekehrt.

00:20:08: Wir hatten ja letztes Jahr mehrere Schüler der Oberstufe gehabt die eine Podiumsdiskussion organisieren wollten und gesagt haben sie laden alle Parteien ein.

00:20:21: zu allen Parteien gehört die AfD Und das ist wiederum von der Schulleitung oder von der Gesamteilternvertretung untersagt worden.

00:20:29: Und wo?

00:20:30: Oberstufen Schüler, wir wissen ja immer, wir reden über sechzehn-sehntenachzenjährige die gehen zur Wahl dieses Jahr das erste Mal.

00:20:35: also wir trauen denen zu dass sie mündig genug sind zu wählen.

00:20:39: Denes aber das untersagt wurden und die haben sich bei mir beschwert und sagen es geht uns gar nicht darum dass wir die AfD wählen wollen.

00:20:44: aber wir wollen die AfD in der Debatte wahrnehmen wie sie zu bestimmten Themen steht um vielleicht auch, und das waren auch sehr engagierte Schüler, Oberstufenschüler.

00:20:54: Um denen in unserem Ergang die vielleicht zur AfD tendieren zu zeigen dass die AfD gar nicht die Antworten hat die sie vermeintlich bei denen finden oder zu meinen zu finden.

00:21:04: aber wir kommen gar nicht in die Lage die AfD zu entzaubern an der Stelle, weil es uns untersagt wird.

00:21:09: Und das Gleiche gilt natürlich anders herum.

00:21:12: Also jetzt könnten Sie sich ja gerade mit dem Wahlprogramm der CDU argumentiert.

00:21:17: oder wo ich jetzt den Naturrenn vorhin setze?

00:21:18: Es ist ja gerade auch was die Funktion betrifft.

00:21:20: Ich würde nur verbinden also die CDU hat auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linken und trotzdem finde demokratisch gewährten Vertreter.

00:21:34: Und das schmerzt sie genauso und es schmerz mich genau so wie Sie, dass die AfD dazugehört.

00:21:38: Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, Herr Fechner?

00:21:40: Aber noch ist es so, dass sie legitimiert sind.

00:21:44: Und dass man sich mit ihnen auseinandersetzen muss und dass man auch den jungen Menschen ermöglichen muss weil ansonsten laufen wir Gefahr, dass unsere Jugend- und unsere Erstwähler sich nur über Tiktok und Social Media über die AfD informieren und dort die verkürzten und sehr populistischen und einfachen Wahrheiten finden.

00:22:00: natürlich eine Frage beantwortet, die ich gar nicht gestellt habe.

00:22:03: Sondern

00:22:04: die Frage war was machen Sie mit dem Meldeportal?

00:22:06: Wie gehen sie damit um?

00:22:06: also am Ende geht es darum ihre Beschäftigten, die geschützt werden wollen davor dass deren Daten nicht in irgendwelchen Kreisen verarbeitet werden.

00:22:14: Schauen Sie ja vielleicht nur das ist ganz einfach steht ein Lehrer nicht vor einer Klasse und sagt einem Schüler ohne Begründung die AfD darfst du nicht wählen dann hat der Lehrer gar kein Problem.

00:22:28: Macht er das, ist es tatsächlich ein Verstoß gegen das Überwältigungsverbot?

00:22:32: Dann kann ich das Denuzationsportal ganz furchtbar finden.

00:22:36: Das brauche ich aber gar nicht, denn bei mir melden sich dann Schüler und Eltern so ohne über das Portal zu gehen.

00:22:41: Genauso schwierig finde ich wenn es ein Lehrer sagt da sagt die Grünen sind total furchter oder wählt bloß nicht die Linken denkt man dran was sie vor einigen Jahrzehnten noch in einem anderen Teil der Stadt zu verantworten haben.

00:22:54: All das geht als Äußerung von Pädagoginnen und Pädagogen nicht.

00:22:58: Und es geht immer um unsere Lehrkräfte, deswegen sage ich politische Bildung und Demokratie-Bildungen sind ein hoch sensibles Thema und sie sind gut vorher zu überlegen und zu durchdenken.

00:23:09: Wenn wir über der Nutzation reden – jetzt haben Sie ja gerade die AfD angemahnt!

00:23:14: Denken wir alle, wenn wir über die AfD nachdenken.

00:23:16: Dass sie wahrscheinlich dann die melden, die de facto genau am anderen Ende des spektrums des politischen Spektrum stehen und dann auf die Schüler-Meltungen warten oder auf die Lehrer-Elter-Meldungsmengen wo dann die Lehre der entsprechend gemeldet werden.

00:23:30: Lehre können ja nur in diesem Portal landen dass ich für falsch halte.

00:23:34: Aber das gibt es ja andersherum auch schon in unterschiedlichen Konstellationen, nämlich wenn die AfD dann gemeldet wird wie ich sie gerade über den Schulleiter gesagt habe und da Verbote gemacht werden.

00:23:43: Wenn tatsächlich einseitige Sichtweisen vertreten werden?

00:23:47: Und dann verstoßen wir immer gegen den Beudelsbacher Konsens- und gegenüberwältigungsverbot!

00:23:51: Ich finde jegliche Form wo wir unsere Schüler beeinflussen Wo wir politische Meinungsbildung beeinflussen von jungen Menschen für vollkommen fatal und da ist es mir total egal, ob diese Beeinflussung von seinen der AfD kommt oder von anderen politischen Akteuren.

00:24:07: Erstwähler.

00:24:07: Und wir haben uns als Beland Berliner, also eines von wenigen Bundesländern dazu entschieden, ab sechzehn das Wahlalter zu ermöglichen.

00:24:13: Ich habe das schon bevor ich Senatorin gewonnen bin, da haben wir schon drüber gesprochen Herr Fechner für Richtigkeiten der CDU-Fraktion.

00:24:17: Gabs nicht nur Applaus in meiner Partei dafür aber dann müssen wir auch dafür sorgen dass sie sich mit allen Parteien wirklich intensiv auseinandersetzen können.

00:24:25: Da sind mir diese Dänonserationsportale vollkommen egal denn politische Bildung an Schule, Mustern genau das gewährleisten und wir haben sehr gute Kolleginnen und Kollegen die das wirklich vorbildlich machen.

00:24:36: Und wenn das ein Kollege nicht macht, dann brauche ich da keinen Portal.

00:24:40: In der Regel sind die Schüler und die Eltern viel schneller und melden das bei der Schulleitung, bei der Schulaufsicht und irgendwann landet sie oben auf dem Tisch, wenn es keine Lösung vorher gibt.

00:24:50: Also Sie sagen, wenn dort jemand gemeldet wird, dann hängt's ja davon ab ob er es richtig gemacht hat in seinem Unterricht oder nicht?

00:24:57: Meine Reaktion mit Kolleginnen und Kollegen umzugehen hat überhaupt gar nichts mit einem AfD-Portal zu tun und ich werde darauf auch nie reagieren.

00:25:05: Ich will Ihnen nur sagen dass wir Dass wenn es da Verstöße gibt gegen den Beutelsbarer Konsens, dass ich so oder so reagiere egal aus welcher politischen Richtung kommt.

00:25:16: Ich habe mich noch nie mit diesem Portal der AfD beschäftigt und werde das auch nicht tun.

00:25:20: Aber Kollegen die ordentlich die politische Bildung in Schule machen, denen kann das Portal total egal sein.

00:25:31: Wie beurteilen Sie denn die auf Schulen bezogene Aussage linken Mangel des Anwärtsschätzungen der deutschen Sprache und Kultur?

00:25:39: Das müssen sie nochmal wiederholen bitte!

00:25:42: Die Aussage linken, mangele als Wertschätzung der deutschen Sprache und Kultur gegenüber.

00:25:49: Ja ich glaube tatsächlich das ist ein Thema das geht ja eher wieder in den Bereich der Gender-Spracher hinein.

00:25:57: Ich habe da tatsächlich auch als ehemalige Kollegin aus einer Schule in einem Bezirk wo wir wirklich hat mit vielen anderen Kollegen dafür gekämpft haben dass die deutsche Sprache gelernt wird immer sehr dafür gekempt uns ganz klar auch an Duten und der deutschen Rechtschreibung, indem es die Gesellschaft für deutsche Rechtschreibungen raus gibt, orientieren.

00:26:20: Und das ist gar keine Persönlich-Bewertung, dass das tatsächlich eine pädagogische Einschätzung mit Gendersternchen oder Doppelpunkten aufhalten oder einem großen I je was hinten dran noch hängt und dann noch eine andere Form mit impliziert.

00:26:35: Ich glaube, dass wir bei unserer Sprache Darauf zählt das ja ab.

00:26:40: Schon darauf achten müssen, wir sind eine sehr heterogene Stadt.

00:26:43: Wir haben, ich sage das immer wieder über fünf, deutlich über fünfzig Prozent unserer Schulanfänger wo zu Hause nicht Deutsch gesprochen wird und wo wir wirklich sensibel sein müssen wie wir in Schule sprechen, wie wir Arbeitsmaterialien erstellen.

00:26:57: Und es gibt ganz klar ne Rechtsgrundlage dass der Sprachgebrauch so lang er der deutschen Rechtschreibung und auch nach der deutschen Gesellschaft für Rechtsräumung entspricht, dass es dann keine Abzüge in der Bewertung Benutungen geben kann wenn Schülerinnen und Schüler sich nicht an bestimmten durch den Lehrer vorgegebenen Inhalten zum Beispiel zur Gendersprache oder zu anderen Schwerpunkten halten.

00:27:26: Und gleichzeitig sensibilisieren wir immer wieder das Kolleginnen und Kollegen bei der Bereitstellung von Arbeitsmaterialien darauf achten.

00:27:36: Welche Altersgruppe haben Sie vor sich?

00:27:37: Wie ist die Schülerschaft zusammengesetzt, kann ein Schüler, der gerade erst Deutsch gelernt hat mit einem Genderstern, mit einem Doppelpunkt mitten im Wort umgehen?

00:27:46: versteht er was damit gemeint ist?

00:27:49: Und damit möchte ich nicht sagen dass es mir nicht wichtig ist das wird tatsächlich ordentlich Schülerinnen und Schüler adressieren.

00:27:58: also da möchte ich auch nicht bewusst jetzt missverstanden werden.

00:28:02: Ich sage nur, dass es einen Sprachgebrauch braucht der wirklich angemessen ist für den jeweiligen Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler.

00:28:12: Ich glaube Sie haben das schon sozusagen abstrahiert.

00:28:15: Das war ein Satz aus Ihrem aktuellen Wahlprogramm und die Frage, die ich mir gestellt habe als ich die lesen hab... Man schluckt ja erst mal!

00:28:20: Sie haben jetzt gesagt, da bezieht sich auf Gender?

00:28:24: Wo ich mich dann wiederum frage, ist es in den Schulen beispielsweise wo ein hoher Sprachförderbedarf ist?

00:28:29: Ist das da ein Thema oder ist es nicht eher ein Thema bei denenjenigen Schulen die ohnehin schon eher bildungsnah unterwegs sind.

00:28:36: Aber wo ich halt wirklich geschluckt habe bei dem Satz war wir haben ja im Moment noch einen gesellschaftlichen Debatten in einem gesellschaftlichem Kontext, die teilweise sehr weit recht stehen und das ist ein Satz, den kenn ich auch aus anderen Kontexten, wo ich mich frage würde man dann nicht missverstanden?

00:28:50: Nein Also dann will man missverstanden werden.

00:28:53: tatsächlich, das teile ich überhaupt nicht.

00:28:55: Deswegen kriege ich

00:28:57: auch eine klare Antwort.

00:28:59: Nein und ich muss Ihnen leider auch sagen Herr Fechner es ist halt keine Frage nur von Bildungsnahenschulen.

00:29:05: Und ganz ehrlich wenn wir über Bildungs- und Chancengerechtigkeit sprechen, dann sollten wir uns alle auf ein selbes Fundament einigen.

00:29:13: Ich erlebe halt doch immer wieder Wenn ich vor Ort bin, wenn ich dann mit Schülern und Eltern spreche.

00:29:20: Dass es halt vereinsete Kollegen gibt – und ich unterstelle jedem Pädagogen immer nur das Beste!

00:29:25: denen das persönlich sehr wichtig ist, dieser Sprachgebrauch.

00:29:29: Dieser gender-sensible Sprachgebrauch der aber die Schüler überfuttert.

00:29:33: Der zum Beispiel bei Verbalzeugnissen die Eltern schafft überfottert wenn sie es dann verstehen sollen dass Verbalurteile was ich ja gut finde dass wir Verbal Urteile haben schon dass man wirklich auch den Entwicklungsstand des Kindes oder deutlich mangeln der aber nicht adressatengerecht ist und da muss sich dann ganz klar sagen da ist gut gemeint aber nicht gut gemacht.

00:29:57: Liebe Eltern von Berliner Schulkindern und solchen, die es noch werden wollen.

00:30:01: Gebt mir vomundzwanzig Sekunden!

00:30:02: Wenn ihr Antworten auf Elternfragen aus Elternvertreterperspektive und Veranstaltungen unter anderem zur Medienkompetenz von Eltern sucht dann abonniert mein Newsletter Die Schulkonferenz.

00:30:11: Dort findet Ihr wöchentlich auch kompakte Inputs darüber wie das Berliner Schulsystem eigentlich funktioniert Und was aktuell in der Berliner Bildungspolitik diskutiert wird.

00:30:19: Wenn euch das interessiert, schaut gerne vorbei und meldet euch an unter marcofechner.de-schulkonferenz.

00:30:24: Den Link findet ihr auch in den Shownotes.

00:30:26: Und jetzt geht es weiter mit dem Gespräch.

00:30:31: Ich würde ganz gern über Kita Chancen hier auch sprechen Und da bin ich über eine Rede gelaufen von einer Person die ihnen gut bekannt ist Nämlich dem Regierenden Bürgermeister.

00:30:41: der hat auf dem letzten Bundesparteitag folgendes gesagt Wir haben in Berlin eine Situation gehabt, wo wir immer konkurriert haben mit der Stadt Bremen.

00:30:51: Es ging nämlich immer darum, wer letzter im Bildungsranking ist – zwar Berlin oder Bremen!

00:30:56: Liebe Freunde und Freunde, jetzt sind wir auf Platz elf.

00:31:01: Wir setzen mehr auf Qualität Wir haben Schluss gemacht mit linken Experimenten.

00:31:07: Wir setzen auf frühkindliche Bildung, wir haben die Vorschule wieder eingeführt weil ich nicht länger zulassen wollte dass Kinder eingeschult werden ohne die deutsche Sprache zu beherrschen.

00:31:20: liebe Freundinnen und Freunde damit haben wir in Berlin Schluss gemacht!

00:31:24: Und das ist richtig und wichtig gewesen.

00:31:28: Okay, wir sind jetzt auf einem Parteitag.

00:31:30: Insofern kann es auch mal ein bisschen deftiger sein, sag ich jetzt mal.

00:31:32: Was mich tatsächlich ein bisschen irritiert hat war die Aussage, man hätte eine Vorschule wieder eingeführt.

00:31:36: Wussten Sie davon?

00:31:38: Ja natürlich sind wir auf dem Weg tatsächlich und das ist ja das worum's in der Vorschulle geht alle Kinder zum einen mindestens ein Jahr bestenfalls schon deutlich eher wieder in die Kitas zu holen.

00:31:51: Das wissen Sie, Herr Fechner wir unterhalten uns ja schon seit ein paar Jahren, dass uns immer noch einige tausende Kinder... ...dass wir sie nicht in der frühkindlichen Bildung haben und damit in einer guten Vorbereitung beim Übergang in die Einschulungsphase und in die Grundschule.

00:32:06: das zweite ist, dass wir das Berliner Bildungsprogramm überarbeitet haben.

00:32:09: also ich sage es auch mal so schön der Rahmenlehrplan für die Kitos.

00:32:13: Das wird auch ein Schwerpunkt zum einen auf das Thema Sprachförderung gelegt haben und zum anderen tatsächlich auf den Übergang Kita-Grundschule.

00:32:20: Und da ist das Kita chancenär.

00:32:21: der Anfang, dass wir angefangen haben.

00:32:23: Gleichzeitig haben wir dieses sehr gemeinsam mit Rossmann dieses Projekt Klasse Null in mehr als einem Dutzend Schulen in fünf Bezirken im Land Berlin eingeführt.

00:32:34: Ich hatte mir die Geschäftsführungen letzte Woche von Rossmann noch Kontakt Die ganz klar sagen sie werden das auch noch ein weiteres Jahr verlängern.

00:32:42: Und ich habe auch immer gesagt, wenn wir die Möglichkeit haben.

00:32:44: Ich bin dazu ja auch von Ihnen und auch von anderen Kollegen gefragt worden Wenn wir baulich und räumlich die Kapazitäten haben dann zu sagen dass wir zunehmend darüber nachdenken das geht der Chancen wieder in die Grundschulen zu verlagern.

00:32:57: Das sind ja tatsächlich Puzzleteiler will ich es mal nennen, die notwendig sind um eine Vorschule zu implementieren im Land Berlin.

00:33:07: Das heißt erstmal müssen alle in die Kitas dann müssen die Inhalte des Berliner Bildungsprogramms so gestaltet sein dass sie tatsächlich auch ne Vorbereitung auf einer Einschulung ermöglichen und dann muss man die Strukturen so zueinander führen dieses Thema also Kita-und Grundschule das es echte Begegnungen gibt.

00:33:25: Das ist momentan nur sequenzial der Fall.

00:33:27: wir wissen dass uns noch Schulplätze fehlen in den Grundschulen haben gebaut.

00:33:30: Deswegen werden wir doch am schnellsten in die Lage kommen, dass dort Entlastungen entsteht und dann wird der nächste Schritt sein, das wir ganz klar überlegen wie wir die Kita-Kinder auch in Vorbereitung auf die Einschulung an die Grundschulen bekommen und damit de facto inhaltlich und räumlich nur Vorschule

00:33:45: installieren.".

00:33:47: Genau!

00:33:47: Das war bisher auch mein letzter Sachstand gewesen.

00:33:49: aber noch haben wir keine Vorschulle.

00:33:50: also Sie sprechen ja auch im Wahlprogramm von Wir Haben eine Vorschuhe

00:33:53: Naja, wir haben tatsächlich aber die Ansätze und die Anfänge einer Vorschule.

00:33:57: All das was es in der Vergangenheit nicht gab Es war relativ viel fakultativ.

00:34:02: Die Inhalte des Berliner Bildungsprogramms haben nicht dazu gepasst dass man die Kinder vorbereitet Was ja für mich das das Kernelement ist.

00:34:08: Also was nützt mir das beste System Wenn es dann innerhalb des Systems keine inhaltliche Arbeit gibt die tatsächlich zum Thema Vorschulen Und Bildungs- und Chancengerechtigkeit bis zu den Übergangs zur Grundschule passt wenn das nicht vorhanden ist.

00:34:21: Das haben wir jetzt alles ermöglicht Das ist in drei Jahren schon ... Nicht schlecht, wenn man sieht wer drei Jahrzehnte bisher Verantwortung hatte für dieses Ressort und die Bildungsdaten sind ja nicht erst in den letzten drei Jahren herausfordernd.

00:34:34: Sondern das ist ein Abwärtstrend der sich über die letzten fünfzehn Jahre deutlich durchzieht.

00:34:39: Sie alle kennen auch die Währer Ergebnisse, die ich den IQB-Trend und dazu sagen man steuert gegen und man setzt es erstmal auf den frühkindlichen Bereich und pulfert nicht nur im Bildungsbereich immer mehr hinein sondern schaut genau dahin.

00:34:52: Das ist schon neu und deswegen sage Schritte, dass was notwendig ist für die Vorschule ist instattiert.

00:34:59: Die Klasse Null ist eine echte Vorschule, die wir haben das Modellprojekt.

00:35:04: Das werden wir auch am Ende des kommenden Schuljahres evaluieren also wenn sechsundzwanzig sieben und zwanzig zu Ende ist.

00:35:09: gleichzeitig wären wir dann so viele Grundschulen ausgebaut haben oder neu gebaut haben, dass wir auch darüber reden können wie wird die klasse null die vorschule?

00:35:17: Dann gemeinsam mit dem Kita Chancen ja auch viel mehr skalieren können und in die Fläche bringen können sodass ich schon sagen würde ansetzen und wenn es modellhaft ist, wieder eingeführt.

00:35:27: Ich

00:35:28: war ein bisschen überrascht bei diesem Paragraph einen Fünfzig der jetzt um den setzten geht auch jeder Chancen der hat er schon etwas älter nicht so wahnsinnig neu

00:35:35: Der ist älter, aber er hat nicht funktioniert.

00:35:37: Sonst hätte er eigentlich überarbeitet werden müssen.

00:35:39: Also wenn er funktioniert hätte, der Fechner hätt ich, das ist der Paragraph fünftig im Schulgesetz und ich hätte nicht den Paragrafen im Schulgesetz anfassen müssen oder ich hätte auch nicht das Kita-Fördergesetz anfassen muss und wenn es funktioniert hätte.

00:35:49: Ich musste beides verändern Und in beiden sind die Stellschrauben gelegt worden dafür dass wir die Kinder rein bekommen.

00:35:56: Wir haben das ISBJ Verfahren umprogrammiert.

00:35:59: Wir haben einen Zugriff aufs Einwohnermeldeamt indem wir tatsächlich die validen Daten bekommen die LOSD dann.

00:36:06: Das heißt, wir haben ja jetzt erstmal ein funktionierendes System um zu sagen Wir können diese Kinder auch gut verfolgen.

00:36:13: Wir haben immer noch eine Säubruchsstelle zwischen Kita und Grundschule.

00:36:16: das ist aber einmal Bundesgesetzgebung, einmal Landesgesetzgebungen Und trotzdem haben wir die Systeme so nah zueinander gebracht wie nie zuvor und wir haben im Sinne dessen wie verbindlich es das Angebot auch nachgeschärft in dem jetzt auch drinnen steht im Paragrafen.

00:36:32: Das ist, ich sag's immer bewusst die letzte Eskalationsstufe.

00:36:35: Aber wenn Eltern gar nicht kooperieren und wenn sie trotz vieler vorheriger Unterstützungsmaßnahmen nicht bereit sind mit ihren Kindern zur Sprachstandsergebung zu kommen und die Kinder in die Kitas zu bringen das dann sogar Bußgelder drohen, das sind alles Maßnahmen und Schritte, die gab es vorher nicht.

00:36:51: Aber greift das denn?

00:36:52: Also funktioniert es dann tatsächlich?

00:36:54: Ich habe seit März aller zwei Wochen hier eine Rücksprache zum Kita.

00:36:58: Chancen ja so wie es jetzt noch heißt Das ist das erste Jahr.

00:37:03: Gibt es auch jetzt noch Dinge, wo wir nachjustieren müssen?

00:37:06: Ich glaube trotzdem, dass ich die Erste Sanatoren bin, der sich das selber auf den Tisch holt, die bereits jetzt schon mehrmals mit allen Bezirksstadtreden zu dem Thema gesprochen hat, wo die zwei Staatssekretäre Herr Lieke und Herr Kühne in ihrer jeweiligen Zuständigkeit auch in ihren regelmäßigen Rücksprachen wöchentlich mit den Bezirkstadtrednern besprechen.

00:37:25: Und wo mir jede Woche die Zahlen vorgelegt werden – und die Zahlen um das auch mal noch mit Fakten zur Unterlegen zeigen ganz klar, wo wir gut sind.

00:37:34: Aber auch und das ist auch Gutes wird es dann machen, wo die Bezirke zukünftig noch Unterstützung brauchen?

00:37:40: Wir haben dieses Jahr das erste Mal jetzt die Stadtteilmütter mit dem Boot.

00:37:44: Wir haben die Kita Sozialarbeit.

00:37:45: Ähm, wir haben jetzt die Bezeuge, die ganz klar sagen ich bräuchte doch eine Stadtteil-Mutter mit der Sprachqualifikation weil wir dir und die Eltern nicht erreichen.

00:37:53: Und ich brauche jemanden, der mich wenn ich jetzt nach Hause gehe dabei auch sprachlich unterstützt, dass sich da nochmal im Sinne der Kooperation mit den Eltern schauen kann, wie kommen die jetzt zur Sprachstandserhebung?

00:38:03: oder wie kommen Kinder an die Kita?

00:38:08: Was schätzen Sie ja, wie lange wir als Land Berlin brauchen werden bis zu dem Punkt dass alle wirklich kommen, die sollen.

00:38:16: Ich glaube das wir noch ein zwei Jahre brauchen um diese Systeme gut fein zu justieren und auch wirklich zu schauen, Bezirke und die Ämter in den einzelnen Bezirk.

00:38:27: Sie müssen einmal sehen, es ist ein Schulamt Es ist ein Jugendamt was dann zusammenarbeiten muss so aufeinander abgestimmt, dass es reibungsloser funktioniert.

00:38:37: In der Zeit werden wir auch nutzen im digitalen Bereich bei unserem ESBJ-Verfahren den einen oder anderen Geschäftsprozess, den wir als erstmalig digitalisiert haben nachzustieren.

00:38:47: aber ich denke in den kommenden zwei bis drei Jahren wird das ein reibungsloser Geschäfts-Prozess sein, der dann deutlich zeigt, dass wir die Kinder alle erreichen.

00:38:55: Dann kommt immer noch kleine Gruppe, aber wir werden sie haben.

00:38:59: Wo die Zusammenarbeit sich mit den Eltern schwierig gestaltet?

00:39:02: Ob das Familien sind, die Sprachbarrieren haben oder ob das Familien-Sendt, die das System der frühkindlichen Bildung nicht kennen und sich dagegen wehren?

00:39:09: Ob es Familien sind in geflüchteten Unterkünften sind und immer wieder verlegt werden, wo sie auch eine hohe Fluktuation haben?

00:39:16: Also das sind natürlich Unwegbarkeiten, wo man sehr individuell reagieren muss.

00:39:21: Aber in den nächsten zwei Jahren bin ich der festen Überzeugung, dass das System gut funktionieren wird.

00:39:26: Jetzt hat der Regierende Bürgermeister in dem Statement, was ich gerade abgespielt habe, noch etwas anderes gesagt.

00:39:30: Berlin liegt im Bildungsranking auf Platz elf.

00:39:33: Jetzt hatte ich mal hier guckt welche Bildungs-Rankings es gibt wo Berlin auf Platz Elfe sind.

00:39:37: Ich bin gestoßen auf den Bildungsmonitor der IANIS Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

00:39:42: da ist er letzte rausgekommen im Jahr twenty-fünfundzwanzig.

00:39:44: Ist der gemeint?

00:39:46: Geht fest davon aus sonst müssten wir regieren fragen.

00:39:49: Vielleicht

00:39:50: kommen wir gerne noch dazu, mal gucken.

00:39:52: Ne, der Grund für das habe ich gefragt.

00:39:53: Ich habe natürlich mal geguckt.

00:39:54: was wurde da erhoben?

00:39:57: Was wurde nicht erhoben?

00:39:58: Wo sind wir gut?

00:39:58: Wann wurden die Daten erholt?

00:40:00: und mir ist man merkt wo die gerade auffallen weil es jetzt hier in dem Moment um die allgemeinen bildenden Schulen ging.

00:40:06: Positiv hat dieser Bildungsmonitor herausgestellt die Leistungsdaten- und Ausgaben der Hochschulen also Hochschulbereich wo ja relativ wenig mit zu tun hat Und die Personalschlüssel im Bereich des Sekundarstufe I an Gymnasien.

00:40:19: Das war sozusagen die Antwort.

00:40:20: Da sind noch zwei andere Dinge positiv erwähnt in dem Monitor, aber vielleicht kommen Sie selber drauf und sonst erzähl ich es gerne.

00:40:26: Der Thema das Thema Ganztag ist.

00:40:30: Die Entwicklung auch wenn der angemahnt worden ist dass es weitergehen muss das Thema Berufsorientierung.

00:40:35: Sehr gut, genau.

00:40:36: Dann haben wir den selben Bericht gelesen und es war

00:40:38: ein guter Pech.

00:40:39: Genau, das wurde nämlich angemahnt und ist dann wieder unter Negativ.

00:40:42: Dass zu viele Jugendliche ohne Ausbruchsplatz bleiben nach der Schule aber vor allem auch die Ergebnisse in Deutschland.

00:40:48: Mathematik sind angemahn worden.

00:40:50: Was jetzt eigentlich aus meiner Sicht ein bisschen ging... dem widerspricht, was der Regierende hier erklärt hat?

00:40:55: Ich finde nicht.

00:40:56: Es passt total gut zu dem, was wir noch installiert haben in drei Jahren und das tatsächlich in drei Jahrzehnten SPD für die Bildungsverwaltung nie eine Rolle gespielt hat nämlich die Basiskompetenzen.

00:41:05: Wir sollten – ich bin ja oft dafür kritisiert worden dass sich die Basiskompetencen so einen Blick nehme.

00:41:10: aber jeder, der mich anspricht verweist immer wieder darauf egal welcher Trend national oder international, dass Berlin immer in deutsche Mathematik so schlecht abschneidet.

00:41:19: Und dann sage ich immer jetzt muss man sich aber entscheiden was man möchte.

00:41:22: Möchte man das man in deutschen Mathematiken besser wird?

00:41:24: Dann müssen wir einen Fokus auf die Basiskompetenzen legen!

00:41:26: Wenn ich den Fokus darauf lege, dann darf auch nicht kritisiert werden, dass ich das genau deshalb tue weil auch in diesen Studien, in diesen wissenschaftlichen Studien genau das immer untersucht wird.

00:41:36: und das Thema der Abschlüsse... Ich glaube auch da muss man ganz klar sagen sind wir die erste Hausleitung, die zum Beispiel sagt das Thema Berufsorientierung in der Allgemeinbedingung nach oben geschraubt.

00:41:47: Wir haben jetzt das zweite Jahr.

00:41:49: also zum Kommentar des Zweitejahrenfolge wo wir zwei verpflichtende Praktika haben.

00:41:53: übrigens in allen Schulformen nehmt das Gymnasium nirgendwo aus obwohl es ja häufig immer so postuliert wird mit Nichten.

00:41:59: Das Thema WAT wird zum Verpflichtenden Wahlpflichtfach Klasse sieben bis zehn an den ISS und Gemeinschaftsschulen.

00:42:05: dann wäre ich gerne gefragt warum nicht an den Gymnasien?

00:42:07: weil eine Vorgängerregierung dieses Fach nur für ISS-Gemeinschaftschulen eingefüttert Und mein Rahmenleerplan für eine Schulform nicht innerhalb von drei Jahren entwickelt, sonst dauert es nicht mehr länger.

00:42:16: Es

00:42:16: gibt doch keine Räumlichkeiten!

00:42:18: Man muss VAT nicht nur in der Schule machen.

00:42:20: Ich würde mich freuen, wenn wir bei VAT viel rausgehen und tatsächlich Wirtschaft, Arbeit, Technik auch draußen vor Ort haptisch erfahrbar machen.

00:42:26: Wir haben auch viele ISS- und Gemeinschaftsschulen die nicht alle eine Werkstatt haben, die das auch nicht alles in ihren Schulgebäuden erledigen können.

00:42:32: Kennen Sie mal die Johanna Eckschule?

00:42:33: Da ist ja ein sehr bekannter Schulleiter gewesen.

00:42:36: und schauen sich mal an was Herr Tzartek an Kooperation für die Johana Eck installiert hat um das Fach VAT zu stärken und was das mit seinen Abschlussquoten gemacht hat.

00:42:43: Das ist halt auch ne Frage von guter zur Schulentwicklung und unserer Qualitätsstrategie.

00:42:53: Und ich verstehe total, dass das im INSM Monitor noch kritisiert wird.

00:42:56: Das Thema Berufsorientierung ist ja großgeschrieben sowie jetzt schon immer.

00:42:59: auch eine Forderung des Landes-Schülerausschusses gibt uns lebensnahen haptischen Unterricht, wo wir nach Klasse zehn, zwölf, dreizehn total legal gut vorbereitet sind.

00:43:09: Da sind wir noch nicht am Ende.

00:43:10: da würde ich gerne noch mehr machen.

00:43:12: Da gehört das Thema Medienbildung noch mit hinein da gehört sowas wie Recht und Wirtschaft noch weiter gestärkt.

00:43:19: Das sind Überlegungen.

00:43:20: wir überprüfen ja oder evaluieren regelmäßig die Rahmenleerpläne Was ich gerade auch im Haus prüfen lasse.

00:43:25: Wie kann man so eine Inhalte tatsächlich in den kommenden Jahren, in den Rahmenleerplänen noch mit verankern?

00:43:31: Das Thema Ganztag was in dem Bericht auch zum Tragen kommt der ist Berlin bundesweit und das ist ja auch mal schön Spitzenreiter.

00:43:40: Und Sie können zu Recht sagen, das ist auch und haben sich auch vollkommen recht nicht in den letzten drei Jahren entstanden.

00:43:46: Aber in den drei letzten drei Jahre auch gestärkt wurden, indem wir zum Beispiel tatsächlich auch das Ganztagsausbau Programm unter der Führung von Torsten Kühne das erste Mal mit dem Bezirken gemeinsam in qualitative Maßnahmen entwickeln werden sie in den Vorgängerregierungen als Bundesmittel immer wieder zurückgegeben worden ist und die Bezürke es nicht ausgegeben haben.

00:44:03: Das was aber der entscheidende Schritt ist dort drin ist dass wir uns die Mühe gemacht haben und es ist ein Paradigmenwechsel im Land Berlin eine Qualität Strategie mit dem Fokus der Basiskompetenzen aufzukleisen und wirklich zum kommenden Schuljahr anfangen, Daten gestützt Unterrichtsentwicklung zu betreiben.

00:44:19: Und das wird das Land Berlin vollkommen richtig Kraft kosten, so wollte ich übrigens in Hamburg vor fünfzehn Jahren auch war als die Hamburger damit angefangen haben.

00:44:28: Wenn Sie sich die Bildungsberichte von für fünfzehneren anschauen dann sehen sie dass der Bremen Berlin und Hamburg immer die letzten drei Stadtstaaten waren, die die Schlusslichter waren.

00:44:36: Und wenn Sie sich Hamburg heute anschauen, dann sehen Sie das Hamburg im oberen Drittel mitbildt.

00:44:41: Das Tisrabe als ehemaliger Sanator auch diesen Weg gegangen ist in Hamburg den wir jetzt spät aber wir gehen ihn jetzt im Land Berlin gehen indem wir halt wirklich in die Schulen reinschauen und das geht nur, indem wir schauen was für Kompetenzen haben unsere Schülerinnen und Schüler.

00:44:57: Um dann aber auch zu sagen mit diesen Daten, sie verschwinden nicht an der Schublade sondern wir müssen etwas mit diesem Daten machen.

00:45:02: Wir müssen dann die Kinder auch in den Blick nehmen die die Mindeststandards in Mathematik oder Deutsch nicht erreichen und dafür sorgen dass sie gezielt gefördert werden unterstützt werden Und wir werden diese Messung jedes Jahr durchführen.

00:45:16: Wir werden bis zum Jahr two-tausend zweiunddreißig von Klasse eins bis zehn ein Testverfahren haben, dass wir Längsschnitte haben und die Entwicklung eines jeden einzelnen Kindes sehen können.

00:45:26: Das Ziel ist es das in der LOSD zu hinterlegen so dass man das auch ganz klar dokumentieren kann wie die Entwicklung der Kinder ist und welche Maßnahmen auch wirksam mahren und zur Führung geführt haben.

00:45:37: Dann müssen ja die Zahlen in den nächsten Jahren noch besser werden weil ich hab mal geguckt nämlich auch in diesem Bericht von wann die Daten waren oder wann die Erhebung war und die NSM-Weist aus der Großteil der Daten stammte aus dem Jahr.

00:45:49: Dann

00:45:50: lesen Sie den Bericht nochmal, der Großzeit der Daten ist ja danach auch nach erhoben und nicht alle aus zweiundzwanzig.

00:45:57: aber wie ich es gerade sagte selbstverständlich sind da auch Daten dabei, die einen längeren Vorlauf haben.

00:46:02: also beim Ganztag habe ich Ihnen auch keine gesagt.

00:46:05: Herr Fechner mit Sicherheit.

00:46:10: Ich komme nochmal auf die Brustorientierung zurück.

00:46:12: Sie schreiben in ihrem Wahlprogramm zum Thema gegliedertes Schulsystem, wir stehen zum bewährten gegliederten Schulsystem Berlins.

00:46:21: Wie kommt man angesichts der Schulleistungsdaten zum Gedanken das sich das Schulsystem bewährt hat?

00:46:26: Oder die Gliederung insbesondere?

00:46:27: auch wenn Bildungswissenschaftler immer wieder sagen diese Gliederungen und diese Segeration hindern uns eher daran gut zu werden.

00:46:35: Also dann machen wir mal das Gegenbeispiel und bleiben tatsächlich bei nationalen und internationalem Bündungsträndens, welche Bundesländer scheiden da in Deutschland immer besonders gut ab.

00:46:45: Das sind die Sachsen, die Bayern, die Hamburger.

00:46:47: und wenn wir dann dahin schauen was haben sie für ein Schulsystem?

00:46:50: Ein gekliedertes Schulsystem.

00:46:52: D.h.,

00:46:52: die Förderung scheint in vielen Bundesländern im gekliederten Schulsystem besser zu gelingen als ein Schulsystem, die tatsächlich und ich sage das jetzt bewusst sehr provokant auf Teufel kommen raus an den Gleichmacherein betreiben.

00:47:06: Das funktioniert nämlich nicht wenn ich dass die Rahmenbedingungen nicht so aufgleisen kann, dass sie tatsächlich ansatzweise funktionieren.

00:47:14: und ich glaube jedes Schulsystem und jede Schulform hat ihre Vorteile mit Sicherheit auch die Kehrseite der Medaille also alle Schulform haben.

00:47:23: das wovon ich aber viel mehr überzeugt bin ist Bei dem ganzen Schwerpunkt und dem Augenmerk, was wir immer auf individuelle Ausgangslagen legen.

00:47:35: Und auf die Individualität unserer Schüler, was ich richtig finde kann doch die Antwort bei vierhundertfünftausend Individuen, die wir gerade beschulen nicht eine Schulform sein sondern dann braucht es auch ein breites Angebot.

00:47:47: wenn jeder Schüler anders sein darf und soll und kann das auch Schule anders sein soll und kann.

00:47:54: Und deswegen brauchen wir auch ein breites Angebot an Bildungsinstitutionen, will ich es mal allgemein nennen ob öffentliches Schulsystem freie Schulträger unterschiedliche Schulform bei den weiterführenden Schulen um tatsächlich auch dort unterschiedliche Angebote an unterschiedliche Kinder zu machen.

00:48:11: Okay ich würde mal ganz kurz bei einer Schulform tatsächlich nochmal einhaken wollen weil ich habe jetzt auch neulich mal Zahlen angeguckt.

00:48:19: Wir diskutieren ganz viel über die Frage der Stärkung von Gymnasium.

00:48:23: Und ich frage mich immer, was bedeutet das eigentlich?

00:48:25: Wo diskutieren wir denn ganz viel über die Stärkungen von Gymnase?

00:48:27: an Herrn Fessner?

00:48:27: Es ist zumindest immer

00:48:28: wieder Gegenstand der Debatte.

00:48:29: Die Frage muss...

00:48:29: Weil die weiße raus sind!

00:48:30: Aber wo hat dann die Bildungsverwaltung debattiert über die Starkung von Gymnazium?

00:48:35: Ich kann mich ja nicht erinnern.

00:48:38: Dann stelle ich die Frage mal andersrum.

00:48:40: Wir haben im Moment in Berlin über vierzig Prozent der Schülerinnen und Schüler, die ihre Sekundarstufe eins an dem Gymnasum absolvieren.

00:48:49: Ich versuche gerade die Zeit.

00:48:54: Jetzt stelle ich mir die Frage, ist das eigentlich weil man den Anspruch hat dass der Gymnasium eine Schulform für die Leistung stärksten sein soll?

00:49:00: Ist es eine sinnvolle Größe über vierzig Prozent?

00:49:04: Dann stelle ich eine Gegenfrage.

00:49:06: Ist es denn eine sinnvolle Debatte?

00:49:07: Und da haben Sie ja mit dran teilgenommen, Herr Fechner, wenn wir dreieinfünfzig Prozent der Sechs-Lessler mit einer Gymnasial-Förderprognose haben zu sagen ist das immer noch zu wenig und ich erschwere den Zugang zum Gymnasium, wenn sie selber gerade sagen bei vierzig Prozent Beschulungsquote Sekundarstufe eins am Gymnasiums ob das richtig ist.

00:49:24: Meinen Sie dann nicht auch Wir haben schon soviel Fötterprognosen in Klasse sechs?

00:49:28: Mir geht's gar nicht um die Förderprognoße sondern mir gehts um den Zweck von Gymnasien.

00:49:33: Da kann man ja auch sehr konservativ diskutieren, die Frage.

00:49:38: Wenn die Aussage ist... Man möchte die Gymnasien gerne als Schulform für die Leistungsstärksten haben.

00:49:43: Dann guckt man sich so eine Normalverteilung an, auch im Bereich von Leistungen die Schülerinnen und Schüler bringen.

00:49:50: Und dann würde ich nach meinen dafür halt nicht auf die Idee kommen, das sind halt fast fünfzig Prozent oder dreieinfünfzig

00:49:55: Prozent.

00:49:55: Aber dreieinfünftig Prozent bekommen das Attest aus den Grundschulen, dass sie zu den Leistungs stärker angehören?

00:50:02: Das ist das, was

00:50:03: den

00:50:04: Schülern attestiert wird.

00:50:05: Und wo auch von Ihnen in Ihrer Rolle als Elternvertreter gerade dieses Jahr letztes Jahr gesagt worden ist es zu wenig und Frau Günther Wünsch erschwert den Zugang zum Gymnasium?

00:50:15: Das habe ich nie gesagt.

00:50:16: Das kann man aber gerne nochmal... Das passt jetzt hier nicht mehr rein in diese Gespräche.

00:50:19: Das können wir aber gerne noch mal an der Weisicht ausdiskutieren!

00:50:22: Das habe Ich nie gesagt!

00:50:25: Gut die Frage, die ich mir nämlich gestellt hab, letzter Punkt dazu Waldgymnasium kocht jetzt irgendwie kurz hoch diese Schuljahr.

00:50:31: Ich hab mich gefragt, was wird da eigentlich gerade diskutiert?

00:50:34: Weil ich mich gefragt habe so okay solange sich sowieso nicht irgendwie alle einig sind, wird sowieso nichts verändert in der Schule.

00:50:41: Jetzt können wir alle mal unsere Lieblingsschulform sagen und dann gehen wir auseinander und das hat sich aber nichts verändert.

00:50:46: Ich glaube dass Waldgymassum ist leider zum Schauplatz einer Debatte geworden wo für gar keine Einzelschule herhalten muss.

00:50:52: Wir haben einen Schulplatzmangel und wir haben einen eklatanten Schulplatz Mangel in den weiterführenden Schulen Und da gibt es gar kein Benehmen und ist es total egal.

00:51:02: übrigens, wie Sie es gerade auch gesagt haben Herr Fechner.

00:51:04: Was ist meine Lieblingsschulform?

00:51:06: Wir haben in allem zu wenig bei den weiterführenden Schulen.

00:51:08: Ob das die ISS mit oder ohne Oberstufe ist, ob das die Gemeinschaftsschule ist, dass das Gymnasium ist... wir haben von allem zu wenig was sich bei allen Schulen daran zeigt, dass wir wirklich volle Klassen haben.

00:51:21: Und jetzt kommen mir immer Einzelne und sagen, da ist noch Platz.

00:51:24: Dann nehme ich durchs Waldgymnasium was dieses Jahr noch Platz hatte.

00:51:26: dann schaue ich nach Not-Neukölln.

00:51:28: Da sind auch total unterfrequente Klassen, dann schau ich mir manche ISS mit einer Oberstufe an, dann sehe ich das die Oberstufen mit einem Leistungskurs mit fünf bis sieben Schülern laufen.

00:51:37: aber weil die Ober-Stufe dort installiert ist muss das alles vorgehalten werden und so laufen.

00:51:43: Ich glaube, wir brauchen endlich eine gesamtstätige Steuerung bei dieser Schulplatzvergabe.

00:51:48: Um tatsächlich wenn es um den Schulen Neubau, um die Erweiterungen aber auch in Standhaltung also der Schulen geht, die schon am Netz sind, gesamtstäblich gut steuern zu können.

00:51:59: und da bin ich sehr dankbar dass wir so hoffe ich zumindest diese Woche Donnerstag dieser dritte Schuhgesetz nur weil er verabschieden war dies ist dann de facto vor das dieses zentrale Monitoring von der CNB&F übernommen wird nicht weil wir dem Bezirken was wegnehmen wollen sondern weil wir als Einzige die Überblick haben über alle zwölf Bezirke und damit über die Schulplätze.

00:52:18: Und unser Anspruch ist es halt tatsächlich bestenfalls regional, um damit bezirksscharf auch bei den Weiterführungsschulen zukünftig versorgen zu können und dass wir nicht mehr großartig verteilen müssen.

00:52:29: Und nochmal die Debatte zur Schulform... Ich sage es Ihnen auch ganz deutlich, Herr Fechner.

00:52:35: Weder präferiere ich das Gymnasium.

00:52:37: übrigens als ehemalige Schulleiterin an einer der größten und schönsten Gemeinschaftsschulen habe ich auch ein riesengroßes Herz und einen starken Febel für Gemeinschaftschulen.

00:52:45: Ich baue gerade übrigens in meinem eigenen Wahlkreis, habe ich eine Gemeinsschaftsschule eröffnet an der Landsberger Straße weil ich wirklich da überzeugt bin dass es auch gute Gründe gibt um eine Gemeindschaftsschuhe zu erhalten und zu erweitern und mehr Stand oder in den kommenden Jahren zu bauen.

00:53:01: Ich glaube, welche Debatte sich dahinter verbirgt ist eine ganz andere.

00:53:05: Nämlich das was auch in meiner Tour durch die Bezirkseldernausschüsse immer wieder kommt.

00:53:09: Das sind zwei große Fragen.

00:53:12: Gibt es in Berlin zukünftig die Möglichkeit in G-Acht und G-Neun das Abitur zu machen?

00:53:17: Und da sage ich ganz klar, da bin ich wirklich emotionslos und sag bitte sehr gerne!

00:53:21: Dann muss man sich darauf einigen, dann kann man auch nach Hessen schauen.

00:53:24: Dann könnte man schauen wie man tut das Abitur macht.

00:53:26: Da gibt es Gymnasium und da wird am selben Standort in G-Acht und G- neun Das Abitür gemacht.

00:53:30: Und die zweite Frage, die mir die Eltern schafft immer wieder stellt ist Mein Kind kann gerne auf eine ISS gehen Frau Gülderwünsch.

00:53:38: Aber wir haben wahnsinnig viele ISS'en, die aufgrund der regulären Zuweisung bei eins Komma sechs Eins Komma acht dicht machen und dann sind die Schulplätze vergeben und de facto an Gymnasiasten Ich sage es bewusst unter Anführungsstrichen und an echte ISS-Schüler.

00:53:52: Und ich habe in drei Schulgesetznowellen versucht, mit dem Parlament eine Lösung im Schulgesetz zu finden, weil man könnte diese Zugänge verändern.

00:53:59: Und die ISS, der Fakto auch den Schülern zunächst zumindestens nicht nur aber zunächst vorzuhalten, die an einer ISS die Förderprognose haben.

00:54:08: Das war mit dem Koalitionspartner dieses Mal nichts zu einen.

00:54:12: Wo aber die Eltern sagen, ich möchte einfach gerne noch als Elternschaft die Gewissheit haben wenn mein Kind Ich gebe es gerne auf eine ISS, aber ich möchte einfach nicht dass es da für ne Stunde durch die Stadt fahren muss weil nur dann dort noch Platz ist.

00:54:26: Und da haben die Eltern das Recht drauf und insbesondere auch die Jugendlichen.

00:54:29: Ja?

00:54:30: Und ich möchte, wenn wir über Schulform reden uns auch ehrlich machen und sagen Die zehnte Klasse der MSA oder der BBR sind genau gleichwertige Abschlüsse wie das Abitur.

00:54:40: Und ich will dann aber auch, dass wenn wir sagen Wir haben eine ISS, die siebzig-achtzig Prozent ihrer Schülerschaft unter dass die eine andere Ressourcenzuweisung bekommen, weil es ist de facto ein Gymnasium und das bekommt aber... Und die ISS'en bekommen zu Recht deutlich mehr ressourcen, weil sie andere Angebote machen sollen.

00:54:57: Bekommt dann aber die Ressoursenzuweisung dieser Schulform, wo sich aber die Schülerschaft gar nicht dafür hat.

00:55:03: Und dazu sagen, dort machen wir uns alle in der ganzen Stadt einmal ehrlich und sagen den Eltern – und das sind wahnsinnig viele!

00:55:11: Es ist wichtig, dass ihre Kinder die Möglichkeit haben G-Acht-Gneuen-Abitur zu machen Kinder ehrliche Zugänge zu einer ISS haben.

00:55:20: Und wenn wir das hinbekommen, führen wir auch die Debatte über die Schulform nicht mehr, weil das ist in drei Jahren durch alle zwölf Bezirke nie das Thema der Elternschaft

00:55:28: gewesen.".

00:55:29: Okay jetzt muss noch ein bisschen springen und schafft nach Zeit, ich bin hier nicht mehr.

00:55:34: Abschlussfrage.

00:55:36: Jungs lobte die Bundesbildungsministerin Frau Prien dass die Bildungsministerkonferenz, der sie ja auch angehören die Bundesjugenspiele wieder als Wettkampf austragen lassen möchte.

00:55:44: Wenn man die Debatte darum begleitet, um diese Entscheidung könnte man den Eindruck gewinnen dass insbesondere Schülerinnen und Schüler aktuell andere Prioritäten sehen.

00:55:53: was können Kinder- und Jugendliche tun um von der Politik wahrgenommen einbezogen zu werden?

00:55:59: Das ist eine spannende Frage, weil das ist wirklich was mich interessiert.

00:56:03: Was mich umtreibt?

00:56:03: Wir haben letzte Woche im Senat dazu eine Besprechungsunterlage eingereicht, um tatsächlich die Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

00:56:12: Wir wollen zum einen ein Jugendcheck einführen.

00:56:14: Das heißt wir möchten oder ich möchte auch de facto für das Land Berlin dass zukünftige Gesetzesvorhaben immer geprüft werden auf ihrer Auswirkungen auf Kinder- und Jugendliche.

00:56:25: Nach der Besprechungsunterlage letzte Woche wird es auch da zeitnah noch eine Senatsvorlage geben.

00:56:29: Ich bin gespannt, ob alle Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Senatsverwaltungen mitzeichnen.

00:56:33: Wir haben das auf Bundesebene schon in Jugendcheck.

00:56:36: Wir werden eines der wenigen Bundesländer was das auf Landesebene einführt.

00:56:40: Ich halte es für wichtig denn das brennendste Thema wenn sie jugendliche Fragen und auch der Land des Jugendringen unterwegs ist, ist das Thema zum Beispiel Wohnraum und Gestaltung von öffentlichem Plätzen.

00:56:49: wo habe ich eigentlich Aufenthaltsräume für junge Menschen?

00:56:52: Das Zweite, was ich gerne machen möchte und was wir angestoßen haben ist, wir wollen Berlin zur ersten UNESCO- kinderfreundlichem Metropole machen.

00:57:02: Es gibt es als Kommunen schon.

00:57:03: Wir werden tatsächlich mit dem Kinderhilfswerk unter UNESCO die erste Metropolie, auch das war letzte Woche in der Besprechungsunterlage drin.

00:57:10: Und wenn ich ganz klein – was heißt leinteilig?

00:57:12: Aber wenn ich mal direkt ins Land reinschaue, dann wünsche ich mir dass wir tatsächlich in allen zwölf Bezirken endlich Jugendbezirksparlamenten hin bekommen.

00:57:20: Wir haben es in acht Bezirken schon geschafft, aber eben nicht in zwölf.

00:57:24: Und ich habe immer gesagt ein Landesjugendparlament kann es erst geben wenn wir in allen zwölft Bezürgen auch Vertreter haben in den Bezirkshugend-Parlamenten und das ist etwas wo die vier jetzt noch fehlenden Bezöge mal nachziehen müssen.

00:57:39: Ich glaube dass wenn man über alle Bezugsschüler Ausschuss hat, dass man dann auch die Möglichkeiten hat diese Partizipation auszuweiten.

00:57:47: Wir müssen einfach diesen öffentlichen Raum schaffen und dort wo Erwachsene über Entwicklungen von Kiezern, der Stadt, von Schwerpunkten sprechen.

00:57:55: Dort auch immer jungen Menschen, Kindern Jugendlichen eine Stimme geben.

00:58:00: Das ist glaube ich für den einen oder anderen schwer auszuhalten.

00:58:02: übrigens nicht in der CDU wenn sie jetzt wieder mit dem Wahlprogramm kommt sondern glaube ich über alle Parteien hinweg gibt es da mal wieder Leute die vielleicht gewisse Skepsis haben.

00:58:11: aber ich glaube tatsächlich wenn wir auch wollen dass junge Menschen hier bleiben, dass Familien in dieser Stadt bleiben.

00:58:17: Das wird das dann den Fokus rücken müssen.

00:58:19: wie können wir familienfreundlich werden?

00:58:21: Wie können wir Kindern und Jugendlichen einen Gehör schenken?

00:58:25: ich höre es immer wieder Wenn ich in Jugendclubs auch unterwegs bin, wir brauchen mehr Räume wo sich junge Menschen aufhalten können.

00:58:31: Wir haben über Gewalt und Konflikte heute schon geredet aber wenn junge Menschen in einer Metropole kaum noch Plätze haben wo sie sich zu zehn oder zwölf mal treffen können, mal laut sein können Es kann ja nicht jeder sich ein Kino oder einen Freibadbesuch leisten man braucht auch öffentliche Räime wo man sich mit seinen Freunden treffen kann feiern kann, reden kann, Sport machen kann.

00:58:51: Ich glaube da hat Berlin tatsächlich noch Nachholbedarf und das wäre etwas was ich mit den Maßnahmen die ich gerade auch erwähnt habe wirklich gerne angehen möchte.

00:58:58: Okay jetzt werde ich Ihnen nicht einmal mit dem Ballprogramm der CDU kommen, weil unsere Zeit ist oben!

00:59:02: Ich danke Ihnen erst mal bis hierher und liebe Hörerinnen und Hörern Danke fürs wieder einschalten.

00:59:07: Haben Sie eine gute Zeit und bis bald!

00:59:28: Vielen Dank für's Einschalten!

00:59:29: Dies war Fächener Lit zum Gesprächen.

00:59:32: Ich lade mir in diesem Podcast regelmäßig Menschen haben zum Gespräch ein, um herauszufinden wer sie sind und was die tun.

00:59:43: Alle weiteren Episoden dieses Podcasts finden sich Musik für diesen Podcast statt.

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