#115 Philipp Hickethier, Leiter Sport und Bildung bei Alba Berlin

Shownotes

Alba Berlin kennen die meisten als Basketballverein, aber dass Alba auch Träger von Angeboten der "Ergänzenden Förderung und Betreuung (eFöB)" an Berliner Schulen ist, hat auch mich überrascht.

Mit der AlbaSpross gGmbH arbeitet Alba heute intensiv mit Berliner Schulen zusammen um alltagsintegrierte Bewegungsangebote in den schulischen Alltag zu bringen, die über die klassische Basketball-AG hinausgehen und deren Ideen und Ansprüche idealerweise auch den Weg in die Schulentwicklung finden.

Mit Philipp Hickethier, dem Leiter Sport und Bildung von Alba Berlin und Geschäftsführer der AlbaSpross gGmbH sprach ich zudem über guten Sportunterricht und meinen früheren Eigenen, über höhenverstellbare Basketballkörbe für die Jüngeren, die Finanzierung der Angebote von Alba und über den Anspruch, dass alle Kinder Zugang zu Sport und Bewegung bekommen sollen, egal ob sie später Basketballer:innen werden, oder nicht.

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00:00:10:

00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zurück bei F-Fechner-Lied zum

00:00:13: Gespräch.

00:00:14: Mein Name ist Marco Fechner, dieses Episode.

00:00:16: ich habe den Überblick verloren und ich freue mich auf meinen heutigen Gast.

00:00:23: Wie tis' ich Ihnen denn jetzt an?

00:00:25: Philipp Iketier von Alba Berlin!

00:00:28: Hallo Philipp!

00:00:29: Hey hallo, grüß dich!

00:00:31: Ich freue mich heute hier zu sein und wir wollen heute ein bisschen über euer Programm für die Berliner Schulen sprechen.

00:00:39: Du bist der Leiter Sport und Bildung bei ALBA.

00:00:43: Ja, richtig!

00:00:43: Also Sport-und-Bildung ist immer ganz interessant.

00:00:47: in der Vorrecherche das musst du ja auch machen muss man ja gucken wie man heißt.

00:00:52: unsere Namen sind immer so dass eine damit man zumindest ein Bezug kriegt mit wem spricht man eigentlich?

00:00:57: und grundsätzlich sind wir aber eigentlich alle in unserer Organisation alle Leiter von Sport und Bildungen weil wir alle zusammen auf einer total guten Ebene miteinander arbeiten.

00:01:06: Deshalb darf ich mittlerweile eigentlich auch Geschäftsführer sein von unserer Alberspruchsgehebe, aber ich glaube darauf kommen wir nochmal genauer zu sprechen.

00:01:14: Das ist gar nicht eine Wertung in irgendeine Richtung, aber genau bin vor allem verantwortlich hier bei Albert Berlin für unser ganzes Bildungsprogramm was wir hier in Berlin machen mit Kitas Grundschulen und Oberschulen Und darf dabei natürlich den Basketball nicht auf dem Blick verlieren.

00:01:26: das will ich auch nicht.

00:01:27: Aber grundsätzlich geht es darum wie wir unser Bildungssystem eigentlich bewegter und sportlicher machen.

00:01:33: Lass uns mal so ein bisschen im Urschleimer anfangen.

00:01:36: Ich bin zwar überzeugt, dass die meisten Höhren und Höhre wissen was Alba ist aber vielleicht für die drei, die es nicht wissen.

00:01:43: Was ist Alba?

00:01:45: Ja gute Frage!

00:01:49: Was jetzt ist, da können wir bestimmt noch einmal drauf zu sprechen in der Historie.

00:01:52: Also Alba Berlin ist ein Basketballverein.

00:01:58: Ja, ich bin jetzt selber seit fünfzehn Jahren dabei.

00:02:00: Den Verein gibt es eigentlich seit neunzehntneunundachtzig.

00:02:03: Ist damals gestattet als ein Profibasketballverein hier in Berlin für Männer im Männerbasketball und hatte damals noch keinen Kinder- und Jugendsport.

00:02:12: und bei uns ist das halt immer ein bisschen anders wie im Fußball.

00:02:15: Das ist nicht so selbserklärend und als eine Grundidee da sondern der Basketballsport um dieser Zeit hier in Berlin war vielleicht noch gar nicht so präsent wie es der Fußball ist Und wir hatten den Profi Basketball für die Männer hier in Berlin, aber halt kein Kinder- und Jugendsport.

00:02:30: Und dementsprechend ist damals in der Historie eigentlich so rund um die Zeiten ein bisschen später versetzt unser Kinder-und-Jugendsportverein entstanden mit dem wir eigentlich versucht haben von Anfang an das Basketball Thema hier für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen und letztlich darum auch was zu bauen dass der Sport zugänglicher wird für die Kinder und hinter Kindern stecken ja auch Eltern und Familien und über mit der Hoffnung eigentlich angetreten sind in Berlin einen anderen Stellenwert kriegt, eine Community und Menschen die sich dafür total positiv interessieren.

00:03:00: Da kam es her!

00:03:01: Ja, das ist auch gelungen würde ich sagen.

00:03:03: Ich finde mittlerweile auch

00:03:05: ganz gut... Ihr habt ein Impact, ne?

00:03:06: Also wir sitzen hier für die Höhren und Türke.

00:03:08: ganz kurz zu Erläuterung.

00:03:09: Wir sitzen direkt am Mauerpark gegenüber vom Mauer Park und euer Stadion ist quasi auch hier im Rücken.

00:03:17: Genau, da ging es damit los.

00:03:19: Wir waren eigentlich in Charlottenburg in der Sommerringhalle und sind dann irgendwann hierhergezogen weil du sagst die Max Schmelinghalle können wir nicht ganz sehen von hier aus.

00:03:25: aber fast das war lange unser Zuhause für die Heimspiele des Profi Basketballs.

00:03:32: mittlerweile sind wir leider dort gar nicht mehr sondern eigentlich in der mittlerweile genannten U-Bahr Arena Und spielen da unsere Spiele, weil dann nochmal mehr Zuschauerinnen und Zuschauer reinpassen.

00:03:43: Aber der Grundzeitraum und die meiste Zeit waren wir eigentlich hier in diesem Stadtteil in dieser Region, die du gerade benannt hast im Jarnsportpark wo auch unserer Hauptgeschäftstelle mittlerweile immer noch ist.

00:03:56: Wir sind jetzt so ein bisschen weiter weggezogen und haben ja natürlich einen besseren Blick alle beide auf dem Mauerpark.

00:04:00: Noch eine zweite Geschäftsstelle, weil wir mittlerweile sehr viele Mitarbeiter sind Und gucken müssen, wie wir hier in so einer Region noch gut unterkommen und eine Nähe zueinander haben um miteinander zu arbeiten.

00:04:12: Du hast gerade eben schon davon gesprochen von Jugendarbeit.

00:04:17: Ich vermute mal aus diesem Gedanken heraus ist die Alberspross entstanden.

00:04:21: Vielleicht kannst du ganz kurz was zur Albersspross sagen?

00:04:24: Ja!

00:04:24: Die Alberspross kommt eigentlich viel, viel später.

00:04:27: Also der Name des Programms Spross im Sinne von etwas wächst auf und wird größer und Spross ist gleichzeitig immer kleiner und jugendlicher.

00:04:35: also das haben wir so gewählt weil wir sagen eigentlich bildet die alberspros ggm bh als gemeinnützige Gmbh letztlich unsere Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe und dem Bildungsbereich wieder.

00:04:48: Das kommt natürlich viel, viele später.

00:04:49: ich glaube alles was davor passiert ist eigentlich die Grundlage davon, wo wir jetzt gerade mit dieser Eibersprosse GGBH stehen.

00:04:57: Also das ist immer so ein Zustandsbeschreibung von jetzt.

00:05:00: aber ich glaube da wo wir stehen hat halt eigentlich historisch zwanzig Jahre Arbeit im Kinder- und Jugendsport vor sich gehabt, wo wie viele Erfahrungen gesammelt haben.

00:05:10: Und die Eibarsprosse ist eigentlich der Gedanke dass wir im Bildungssystem irgendwie eine andere Rolle einnehmen können und dürfen indem wir eigentlich das Thema Sport und Bewegung von dem Stellenwert den es doch im Bildungssystem hat, den wir nicht so toll finden Das ist unsere Außenansicht, das doch versuchen irgendwie zu ändern und zu sagen, Sport- und Bewegung ist halt letztlich ein Grundrecht für Kinder und Jugendlichen im Aufwachsen.

00:05:30: Und wenn sie sich so viel Zeit an diesen Bildungsorten aufhalten dann ist es eigentlich unser Anspruch, dass wir auch andere Rollen einnehmen und uns aktiv mit den Leuten vor Ort darum kümmern, dass sich eigentlich Kinder den ganzen Tag bewegen können.

00:05:45: War das auch Motivation dahinter?

00:05:47: Also du hast gerade schon so die ideelle Ebene sozusagen geschildert.

00:05:53: Ist das für euch auch Nachwuchsrekrutierung?

00:05:56: Ja, so wie du eingestiegen bist und ich habe den Fehler gemacht dass ich mich dann als Geschäftsführer Alberspross eingeführt habe.

00:06:02: und nee, das ist schon nochmal wichtig weil also wir als Gesamtorganisation sind mittlerweile eigentlich vier Unternehmungen und das ist ein bisschen der deutschen bürokratischen Logik geschuldigt, dass man für bestimmte Bereiche halt auch bestimmte Organisationen braucht.

00:06:19: Drei davon sind gemeinnützig weil sie sich eigentlich auch gemeinnutzigen Zwecken hingibt.

00:06:23: ob das unser Kinder- und Jugendsportverein ist.

00:06:25: Das ist der Alba Basketball Team EV.

00:06:28: Dort passiert eigentlich alles wie man so klassisch kennt hier in Deutschland von drei bis achtzehn Jahren im Vereinssport.

00:06:33: also man meldet seinen Kind bei uns an Man kann Beispielgruppen bei uns machen für die kleinen Kinder, weil wir sagen zwischen drei und sechs Jahren werden wir jetzt noch nicht Basketball spielen.

00:06:41: Sondern da geht es darum dass alle Kindern Zugang kriegen eigentlich zu Sport und Bewegung.

00:06:46: Und danach passiert das eigentlich auch was es so ein Basketball und anderen Sportarten wie Fußball oder den anderen Spotten auch gibt Dass man bei uns Mitglied werden kann und ganz normal trainiert in der Woche nach der Schule und an Wochenenden spielen hat.

00:06:57: Und neben dem eben die Alberspross-GGBH, die wir im August in den Jahr zwei Tausend zwanzig gegründet haben.

00:07:02: Wo wir explizit das Bildungsthema eigentlich in den Mittelpunkt stellen und die Kooperation mit Bildungsorten hier als einen wichtigen Punkt unserer Arbeit sehen.

00:07:09: Wir haben letztlich seit jetzt einem Januar zweitausendsechsundzwanzig auch noch eine Stiftung.

00:07:15: Die Stiftungen heißt aber eigentlich auch nur eine GGBH ist.

00:07:17: Aber eigentlich das nochmal zeigen soll was wir machen dass wir sagen was wir hier in Berlin mit allen Akteurinnen und Akteuren die wir zusammenarbeiten das eigentlich letztlich auch deutschlandweit mit anderen teilen wollen und unsere Erfahrungen eigentlich an andere Institutionen geben wollen, die vielleicht auch diese Schritte gehen, die wir halt zwanzig Jahre gegangen sind.

00:07:35: Und wir glauben schon dass wir gute innovative Ideen haben, die man im Bildungssystem nicht nur hier in Berlin sondern auch in anderen Bundesländern letztlich teilen kann, um zur Entwicklung und um weitere Entwicklungen führen zu können.

00:07:49: Und dann gibt es noch unseren Profibasketball in der GmbH.

00:07:51: Dann haben wir das Thema eigentlich fertig.

00:07:53: also sind diese vier Organisationen und da wo wir eigentlich herkamen war die Frage was denn unsere Idee und unsere Haltung ist?

00:08:02: Du sagtest halt auch Rekrutierung Das sind die Organisationen.

00:08:06: aber wir sehen uns allgemein als Alba Berlin also als ein Club und eine Identität.

00:08:12: Und für uns ist es der eine Punkt, den ich eingeführt habe eigentlich alle Menschen hier in Berlin positiv mit dem Thema Basketball aufzuladen.

00:08:20: Gleichzeitig aber zu gucken dass alle Kinder und Jugendlichen im Aufwachsen einen Zugang zur Sport- und Bewegung bekommen und eher ein positives Bild und Motiv auch für ihre eigene Biografie sportliche Bewegungen zu bleiben weil das nicht so selbstverständlich.

00:08:33: Ob die dann Basketballerinnen wären oder Basketballern jetzt achten wir jetzt pathetisch ist uns teilweise erstmal egal.

00:08:40: Da muss unser Profisport kurz die Ohren zuhalten.

00:08:44: Aber erst mal die Zugänge schaffen und wenn wir das schaffen, dass alle Kinder das können dann sind automatisch alle Kinder irgendwie auch im Spiel und im Sport.

00:08:51: Und das letzte natürlich auch und das ist auch ein wesentlicher Punkt Dass das auch eine Idee von Talententwicklung also für uns ist eigentlich auch toll Wenn man so ne Grundschule hat wo wir viel mit Basketball zum tun haben und man sagen kann dass ein Moritz oder Franz Wagner auf der Schule waren, macht das auch was mit Schule in der Identitätsbildung.

00:09:09: Also es ist ein Vorbild und ich glaube Vorbilder dürfen auch unter einem Idee von Talent und Leistung stehen weil es halt auch eine Zielperspektive für Kinder und Jugendliche ist die man auf jeden Fall im Blick behalten sollte.

00:09:23: Okay da waren ganz viele Sachen drin, die vielleicht noch ein bisschen vertiefen wurde.

00:09:26: Du hast vorhin die Bildungsorte genannt oder Bildungsorte gesagt an denen ihr unterwegs seid.

00:09:32: Auf die Schulen kann man noch zu sprechen, aber gibt es da noch weitere Bildungsorte?

00:09:37: Ja natürlich.

00:09:40: In unserer Entwicklung war's so wir hatten das ist jetzt gut acht Jahre zurück so eine Höchstzeit.

00:09:44: da hatten wir hundertfünfzig Partnerschulen hier in Berlin.

00:09:47: Das war ganz unterschiedlich.

00:09:48: Da gab's ne Basketball AG unsere Coaches waren auch mit mehr Stunden an den Schulen im Sportunterricht dabei Hammer Gs aufgebaut Und wir hatten um die Sechzig Partner Kitas.

00:09:59: Also der Kita-Bereich ist uns auch wichtig, dass wir an den Kitas hier in Berlin eben auch zusätzliche Bewegungsangebote anbieten und da eigentlich die Kinder in dem Altersbereich schon abholen.

00:10:08: Wir sind so in einer Phase wo wir gemerkt haben, wir können nicht die ganze Stadt mit unseren Angeboten versorgen...

00:10:13: Ich kann sagen es sind echt viele, also hundertfünfzig Schulen.

00:10:15: ist ja jede sechste Berliner Schule?

00:10:17: Ja genau!

00:10:18: Also Grund-und Oberschulen.

00:10:21: Und diese Hundertfünfzig Schulen war jetzt nicht so, dass wir alle selber gemacht haben.

00:10:24: Wir hatten schon ein Netzwerk von Partnerinnen und Partnern und tollen Vereinen also... ...wir sind jetzt gar nicht uneigennützlich und das meinte ich mit Teilen.

00:10:30: Also es gibt viele gute tolle Sportvereine hier in Berlin auch aus anderen Sportarten die viel gute Arbeit an Bildungsorten machen und im Verein Die Teil unseres Netzwerks sind und damals auch waren und haben uns aber an irgendeinem Punkt gesagt wie können sich die ganze Fläche weiter bespielen, sondern wir fokussieren uns eher auf einen Kern von Bildungsorten und wollen aber an den Bildungsotten eigentlich letztlich andere Rollen einnehmen.

00:10:51: Weil ich bin jetzt seit fünfzehn Jahren dabei und habe viele Schulen schon gesehen und viele Kooperationen aufgebaut Und das ist gar nichts gegen dem Bildungs-Ort weil die haben ihren eigenen Betrieb und müssen ja auch gucken wie sie ihren Schulalltag organisieren.

00:11:04: Aber wenn man nur eine Basketball AG an der Schule anbietet dann macht man das so zwischen vierzen dreißigund sechzehn Uhr Aber man hat mit Schule, mit den Kollegen und den Teams... ...und dem Menschen vor Ort eigentlich nicht so viel zu tun.

00:11:15: Man macht die AG um geht wieder!

00:11:18: Und letztlich bleibt in der Schule,... ...dass sich Kinder freuen auf die AG aber es macht in der Schulentwicklung,... ...und in der Programmierung der Schule, in der Weiterentwicklung eigentlich nichts.

00:11:28: Das war uns an irgendeinem Punkt klar,... dass wir an Schule eine andere Rolle einnehmen müssen, indem wir mit mehr Zeit an diesen Orten sind.... ....und mehr gucken wie alle an Schulen Sport- und Bewegungen mitdenken.

00:11:40: Jetzt war ich wieder bei dem Schultema, ne?

00:11:42: Ja ja, nee, cool.

00:11:45: Darum geht es ja auch.

00:11:46: dann.

00:11:47: heute noch eine Zwischenfrage sozusagen im pädagogischen Amkind entlang wie man so komisch sagt.

00:11:55: Ein Thema ist, dass du schon angetießt hast, dass Kinder sich wenig bewegen – viele reden auch von Bewegungsarmut.

00:12:03: Hast du einen Anflug dazu genommen?

00:12:05: Also das werde ich immer wieder höre.

00:12:07: Wie ist deine Wahrnehmung?

00:12:10: Ich habe ja eigene Kinder, also drei Jungs.

00:12:12: Da hat man so ein eigenes Bild von dem Ding.

00:12:14: Man kennt das wie es doch durchaus ist wenn Kinder nach einem Schultag nach Hause kommen und die Medialisierung schon ihren Beitrag dazu leisten kann und dass teilweise auch tut, dass sich Kinder grundsätzlich erst mal wahrscheinlich eher ein bisschen weniger bewegen.

00:12:32: Ja und ich glaube im Schulsystem selber... Das ist gar nicht überall so.

00:12:36: aber dass Schule auch viel Zeit damit verbringt, sich nicht zu bewegen.

00:12:43: Wenn es der klassische Unterricht ist, wenn es da sitzen ist um die Aufgaben zu machen das ist da schon mehr Potenzialgebung zu einem Thema zu machen.

00:12:52: Ich würde dir grundsätzlich recht geben oder mein Gefühl ist auch dass ich Kinder und Jugendliche mittlerweile weniger bewegen in der öffentlichen Debatte, in der Wahrnehmung und in der Kommunikation.

00:13:03: Es ist ein totales Thema Jetzt umso mehr als früher.

00:13:08: Trotzdem, wie ich ja gesagt habe, haben wir relativ früh vor zwanzig Jahren angefangen.

00:13:11: Da war es vielleicht noch nicht so das Thema.

00:13:14: aber ich glaube dass es grundsätzlich wichtig ist, dass Kinder im Aufwachsen gerade durch die Motorik und was die geistige Entwicklung damit auch verbindet also klar ist dass man sich viel bewegen sollte um sich zu entwickeln und das ist so ein bisschen die Grundlage für uns.

00:13:29: Du hattest gesagt als ihr euch bei den Schulen angeht ein bisschen verkleinert habt und sozusagen nochmal anders konzentriert auf die einzelne Schule Gibt es da irgendwie einen Schwerpunkt, was die Schulform angeht an denen ihr momentan unterwegs seid?

00:13:41: Also sind sie weiter für eine Schule?

00:13:43: Sind das Grundschulen?

00:13:45: Es sind vor allem Grundschule.

00:13:46: Das ist auch so ein bisschen aus der Genese und der Entwicklung dieser letzten zwanzig Jahren eigentlich geschuldet weil unser Kinder- und Jugendsportverein als wir den dann gegründet haben und gesagt haben wir müssen jetzt Kinder-und-Jugend Basketball machen war ja nicht so dass jetzt alle Kinder und Jugendlichen zu uns kamen gerade auch mit der Sportart, die wir zu dieser Zeit repräsentiert haben und jetzt immer noch repräzentieren natürlich.

00:14:07: Und haben gesagt also wenn wir den aufbauen wollen in Kinder- und Jugend Basketball in einem Verein dann müssen wir eigentlich an die Bildungsorte gehen und unsere Grundlage war damals schon relativ stark mit Grundschulen zusammenzuarbeiten.

00:14:17: da kam es her und deshalb ist unsere meiste Erfahrung eigentlich auch im Grundschulbereich.

00:14:22: das hat schon den Kern bei uns Und ich glaube auch eine Besonderheit hier in Berlin, nicht nur in Berlin aber Bildung ist föderal unterschiedlich.

00:14:29: Ich komme eigentlich aus Sachsen-Anhalt als Grundschule vier Jahre und wir haben halt hier im Berlinsystem das man sechs Jahre Grundschulen hat und dass es schon ne sehr lange Zeit von fünf slash sechs Jahren bis zwölf Jahren also ne sehr prägende Zeit.

00:14:43: und wir sagten die Grundschulle ist der Ort mit dem wir uns A am besten auskennen und B wo Kinder ne sehr lange Zeit verbringen und wo wir uns einfach intensiver einbringen wollen.

00:14:55: Okay, man hat so eine organisatorische Frage.

00:14:59: Wie finanziert ihr euch?

00:15:00: Also du bezahlen dann die Schulen oder wie funktioniert das?

00:15:05: Ja also das was wir tun ist halt, wie ich es ja einstiegs gesagt habe... Wir sind gemeinnützig orientiert und wir eröffentlichen im Bildungssystem in dem öffentlichen System und genauso wie du sagst aus meiner Vergangenheit Ich merke so bei Schulen oder wenn man auf Institution aus dem Bildungssystem trifft und man kommt als Profi vereinen, dann hat es immer gleich diesen anscheinend, ah hier gibt's was kostenlos.

00:15:30: Und der Profisport finanziert das irgendwie – und das ist ja auch gut, wenn das so ist!

00:15:34: Gleichzeitig haben wir aber auch immer gesagt, wenn wir eine gute Qualität anbieten wollen und ein Teil des Bildungsystems sein wollen — und da sind wir mittlerweile ... Dann kann das eigentlich nicht nur kostenfrei sein sondern wir müssen gucken dass wir da auch für Menschen die bei uns arbeiten halt letztlich im Berufsbild entwickeln.

00:15:51: Also viele Nebensätze.

00:15:52: und jetzt zum Ziel deiner Frage.

00:15:55: Wir finanzieren uns in den Angeboten im Kinder- und Jugendsport eigentlich ausschließlich aus öffentlichen Fördermitteln?

00:16:01: Okay, also dann sozusagen über den Bezug, über den jeweiligen oder...?

00:16:05: Über dem Bezirk, über die Einzelschule... Jetzt wo wir als Träger am Ganztag sind, über diese Nahtzwaltung, also viel aus dem Bereich Bildung sehen aber Sport und Bewegungen um.

00:16:15: Das ist unser Hauptthema ja eigentlich als Querschnittsthema in der Stadt zwischen Stadtentwicklung, Integration und Jugend, Gesundheit, Bildung.

00:16:24: Und so entwickeln wir auch unsere Programme und Projekte immer mit der Zielstellung dass Kinder den Einstieg in den Sport finden und dabei bleiben und thematisieren sozusagen mehr oder weniger zu diesem Thema Ressort übergreifend Programme & Projekten.

00:16:37: und ich glaube das ist sozusagen auch unsere Stärke ... in so einer Verwaltungsidee, wo es zu diesen Themen, die ich gesagt habe, ... ... Stadtentwicklung, Gesundheit, Jugend, Abteilung gibt.

00:16:46: Die doch einen Dialog zu bringen und eigentlich auch zu zeigen, dass Sport- und Bewegungen eigentlich alle Bereiche, ... ..."die ich genannt habe", bedient?

00:16:52: Okay!

00:16:53: Wie motiviert ihr die Kinder?

00:16:55: Also das ist ja schon eine Sache.

00:16:56: Es gibt Sportarten, Fußball hast du vorhin gesagt.

00:16:58: Die vielleicht ein bisschen leichter haben weil jeder weiß was Fußball ist... ...und jeder hat man irgendwann gegen Ball hier treten und sei's auch unangeleitet,... ...aber Basketball hat sich dafür noch mal die Hürde ein bisschen höher.

00:17:08: Ja, weil der Körper ja auch viel höher ist.

00:17:14: Nein, Spaß beiseite!

00:17:15: Selbst um hohe Kürbe haben wir uns irgendwann mal gekümmert, weil wir gesagt haben wenn er da oben ist und die Kinder diese schweren Bällen in der Hand nimmt, ist halt eigentlich das Ziel den Ball in den Korb zu werfen gerade für Kinder im Grundschulall total schwierig und es wird relativ schnell demotivieren, wenn man das Hauptziel des Basketball-Sports nicht schafft.

00:17:33: dass wir gesagt haben, die Kürbe müssen eigentlich runter und wir Projekte gemacht haben.

00:17:37: Dass wir gesagt hatten, Kürbepasketballkürbe müssten im Grundschuleiter Höhen verstellbar sein, dass man auf tiefere Kürben spielt und gleichzeitig müssten vielleicht auch die Bälle ein bisschen leichter werden, das man halt anfangen kann um die Motivation zu diesem Sport erst mal für Kinder aufzubauen.

00:17:52: Ja!

00:17:53: Und zu motivieren für Basketball also wenn wir in den Grundschulen arbeiten.

00:17:58: Und so wie ich es gesagt habe, beschäftigen wir uns grundsätzlich mit unseren Menschen die an diesen Orten arbeiten.

00:18:02: Unsere Coaches Grundsätzlichen mit Sport und Bewegung.

00:18:05: Das heißt das können erstmal prinzipiell alle Sportarten sein und alle Bewegungsformen, alle Bewegungserfahrungen.

00:18:12: Bei uns geht das dann immer meistens los mit dem Basketball-Thema an Grundschule ab der dritten Klasse wo man über Basketballer geht in die Idee einsteigen kann.

00:18:20: Nehmen wir uns mal idealtypisch eine Schule mit vierhundert Kindern Grundschulen Dann haben wir in den Basketballer Gs vielleicht fünfzehn bis zwanzig Kinder.

00:18:27: Aber das heißt halt nicht, dass es selektiv ist und alle anderen Kinder gar nichts mit Sportbewegung zu tun haben aber den Einstieg eigentlich doch durch unsere Coaches kriegen.

00:18:35: Und wir merken halt vieles hängt auch immer an der Bindungsarbeit zwischen Coach und den Kindern so wie es eigentlich zwischen Lehrerinnen und Erzieherin und den Kindern ist, dass das ein positives Bild macht weil unsere Coachess müssen keine Noten geben und müssen nicht so viele reglementieren.

00:18:53: total positives Bild an Schule.

00:18:55: und das führt natürlich auch dazu, dass man dadurch den Zugang zu dieser Sportart stärken kann.

00:19:01: Du hast vorhin im Begriff Schulentwicklung benutzt und gesagt, dass ihr euch aus vielen Schulen noch wieder zurückgezogen habt oder weil ihr gemerkt habt?

00:19:09: Da machen wir ein Sportangebot am Nachmittag, aber deshalb nicht nachhaltig in der Schulentwirkung!

00:19:14: Wie ist euer Zugang zur?

00:19:19: Na ja, also da wo wir gestartet sind waren wir so immer als Sportverein präsent an Schule.

00:19:23: Das heißt unsere Coaches waren wie ich beschrieben habe eigentlich im Sportunterricht dabei und in den AGs.

00:19:29: Und das war die Entscheidung zu sagen Wir als Sport-Verein können auch an Schule die Rolle einnehmen dass wir Träger am Ganztag werden.

00:19:38: Das ist Achtung immer ein sehr verwaltungstechnischer Begriff Heißt nichts anderes, dass wir an einer Grundschule Alles das, was nicht Unterricht ist an einer offenen Ganztagsschule meistens mit den Mittagsessen beginnt und bis zum Beispiel die Betreuung übernehmen.

00:19:51: Mit ausgebildeten pädagogischen Fachkräften.

00:19:54: Also die da bei euch angestellt

00:19:55: sind?

00:19:55: Genau!

00:19:56: Und wir haben jetzt mittlerweile vier Grundschulen hier in Berlin.

00:20:00: Wir als Träger der Kinder- und Jugendhilfe halt den Ganztak organisieren.

00:20:03: Das sind drei offene Ganztacksschulen und eine gebundene.

00:20:06: Das ist im System ein bisschen anders.

00:20:08: Und durch diese vertiefte Zusammenarbeit ist halt ein Großteil des Personals einer Schule ja auch bei uns.

00:20:14: Demnach haben wir eine andere Arbeitsweise mit Schule und dadurch natürlich auch einen Impact auf die Schulentwicklung, der ist uns eigentlich auch wichtig.

00:20:24: Unser Profiheilstreher am Ganztag ist klar ausgesprochen Sport- und Bewegung aber eigentlich alle anderen Kulturtechniken... wie Theater, Kunst

00:20:34: usw.,

00:20:34: dass wir die eigentlich im Ganztag thematisieren und zu unseren Inhalten machen.

00:20:39: Und das sind jetzt im Moment vier Schulen sagtest

00:20:40: du?

00:20:40: Richtig!

00:20:40: Vier Grundschulen und eine Oberschule wobei in der Oberschuhe der Ganztage nicht so umfänglich ist wie in einer Grundschule.

00:20:47: Das sind immer ein paar Angebote in der Woche aber so sind wir gerade mittlerweile aufgestellt.

00:20:51: Okay

00:20:52: war das von den Schulformen in einem weitervernannten Bereich?

00:20:55: Hier ist es mit Gymnaseller Oberstufe Kann man ja auch so sagen, das ist die Albrecht von Kräfelschule im Kräfekeats in Friedrichshain-Kreuzberg.

00:21:04: Liebe Grüße an Herr Metzger, toller Schulleiter!

00:21:14: Wie läuft ein Tag bei euch denn ab?

00:21:16: Im offenen Ganztag... Also meine ich habe natürlich meine Vorstellungen davon und hab schon paar Schulen gesehen wie es für den Teil funktioniert und meine Höhren und Höhler wahrscheinlich auch.

00:21:25: aber wie wurdest du beschreiben?

00:21:29: Müsste man eigentlich für jede dieser vier Grundschulen einzeln beschreiben, aber da fehlt uns so ein bisschen mit die Zeit.

00:21:35: Vielleicht machen wir ja auch mehrere Episoden zusammen dann kann ich jede einzelne Schule erklären.

00:21:40: Aber es ist tatsächlich gar nicht so hingeworfen.

00:21:44: Jede Schule ist eigentlich doch unterschiedlich in der Idee wie's abläuft.

00:21:50: Klar haben wir so eine Grundidee und eine Ramung, wie es ablaufen soll.

00:21:53: Und es gibt schulgesetzlich Vorgaben die man einhalten will und das ist halt auch für uns wichtig.

00:21:57: also Wir haben schon einen Bildungs- und Erziehungsauftrag der klar definiert ist hier in der Stadt dem wir nachgehen.

00:22:03: und dann gleichzeitig ist es immer total abhängig von Wie sind die räumlichen Ressourcen der Schule?

00:22:11: Wo liegt selbst der Schwerpunkt am Vormittag in der Schule?

00:22:14: Auf was setzt man einen Schwerpunkten an?

00:22:15: Wir haben eine Schule, die sitzt mehr auf Naturwissenschaften und Mind.

00:22:19: Es gibt andere Schulen, die setzen andere Schwerpunkte.

00:22:22: Und wie sind wir personell aufgestellt mit welchen Menschen und welche Motive bringen Sie damit?

00:22:25: Ich glaube das macht viel aus und dadurch führt es auch zu einer Unterschiedlichkeit.

00:22:30: aber... Ja, also wir können beispielsweise in einer Schule sagen.

00:22:34: Wir haben vierhundert Kinder an der Grundschule.

00:22:36: Man darf hier in Berlin ja auch frei wählen ob man seinen Kind nachmittags in die Betreuung schicken möchte oder nicht.

00:22:42: und von diesen Vierhundert Kindern haben wir drei Hundert Kinder, die bei uns das Ganztagsprogramm besuchen.

00:22:49: Und sind eigentlich damals... Das war unsere erste Schule, die Albert-Gutzmanns-Schule im Wedding in der Pankstraße als wir den Trägerschaft dort übernommen haben.

00:22:57: Da sind wir mit hundertzwanzig Kinder gestartet und wir haben immer gesagt es ist uns wichtig eigentlich dass die Kinder alle die Möglichkeit haben zu kommen und dass wir so ein gutes Angebot machen, das eigentlich auch alle kommen wollen.

00:23:08: Und ich glaube über die Zeit gibt es das Recht wenn wir jetzt die Zahlen im Bilde haben, dass um die Trainer-Trenner-Fünfzig unsere Ganztagsangebote besuchen, dass wir einfach da noch eine tolle Arbeit machen Und wir haben halt letztlich dreißig pädagogische Fachkräfte vor Ort, die das Ganze organisieren.

00:23:24: Im engen Austausch wird ja Schulleitung und wir sind vormittags mit den pädagischen Fachkräften.

00:23:29: Die sind in der Klasse zugeordnet, es sind Stunden mit dem Unterricht dabei helfen, haben Teilungsstunden Wir betreuen das Mittagessen und eigentlich geht's dann so richtig mit unseren Angeboten ab so dreizehn Uhr zwölfunddreizig los.

00:23:42: Und wir haben mittlerweile ein breites Programm an vierzig Arbeitsgemeinschaften ausgebaut, wo Kinder halt selber gucken können was sie eigentlich besuchen nach ihren Interessen und Fähigkeiten.

00:23:52: Wo Sie Bock drauf haben also die müssen jetzt nicht alle bei uns Basketball spielen da ist alles dabei und man kann da halt auch frei wählen.

00:24:03: Vierzig ist echt

00:24:03: viel.

00:24:04: ja es ist uns wichtig also gute und also nicht nur in der Quantität aber auch zu gucken Die wechseln durchaus auch.

00:24:11: Wir haben Kern von Angeboten, wo natürlich Basketball und Fußball und andere Sportarten – und vor allem aber auch Boxen eine Rolle spielt.

00:24:17: tatsächlich!

00:24:18: Wir haben einen Erzieher bei uns, der bei uns die Ausbildung gemacht hat und selber aus den Boxen kam und das Boxthema eigentlich an die Schule mit einbringt.

00:24:29: Und wir haben nun Thema gemacht und das gut angenommen wird.

00:24:32: Also so lebt eigentlich das Angebot viel von den Menschen, die bei uns anfangen und was sie mitbringen Und sagen immer, wir haben einen Kern von Angeboten.

00:24:40: Aber wir haben auch wechselnde Angebote und lassen uns da aber bei den wechselnden Angebote auf die Bedarfe ein, die die Kinder mitbringen weil sie ändern sich ja letztlich auch und organisieren so unsere Angebote unseren ganzen Tag.

00:24:53: Ich überlege gerade also wenn ich meinen eigenen Sportunterricht zurückdenke.

00:24:56: Ich fand ihn immer grausam.

00:24:58: Ergrause.

00:24:58: Ich war noch nie besonders sportlicher Typ.

00:25:01: War mal schlanker als heute, aber ich war noch nicht besonders sportliche Typ!

00:25:04: Aber was mich halt total... ... frustriert hat war diese Gefühl, du kriegst jetzt hier eine Note für Sachen... ... die du nur bedingt beeinflussen kannst.

00:25:15: Und das fand ich auch unfassbar demotivierend!

00:25:17: Also demotivert mich.

00:25:18: bis heute kann ich vielleicht mal so sagen,... ... wie bekommt ihr denn das hin?

00:25:24: Bei Kindern, die vielleicht ein bisschen... ... wenn nicht sagen bewegungsmuffelig sind aber denen das jetzt irgendwie nicht sozusagen von Hause aus in die Wiege gelegt ist.

00:25:34: Das ist ein wichtiger Motorpunkt, das war der wo ich vorher noch so ein bisschen eingestiegen bin.

00:25:39: Es ist schade dass du dieses Bild in deinem Kopf weiter trägst und man trägt es deshalb weil es genau in so einer Zeit dieser Einprägsamen ist letztlich sowieso ein Stempel im Kopf ist und das bleibt halt Und ich weiß ja nicht, wie das jetzt mittlerweile bei dir ist.

00:25:54: Ich darf ja eigentlich die Fragen nicht stellen.

00:25:57: Kannst du auch zurückfragen?

00:25:58: Ob Du irgendwas mit Sport und Bewegung machst oder ob dieser Stempel halt so einprägsam ist, dass es für Dich keine Rolle spielt.

00:26:06: Also ich habe mich tatsächlich in einem Fitnessstudio angemeldet, in dem ich wahrscheinlich einer der Jüngsten bin – also so einen Rentner-Fitnessclub, weil ich persönlich ganz angenehm finde!

00:26:20: Das macht es ein bisschen bewertungsfreier, habe ich so die Füße für mich.

00:26:23: Ich versuche einfach gerade ein bisschen Muskeln wieder aufzubauen.

00:26:25: Weil ich einfach merke sage komm ich bin jetzt Anfang viertzig und man merkt dann irgendwie doch man ist nicht mehr zwanzig.

00:26:30: Nein das ist total wichtig, merke ich auch.

00:26:31: mittlerweile muss halt auch mal wieder ein bisschen Sport machen.

00:26:33: tatsächlich fehlt immer ein bisschen die Zeit.

00:26:36: Aber genau das ist so ein bisschen der Punkt, den du da hast und der hat uns halt wichtig und so hatte ich es vorhin eingeführt.

00:26:41: also dass man gerade in dieser Zeit irgendwie ein positives Gefühl bei den Kindern hervorruft ob man jetzt sportlich ist oder nicht?

00:26:49: Dass man das positiv in Erinnerung behält und ich glaube durch diese positive Erinnerungen an die Zeit und das Thema Sport und Bewegung führt es eigentlich automatisch dazu, dass man sich in seinem Leben eigentlich auch mehr bewegt und daran bleibt.

00:27:01: Und das ist eigentlich so ein bisschen die Richtschnur mit der wir arbeiten.

00:27:05: Das hilft jetzt nicht, ich finde auch dass der Sportunterricht in bestimmten Situationen halt auch nicht alle Kinder richtig abholt und Bilderschaft und durch die Noten halt etwas macht... ...das ist halt ja echt ein großes Thema.

00:27:19: Ich glaube wenn man das vertiefen also das es wie so einen Wespen lässt.

00:27:23: aber was wir halt überprobieren tatsächlich ist halt diese Form positiv zu besetzen.

00:27:31: An den Schulen, ob wir jetzt Erträger sind oder an den anderen Schulen wo wir halt mehr mit den Coaches arbeiten aber auch mit vielen Stunden an den Schulen.

00:27:37: vielleicht können wir das nachher nochmal vertiefen.

00:27:39: Es ist so dass wir uns eigentlich in den Sportunterricht mit diesen Coaches einbringen indem wir dort nicht reingehen und dadurch entsteht immer eine Tandemsituation.

00:27:47: also man hat die Lehrkraft oder die Lehren und Lehrer einerseits als Hauptverantwortung für den Sport Unterricht und andererseits aber von uns halten Trainerinnen ausgebildet dabei und man ist dann schon zu zweit.

00:27:58: bestenfalls an den Schulen, wo wir auch Träger sind ist noch eine Erzieherin oder ein Erziehrer dabei.

00:28:02: Dann sind wir zu dritt und dann wird das schon eine andere Form bei twenty-fünf Kindern und kann man methodisch didaktisch natürlich ganz anders gucken wie man alle Kinder abholt um Bedarfsgerechtheit Angebote in diesem Setting schafft.

00:28:14: Das ist uns schon wichtig.

00:28:16: Und gerade auch vor dem Hintergrund dass es gar keine Wertung gegen Lehrerinnen und wie auch immer.

00:28:22: Aber nicht alle Lehren bringen halt auch eine sportliche Ausbildung mit oder haben das Bild auch nicht positiv.

00:28:27: Und dann ist ja immer die Frage, wie vermittelt man es selber?

00:28:30: Und da wollen wir schon mit gut ausgebildeten Menschen unterstützen zu einer Weiterentwicklung führen, dass eigentlich auch dieses Settingsportunterricht für alle Kinder irgendwie eine positive Erfahrung bleibt und ist.

00:28:43: Jetzt hast du gerade schon so ein bisschen angetießt... Wie reagieren dann die Lehrkraft auf euch?

00:28:48: Wenn ich jetzt ein bisschen abstrakter fragen würde, würde ich sagen wie passt euer Programm und der Rahmenlehrplan zusammen.

00:28:54: Aber so ist das Verhältnis Coach Lehrkraft, wie funktioniert es?

00:29:00: Auch wie immer unterschiedlich!

00:29:03: Es gibt Lehrerinnen und Lehrer, die nehmen das total positiv an weil sie selber dafür sehen dass sie sich dadurch weiterentwickeln können.

00:29:08: Es gibt Lehren und Lehrer die haben halt ihr Bild vom Unterricht im Kopf und lassen da gar nicht so viel zu.

00:29:15: Und das ist wahrscheinlich irgendwie wie in jedem anderen Lebensbereich letztlich auch, dass man Menschen hat die sind zugänglicher und Entwicklungsbereiter.

00:29:24: Andere sind eher im Korsett und fühlen sich da drin wohl und führen es halt so durch.

00:29:29: Aber grundsätzlich hat die Lehrkraft den Hut auf Und wenn wir es gut hinkriegen in einem guten Dialog, passiert da auch was im Unterricht.

00:29:41: Im Sinne von der entwickelt sich weiter wird offener, wird anders in den Formen und dann wird's eigentlich zu einer guten Partnerschaft zwischen diesen beiden Akteuren im Sportunterricht.

00:29:52: Es führt dazu dass Kinder sich einfach durchaus mehr bewegen.

00:29:54: wie hatten?

00:29:56: das kann ich jetzt auch nur anekdurchscht erzählen weil Ja, damals noch gar nicht so tief in den ganzen Programmen drin war.

00:30:02: Aber wir hatten einen ehemaligen Sportprofessor der tatsächlich mal die Bewegungszeit an Schulen gemessen hat im Sportunterricht.

00:30:09: Nimmt man den klassischen Sportunterricht mit forty-fünf Minuten war die Nettobewegungszeit bei Kindern wenn man betulisch didaktisch die Spielform so und so wählt Und man das anziehen und ausziehen dazu zählen muss, umzuziehen.

00:30:22: Dass die Netto-Bewegungszeit zwischen zehn und zwölf Minuten lag.

00:30:25: Das ist natürlich eine Unterrichtsstunde, die tatsächlich das Thema Sport und Bewegung hat total wenig.

00:30:30: Ja genau!

00:30:31: Es war die Gmarke in einer Unterrichtsplanung.

00:30:35: Ist auch interessant der Sportunterricht.

00:30:36: Das einzige Fach, was tatsächlich durch alle Jagenstufen mit drei Stunden läuft pro Woche wirklich in allen Jagen stufen.

00:30:43: Da merke ich aber ganz oft dass die Schulen übergehen zu sagen wir machen eine Doppelstunde um sozusagen diese Umkleiderzeiten und so weiter zu minimieren.

00:30:53: Und dann überlege ich, was machen wir mit dieser Einzelstunde?

00:30:56: Wenn du halt nicht drei Stunden hinterher machen, sondern nur zwei, wo schieben wir die Einzel-Stunden hin?

00:31:00: Wie organisieren wir das?

00:31:02: Was würdest du sagen, was ist der Auftrag des Sportunterrichts?

00:31:09: Gute Frage, was er macht!

00:31:11: Der Sportunterlicht ja also... Also, so selber aus meinem Sportstudium gibt es die mehr Perspektive des Sports.

00:31:19: Da kann man unterschiedliche Perspektiven letztlich darauf sehen und anbinden.

00:31:27: Aus deiner eigenen Erfahrung hat er was gemacht, das überhaupt gar nicht positiv besetzt ist im Sinne von dass du für dich selber gesehen hast... ...es ist eigentlich demotiviert.

00:31:36: Das sollte er eigentlich eher nicht tun.

00:31:38: Er sollte eher motivieren, dass Kinder sich bewegen wollen.

00:31:41: Gleichzeitig finde ich aber auch, sollte er Ja, dazu führen dass Kinder motorisch auch fitter werden und sich mehr bewegen koordinativ halt anspruchsvollere Dinge tun.

00:31:53: Das ist wichtig Und ich finde aber auch die Erfahrung von Sportarten und Bewegungsabläufen total wichtig.

00:32:00: also das auch kennenzulernen eine Vielfalt kennen zu lernen Von Bewegungsmöglichkeiten so Dass es nicht nur die klassischen Sportarten sind dass man Dinge kennenlernen die man so vielleicht auch gar nicht selber machen würde.

00:32:12: Das sollte der Sportunterricht auf jeden Fall auch tun.

00:32:15: Und diese zwei Stunden Einstündung, ja drei Stunden Sport Superdarm hoch also für uns bestenfalls sind es fünf bis zehn Stunden pro Woche.

00:32:24: Ich glaube das kann man ganz gut machen.

00:32:26: Also wir glauben fest daran dass Sport und Bewegungen mehr eine Rolle spielen können.

00:32:29: und ich würde eher so sehen und soweit sind wir mittlerweile weil wir eigentlich auch ein ganz tolles Projekt jetzt deutschlandweit hatten wo wir mit zehn Grundschuhen zusammen gearbeitet haben und uns mit den Schulen auf dem Weg gemacht haben, wie Sport und Bewegung eigentlich mehr eine Rolle an den Schulen spielen kann.

00:32:45: Und dann ist es nicht nur der klassische Sportunterricht.

00:32:50: Das Ganze haben wir in Kooperation zusammengemacht mit der Leuphana-Universität mit Frau Dr.

00:32:55: Süßenbach, die schon lange sozusagen im Bereich Bewegungsspiel und Sport forscht.

00:33:00: Leuophana ist

00:33:01: wo?

00:33:02: In Lüneburg.

00:33:04: Das war ein Vorgespräch erwähnt auch jetzt noch mal für das Land.

00:33:06: Ja

00:33:06: nein sehr gut perfekt!

00:33:09: Und ja, was haben wir da entwickelt?

00:33:10: Wir nennen das Bewegungsband.

00:33:12: Achtung!

00:33:12: Der Bandbegriff ist ja in aller Munde hier in Berlin weil es gibt eine Lese und ein Deutschband.

00:33:16: Ihr könnt gerade sagen man merkt dass du im Schulbetrieb schon ganz lange drin bist.

00:33:19: Du hast nämlich grad noch ne andere Vokale benutzt die daran erkennt man Leute die im Unterrichtsbetrieb sind.

00:33:24: Wir haben uns auf den Weg gemacht.

00:33:25: Die Schulen machen sich immerhin auf dem Weg.

00:33:27: Ja stimmt, verdammt Axi muss aufhören so viel an Schul zu sein.

00:33:31: Das ist nicht gut!

00:33:32: Nein das ist schon gut ich finde es wichtig.

00:33:33: tatsächlich ja es gibt so Worte die Mädmann und man macht sich auf den Weg genau...ja aber ich glaube genau zu dem Bewegungsband zurück.

00:33:42: also wir haben das entwickelt und eigentlich in dem Bewegungspand ist unsere Idee haben wir so zwölf Stationen analysiert, das ist der Schulweg.

00:33:51: Der kann genauso bewegt sein müssen wir uns ja immer fragen wie Kinder und Jugendliche zur Schule kommen ob sie mit dem Auto gefahren kommen?

00:33:56: Ob Sie laufen?

00:33:57: Wie Sie sich bewegen?

00:33:59: Wir fragen uns was eigentlich der Fachunterricht macht.

00:34:02: Wie kann der Bewegter gestaltet werden?

00:34:04: Wie können Pausenbewegte gestaltet wären?

00:34:07: Und diese zwölfen Module ziehen sich eigentlich durch einen ganzen Tag und das heißt jetzt nicht jede Schule muss jedes Modul halt umsetzen.

00:34:13: aber ich glaube so eine Idee davon wo Bewegung alles in Rolle spielen kann sensibilisiert erstmal die Menschen vor Ort und stellt die Frage, wie wir uns dahin entwickeln können.

00:34:24: Und mit dem gehen wir jetzt los.

00:34:25: also unsere Idee ist schon dass die vierhundertzwanzig Grundschulen hier in Berlin alle bewirkte Grundschule werden.

00:34:32: Okay das ist mal ein Ziel würde ich sagen.

00:34:37: Ihr macht euch auf den Weg!

00:34:38: Wie viele Schulen könntet ihr theoretisch bedienen?

00:34:40: Also im Moment habt ihr vier.

00:34:43: Gut, dass du das noch mal sagst.

00:34:44: Das ist immer so ein bisschen die Problematik.

00:34:46: Alles ist immer sehr erklärungsbedürftig wenn man sich so Konzepte und Ideen entwickelt und wir hatten das teilweise ja auch im Vorgespräch.

00:34:52: also was mich antreibt es eigentlich immer sich zu fragen wie das Thema Sport- und Bewegung für Kinder und Jugendliche in niedrigschwelligen Einstieg gibt um wie man dran bleibt.

00:35:03: Das ist die erste Frage und davon kommen dann Ableitungen und weitere Fragen.

00:35:06: Und eigentlich sind wir so weit in unserem Fragebaum, dass man sich nachher immer noch fragt wie kann man das eigentlich in so einem Bildungssystem positiv einbinden?

00:35:15: Deshalb kam es auch letztlich dazu, dass wir Träger der Kinder- und Jugendhilfe geworden sind und uns gesagt haben, wir fühlen uns verpflichtet den ganzen Tag selber zu machen weil man kann sich ja auch fragen... ...die Stadt macht das selber!

00:35:25: Es gibt große etablierte Träge hier im Willi.

00:35:28: Warum macht ihr das eigentlich?

00:35:29: Aber genau aus dem Punkt und an den Punkt eigentlich weiter Fragen stellen zu können, wie das im Schulsystem selber läuft.

00:35:35: Und wie wir diese Rolle auch besser ausfüllen können und uns mit unserer Expertise von draußen noch anders einbringen.

00:35:42: Heißt andererseits – jetzt komme ich auf deine Frage zurück – also wie viel könnt ihr da eigentlich machen?

00:35:46: Uns geht es gar nicht darum, selbst als Träger die ganzen Schulen hier in Berlin als Trräger zu bespielen sondern eher dazu zu führen dass wir Schulen haben wo wir so arbeiten Und dass eigentlich auch als Erfahrungsraum anderen Schulen zur Verfügung stehen, indem sie dort hinkommen sich das anschauen und sich selber vielleicht weiterentwickeln.

00:36:06: Das ist so ein Erfahrungsswert, den ich auch gemacht habe im Bildungssystem.

00:36:08: Ich glaube der Austausch also Zwischenschulen ist was ein total wichtiges weil wir hatten es ja auch in unserem Vorspräch.

00:36:15: Also jede Schule ist anders In ihren Abläufen, in ihren Strukturen und es gibt überall gute Beispiele und vielleicht auch Beispiele was nicht mehr so gut gelaufen ist Dass wir das vielmehr teilen könnten um dazu führen zu können, dass einige Schulen Fehler vielleicht nicht machen die andere schon gemacht haben.

00:36:30: und das was gut läuft halt, dass man es überträgt.

00:36:34: Und durch unsere Deutschlandweite Arbeit mit Schulen in ganz Deutschland stellen wir auch Austausch zwischen Schulen aus Deutschland und Berlin her.

00:36:41: zum Beispiel gibt's da ja die Friedhof-Nansenschule in Hannover.

00:36:44: Die hat jetzt schon mal unsere Albert-Gutzmann-Schule hier in Berlin besucht und die haben sich auch dort an Hannover die Schule angeguckt.

00:36:50: Und das macht halt was mit den Leuten.

00:36:52: Ich glaube im Bildungssystem braucht es auch ein bisschen Zeit dafür, neben dem anstrengenden Schultag für Lehrerinnen erzieren und die Kinder Austausch herzustellen.

00:37:00: Das macht etwas mit Leuten, weil man kommt zurück und ist positiv motiviert und hinterfragt seine eigenen Strukturen.

00:37:06: Und das kann sowas eigentlich leisten also genau.

00:37:09: Das war Tick tatsächlich in meiner Ahnung als Elternvertreter jetzt mittlerweile auch im zwölften Jahr oder dreizehn Jahre.

00:37:17: Auch immer wieder Feststelle dass Lehrkräfte wahnsinnig eingespannt sind, auch in Sachen Schulentwicklung.

00:37:24: Aber die Schulentwirkung an der eigenen Schule so viel Raum einnimmt und so viel Zeit einnimmt, dass da vergleichsweise wenig Zeit bleibt mal sich andere Schulen

00:37:31: haben.

00:37:33: Gebe ich dir total recht?

00:37:34: Also die Zeitfrage ist immer eine wichtige Frage.

00:37:37: also das merkt glaube jeder Mensch so in seinem Arbeitsalltag.

00:37:39: Ich merk es auch Und ich glaub nachher... Das ist jetzt ein falsches Wort und das wird ihm nicht gerecht weil ich in dem System gar nicht so arbeite.

00:37:47: Nachher ist es auch eine Frage von... Das geht gar nicht auf die eigenen Lehrerinnen und Lehrern oder die Schulleitung, sondern generell im Bildungssystem.

00:37:56: Also wie kann man Prioritäten setzen und sagen?

00:37:59: Man gibt den im Raum ohne dass das zu Lasten der Kinder uns weiterfällt.

00:38:04: Ja aber wir merken das selber in unserem System auch wenn man sich die Priorität nimmt und mal rausfährt und Dinge tut und man wieder zurückkommt, dass das auf jeden Fall jemandem weiterentwickelt und einen nächsten Schritt machen kann Also man sich weiter auf den Weg macht.

00:38:21: Ich habe es tatsächlich selber erlebt, auch an einer Schule eines meiner Kinder.

00:38:26: Da hat die Schulleitung gesagt, exerze genau diese Priorität so und ich gebe meinen Lehrkräften mal die Möglichkeit oder zumindest ein Teil meiner Lehrkräfte, die viel in der Schule aktiv sind, die Möglichkeit sich mal andere Schulen anzugucken.

00:38:38: aber da hängt dann natürlich immer die Frage dran.

00:38:40: Wer vertritt den Unterricht?

00:38:42: Für wie lange kann man die Lehrkraft dann freistellt?

00:38:44: Ist ja nicht, weil sie trotzdem arbeitet.

00:38:46: Nur halt woanders... Wie lange kann ... wie viel Zeit kann man da sozusagen freistellen?

00:38:51: Das ist schon eine Frage.

00:38:53: Da müsste man vielleicht mal ganz grundsätzlich rangehen.

00:38:55: Aber die Frage werden wir jetzt hier nicht beantworten können.

00:38:58: Du hast vorhin gesagt, es sind so zwölf Bewegungsbänder und hast ein paar Beispiele offizielt.

00:39:04: Hast du noch ein paar weitere?

00:39:05: Weil ich finde das eigentlich ganz interessant!

00:39:06: Also wie funktioniert es in einem Bewegungsbahn-Truhweg?

00:39:10: Naja, also genau.

00:39:11: Also das Bewegungsband an sich... Das ist eins so, es ist durchgehend im Bezug zu dem was jetzt so in Berlin auch eingeführt wurde zu dem Lese- und Leseband zum Beispiel, Matheband hat's halt einen Unterschied bei dem Lesen.

00:39:25: Mathe Band ist ja eher eine Synchronisierung an jedem Tag zu jeder Zeit Das zu setzen das Thema.

00:39:33: Unser Band ist anders, es ist gar nicht so in die Breite gezogen und straff und man muss es durchschneiden wie beim Zieleinlauf sondern unser Bewegungsband ist eigentlich so im Wind und flattert ein bisschen und fragt sich eher über den ganzen Tagbewegungen und Themen spielt.

00:39:48: also wir haben dem Montag von acht bis sechsten Uhr und wir fragen uns eigentlich wo kann Bewegung alles eine Rolle spielen?

00:39:55: Und da haben wir bestimmte Zeiträume eigentlich im schulischen Kontext definiert, wo wir klar sehen.

00:40:00: Da kann Bewegung eine Rolle spielen und das waren so die, die ich gerade gesagt habe.

00:40:04: Gleichzeitig spielt aber der Sportunterricht darin auch nur eine Rolle für uns.

00:40:06: bei denen dürfen jetzt nicht außer Acht lassen, nur weil wir jetzt drum herum ein paar andere Stationen bauen.

00:40:10: also diese zwölf Module haben auch den Sportuntericht dabei, haben gleichzeitig aber auch die Sport AG dabei was am Nachmittag zwischen drei zu sechs Uhr passiert bei uns in Basketball AGs oder etwas anderes sein kann.

00:40:22: Und gleichzeitig ist es aber auch ein Ferienprogramm und es sind sportliche Aktivitäten wie Wettkämpfe, die eine Rolle spielen können im schulischen Kontext.

00:40:32: Wenn man sich so mal den Sportverein auf der einen Seite nimmt und die Ganztagsschule auf der anderen Seite in einem klassischen Vereinssport hat man zweimal die Woche Trainungen am Wochenende ins Spiel.

00:40:42: In der Schule kannst du deine Basketball-AG machen und spielst halt den Schulwettkampf Basketball gegen andere Schulen – und die beiden Systeme sind gar nicht so unähnlich!

00:40:51: Das kann man eigentlich übereinanderlegen und sich fragen, wie eine Sportvereinsidee mehr und mehr an so einem Ganztag aufgeht.

00:40:58: Und das Thema tiersiesert als Bewegungsband auch – und so wie wir immer sind ich habe jetzt nicht zehn Übungen für jedes Modul mit aber wir glauben halt wenn man das schon mal so setzt und zu dem Thema macht entsteht halt.

00:41:11: darum ne Erzählung ohne Diskussion und aus der Diskussion entstehen auch immer gute Beispiele.

00:41:16: Wir haben einige, aber jetzt nicht in der Fülle, dass wir jetzt jedem was an der Hand geben und sagen können hier hast du zweihundert Spiele die du spielen musst.

00:41:25: Ich habe gerade gedacht ich finde als Elternteil unfassbar sympathisch zu sagen wir machen so ein Angebot im Ganztag und machen dann auch Wettkämpfe mit anderen Schulen oder so weil meine Kinder sind selber und sind und waren selber in Vereinen.

00:41:39: da ist es ja so.

00:41:40: du kennst ja sicherlich auch Die Wettkämpfe sind halt immer am Wochenende Und irgendwie sind die immer um acht Uhr morgens am Ende der Stadt Und es ist Sonntags-Unfassbartoil für die gesamte Familie.

00:41:50: Wir stehen um fünf oder dreißig auf und um sechs, um dann irgendwo um acht in der Halle zu sein oder auf dem Sportplatz oder so.

00:41:57: Wenn das sozusagen in den Schulalltag eingebaut wird irgendwo, find ich jetzt sehr sympathisch.

00:42:04: Also gerade vielleicht jetzt reden wir viel über Grundschulen aber, dass wir natürlich auch für die Weiterführenden Schulen warten, wo die Kinder ohnehin längeren Tag haben und dann am Wochenende ja noch weniger Lust haben, irgendwo hinzugehen?

00:42:13: Ja unbedingt!

00:42:16: Das Thema haben wir eigentlich auch schon die ganze Zeit im Blick und wir machen da eigentlich auch eine Menge natürlich bezogen auf unsere Sportart, woher kommen?

00:42:24: Basketball.

00:42:26: Und bei uns ist es so in Kooperation mit der Senatsverwaltung führen wir den Schulwettkampf Basketball für Grundschulen und Oberschulen, organisieren wir den.

00:42:36: Die heißt Alba-Grundschuldliga.

00:42:37: Und ja, wir haben jetzt darf ich die Zahlen nicht falsch sagen.

00:42:43: Aber um die dreieinfünfzig-vierhundert Teams in der Grundschule, die aus unterschiedlichen Schulen kommen und es sind natürlich an manchen Schulen auch zwei oder drei Teams, die so über das Jahr gegeneinander halt Wettkämpfe spielen.

00:42:57: Wir haben so drei Runden pro Schuljahr.

00:42:59: Das ist eine Vorrunde, eine Zwischenrunde und das Abschluss zu mir.

00:43:02: Da schließt sich wieder der Kreis jetzt zum Mauerpark und der Max Schmeling Halle ist in der Mark Schmelings Halle Und dann ist da von Freitag bis Sonntag Bambule und die ganzen Kids spielen mit ihren Schulen als Team gegen andere Schulen.

00:43:15: Ich finde, das ist schon so das Thema was da drinnen steckt und wir haben das eigentlich jetzt vor zwei Jahren nochmal sehr zugespitzt weil wir ja vorhin bei dem Thema waren wie sind wir aufgestellt?

00:43:24: Und ich hatte einerseits unseren Kinder- und Jugendsportverein vorgestellt wo man so klassisch Vereinsbasketball machen kann.

00:43:31: Und eigentlich war es nur so halbrichtig, weil wir den Vereins Basketball zwischen acht Jahren und zwölf Jahren bei uns jetzt auflösen und aufgelöst haben.

00:43:38: Das heißt du könntest deine Kinder bei uns nicht mehr im Verein anmelden.

00:43:42: Deshalb musst du dann auch am Samstag um acht oder in irgendein Moment hinfahren.

00:43:46: Wir haben gesagt, wir wollen den Vereinsport eigentlich an die Schulen bringen.

00:43:50: also mit den Schulen, mit denen wir zusammenarbeiten ist es so dass die Kinder dort zusätzlich zu den Ganztagsangeboten in unseren Schulfereinsteams mitspielen können, das heißt sie werden ein Vereinsmitglied bei uns und haben eigentlich an der Schule ihr Basketballvereinsangebot im Rahmen des Ganztages.

00:44:05: Und spielen dann in der Woche oder manchmal auch natürlich am Wochenende gegen andere Mannschaften.

00:44:09: und ich glaube dass bringt sozusagen die Ganztagsschuleentwicklung hier in Berlin und den Vereinssport maximal miteinander zusammen.

00:44:16: also das ist so ein bisschen unsere Zielstellung mit der wir jetzt auch unsere ganze Vereinsarbeit eigentlich die nächsten Jahre ausrichten.

00:44:28: Wie lässt sich das dann messen, ob so ein Konzept funktioniert?

00:44:31: Also welche Kanzlerin habt ihr?

00:44:35: Da klingt jetzt sowieso

00:44:37: Betriebswirtschaft.

00:44:37: Oh ja!

00:44:38: Krieg Angst!

00:44:39: Nein, kannst du nicht!

00:44:43: Das ist tatsächlich echt eine große Frage weil wir haben... Man müsste die Entwicklung mal daneben legen.

00:44:49: Das ist sehr abstrakt, aber ich finde auch so.

00:44:50: wenn man sich die zwanzig Jahre jetzt hier in Berlin anguckt wo wir eigentlich so eng an Bildungsorten arbeiten und ich hatte ja vorhin mal sozusagen ein Kind zwei Eltern Familie frage ich mich schon was das so generell bei uns eigentlich so in dieser Basketball Kulturentwicklung hier in berlin gemacht hat?

00:45:05: Ich würde schon sagen dadurch dass wir so eng mit Bildungs- orten arbeiten hat es das schon sehr positiv beeinflusst welchen Stellenwert Basketball generell in der Stadt hat.

00:45:14: Und dann kann man natürlich andere Faktoren wie so einen WMSieg und andere Dinge, die natürlich großartig sind jetzt nicht damit reinrechnen.

00:45:22: Weil wir da nicht aktiv durch unser Kinder- und Jugendprogramm hingearbeitet haben aber merken schon dass der Basketball Sport hier in der Stadt halt einfach an anderen Stellenwert hat und die Sportvereine und Basketball Vereine mit denen wir auch eng zusammenarbeiten eigentlich merken das sie eine große Nachfrage mittlerweile haben an Kindern die Basketball spielen wollen Das ist was sehr Weißes, aber das ist auf jeden Fall steht dafür.

00:45:46: Und andererseits natürlich auch unser Konzept wie das wirkt.

00:45:49: also in dem Moment wo wir merken dass unsere Angebote an den Schulen positiv angenommen werden und Kinder dabei bleiben und Bock drauf haben ist das erst mal ein totales Siegel für uns.

00:46:00: Über die Menge der Schülerinnen und Schülern wurde Freny Satz-Tranos dabei.

00:46:05: Ist doch

00:46:06: schon gut ordentlich!

00:46:10: wen müsst ihr dann vielleicht überzeugen?

00:46:11: Also wenn ihr in so eine Schule kommt, also wenn die Schulleitung sagt ich hätte euch gar nicht hier dabei.

00:46:16: Gibt es da noch jemanden den ihr überzeugen müsst?

00:46:20: Das finde ich halt spannend und da müssen wir auch drurieren!

00:46:22: Ich finde Eltern total wichtig eigentlich gerade weil du dich ja auch selber in deinem Rollen die du eigentlich hattest und immer noch hast als Elternvertreter und in den unterschiedlichen Creme das auch eingeführt hast dass wir uns viel zu wenig damit beschäftigt haben und irgendwie ist das auch für mich ein total wichtiges Feld auch mit so einem Thema einzubeziehen.

00:46:42: Man denkt immer auf Schule als Schulleitung, aber es gibt eigentlich viele Akteursgruppen an Schule die total wichtig sind und dazu beitragen können wie Schulentwicklung funktioniert.

00:46:52: Das ist nicht nur Schulleitungen.

00:46:53: Aber die Schulleiterung ist ja meistens die, die den Impuls setzt?

00:46:57: Es kann die Schuleitung sein.

00:46:58: wir haben das manchmal tatsächlich auch also vereinzelt wenn eine Schule Bock hat auf unser Programm Einerseits, wir haben so einen Coach der an der Schule arbeitet oder eben auch als Träger am Ganztag.

00:47:08: Also wir haben schon sehr unterschiedliche Anfragen bekommen.

00:47:10: also sind manchmal Eltern die uns anrufen und sagen hey Wir haben echt viele Kids, die haben ihr Bock auf Sport- und Bewegung im Basketball könnt ihr nicht zu uns kommen und euch mal vorstellen Es kann aber auch eine Sportlehrerin sein oder ein Sportlehre der da total Bock drauf hat und sich meldet.

00:47:24: es ist auch manchmal ne Erzieher und Neuerzieher Und das sind auch die Schulleitungen sie sich melden.

00:47:28: also es ist sehr unterschiedlich wie der Erstzugang ist.

00:47:31: Aber in unserer Idee ist es immer so, erst mal nie was abzusagen sondern immer hinzufahren und sich die Dinge anzugucken um in die Dialog zu treten.

00:47:39: Und dann aber auch immer mit der Idee von also nicht nur mit Schulleitung zu sprechen sondern eben auch mit Lehrerin Erzieherinnen und die sich sportlich mit dem Thema auch beschäftigen.

00:47:48: Also Fachkonferenz Sport jemand aus dem Erziehern Team dass wir so eigentlich gucken dass wir auch ein gutes Bild haben, wer da alles Bock drauf hat und mitzieht.

00:47:58: Also es bringt nichts wenn nur Schulleitung Bock darauf hat und wir da was machen sondern Wir brauchen schon Verbündete sowieso ein Basketball-Team.

00:48:05: Man kann den besten Spieler oder die Spielerin haben aber man braucht echt ein tolles Team was miteinander halt eigentlich guckt zusammen wie man Spiele gewinnen kann.

00:48:15: Was mich mal interessieren würde jetzt mal so über die Schule hinaus geguckt.

00:48:22: Also wenn ich jetzt hier rausgucke, da sind wir bei dem Umfeld.

00:48:26: Das ist für dich nicht besonders kinderbewegungsfreundlich?

00:48:31: Wie nimmst du denn etwa?

00:48:32: Haben wir genug Sportanlagen in der Stadt oder sporttaugliche Flächen?

00:48:37: Da müssen wir gar nicht von Sportanlage sprechen.

00:48:40: Ja also unterschiedliches Bild auch wieder total abhängig vom Stadtteil und wie und wo man ist in der Stad.

00:48:50: Ich kann aus Erfahrung sprechen weil vor fünfzehn Jahren bei Alba reingekommen bin und damals im Wedding an der Gesundheitsrundschule selbst als Coach gearbeitet habe, also die Dinge auch aus dieser Perspektive kennengelernt habe.

00:49:02: Um mich viel eigentlich mit dem Wedding und der Pankstraße beschäftigt habe und auch perspektivisch dann in den nächsten Schritten halt auch mit dem QM und der sozialen Stadt zusammengearbeitet.

00:49:13: Ah ne Quartiersmanagement?

00:49:15: Genau!

00:49:16: Und kennen so ein bisschen die Fragestellungen in Bildung um soziale Raum- und öffentlichen Raum.

00:49:22: Und da war auch immer das Thema, es gibt viel zu wenig öffentlich zugängliche Flächen für Kinder und Jugendliche.

00:49:27: Und Aufenthaltsqualität.

00:49:28: Also was meistens passiert ist in dem Stadtteil an der Pangstraße, dass die Kinder sich eigentlich mehr im Gesundheitscenter aufhalten als irgendwie auf öffentlichen Flächen weil's die einfach letztlich nicht gibt.

00:49:39: Dementsprechend ist das natürlich nur ein Ausschnitt der Stadt.

00:49:41: aber so von meinem Grundgefühl her ist schon so, dass es zu wenig Flächen gibt... ...und wir andererseits aber auch darüber nachdenken können wie wir bestehende Flächen auch anders nutzen In unserem Bild der Grundschule, also unser Lieblingsbeispiel.

00:49:55: Es ist schon so, dass wir eigentlich ... So, wenn ich das vorstelle, eigentlich immer davon ausgehen... Wir malen immer das Bild Grundschulen von acht bis zwanzig Uhr.

00:50:04: Da denkt man nur so Alter.

00:50:05: jetzt wollen sie auch, dass die Schule noch bis zwantig Uhr geht?

00:50:08: Und wir malen das Bild aber auch von eigentlich immer vom Montag bis Sonntag.

00:50:11: Das ist unser Maximalbild!

00:50:14: Wenn man es bis Zwanzig-Uhr denkt dann geht's gar nicht darum, dass der Tag der Kinder an Schule im Ganztag bis zwanzieh Uhr sein soll um Hilfswildern.

00:50:22: Aber wenn sechs Uhr Schule Schluss ist und die Tore zugeschlossen sind, dann ist echt ein guter Raum eigentlich einfach verschlossen.

00:50:28: Und das hat eigentlich Aufenthaltsqualität für Kinder- und Jugendliche.

00:50:31: Und eher ist ja die Frage wie öffnet man eigentlich diesen Schulhof und diesen Raum für Kinder und Jugendlichen über die Zeit hinaus?

00:50:38: Das machen wir zum Beispiel auch an der einen Schule dass wir nachmittags von sechs bis zwanzig Uhr den Schulhof öffnen und im Basketballplatz dort haben und Jugendlich aus dem Kiez hinkommen können.

00:50:48: Also so denken wir auch über öffentliche Räume und Aufenthaltsqualität nach.

00:50:53: Okay, dafür kommen jetzt direkter Begriff sozialräumliche Öffnungen in den Kopf die ja auch so wahnsinnig viel diskutiert wird.

00:51:01: Und die Diskussion kenne ich tatsächlich in ähnlicher Form von einer weiterführenden Schule.

00:51:04: wo er dann noch die Frage ist wann hat man eine Zeit für bestimmte Sportunterrichtseinheiten?

00:51:09: Also bei uns zum Beispiel an der Schule ist halt der Leistungskurs Sport irgendwann dann siebzehn Uhr oder so genau.

00:51:17: Also das sind natürlich noch Schulstundentafel, die dann abgedeckt wird.

00:51:21: Aber ja genau da könnte man natürlich auch machen, dass man sagt man hält die Schultore offen

00:51:26: und kommt rein.

00:51:28: Es sind so vierzig Schulwochen im Jahr also jeder Samstag, jeder Sonntag kann man schon mal nutzen und dann haben wir halt hundertsiebzig Tage im Jahr eigentlich letztlich keine Schule.

00:51:38: Das sind Schulferien.

00:51:39: Schon viel Zeit und Potenzial was man eigentlich nutzen könnte.

00:51:44: Jetzt hast du gerade schon einen Punkt genannt.

00:51:47: Hättest du vielleicht einen Punkt, einen Wunsch an Politik und Schulen.

00:51:54: Das ist jetzt sehr, sehr groß in offener Formulität, ich weiß.

00:51:57: Stark!

00:51:59: Gutes Feld?

00:52:00: Ja also... Also ich glaube ja schon, weil die Arbeit, die wir so aufgebaut haben über die zwanzig Jahre und jetzt in dieser Form wie sie mittlerweile tun mit der Hingabe zum Bildungssystem da einzuzauken und Fragen zu stellen Entwicklung im Bereich Sport und Bewegung zu entwickeln.

00:52:26: Immer mit der Frage, also immer eigentlich mit der Zielstellung dass wir wissen das Sport und Bewegungen für Kinder total wichtig ist Und du gesagt hast oder gefragt hast warum macht ihr das eigentlich alles?

00:52:36: Und dass sich sehr selbstlos anhört und es teilweise eigentlich echt so ist.

00:52:40: Also wir wollen die Grundlage herstellen, dass Kinder halt so einen Zugang bekommen.

00:52:45: Ja dann ist eigentlich der Wunsch, dass es im System Ressourcen und Möglichkeiten gibt dass vierhundertzwanzig Grundschulen, bewegte Ganztagsgrundschulen werden können.

00:52:57: Und so wie du es auch gesagt hast zu dem Thema Austausch und wieso eigentlich ja der Tagesablauf eines Lehrers einer Lehrerinnen einer Erzieherin erzieher ist das sehr wenig Zeit ist.

00:53:09: Ist es dann auch so wenn wir mit unseren Themen an Schule kommen und nicht sagen wir bringen Menschen mit die das dann machen?

00:53:15: Dass das System selber erstmal die Hand hoch macht und sagt nee nicht bei uns.

00:53:20: Und ich kann das verstehen, weil das glaube auch ein System ist so wie es gerade aufgestellt ist.

00:53:28: Was so personell die Dinge betrifft halt sowas vielleicht gar nicht leisten kann oder diesem Anspruch nicht nachkommen kann und ich finde da braucht Zeit noch mehr Möglichkeit.

00:53:39: Und gleichzeitig weiß ich aber auch – auch wenn ich nicht selber Lehrer und Lehrerin bin oder erziehe und erzieher dass Berlin eigentlich schon erstmal im Ganztag generell eine gute Lage hat, weil wir kennen die anderen Bundesländer und die föderale Unterschiedlichkeit.

00:53:52: Und es gibt Bundesländern, die stehen da mit dem Ganztagsanspruch der jetzt ab Sommer kommt echt ganz am Anfang.

00:53:58: Wir sind ein System hier in Berlin was sehr weit ist.

00:54:02: Deshalb ist das sozusagen, was ich als Wunsch habe, also die Frage ob das nicht schon zu hoch und zu überspitzt ist, weil die Lage eigentlich ganz gut ist.

00:54:12: Aber für mich wäre es schon wichtig, wie wir das mit dem Bewegungsband... ...mit unserer Idee einer Person die in so multiprofiziell Teams eigentlich das Sport- und Bewegungsthema ganzheitlich denkt an so einer Schule.

00:54:24: Also neuen Rollen!

00:54:27: Dass man dafür eine Offenheit hat und so ein bisschen weggeht von dem Standard, wie Schule gedacht wird.

00:54:32: Und eine Offennheit hat dass neue Menschen und Professionen an Schulen eine Rolle spielen können.

00:54:37: weil ich glaube halt, das hast du mir sozialräumliche Eröffnung vorhin genannt Es gibt viele Expertinnen und Experten rund um Schule, die viel mehr eine Rolle in Schule spielen können.

00:54:49: Und für sie braucht es aber Strukturen, die vorbereitet sind, dass sie die Rollen einnehmen können.

00:54:53: Ja, dann wurde ich dir total zustommen, dass du diese Struktur irgendwie auch in Schulen brauchst.

00:55:00: Ich habe immer wieder merke also in Schulen, aber jetzt ist nicht speziell einzelne Schulen sondern das ist ein strukturelle Thema glaube ich Gerade wenn es darum geht, externe Anbieter von irgendwas reinzuholen.

00:55:12: Dann merke ich halt auch ganz oft eine Unsicherheit bei Schulleitungen.

00:55:15: Wen kann man hier reinholen?

00:55:17: Wer sind die... Was machen sie dann?

00:55:19: Da denke ich mir ganz oft vielleicht wäre das... Vielleicht hat er die Bildungsverwaltung zu.

00:55:26: Vielleicht so ne Art White List mal zu machen.

00:55:30: Zu Trägern oder anbietern von bestimmten Sachen wo man einfach sagt, die haben wir mal irgendwann geprüft und die könnt ihr bedenkenlos auf jeden Anspruch

00:55:37: nehmen.

00:55:38: Guter Punkt, also ich meine wir haben ja mit der Bildungsverwaltung Mit dem Bereich mit dem Referat Schul Sport und mit den Schulsportreferenten Herrn Wormuth auch viele Verbindungen im Sinne von.

00:55:55: es gibt Ja die Programme Profi-Vereine machen Schul und Kita wo wir auch mit den anderen fünf Profiklubs eng zusammenarbeiten Und wir uns immer miteinander fragen wie man rollen Wie ich sie gerade skizziert habe an Rollen an Schulen einnehmen kann.

00:56:07: das Machen Die Anderen Profi Clubs auf also in so eine gesellschaftliche Bildungsverantwortung auch zu übernehmen.

00:56:13: Und in dem Zuge ist, in dem Konsortium auch entstanden eigentlich ne Übersichtskarte an welchen Schulen gibt es eigentlich Sport- und Bewegungsangebote gerade durch welche Projekte und Programme?

00:56:23: Das ist ja auch immer gar nicht so einfach ein Gesamtüberblick herzustellen.

00:56:27: aber die Bildungsvorweitung und das Schul-Sportreferat hat das jetzt gerade hergestellt.

00:56:31: Also man kriegt so eine Idee von wo findet eigentlich was statt und gebt ihr gleichzeitig recht richtig Das ist natürlich auch noch mal so ein Gefühl dafür bräuchte, wen gibt es eigentlich als Anbieter?

00:56:42: Wer kann da eigentlich wie was machen?

00:56:43: Find ich eigentlich einen guten Punkt.

00:56:47: Gibt's irgendwas, was wir jetzt noch nicht angesprochen haben?

00:56:48: Würde sagen, würde ich das gerne nochmal reinbringen...

00:56:52: Ja!

00:56:52: Ich glaube, ich hoffe nur dass das so im Überblick eigentlich erstmal sichtlich geworden sind, wie wir arbeiten und was wir machen.

00:56:58: Was ich immer stark merke und deshalb finde ich das toll, dass wir so dialogisch darüber sprechen können, die richtigen Fragen stellst ist schon immer so.

00:57:06: meine Ansicht, dass wir mir so im Bildungssystem kommen.

00:57:09: Dass man uns immer mit dem ersten Blick mit Profibasketball verbindet stark was wichtig ist als Identität natürlich aber das es uns jetzt gar nicht so wichtig ist dass wir jetzt halt nur Leistungs Basketball anbieten.

00:57:23: also Wir sind in unserer Vielfältigkeit hier in der Stadt ein verankerter Akteur der schon eine starke gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

00:57:31: Das ist mir halt immer ein wichtiges Anliegen das zum Ausdruck zu bringen und gleichzeitig sozusagen gleich wie ein Experte mehr und mehr werden für die Idee von Bildung.

00:57:42: So, dem wollen wir weiter nachgehen eigentlich in der Zukunft.

00:57:46: Okay Philipp ich würde sagen danke erst mal bis hierher.

00:57:53: Ja ich denke auch wahnsinnig wie die Zeit rennt so im Basketballspiel ist auch mal relativ schnell vorbei Und hier war es auch so

00:58:00: Hat mich gefreut, war ziemlich genau eine Stunde.

00:58:05: Liebe Hörerinnen und Hörern Vielen Dank für's Wiedereinschalten.

00:58:08: Wenn Sie mögen, gerne bis zum nächsten Mal in Episode... Ich hab es vorhin schon mal gesagt, ich habe wohl zwischendurch einen Überblick verloren weil ich gerade wahnsinnig viel wieder aufzeichne.

00:58:16: Und darüber gucken muss, welche Reihenfolge die ausgestrahlt werden.

00:58:18: Aber

00:58:19: es wird nicht lange darauf gekommen, dass die nächste Zeit bleiben soll.

00:58:21: Bleiben Sie gespannt, wer kommt?

00:58:23: Ich bin's auch!

00:58:23: Bis bald!

00:58:33: Vielen Dank fürs Einschalten!

00:58:34: Dies war

00:58:35: der Fächenerleitzung-Gespräch.

00:58:37: Ich lade mir in diesem Podcast regelmäßig

00:58:39: Menschen, die mit dem Thema Bildung und Kultur zu tun haben um ein Gespräch herauszufinden.

00:58:48: Alle weiteren Episoden

00:58:49: dieses Podcasts finden sich unter.

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