#114 Manja Schreiner, Dr. Maja Lasic, Beate Maedebach

Shownotes

In einem diesmal etwas anderen Setting fanden bei mir im Podcast IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner, die Bildungspolitische Sprecherin der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, Dr. Maja Lasic sowie die Vorsitzende des Schulleitungsverbands IBS e.V., Beate Maedebach zusammen, um über die Qualität und Weiterentwicklung der Berufs- und Studienorientierung an Berlins integrierten Sekundarschulen zu diskutieren.

Hinzu stießen Ronald Rahmig, der Schulleiter des OSZ Kraftfahrzeugtechnik und Denise Ney, Lehrkraft an einem Berliner Oberstufenzentrum.

Es war eine interessante Debatte, in der wir unter Anderem an einer Sachstandsbeschreibung “werkelten”, darüber diskutierten, was Schulen für eine erfolgreiche Berufs- und Studienorientierung benötigen und auch darüber, was Indikatoren für eine erfolgreiche berufliche Orientierung sein könnten.

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00:00:10: Diese Konferenz wird nun aufgezeichnet.

00:00:12: Sehr schön!

00:00:13: So, hallo und herzlich willkommen zurück bei Herr Fechner hier zum Gespräch heute mit einer Ausgabe in einem sehr besonderen Setting das Ihnen und mir liebe Hörerinnen und Hörern in den kommenden Monaten immer mal wieder begegnet wird.

00:00:24: Heute soll es um die Frage gehen wie die Berufs- und Studienorientierung an Berlins insbesondere integrierten Sekundarschulen verbessert werden kann.

00:00:31: Hierfür habe ich drei Gäste eingeladen mit denen sich das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten möchte und die mir online zugeschaltet sind.

00:00:37: Zudem gibt es noch ein weiterer Teil nehmen an dieser Veranstaltung, die ebenfalls mit debattieren

00:00:41: möchten.

00:00:42: Zugeschaltet sind wir heute insbesondere Manja Schreiner von der Industrie- und Handelskammer Berlin.

00:00:46: Sie ist die Hauptgeschäftsführerin.

00:00:48: Hallo Frau Schreina!

00:00:50: Guten

00:00:50: Tag.

00:00:51: Zum weiteren Frau Dr.

00:00:52: Maher Lase, spätungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

00:00:57: Schönen guten Abend!

00:00:57: Freue

00:00:58: mich dabei zu sein.

00:00:59: Und Beate Medebach, die Vorsitzende des Interessenverbandes Berliner Schuleitungen eV dem IBS.

00:01:04: Hallo Frau Medebra

00:01:06: Ja, hallo auch von mir.

00:01:08: Wir hatten ja soweit abgesprochen dass jede von Ihnen mal so ein bisschen einen kleinen Einblick gibt.

00:01:13: was ist Ihre Perspektive auf die BSO in den Berliner integrierten Sekundarschulen?

00:01:18: Ich würde vorschlagen vielleicht fangen Sie an Frischreine das sie vielleicht ganz kurz aus Sicht der IHK war es sozusagen.

00:01:23: Also das mache ich wirklich sehr gerne.

00:01:25: ich habe tatsächlich nicht nur den IHKA Blick auf, sondern ich weiß auch aus der Vergangenheit noch aus dem Handwerk sehr viel.

00:01:32: Weil ich den Lehrerhof hier in Berlin verantwortet habe als Aufsichtsratsvorsitzende und jetzt hat mich das Thema natürlich gar nicht losgelassen.

00:01:41: Da gibt es zu viele Themen über die man sprechen kann aber auch gerade die Berufsorientierung.

00:01:45: da hängen wir uns also sehr rein.

00:01:47: Ich würde vielleicht mit der Anfangsthese starten dass wir kein Erkenntnisproblem haben was eigentlich das Thema Berufs Orientierung angeht so würde sich der IHK formulieren, sondern eher ein Umsetzungsproblem.

00:02:02: Wie meine ich das?

00:02:04: Es gibt gute Berufsorientierung in Schulen aber sie wird nicht verlässlich in allen Schulen umgesetzt und auch mit der gleichen flächendeckenden Qualität.

00:02:15: So fändig würde man vielleicht zwei Leuchttürme aus unserer Perspektive die wir sehr eng begleiten.

00:02:20: hervorheben ist einmal die Willy Brandt-Schuler als ISS.

00:02:23: Aber auch bei Gymnasien gibt es das nämlich des Andreas Gymnasium die eben sehr authentische Berufe Speed-Datings anbieten, mit Eltern sprechen, Alumnis ihre Berufer vorstellen.

00:02:37: Wo es sehr systematisch Praktika gibt und diese Angebote auch evaluiert werden im Hinblick auf ihren Erfolg.

00:02:45: Und da kann ich ja später nochmal ein bisschen genauer darauf eingehen was ganz genau wir da auch machen können und uns vorstellen was gut funktioniert.

00:02:52: aber insgesamt würde ich einfach sagen praxisnahe Formate sind halt das, was man braucht auf der einen Seite.

00:02:59: Praktika, Betriebskontakte natürlich auch die persönlichen Begegnungen und die Kontakte zu den Unternehmen.

00:03:07: aber vor allen Dingen dürfen sie nicht nur Anlass bezogen sein sondern im Prinzip braucht man eigentlich immer ein ganz verbindliches Netzwerk.

00:03:14: also was ich immer wieder zeigt ist es geht halt nicht so stückweise sondern es muss halt schon auch aufgebaut sein und es muss sich ein gegenseitiges Vertrauen auf allen Seiten aufbauen.

00:03:25: Dann hat man ein belastbares Netzwerk, was sich dann pöa-pö auch erweitert.

00:03:30: Dafür braucht es natürlich Ressourcen... die wir als IHK auch einbringen, beim sogenannten WUM-Projekt dazu vielleicht später noch mal ein bisschen genauer und die Erfolge wie man sie messbar oder sichtbar machen kann.

00:03:44: Da muss natürlich geguckt werden was ist eigentlich der zentrale Indikator für Schulqualität?

00:03:49: Das sind nämlich die Übergänge in Ausbildung und Studium.

00:03:52: Die sollten damit also auch zentral sein in der Betrachtung.

00:03:56: dafür braucht man sicherlich mehr Datentransparenz.

00:03:59: zum Beispiel schulische Dashboards werden da möglich und vor allen Dingen sollten diese Daten eben auch gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft genutzt werden können.

00:04:08: Weil es ist, ich merke das wenn wir Matching machen, dass ist so ein bisschen wie die Biene bei der Blume wo man wirklich auch ganz genau gucken muss, fast so ein bisschen wie Handbestäugung.

00:04:22: Wo man wirklich ganz genau schauen muss welchen Jugendlichen hat man vor sich zu welchem Unternehmen könnte das passen?

00:04:28: und deswegen da ist schon das auch notwendig dass man sozusagen alle den gemeinsamen Blick in die Daten haben.

00:04:34: Und jetzt sagen wir mal mit der Lehrer-Schüler-Datenbank Lust hat man natürlich erstmal eine technische Grundlage für die Umsetzung.

00:04:41: Dann bestellen wir fest dass es einen Unterschied auch zwischen integrierten Sekundarschulen und Gymnasien leider gibt.

00:04:50: Die wurden zu lange einfach aus der Pflicht ausgenommen, auch beruflich zu orientieren und ein Praktikum in der Oberstufe muss da immer möglich sein so das man insgesamt halt auch für Abiturienten, wie der das Thema Ausbildung mehr in den Vordergrund hebt.

00:05:06: Denn wir haben gesehen, in der wichtigen Zielgruppe auch der Abituryenten die ja durchaus gerade in den Kaufmännischen berufen, auch eine große Rolle spielen hatten wir jetzt die niedrigsten Stand seit zwei Tausend Fünf zu verzeichnen, nämlich nur noch dreißig Prozent, die da wirklich mit Fach- oder Hochschulreife kommen.

00:05:25: und es ist halt so bei bestimmten Ausbildungsberufen dann schon auch ein Achtungszeichen wo man sieht bei den Abiturienten lässt es auch ein bisschen nach.

00:05:33: Deswegen wäre da natürlich wichtig, dass an dem Gymnasium durchgehend die Berufsorientierung stattfindet.

00:05:40: Insgesamt würde ich vielleicht noch abschließen damit das aus unserer Sicht viel zu viele Jugendliche im Übergangssystem landen.

00:05:50: Ich habe die Zahl hier nochmal nachgelesen.

00:05:51: Es waren in Berlin rund zehntausend, dreihundert Neuzugänge im Übergangssystem.

00:05:57: Im Jahr davor waren es achttausend, sechshundert und das war ja auch schon sehr viel.

00:06:01: Und wir merken dass dann wenn wir Azubis im ersten Jahr haben, dass viele von ihnen angeben fast zwanzig Prozent, dass das eben nicht die erste Ausbildung ist Sie haben Studien- oder Ausbildungserfahrungen vorher, also wir haben auch Abbruchquoten sowohl im Studium als auch in der Ausbildung und viele waren eben auch vorher im Übergangssystem.

00:06:20: Also insofern müsste man das ganze Übergangssystem sicherlich auch nochmal hinterfragen.

00:06:25: Ja und eins hatten wir im Vorgespräch schon kurz angerissen Berufseinstegerscheiger haben meistens keine richtig realistische Vorstellung vom Ausbildung so den Studienalltag Und da sehen wir natürlich auch unsere Aufgabe.

00:06:37: Man ist nur Zeit nichts, man kann keine Hochglanzplakate machen.

00:06:41: Obwohl man immer natürlich auch bestrebt ist den sozusagen die Zukunftsperspektive für die Jugendlichen herauszustellen muss man natürlich auch ein bisschen gucken dass man am Erwartungshorizont dort arbeitet.

00:06:53: Man kann ihn nicht das Blaue vom Himmel versprechen weil dann eben auch das Resultat ja hohe Abbruchquoten sind.

00:07:01: Das würde ich jetzt vielleicht erst mal dabei belassen für den Eingang.

00:07:04: Und dann können wir bestimmt nachher noch in die Details gehen.

00:07:07: Sehr gerne, herzlichen Dank.

00:07:08: erstmal soweit!

00:07:10: Ich würde mal das Wort an Sie übergeben Frau Lasich.

00:07:14: Wollen Sie gleich das nisst?

00:07:16: Ja, kann nicht gerne machen.

00:07:17: Ich knüpfe ein bisschen an Frau Schreiner an.

00:07:19: Ich würde auch dazu spitzen dass Umsetzungsprobleme von dem sie sprechen ist ein Steuerung Problem, denn das ist immer

00:07:29: bei der

00:07:30: Art und Weise wie unser Schulsystem strukturiert es mit achthundert unabhängigen Standorten.

00:07:35: Es ist immer wenn wir eigentlich in der Praxis Beispiele haben wo es gut läuft und die Frage sich stellt, wie trage ich das in die Breite?

00:07:43: Ist sozusagen... ist das eine Frage der Steuerung?

00:07:46: und das richtige Stichwort haben sie auch bereits genannt.

00:07:50: Das ist nämlich die Frage des Indikators beziehungsweise dessen was wir eigentlich im System messen.

00:07:56: Also ich würde mich jetzt in meinen Ausführungen auch die Allgemeinbildung konzentrieren.

00:08:01: Das ist immer noch ein bisschen anderer Perspektive, wenn man aus der berufsbildenden Blick, die er danach kommt.

00:08:08: Aber wir gehen mal von der Säck-Eins und der Allgemeinfeldung aus.

00:08:12: Für diejenigen, die das System der Indikatoren nicht kennen, gemessen Qualität Das ist festgelegt aktuell mit einem Wündel an die Indikatoren.

00:08:23: Ich würde Sie kurz benennen, damit man einen Eindruck hat was das Aktuell für eine Auswahl ist.

00:08:29: Das sind Abgänge ohne Abschluss, Anmeldung erstwunsch und entschuldige Peeltage wäre acht für Lesen- und Mathe und Vertretungsleistung.

00:08:40: Und damit haben wir ein Aufnehmenden, einen Abgebenden und ein Indikator für Messungen der Qualität in der Mitte Und der einzige abgebende Faktor ist die Anzahl der Schülerinnen, die komplett ohne Abschluss landen.

00:08:53: Das heißt, die Qualität des Abschlusses und die Qualitet?

00:08:57: wo geben wir die Schülerinnen hin?

00:08:59: Sozusagen ist aktuell kein Kriterium anhand von dem Biasystemqualität der Allgemeinbildenden Säck-Eins messen.

00:09:07: Und das ist Teil unseres Problems.

00:09:09: Wenn Sie wollen dass sich das ändert müssen wir über einen weiteren Indikator

00:09:14: sprechen

00:09:15: der die Übergänge adressiert und dazu brauchen wir eine verrittable Debatte.

00:09:20: Was gehört alles da zu?

00:09:22: Und was muss gemessen werden, damit die Qualität der Berufsorientierung und Vorbereitung in der SACK-I

00:09:28: sprechen?

00:09:29: Dazu gehört sicherlich an sich das Thema Überginge.

00:09:32: An den haben wir übergeben.

00:09:34: welche Anteil ist tatsächlich direkt um die Ausbildung gegangen.

00:09:37: Es gehören aber auch qualitative Kriterien der ausgestaltung der Berufsorientierungen.

00:09:45: Aber das wird sicherlich Gegenstand der heutige Debatte.

00:09:47: Das entscheidende aber und deswegen ist mir wichtig, dass im Statement jetzt unterzubringen ist solange wir als System die Schulen die Schulleitung nicht fragen sozusagen wie gut machen sie ihre Berufsorientierung und wir nicht wirklich quantitative Daten erfassen wie erfolgreich diese Übergänge sind

00:10:09: so

00:10:10: lange werden wir eine riesengroße Bandreite an unterschiedlichen Herangehensweisen, an Berufsorientierung haben.

00:10:18: Und wir werden hier mit einer echten Qualitätsentwicklung hinter den eigenen Herausforderungen bleiben.

00:10:25: Vielen Dank!

00:10:26: Ich würde das Wort gleich einfach mal vorwärts in die Debatte einsteigen und Frau Mehdebach übergeben?

00:10:31: Ja gerne.

00:10:31: Wir sind gerade im vierten Audit als Schule mit exzellenter Berufs- und Studienorientierung.

00:10:40: Das heißt Wir haben seit mehreren Jahren Erfahrung diesen Bereich und können da, glaube ich auch auf Erfolge zurück schauen.

00:10:53: Vor vergangenen Jahr haben wir mal ein Jahr gehabt in dem es uns gelungen ist allen Schülerinnen und Schülern die bei uns aus den zehnten Klassen gehen eine Anschlussperspektive zu ermöglichen und sie dabei zu unterstützen.

00:11:07: eine solche Anschlüssperspektive.

00:11:11: Man muss dabei sehen, dass gerade die Frage der Berufsorientierung und die Frage was nach der Schule passiert für lange Zeit nicht als Kernthema der Schulen angesehen worden ist.

00:11:26: Und das es hier extrem darauf ankommt wie die Jugendlichen auch von Eltern unterstützt werden können.

00:11:35: und da ist es besonders für die Jugendlichen schwierig, die zu Hause eben nicht bestimmte Unterstützungssysteme haben auf die sie zurückgreifen können.

00:11:43: Und diese großen Erfolge, die wir in der Berufsorientierung erzählen konnten, konnten wir erzielen durch die sehr enge Zusammenarbeit mit der Jugendberufsaventur, mit dem Arbeitsamt, mit anderen externen Beraterinnen und Beratern.

00:12:02: So ist es uns gelungen, dass wir für unsere Schülerinnen und Schüler gute Anschlussperspektiven ermöglichen konnten.

00:12:08: Das kostet Zeit und intensive Beratung.

00:12:12: hier stellt sich manchmal als Problem dar das auf der einen Seite Lehrkräfte dafür zuständig sind und sein müssen weil sie eine genaue Perspektive darauf haben welcher Abschluss denn realistisch erreicht wird Und zum anderen braucht es aber auch diejenigen, die dann eben auch Ahnung haben von dem, wo's dann im Anschluss hingehen soll.

00:12:36: Da ist oft eine Lücke entstanden und die gibt das auch weiterhin leider häufig weil in diesem Bereich nicht genügend Ressourcen fließen.

00:12:44: aus unserer Sicht wir brauchen hier einfach mehr Beratungszeiten und da muss man auch sehen dass Schulen da zum Teil sehr unterschiedlich aufgestellt sind.

00:12:55: In der Copernicus Schule, die ich noch leite verlassen im Jahr zwischen hundertfünfzig und hundredachtzig Schülerinnen und Schüler die zehnten Klassen.

00:13:04: Und mehr als die Hälfte davon muss dann auch mit einer Anschlussperspektive versorgt werden, da sehe ich also noch einen großen Bedarf weil hier die Ressourcen, die da reinfließen für die BO schlichtweg nicht reichen.

00:13:20: Ein zweiter Aspekt, den ich aber auch wichtig finde ist die grundsätzliche Haltung Schulabschlüsse gegenüber.

00:13:28: Da haben wir eine Landschaft in der Eltern gewissermaßen immer noch automatisch sagen Hauptsache es wird ein Abitur erreicht und wir haben dann einen langen Kampf gehabt weil viele Menschen dann immer gesagt haben naja das muss ja nicht jeder Abiturt machen.

00:13:47: Meistens sind dann, dass aber Leute gewesen, die ein Abitur hatten und das für ihre Kinder aber auch unbedingt wollten.

00:13:54: Das heißt aus meiner Sicht muss hier auch gesamtgesellschaftlich gearbeitet werden an der Wertigkeit von Schulabschlichen.

00:14:03: Und das schließlich führt zum dritten Punkt nämlich der Frage mit welchem Schulabchluss hat man dann welche Anschlussperspektive?

00:14:12: Und da muss man auch ganz ehrlich sein und sagen, dass es nach wie vor zu wenig attraktive Ausbildungsplätze für Schülerinnen und Schülern von Schulen gibt.

00:14:21: Die eben nicht mit den allerbesten Abschlüssen kommen.

00:14:26: Ich verstehe auf der einen Seite die Betriebe, die bestimmte Standards haben und die auch erfüllt wissen wollen.

00:14:33: Auf der anderen Seite sind die Schüler.

00:14:36: aus unserem Schulsystem gehen aber die Schüler, Andere können wir an der Stelle nicht immer backen und insofern muss auch da einiges noch passieren, damit dieses Matching Schüler- und Lehrstelle besser passt.

00:14:51: Vielen Dank!

00:14:53: Ich will jetzt gerade... Jetzt haben wir hier einen ganzen großen bunten Blumenstrauß an Themen irgendwie, der jetzt aufgemacht worden ist.

00:14:59: Ich frage es mal ganz kurz in die Runde.

00:15:00: Möcht ihr jetzt jemand direkt darauf was antworten?

00:15:02: Ansonsten würde ich sozusagen einer Frage reingehen oder ich frage das trotzdem mal ganz offen.

00:15:07: Okay sehe ich jetzt erstmal nicht.

00:15:09: Also wie gesagt, war ja ein großer bunter Blumstraußig.

00:15:11: Suchen wir jetzt einfach mal einen Thema aus.

00:15:13: Nämlich die Frage... Die hatten Sie auch schon aufgemacht.

00:15:17: Wie misst man eigentlich eine erfolgreiche Berufsorientierung?

00:15:21: Was sind sozusagen die Indikatoren entlang derer man das messen kann und wann müsste man es messen?

00:15:27: Ich habe im Moment den Eindruck dass BSO sehr häufig diskutiert wird, ich sage mal so inputorientiert.

00:15:32: also welche Instrumente hat man?

00:15:34: was kann man reingeben Aber wenig oft nachvollzogen werden kann, was ist denn daraus eigentlich geworden?

00:15:40: Brauchen wir dafür neue Instrumente.

00:15:42: Also Frau Lasitsch hat ja vorhin schon gesagt Wir brauchen einen neuen Indikator.

00:15:48: Ich würde sagen wenn man so eine ganz systematische Berufsorientierung macht ab der sieben Klasse und dann mal einfach anfängt... Deswegen vielleicht erzähle ich mal aus unserem Boonprojekt weil das einfach so erfolgreich ist Und da ist es wirklich sehr, sehr gut gelungen.

00:16:06: Dass man einfach sagt in der siebten Klasse gibt's erst mal so ein bisschen Stärken, Interessen erkennen, berufliche Möglichkeiten kennenlernen.

00:16:13: Da kommt... Gibt's einen Tagespraktikum?

00:16:16: Dann hat man natürlich immer Anlässe wie Girls and Boys Day.

00:16:18: Das heißt, dann geht das ja erstmal schon los und in der achten und neunten Kasse folgen da natürlich Betriebsbesuche auch mal eine Potenzialanalyse, Talente checkt, Berufsfelderkundung.

00:16:30: und auch im Unterricht kommen auch Unternehmer rein und erzählen mal aus dem Betriebsalltag oder eben auch so Azubi-Botschafter, die ja meistens auch eine gute Sprache der Jugendlichen sprechen.

00:16:41: So dann geht man in die Klasse neun da hat man auch wieder Betriebspraktikum und Besuch natürlich auch mal einen OSZ besucht.

00:16:47: Man geht zu einer Messe und macht bei der Praktikumswoche mit.

00:16:50: Und dann ist man eigentlich soweit das in der in der Zehntenklasse und das ist natürlich auch die Stärke der IHK in diesem Moment Da ist.

00:16:59: eigentlich weiß der Lehrer oder der verantwortliche für Berufsorientierung eigentlich schon bei jedem Schüler, wo es ungefähr hingeht.

00:17:08: Weil den Schülern einfach schon eine große Auswahl systematisch über die Jahre vorgestellt wurde.

00:17:14: und dann kommt das auf dieses wirklich sehr handverlesene Matching an.

00:17:19: und was die IHK natürlich hat wir haben einen extrem guten Überblick darüber welche Unternehmen suchen und wissen auf der anderen Seite einfach, weil diese enge Betreuung über die Jahre eigentlich schon erfolgt ist.

00:17:33: Wissen wir eigentlich auch, wie sind Jugendgleichen in der Regel denn auch schon welche Richtung es gehen soll?

00:17:38: Das heißt dann wäre für mich der erfolgreiche Indikator, weil das immer so das Non plus Ultra ist Übergang in die duale Ausbildung sozusagen jetzt mal aus der Ausbildungssicht gesprochen was natürlich auch sein kann, dass man merkt das es Defizite noch gibt.

00:17:58: Dann eigentlich landen in

00:17:59: einem

00:18:00: sagen wir mal wie auch immer gearteten Auffangensystem ja damit dann einfach die Qualifizierung nochmal für Berufsorientierung stattfinden, für die duale Ausbildung stattfinden kann.

00:18:12: aber für mich wäre immer die dual betriebliche Ausbildung des Nonplus Ultra Im Idealfall nicht sozusagen an einem OSZ eine überbetriebliche Ausbildung für den Regelfall, sondern wirklich die überbetriebliche Ausbildung ist eigentlich für mich ein Auffangkartbestand und deswegen würde ich immer sagen der Indikator ist wirklich der Übergang in die duale Ausbildung oder in die berufsvorbereitende duale ausbildung.

00:18:38: wenn man eben auch merkt gibt noch Sachen die man besprechen

00:18:42: muss.

00:18:45: Okay vielen Dank!

00:18:46: Frau Lazarus, Sie hatten sich im Meldet... Ich wollte

00:18:48: ein bisschen an Frau Schreiner anknüpfen und volle Zustimmung

00:18:51: ausdrücken.

00:18:52: Und mit weiteren Ausführungen daran anknümpfen.

00:18:56: Der Grund warum Übergang in die duale Ausbildung sich hervorragend eignet ist zum Beispiel es gibt hier eine Vielfalt an Übergängen, die als zielführende Bereich haben.

00:19:09: Zum Beispiel Übergangen in die klassische Oberstufe kann auch ein sinnvoller Übergangs sein.

00:19:16: der eignet sich aktuell, aber aus zwei Gründen nicht als ein vergleichbares Instrument.

00:19:25: Einmal war das und ist jetzt eher eine Gefühlssache sozusagen weil es aktuell der favorisierte Übergang an sich ist, weil es Richtung klassischem Abitur ist.

00:19:33: Das heißt da ist eher eine Emotionalität dahinter, wo sagen wir mal mehr Kinder richten Abiturschreben als für ihre eigene Entwicklung vielleicht zielführendes.

00:19:42: Und daraus resultieren wir auch Jetzt schon im bestehenden System eine Tendenz dazu beobachten, dass mehr Kinder in der Oberstufe landen als eigentlich zielführend wäre für die Kinder selbst und damit die Oberstufel nicht ne Vorbereitung für die Hochschulreife sondern tatsächlich zu einer Art teilweise Übergangssysteme evaluiert.

00:20:08: aktuell.

00:20:08: Und ich bin der große Befürworterin davon, dass wir zu einer Ausweitung der Oberstufen kommen in der Regel im Verbund mit Oberstufenzentren.

00:20:18: das eine andere Debatte sozusagen die aber genauso wichtig ist für die qualitative Ausrichtung.

00:20:24: Aber

00:20:24: aus dem Grund weil sozusagen die Oberstufe eignet sich nicht als ein qualitativer Indikator für gute Übergänge und sozusagen innerhalb der Ausbildung.

00:20:37: sozusagen ist die duale Ausbildung der Goldstandard, an dem man aus Messlatte einfach nehmen kann.

00:20:45: An dieser Stelle und es geht ja nie um das Erreichen hundertprozentiger Werte sondern bei Indikatoren geht es immer um einen Vergleich mit Schulen in vergleichbarer Lage.

00:20:57: so funktionieren Indikatoren.

00:20:58: Das heißt wir messen ja nie.

00:21:00: zum Beispiel beim Thema Abschluss, beim Thema Übergänge in die Oberstufe messen wir ja nie der Schule aus dem Wedding mit einer Schule aus Prenz-Wahrberg, um zwei Beispiele zu nehmen.

00:21:09: Sondern die messen immer Schulen des Schultyps Fünf mit hohenden Schultyp

00:21:14: fünf.

00:21:14: Das heißt, Schulen, die eine ähnliche soziale Zusammensetzung haben.

00:21:18: und deshalb bis anzunehmen, dass wenn wir zwei Schulen mit ähnlicher sozialer Zusammesetzung miteinander vergleichen – und die eine hatte erheblich höherem Anteil übergängigen duale Ausbildungen – kann man die Annahme vertreten, dass diese Schule irgendwas viel besser macht?

00:21:33: in ihrer Berufsorientierung, und dann kann man sich fragen.

00:21:36: Kann man die anderen Schulen schon die Frage stellen?

00:21:38: Warum sagt das bei einer Nachbarschule um

00:21:40: die nicht,

00:21:41: obwohl eure Ressourcen gleit sind und eure soziale Zusammensetzung auch ähnlich ist?

00:21:46: Und dann kommt man in eine Qualitätsberate mit einem Abschließender Satz ist, auf welchen Wege die Schule da hinkommt.

00:21:55: Der Teil ist mir wichtig, dass

00:21:56: z.B.,

00:21:57: was Frau Schreiner genannt hat, es wunderbar aber wir wären ein System Input gesteuerte Systemen, wenn wir jetzt versuchen würden ein hervorragendes Beispiel auf alle Schulen zu übertragen.

00:22:09: Wir glauben eher dass das besser ist, dass wir anfangen um messen was rauskommt und die Schulen werden schon ihre Kollegen und Kollegen an anderen Schulen fragen was ein guter Weg ist, wenn sie sich dann selber auf den Weg machen.

00:22:21: Das lohnt man nicht aus unserer Aufgabe, dass ihr es vorschreiben welchen Weg man zum Erfolg beschreitet.

00:22:27: Herr Radlich hat er sich vorhin schon mal meldet.

00:22:30: Ich habe mir jetzt ganz viele Stichpunkte dazu gemacht und ich glaube, ich würde ein bisschen weitromiger nochmal an das Problem rangehen.

00:22:37: Sie haben nach dem Indikator gefragt für erfolgreiche Berufsorientierung.

00:22:45: Wenn ich mir das so angucke was im Augenblick abläuft insbesondere auch in meiner Branche wo sich jahrelang als Entwicklungsingenieur arbeitende Menschen als Lehrkräfte auf einmal bewerben beispielsweise ja?

00:22:57: Das ist doch ein ziemlicher Bruch dann Kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass ein wirklich belastbarer Indikator die Beschäftigung der Menschen nach, sagen wir mal, zehn Jahre nach Schulschluss ist oder fünfzehn Jahre oder sowas.

00:23:09: Nach meiner Einschätzung wie in einer Zeit sind wohl die Frage, wie lange übe ich den Beruf, den ich mir jetzt gewählt habe indem ich jetzt ausgebildet bin überhaupt aus?

00:23:19: Wie lange kann ich ihn überhaupt ausüben kaum noch so in der Breite zu beantworten ist, wie das möglicherweise vor vielen Jahren auch der Fall war.

00:23:27: Ich habe etliche Azubis die gesagt haben ich mache die Ausbildung zu Ende aber dann mache ich was ganz anderes und zum Teil eben auch Tätigkeiten mit dem Berufskatalog sowie wir ihn kennen auch gar nicht abgedeckt sind trotzdem Reichen eine Familie zu ernähren und ein veritable Platz in der Gesellschaft einzunehmen, so wie es das Schulgesetz fordert.

00:23:47: Deshalb ist die Frage welche Bedeutung hat eigentlich eine definierte Berufsausbildung?

00:23:51: So wie wir sie bis jetzt kennen überhaupt noch für die Zukunft?

00:23:55: sicherlich nochmal gestellt werden muss wobei ich sie teilweise durchaus beantworten kann weil offensichtlich in jeder Berufsausbildung egal ob beim Handwerk oder im Büro ja ein paar Grundkompetenzen erworben werden fachübergreifend oder gewerkt übergreifend tragen und dann auch ermöglichen, dass man andere Sachen machen kann als man ursprünglich gelernt hat und zwar erfolgreich machen kann.

00:24:17: Deshalb ist diese Frage was ist Berufsorientierung welchen Sinn macht das überhaupt junge Menschen auf einen Ausbildungsberuf zu orientieren?

00:24:25: möglicherweise einfach unglücklich gestellt und gegenwärtig kaum noch sinnvoll zu beantworten?

00:24:33: Dann muss man natürlich fragen wie weit bereitet überhaupt die Sekundarstufe Eins junge Menschen auf diese Situation vor.

00:24:43: Und was sagt überhaupt der Schulabschluss darüber aus über diese Kompetenzen, die für eine erfolgreiches Arbeitsleben konstituieren sind?

00:24:55: Da muss ich sagen eigentlich gar nichts, weil die Sekunderstufer Eins mit ihrer Fächerstruktur ja eigentlich nur lauter Kompetensen beschreibt, die im Studium wichtig sind für ein Abitur.

00:25:05: Wo braucht man heutzutage Fäche außer beim Studium.

00:25:08: Ich wüsste keinen Beruf, bei dem man jetzt explizit einen Fachstudium noch gemacht haben muss, außer eben in einer akademischen Laufbahn und das würde bedeuten dass wir in der Schule möglicherweise sehr viel stärker überhaupt erst mal die Kompetenzen der jungen Menschen in den Blick nehmen müssen und auch zertifizieren müssen.

00:25:27: Frau Scheiner hat ja finde ich mit Recht darauf hingewiesen, dass wir ja diese Talente-Check und alle Sachen haben wie genau in die Richtung gehen das nämlich gesagt wird, nicht was willst du werden sondern was kannst du gut?

00:25:38: Das ist aber eine völlig andere Frage und die Schule kann diese Frage zurzeit meiner Ansicht nach überhaupt gar nicht aufnehmen.

00:25:44: Und nimmt sie auch nicht auf und das führt dann wiederum dazu dass einige Leute die vielleicht viele Sachen gut können aber vielleicht nicht ausgerechnet gerade Biologie oder Chemie oder sowas mit diesen Kompetenzen die ihr gar nicht gewertet und gewertschätzt bekommen.

00:25:59: Und dann wundern wir uns über Schuldistanz auf eine andere Frage.

00:26:02: Das ist aber natürlich ein sehr weitreichender Ansatz, gebe zu das... Ich habe mich damit beschäftigt, dass so mehr ich dem anhänge, wobei mir völlig klar ist, dass das eigentlich auf einer Schulreform mindestens der Säck-Einziehen ausläuft und welche Chancen diese hat mache ich mir jetzt wenig Illusionen.

00:26:20: Das wäre sicherlich ein Generationenprojekt da nochmal anders ranzugehen.

00:26:24: Aber diese Zertifizierung von Kompetenzen, die dann eben zu einem Beruf führen, den man eine Zeit lang ausübt und wenn es denen nicht mehr gibt oder sich die Zeiten geändert haben.

00:26:33: Dann auch was anderes machen kann mit diesen Kompetenz.

00:26:36: Das ist glaube ich eine Richtung über die wir zumindest mal nachdenken sollten.

00:26:40: Und versuchen sie langsam an der einen oder anderen Stelle ein bisschen stärker zur Berücksichtigung.

00:26:46: Es war jetzt etwas ganz anderes aber... Ich habe gerade gedacht Herr Rahmig, daraus könnten wir eine komplett eigene Podcast-Episode mit zweieinhalb Stunden

00:26:55: machen.

00:26:59: Nur ganz kurz um die Höhren und Höhe abzuholen.

00:27:01: Also Ronald Rahmigh ist der Schulleiter des Oberstufenzentrums Kraftfahrzeugtechnik in Berlin.

00:27:08: Das hatte ich sie da vorhin nicht nochmal anmoduriert.

00:27:12: Ich habe jetzt mehrere Handzeichen deswegen würde ich erst eine eigene Frage vielleicht zurückstellen.

00:27:17: Frau Medebach hatte sich aber zuerst gemeldet.

00:27:19: Frau Medebach, möchten Sie darauf antworten oder was anderes ergänzen?

00:27:24: Ja ich würde noch mal etwas für den Indikatoren sagen.

00:27:27: also ich würde Herrn Rammig in vielen Punkten da auch recht geben.

00:27:30: Ich glaube nicht ehrlich gesagt obwohl ich eine Freundin von Datenbasierter Schulentwicklung bin dass uns Indikatore hier unbedingt viel weiterhelfen.

00:27:39: erstens gibt es schon Genügend aus meiner Sicht Instrumente, in denen da auch Dinge verankert sind die sich überprüfen lassen.

00:27:47: Zum Beispiel über den Schulvertrag zum Beispiel über das Schulprogramm, z.B.

00:27:51: über das schulinterne Curriculum zur Berufsorientierung was es ja in Schulen gibt und wo auch Schulen wie unsere zum Beispiel sehr wohl danach Maßnahmen verankern haben, die vorhin ja schon benannt worden in den einzelnen Jahrgängen, was da alles an Aktivitäten im Rahmen von Berufsorientierung passiert.

00:28:12: Ich glaube wir brauchen hier wirklich ein größeres Feld von Zusammendenken weil ich also wenn das so läuft dass Schulen dann Indikatoren haben und die Frage ist wie viele Schüler hat eine Schule in eine duale Ausbildung gebracht?

00:28:29: Und das ist dann die Schule mit der besonders guten Berufs Orientierung.

00:28:33: Ich weiß nicht, ob uns das wirklich so viel weiterhilft.

00:28:37: Das Problem was wir haben ist ja eigentlich ein anderes.

00:28:40: Das problem ist dass wir zu viele Schülerinnen und Schüler haben die die Schulen verlassen und die nicht in der Lage sind oder die eben entsprechend auch keine Ausbildungsplätze finden.

00:28:53: also dieses sogenannte Matching funktioniert nicht wirklich gut und ich glaube dass Schulen das nicht alleine bewältigen können diese Situation zu lösen.

00:29:07: Da hat die IHK was mitzutun, die übrigens sehr innovativ geworden ist wie ich finde in den letzten Jahren und die da in vielen Bereichen schon ein hervorragender Arbeit macht.

00:29:17: Und dann bin ich auch bei Herrn Rahmig.

00:29:19: Ich glaube wir müssen in den Schulen Strukturen verändern Die mehr möglich machen dass Schülerinnen und Schüler auch einen realistischen Blick auf die Arbeitswelt haben.

00:29:31: An meiner Schule gibt es im Kern eigentlich drei Praktika.

00:29:35: Also jede Schülerin, jeder Schüler der an unserer Schule von Jahrgangs sieben bis Jahrgang dreizehn sogar mit dabei ist hat mindestens dreimal eine Praktikumserfahrung durchlaufen und trotzdem entsteht am Ende kein realistisches Bild von der Arbeitswelt.

00:29:52: Und an solchen Punkten muss aus meiner Sicht viel mehr gearbeitet werden als an der Frage Mit welchem Indikator messen wir hier Erfolg oder nicht Erfolg?

00:30:02: Es ist leider ein bisschen komplizierter und muss von daher auch mit mehreren flankierenden Maßnahmen unterstützt werden.

00:30:12: Und Schulen brauchen da auch die Hilfe und eine gute Zusammenarbeit.

00:30:16: Der Erfolg zeigt sich immer dann, wenn es gut funktioniert.

00:30:19: Also dann zeigt sich eben wie viele Player da zusammenwirken müssen damit das zu guten Ergebnissen kommt.

00:30:29: Okay, vielen Dank.

00:30:31: Ich würde mal das Wort an Frau Lazaric weitergeben vielleicht auch noch einmal verbunden mit einer Nachfrage zu dem was sie vorhin ausgeführt hatten.

00:30:38: Sie sprachen vorhin davon wenn ich so richtig zusammenfasse dass man die Schulen miteinander vergleichen sollte nach ihrer Schultypisierung und einfach gucken sollte welche Schule davon macht die bessere Arbeit?

00:30:48: Und im Sinne dass die andere jeweils andere Schule dann sich sozusagen schon etwas abguckt.

00:30:55: Die Frage, die sich mir irgendwie trotzdem stellt.

00:30:57: Es sollte die Bildungsverwaltung oder die Bildungspolitik da nicht trotzdem mehr Steuern da reingehen und sich die einzelnen Instrumente im Zweifel auch angucken?

00:31:06: Also das Erste was man machen sollte ist die Ergebnisse der bestehenden Indikatoren auch transparenter machen.

00:31:11: denn allein die Tatsachen dass wir hier erörtern müssen und dies nicht einsehbar ist zeigten Teil des Problems.

00:31:17: Die Transformationsprozesse dann steht daraus,

00:31:19: dass

00:31:20: auch sichtbar ist wie erfolgreich die Schulen sind.

00:31:24: Zumindest Teil der Indikatoren, da kann man Debatte darüber führen welcher sind sollte sozusagen stecken.

00:31:30: Und ich vertrete die These dass wenn wir an eigenständige Schule glauben und in der Sprache sehr schnell gemacht das wie alle parteiübergreifende an eigenständigen schule glauben Man kann nicht zeitgleich an eigen ständige schule Glauben und von der Politik erwarten dass die Input orientiert massiv Steuern.

00:31:46: es gibt teile Elemente demisten von uns kommen die kommen über die gesetze und Verordnung und derteil bleibt unsere Verantwortung.

00:31:52: Aber so wie unser Job ist es, in einem Bereich der eigenständigen Schule zu erklären was rauskommen soll und dann miteinander also Schulen versus Politikien-Aushandlungsprozess zu treten.

00:32:04: Was die Schulen brauchen an Ressourcen um da um zu diesen Ergebnissen zu kommen.

00:32:09: Also es ist eine Sache von uns, Ressourcen zu erwarten.

00:32:14: Aber dann muss auch klar sein, was für ein Ergebnis

00:32:18: dabei

00:32:18: rauskommt.

00:32:18: Das ist ein neues System auf das wir uns einstellen müssen und dass wir jetzt Unisono-Kontrolleitungen der hohe Zurückhaltung wie die Niveaundikatoren hören, ist ein Zeichen dafür, dass wir noch in diesem Transformationsprozess sind.

00:32:34: Frau Medebach, Sie haben ja mehrere inputorientierte Aspekte genannt.

00:32:39: Das ist das was wir bisher gemacht haben.

00:32:41: Wir sagen immer es gibt so eine Beschreibung wie er sein soll und dann werden einzelne Beispiele von Schulen rausgepickt die im Sinne des jeweiligen Korrekulums agieren und dies erfolgreich machen.

00:32:53: Wenn ich dann aber die Masse der Schulen betrachte, zwei Hundert DSS mit denen in dieser Stadt sind kann ich nicht sagen, dass an allen Zwei-Hundert Standorten die Berufsorientierung gut stattfindet.

00:33:03: um das die Ressourcen, welche zusätzlich neben zum Beispiel für lauter Zuwendung im Bereich der Berufs Orientierung investieren in dem Bereich.

00:33:11: Wir gehen ja mit massiven Geld rein im Bereich den Berufs orientieren, damit sie in jedem Standort sinnvoll eingesetzt sind.

00:33:18: Und die Debatte ist, wie kommen wir da hin?

00:33:21: Dass es eine echte Qualitätsgebote sind und dass dann jeder Schule man sich damit auseinandersetzt ob der Träger, der aktuell die Berufsorientierung macht auch wirklich zielführend bis an der Stelle.

00:33:31: Und dann kommt man auch dazu sich zu fragen okay, wie messen die Qualität jenseits des reinen Übergangs in dualer Ausbildung?

00:33:38: An dem hänge ich gar nicht!

00:33:40: In einer echten Debatte kommt man aber erst wenn wir uns darüber fragen Woran wird Qualität von Schule wirklich gemessen?

00:33:50: Ich finde gar nicht, dass das was Sie aufgemacht haben eine andere Debatte ist als die, die ich führe.

00:33:54: Eine echte Reform von Säck-Eins führt dazu, dass wir uns dann loslösen von der reinen Stundtafel und vom Fächerdoktrin, dass sie ausschließlich damit arbeiten, irgendwelche Fächer zu vollbringen, sondern wir sprechen mit echter Lebensreife, die entweder Ausbildungsfahrtsreife Hochschulreife oder Wasserfremdmeistern sind Und dann sprechen wir darüber, was erreicht sein muss am Ende.

00:34:18: Damit man diese auch erreicht und deswegen gehören diese Indikatoren zu dem Prozess des Loslösen von der Sturmtafel, von der Dokrime der Input-Orientierung.

00:34:29: Vielen Dank!

00:34:31: Ich würde jetzt ganz kurz die Reihenfolge trotzdem mal ein bisschen verändern und Wort erst einmal an Frau Schreiner geben verbunden mit der Frage also sie hatten sich gemeldet und verbunden mit der Frage, weil sie vorhin gesagt hat ein Indikator ist für Sie eigentlich der Übergang in dualer Ausbildung.

00:34:46: Jetzt haben wir ja aber die Probleme in Berlin dass wir sehr hohe Abbruchquoten im ersten Ausbildungsjahr haben.

00:34:52: Bäre das nicht eigentlich einen Punkt den man mit berücksichtigen müsste also nicht nur den Übergangen in die Ausbildung sondern auch die Frage wo stehen die Jugendlichen eigentlich nach einem Jahr?

00:35:01: Weil das jetzt mein Subjektiv wird dafür halten wenn Azubi im ersten Jahr abricht dann ist er aus meiner Sicht irgendwann in ABO nicht richtig gelaufen.

00:35:09: Ja, also gibt ja viele Gründe warum abgebrochen wird.

00:35:12: Aber ich teile natürlich die These definitiv dass man auch sich die Abbruchkoten angucken

00:35:17: muss

00:35:18: und sie auch sehr transparent machen ob in der Berufsorientierung schon auch der Erwartungshorizont sozusagen auch entsprechend richtig gesetzt wurde.

00:35:30: Und deswegen würde ich das sagen auch immer eingedenkt der Tatsache dass es natürlich auch andere betriebliche Gründe geben kann, warum man sich trotzdem von dem konkreten Ausbildungsbetrieb trennt.

00:35:43: Aber ich glaube schon tatsächlich das die Abrecherquote von ca.

00:35:46: fast twenty-fünf Prozent da schon noch mal runtergehen würde signifikant also.

00:35:51: insofern wäre das definitiv auch ein Indikator für mich, dass Berufsorientierung systematisch gelungen ist.

00:35:59: Das andere ist wahrscheinlich tatsächlich einfach zu kurz gegriffen, sondern einfach die etwas längere Perspektive.

00:36:05: Es wurden ja sehr viele gute Sachen hier jetzt auch schon gesagt.

00:36:09: Was natürlich auch wirklich schwierig ist, wir haben dreieinhalbfünfzig Ausbildungsberufe auf dem Markt sozusagen und das ist ja einfach so eine schiere Menge.

00:36:18: und nun beschäftige ich mich ja noch ganz schön lange schon damit.

00:36:22: der Erfahrungshorizont auch bei Eltern, aber auch bei Menschen die eigentlich schon irgendwie damit zu tun haben.

00:36:31: Wenn Sie wirklich versuchen es aufzuschreiben kriegen sie ja teilweise nicht mehr als zwanzig und dann Ausbildungen mal zusammen.

00:36:41: Und erfahrungsgemäße gibt's da auch so Erhebungen drüber wissen Eltern nicht mehr.

00:36:48: So,

00:36:48: gerade wenn natürlich auch ein akademisches Elternhochstarr ist.

00:36:52: Und deswegen ist da also dieser Punkt wie kann man auf dreieinhalbfünfzig Ausbildungsberufe vielleicht einfach mal nochmal sinnvoll zusammenführen.

00:37:00: Ich weiß im Bau haben wir das ja gehabt, dass wir im ersten Jahr sozusagen so eine Grundlagenausbildung gehabt hat, sodass verwandte Handwerke im Ersten Jahr alle das Gleiche lernen was dem Azubi dann auch die Möglichkeit gibt im zweiten Jahr vielleicht doch noch mal zu sagen ach Mensch nee Maurer ist es nicht.

00:37:15: aber ich gehe in einen anderen Bereich der Art Verwandt ist weil ich die Schnittstellen zwischen den einzelnen Handwerken jetzt kennengelernt habe und ich mir gefällt eigentlich was anderes besser.

00:37:25: Ähnliches könnte ich mir beispielsweise vorstellen bei der Modernisierung halt auch... der Kaufleute.

00:37:31: Es gibt ja so diverse Kaufleutes mit Büro und Einzelhandel, Großhandel und Touristik.

00:37:36: und dass man da auch mal vielleicht mal den Versuch startet, dass man auch einen Grundlagenjahr schafft.

00:37:42: Das fängt ein bisschen auf das die Jugendlichen heutzutage.

00:37:46: ich will jetzt nicht sagen, dass sich da empirische Erhebungen hätte aber zumindest persönliche Erfahrung, dass meine Kinder auch im Alter von sechzehn und siebzehn ein halb sich nicht entscheiden können.

00:37:58: Die haben einfach total Angst, wenn sie sich da jetzt entscheiden dann haben Sie sich jetzt falsch entschieden und diese schiere Menge von Möglichkeiten dran hat fünfzig da die ganze Studienrichtung.

00:38:10: also darüber habe ich ja noch gar nicht gesprochen.

00:38:12: das ist einfach so zu erschlagend auch Und das fängt es vielleicht auch ein bisschen auf, wenn man sagt, man modernisiert halt Ausbildungen.

00:38:21: Also wir als IHK versuchen wirklich stark sowohl in Berlin aber das ist ja bundesrechtlich geregelt also auch auf der Bundesebene uns wirklich dafür einzusetzen.

00:38:31: ausbildung muss modernisiert werden und vielleicht auch in gewissen maßen zusammengeführt werden.

00:38:36: und einen Gedanken hatte ich noch Weil Frau Lasit auch sagte, da müssen Politik und Schulen zusammenarbeiten.

00:38:44: Und ich finde, da muss halt auch Wirtschaft wirklich mit rein.

00:38:46: also natürlich sind unsere Unternehmer keine Pädagogen die sind nicht sozusagen in der Schule sicherlich die Hauptansprechpartner.

00:38:54: was mir aber immer auffällt ist tatsächlich dass viele Diskussionen dann doch, wenn du von der Praxis her reinguckst zu sehr theoretisch geführt werden.

00:39:05: Und das fällt mir auch ohne ihnen zu nahe zu treten aber auch bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Beispiel in der Arbeitsagentur oder selbst in der Jugendberufsagenture noch auf.

00:39:14: Das ist ja auch normal.

00:39:15: Sie können das ja auch gar nicht alles aus dem eigenen Erfahrungshorizont abdecken.

00:39:20: Auf der anderen Seite weiß auch jeder von uns im eigenen Erfahrungshorizont, was man schon mal gelebt und gefühlt und gearbeitet hat.

00:39:27: Da macht es sich natürlich auch einfacher darüber zu bringen, was ist das eigentlich ganz genau?

00:39:31: Und deswegen... Also da würde ich immer dieses Plädoyer haben Wirtschaft wirklich mit einbinden, systematisch.

00:39:38: Und ich wollte nur mal sagen das Boom-Projekt, das haben wir an einer Schule jetzt ausprobiert Das rollen wir jetzt tatsächlich aus.

00:39:43: und der Ziel Wir haben jetzt schon vier weitere Kooperationsmanager eingestellt.

00:39:48: Das Ziel ist dass wir alle ESS in Berlin Pro-Korporationsmanager, der mehrere Schulen bespielt.

00:39:55: Und es geht halt um Unterstützung wirklich so eine systematische Berufsorientierung da reinzubringen.

00:40:01: So aus der Praxis sich das ist halt unser Anteil sozusagen zu versuchen eine Praxisschiene da reinzukriegen und auch aufzuzeigen und natürlich zu evaluieren was funktioniert gut was funktioniert nicht?

00:40:14: Das ist unser Beitrag eben auch für Politik und Schulen.

00:40:18: in der gesamten Zusammenarbeit ist es, glaube ich immer wichtig.

00:40:22: Diese Wirtschaft wirklich der Unternehmer, der etwas erzählt.

00:40:25: am Ende entscheiden

00:40:27: Menschen

00:40:28: über das was Menschen ihnen erzählen ob ihnen das auch sympathisch ist.

00:40:31: ja da kommt nicht zu unterschätzen diese menschliche Faktor wenn so ein Unternehmer so erzählt.

00:40:38: Ich würde Wort einfach jetzt mal als nächstes an Denise Naye übergeben.

00:40:41: sie ist Lehrkraft einem Oberschufenzentrum hier in Berlin Ja und tatsächlich ist sie auch Mutter eines einer angehenden Lehrkraft, der auch schon im Bereich der Sekundarstufe eins arbeitet.

00:40:56: Dadurch dass ich aus der beruflichen Bildung komme habe ich mich so bei Säcke Eins Leuten halt umgehört.

00:41:01: und da ist es halt auch so weil wir haben jetzt öfter schon über die Eltern gehört das gerade dieses Thema Praktikum unheimlich viel vom Elternhaus abhängig ist.

00:41:12: Ich meine wir sind sowieso ein Schulsystem was extrem klassisch ist Wo viel vom Elternhaus abhängt und in dieser Berufsorientierung ist das auch wieder eine Rolle, wo Schulen Probleme haben, dass auszugleichen wenn ihnen nicht die Mittel zur Verfügung steht.

00:41:28: Und die Ressourcen zur Verfügung stehen da investieren zu können und die Beziehungsarbeit quasi leisten zu können, die dann vielleicht vom Eltern Haus nicht kommt.

00:41:39: Das heißt,

00:41:40: dieses was Herr Ramech halt auch schon gesagt hatte.

00:41:43: Dieses ich jahre sie in der Säge eins von Fach zu Fach zu fach.

00:41:47: Ich nehme damit die Menschen auch ihre Selbstständigkeit.

00:41:50: Ich nehm ihn damit auch diese stück zu entscheiden Was möchte ich jetzt eigentlich gerade machen und was möchte ich nicht machen?

00:41:56: Ne nach forty fünf Minuten ist Schluss Und du hast jetzt noch ein anderes zu machen.

00:42:00: und wenn da nicht einen Elternhaus ausgleicht und Diese diese Fähigkeiten zum kritischen Denken Eigenständigen entscheiden, kommen da welche raus die eigentlich immer diese Fremdbestimmung schon fast internalisiert haben.

00:42:16: Wir merken das natürlich die extrem Beispiele in den IBA-Klassen wo wir halt feststellen dass da schon kaum noch so in der Lage sind so eigenständig in diesem Bereich Entscheidungen zu treffen und da müssen wir halt gucken wie wir das ausgleichen können.

00:42:34: Da ist ja die Vernetzung von den Schulen, dann können die wo es nicht so gut klappt.

00:42:40: Von dem anderen angucken.

00:42:41: ich stelle in meinen Lehrkräftepfortbildungen tatsächlich fest dass die Vernetzung zwischen Schulen da hakt's weil das auch ein Zeitproblem.

00:42:51: also wenn Leute mit voller Stelle an den Schulen tätig sind sie haben einfach überhaupt kaum noch Kapazitäten.

00:42:57: on top was auf und drauf und Vernetzung is On Top Arbeit auf die volle Stelle oben drauf und da müssen Möglichkeiten geschaffen werden Lehrkräfte zu entlasten, in den Schulen Räume zu schaffen.

00:43:10: Einmal für die Lehrkräfteselber zum Austausch im Kollegium aber halt auch mit anderen Schulen und diesen, den Einfluss der Eltern im Grunde das halt auszugleichen.

00:43:24: Da muss die Wirtschaft mit reinkommen.

00:43:27: Wir bieten hier halt nicht nur die Praktikumsplätze, was ich nicht zur Weihnachtszeit damit die Regale aufgepackt werden an.

00:43:34: Sondern qualitative Praktikumplätze wo Glück im Berufsbilder reingeguckt werden kann.

00:43:39: Achso und ich bewerbe mich für den Podcast mit Herrn Rahmig zum Schule neu denken.

00:43:45: Alles klar!

00:43:47: So schließen sich Kreise manchmal.

00:43:50: Ich habe gerade zwei Wortmeldungen.

00:43:52: Ich würde mal sagen Frau Mädebach

00:43:56: Also ich würde mich zunächst noch mal bei Frau Schreiner bedanken für die Zustandsbeschreibung, die ich im Eins zu Eins unterschreiben kann und noch ein bisschen ausweiten möchte.

00:44:05: Und damit an meine Vorrednerin auch anschließen möchte in diesen Transitionen – das ist ja auch eine!

00:44:12: Ich habe mich da mit dieser Forschung beschäftigt – steckt eben sehr viel Angst.

00:44:18: Schülerinnen und ihre Eltern verlassen einem bekannte System wenn es in die dualer Ausbildung geht und sollen in ein neues System gehen, was sie eben oft überhaupt nicht kennen.

00:44:30: Und wo es auch große Ressentiments gibt nach wie vor, weil damit immer so'n Stück weit verbunden ist das dann eine Zukunft zum einen festgelegt ist.

00:44:43: Das beobachte ich also ganz stark.

00:44:45: dass Jugendliche sich da sehr schwer tun Entscheidungen zu treffen Beobachten wir auch ein ganz starkes Verhahrungsvermögen, also dass Schülerinnen und Schüler unbedingt irgendwie in der Schule bleiben wollen.

00:45:02: Ich kann das aus Einzelfällen schildern, dass wirklich junge Menschen, obwohl sie einen Ausbildungsplatz hatten dann doch vorgezogen haben sogar die zehnte Klasse nochmal zu machen weil vielleicht noch das Abitur möglich ist.

00:45:20: Das ist sehr, sehr schwer als Schule dagegen anzuberaten.

00:45:24: Wenn die Rahmenbedingungen das zulassen zum einen.

00:45:29: Insofern finde ich da eben auch die Schwierigkeit dann mit Indikatoren bestimmte Leistung abzumessen wird aus meiner Sicht sehr schwer sein und zum anderen können Schulen dieses Bild auch schlecht leisten.

00:45:48: Also dieser Angst da besteht, dass ich in einer Ausbildung dann nicht genügend Geld verdiene und zumal da ja auch ein bisschen Wahrheit mit dran ist.

00:45:58: Denn einen Jugendlicher der heute in Berlin eine Ausbildung macht wird sich nicht eine eigene Wohnung leisten können.

00:46:06: Und auch das sind ja Probleme die von Jugendlichen gesehen werden und von ihren Eltern auch.

00:46:11: und deswegen sind sie eben Berufsberatung nicht immer so aufgeschlossen, die ihnen empfehlen jetzt eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann zu beginnen.

00:46:27: Interessanterweise beobachten wir das die akademischen Eltern, die an unserer Schule haben da viel aufgeschlossener sind weil sie viel besser verstanden haben dass wir in Deutschland ein durchlässiges Schulsystem haben Und das ist aber anderen Eltern manchmal sehr viel schwerer zu erklären.

00:46:47: Und da brauchen Schulen eben auch die Unterstützung von anderen Systemen, auch von der Politik wenn es zum Teil auch zum Beispiel um den Umgang mit Fehlzeiten geht.

00:47:00: Wenn ich ein Schüler habe, der jetzt in die Elfte Klasse kommt und dem eigentlich nicht so richtig viel passiert in Gänse Füßchen Wenn er doch einen relativ unregelmäßigen Schulbesuch hinlegt, dann ist es halt eben manchmal auch ein Argument zu sagen, oh ne, dann mache ich doch lieber hier in der elfte Klasse.

00:47:19: Als dass sich mich der Mühe einer dualen Ausbildung im Handwerk unterziehe, wo ich morgens um sieben auf einem Bau pünktlich da sein muss und wenn nicht kriege ich Ärger!

00:47:29: Frau Medewach

00:47:29: beschreibe eigentlich großartig das Kernproblem, was wir haben.

00:47:32: Das hatte ich versucht zu Beginn ein bisschen anzutiesern genau diese Situationsbeschreibung mit dem Begriff Oberstufe als Übergangssystem verwenden und das ist eine Entwicklung die wir momentan beobachten aus der Folge Entscheinungen der Schulstrukturenform.

00:47:48: Die Schulstrukturform ist gewollt und richtig.

00:47:51: Wir wollen dass die Säule den dekretenden Sekundarschulen der Meinschaft schon gestärkt haben, also um die Vielfalt der Abschlüsse zu ermöglichen.

00:47:59: Andere Debatte nicht heute aber eine Vollbeerscheinung davon ist

00:48:03: das gerade

00:48:04: für Kinder aus Familien,

00:48:05: die

00:48:06: noch nicht viele Erfahrungen mit Bildungsabschüssen in Deutschland gemacht haben, dass der Wunsch im bekannten System zu bleiben enorm hoch ist?

00:48:20: Also ich würde mich als Beispiel nehmen, ich komme aus einem anderen Land.

00:48:23: In keiner Welt hätten meine Eltern toleriert, dass sich eine Ausbildung in keiner und das wäre jetzt im Rückblick.

00:48:29: Ich bin Naturwissenschaftlerin.

00:48:30: Das war ein wunderbarer Übergangssystem für mich gewesen.

00:48:33: Also um Wartezeit für einen Vielfalt der möglichen Studiengänge im naturwissenschaftlichen

00:48:39: Bereich

00:48:40: auch zu weiten aber in keiner Welt wäre das eine Option gewesen.

00:48:43: es war klar, dass Abitur universitäre Ausbildungen die einzige Option ist kommen

00:48:48: was wolle

00:48:50: Und da mussten wir weg und das ist eine eigene Debatte.

00:48:52: Sozusagen darüber, wie kriegen wir sozusagen die Bedeutung dualer Ausbildung gestärkt?

00:48:57: Wie kriegen wir darin beraten?

00:49:00: Das ist der Kerngedeiler hinter dahinter.

00:49:02: Die These, die ich vertrete es... Ich habe mich gemeldet, dass Frau Nei gesprochen hatte.

00:49:08: Ich will noch mal erklären, das heißt auch in einem System wo wir am Ende nur den Output messen kommt es am Ende darauf an Ressourcen im System reinbringen.

00:49:18: Das sollte von mir keine Widerrede sein, dass da keine Ressoursen notwendig selbstverständlich sind.

00:49:26: Aber wir brauchen ein reflektiertes System darüber und dann bin ich einfach diejenige, die den Haushalt verantwortet.

00:49:34: vom Berlin wird seine Priorisierung welche Ressorzen Prioritär sind gegenüber anderen und da brauchen wir eine gute Debatte.

00:49:42: Und bevor die Debatte darüber welche Ressourcen packen, ein System führen müssen wir darüber sprechen.

00:49:49: Welche Ergebnisse sind uns am wichtigsten vom All?

00:49:52: Und so was wie Abschlussquote, gute Übergangsquoten sind prioritäre Ziele.

00:49:57: Und erst wenn ich das angefangen habe zu messen muss ich drüber sprechen.

00:50:00: okay welche Ressourcen brauche ich dafür?

00:50:02: und da wäre Frau Schreiner anknüpft man dass was sie jetzt flächenmäßig wäre sicherlich eine zentrale Ressource die man ausführt und dann auch nicht war.

00:50:10: um das wär mir wichtig.

00:50:12: eine qualitative Debatte darüber sozusagen die ressorten die wir teilweise in sehr hoher Anzahl Anbieter von BVBO schießt nicht tot.

00:50:24: Also diese ganzen Beratungssysteme in Schule, die über den Zuwendungsbereich passieren, die teilweise gute Arbeit machen, teilweise aber auch nicht so gut eine qualifizierte Debatte über Qualität im diesem vorbereitenden Bereich muss ein Element davon sein, denn wir geben schon viel Geld ins System rein.

00:50:44: Wir messen aber deutlich nicht die Qualität wie eigentlich messen sollten.

00:50:49: und das ist, was glaube ich die nächste Stufe der wir uns geben wollen um mit den bestehenden Ressourcen besser

00:50:54: zu arbeiten.

00:50:55: Was würde ich eins zu eins unterschreiben?

00:50:58: Ich würde auch sagen nicht so viel parallel machen und an zu viele eben auch rausgeben.

00:51:05: dieser Wettbewerb sicherlich um das beste Konzept.

00:51:08: er zeigt sich sicherlich wenn man eben auch ein Wett Bewerb hat.

00:51:12: aber

00:51:13: ich glaube auch dass im Moment sehr viel Geld einfach dadurch versichert Jeder, sozusagen der Fördermittel da auch bekommt in dem Bereich Strukturen ja wieder neu und auch wieder ein bisschen was Neues macht.

00:51:26: Und auch für seinen Konzept dann einsteht.

00:51:28: und am Ende hast du schon aus dem gut gemeinten Wettbewerb der Qualität einfach auch vielleicht eine Umwucht weil es einfach zu viel ist.

00:51:37: Insofern würde ich auch immer sagen Geld in erster Linie erstmal in das etablierte System rein stecken und ganz genau gucken wo sind die

00:51:44: Lücken?

00:51:45: die ich

00:51:45: dann

00:51:46: durch Fördermittel an Träger noch füllen muss.

00:51:51: Ich wollte nur einmal nochmal sagen, was auch ganz wichtig ist – die Piergrobe im Gymnasium.

00:51:57: Ich sehe es ja nun dadurch, dass ich Akademikerin bin.

00:52:00: Bei mir war das hieß, dass früher meine Eltern sind auch Akademikern BWL, Jura oder Medizin.

00:52:05: Das waren so ungefähr meine ... Dann habe ich einfach Ausschlussprinzip gemacht und hab gesagt, Medizin ist für zu hoher Numerus Klausus Und BWL hat zu viel Mathe und zu viel zahlenlastig, deswegen bleibt bei mir Jura.

00:52:18: So ging das bei mir und dann habe ich mich durch dieses verdammte Studium durchgebissen.

00:52:24: Aber das was ich jetzt auch merke... Ich bin ja als Akademikerin total gepolt seit Jahren auf die Vorteile der dualen Ausbildung.

00:52:31: Ich bin total überzeugt davon.

00:52:32: also insofern mit steigendem Lebensalter glaube ich sieht man das alles Genau, und man hat natürlich auch wieder sozusagen mit seiner Perspektive dann auch wieder einen anderen Blick auf die Dinge als am Anfang des Berufslehmens.

00:52:45: Und ich habe also meine Kinder sehr stark in die Richtung duale Ausbildung versucht zu bringen und hab sie da natürlich auch in alles Mögliche so reingesteckt.

00:52:55: Und trotzdem muss ich sagen dass Sie immer wieder kommen und sagen die Piergrupp im Gymnasium es ist so peinlich Sie niemals können sich die Blöße geben und dualer Ausbildung sagen Also es ist wirklich was für Loser, so reden die.

00:53:11: Und das geht halt nicht.

00:53:14: und deswegen würde ich dann nochmal diese wirklich systematische Berufsorientierung auch in Ausbildungsberufe in den Gymnasien.

00:53:23: Wenn man weiß dass die Gymnaseisten so ticken, so ein bisschen... Dann muss man gucken, dass Sie in einer Sprache erwischt.

00:53:35: und da experimentieren wir auch immer.

00:53:37: Womit erwiszt man eigentlich so mit einem erfolgreichen Unternehmer, der einen ganz bodenständigen Beruf hat?

00:53:45: Und trotzdem

00:53:46: dann

00:53:47: im Gymnasium natürlich den Schülern... ordentlich was erzählen kann.

00:53:51: Da braucht man natürlich einen, der auch ein bisschen sozusagen diese Klientel aufbrechen kann und da mit einem Selbstbewusstsein souverän auch reingeht.

00:53:59: aber das hilft unheimlich weil auf einmal und es kann manchmal so einfach sein Das ist eigentlich das was ich damit sagen will Es kann eigentlich manchmal ganz einfach sein Weil Menschen eben so sind wie sie sind.

00:54:10: Und wenn dann auf einmal einer in der Gruppe sich aufmacht und sagt bitch das war jetzt aber echt eine coole Sache Ja Dann kommt ja auch Gruppendynamik innerhalb zu einer Klasse auf, dass man tatsächlich einfach am Gymnasium das auch ein bisschen aufbrechen muss.

00:54:23: Und dafür bräuchte man aber natürlich die systematische Berufsorientierung auch am Gymnasiom um dieses Stigma, dieses gesellschaftliche Stigma was gerade im Gymnasum sicherlich sehr viel Nährboden hat nochmal aufzubrechen.

00:54:36: und dann wollte ich zu Frau Medewach noch sagen... Vielen Dank, sind ja so viele tolle Sachen gesagt worden und ich glaube wir haben hier eine große Einigkeit auch in der Gruppe.

00:54:45: Und das Matching-Problem da hat die Wirtschaft natürlich eine totale Verantwortung dass wir auch sehr viel zeigen.

00:54:54: Wir haben diese Praktikumsbörse Punkt Berlin aufgemacht extra.

00:54:58: Meine Erfahrung ist aber tatsächlich es braucht immer wirklich die engagierten Lehrer Die mit den Schülern dann da auch hinkommen zu uns fördern und natürlich die Eltern, die das auch mitfördern.

00:55:11: Weil wir ganz viele Praktikumsplätze tatsächlich anbieten aber auch merken dass ganz viel eben auch nicht genutzt wird genauso wie die Messen, die wir anbiet'n, dass wir teilweise auch wirklich messen absagen müssen weil zu wenig Interesse ist und das ist einfach ein Befund der eigentlich traurig macht weil wir sehr sehr viel Herzblut da natürlich reinstecken.

00:55:35: Ja, also bezogen auf das was Sie eben gerade zu den Gymnasien sagten Frau Schreiner.

00:55:40: Manchmal macht mir das ein bisschen Sorgen auch die jetzt geforderten Praktika am Gymnasium.

00:55:47: Ich möchte da nicht falsch verstanden werden ich will denen das nicht wegnehmen.

00:55:52: Wir sehen nur jetzt schon in unserer Berufsorientierung dass es mit Praktikumsplätzen inzwischen für unsere Schülerinnen und Schüler knapp wird sowie mit Ausbildungsplätzen auch.

00:56:05: Das wird so gewissermaßen ein Stück weit mal böse gesprochen, von oben nach unten durchgereicht und für den Schüler oder die Schülerin, die halt eben da so mit knappen Erfolgen mittleren Schulabschluss hinbekommt sind bestimmte Berufsbereiche und bestimmte Einstiegschancen einfach nicht mehr gegeben.

00:56:26: Und das ist letzten Endes auch ein Problem, was wir in Berlin in unserer Stadt haben.

00:56:31: Wir haben einfach zumindest an meiner Schule muss ich das konstatieren eine zu große Anzahl von Schülerinnen und Schülern die mal ganz krass gesprochen Herr Rahmig wird es wahrscheinlich bestätigen können schlichtweg nicht ausbildungsfähig sind.

00:56:48: Und das nicht nur, weil sie die Mindeststandards im Lesen schreiben, Rechnern nicht erfüllen.

00:56:53: Sondern auch, weil Sie diese sogenannten Sekundärtugenden nicht mehr ausreichend ausgeprägt haben.

00:57:00: und auch da arbeiten wir als Schulen sehr hart daran um eine andere Haltung, auch eine andere Anstrengungsbreitschaft hinzukriegen.

00:57:10: Aber wir schaffen das nicht alleine.

00:57:12: Und wir schaffen es schon gar nicht alleine, wenn auch die dritte Schulversorgungsanzeige einfach im Nichts verhaucht.

00:57:19: Dann fällt es total schwer irgendwie zu sagen ja aber das macht jetzt Sinn sich um eine Ausbildung zu bemühen und dann damit ein besseres Leben zu starten.

00:57:30: also ich möchte einfach noch mal ne Lanze dafür brechen dass viele Schulen mit vielen Schülerinnen und Schülern da auch in einer echt prekären Situation sind.

00:57:40: Und da kommt man auch nicht weiter, wenn man sagt naja dann sollen die Schulen aber mal gucken dass wir da eine gute Berufsorientierung hin kriegen.

00:57:46: das alleine werden wir so nicht schaffen wenn wir da Eltern und Schüler haben die aber aus prekäeren Situationen heraus und aus nachvollziehbaren Gefühlslagen heraus sich als abgehängt erleben.

00:58:06: Vielen Dank.

00:58:06: Ich würde jetzt als nächstes noch mal Herrn Rahmig aufrufen und wurde dann tatsächlich mit ein bisschen Blick auf die Zeit, weil wir sind ja keine ganz kleine Runde und er hat uns ja auf den Zeitfenster verständigt und würde danach dann irgendwie nochmal selber ganz kurz was sagen.

00:58:21: und dann gucken wir mal.

00:58:22: Herr Rahmich erst mal!

00:58:24: Noch einmal ich würde gerne an das anschließen, dass Frau Medeware eben gesagt hat und auch noch einen Bogen zu dem schlagen, was ich vorhin immer gesagt habe Wir haben ja die Schülerinnen in der integrierten Berufsausbildungsvorbereitung.

00:58:36: Und was wir da feststellen ist, dass Schülerinnen und Schüler die keine besonders gute Schulkarriere oder erfolgreiche Schulkarrier- und Jahrzehntenklasse absolviert haben trotzdem noch mal wieder ranzuholen sind.

00:58:47: nicht alle aber sehr viele indem sie nämlich den indem es uns gelingt dem Bogen zu schlagen zwischen dem was Sie in der Schule lernen sollen und dem was sie hinterher dann verstanden haben für ihr späteres erfolgreiches Arbeitsleben brauchen.

00:59:01: Und dieser Zusammenhang ist in einer Sekundarstufe eins völlig verloren gegangen.

00:59:05: Das war das, was ich vorhin mein.

00:59:06: Die merken einfach nicht der Unterricht im Physik, ich war mal Physiklehrer damit zu tun hat dass sie später sich eine Familie leisten können und ein Auto und eine Wohnung und Pipapot ja?

00:59:18: Erst wenn der Zusammenhang wieder hergestellt wird erstens das was die schon an Kompetenzen haben einen

00:59:23: Wert hat

00:59:24: und das was sie noch brauchen also diese Basiskompetenzen rechnen, schreiben lesen vielleicht noch Englisch oder sowas.

00:59:30: Dass sie das wirklich brauchen ist verloren gegangen und dann machen Sie es auch nicht mehr.

00:59:37: Sie stellen fest, was Sie brauchen können Sie nicht?

00:59:41: Oder was Sie machen sollen können Sie nichts?

00:59:43: Das was Sie können ist nix wert.

00:59:45: also Schule nicht Ihr Ding.

00:59:47: Und da gehen Sie weder gehen Sie nicht mehr hin und machen auch nicht mit.

00:59:49: Vielleicht reisen Sie doch die Zeit ab und wenn es uns gelingt deutlich zu machen und ich verweise nochmal aufs Schulgesetzparagraphier, dass die Aufgabe der Schule ist ihnen eine Perspektive für ihren Platz in der Gesellschaft aufzumachen.

01:00:01: Und wenn das dieser Zusammenhang wieder direkter wird dann sind auch nicht alle Probleme gelöst aber etliche wieder eingefangen weil sie dann wissen wo sie da jeden Morgen hinschleppen und Sachen machen die vielleicht nicht immer nur Spaß behaftet.

01:00:15: Ich habe heute ganz viel mitgenommen und ich habe festgestellt, wir könnten hier noch ganz viele mehrere Podcasts irgendwie daraus machen aus den Themen die heute Abend angesprochen worden sind.

01:00:23: Was mir vorhin noch durch den Kopf ging ist jetzt aber wieder so ein Stück weit anekdotisch und knüpft bisschen auch etwas anders an.

01:00:31: Was vorhin gesagt wurde zum Druck, den man hat sich für den richtigen Ausbildungsplatz zu entscheiden weil der muss es sein wenn er mich da falsch entscheidet dann ist alles ganz deutsch schlimm.

01:00:42: Vielleicht wäre vielleicht mal ein Projekt für die Schulen.

01:00:46: Man hat zu sagen, wir stellen einfach mal Lebenswege dar von Menschen die irgendwann eine Ausbildung gemacht haben.

01:00:50: Wie haben sie sich zwanzig Jahre später entwickelt?

01:00:53: Also ich kann es zumindest für mich sagen, ich habe selber eine duale Ausbildung nach dem Realschulabschluss gemacht.

01:00:57: Ich hätte vor zwanziger Jahren nicht darauf gewertet dass ich jetzt heute Abend in der Videokonferenz mit ihnen hier sitze und irgendwie über diese Thema philosophiere.

01:01:04: Und ich weiß eigentlich ganz vielen Menschen so und ich glaube wenn man da ein bisschen vielleicht durch die Perspektiven aufmacht und zeigt das könnte dann auch sich anschließen oder vielleicht machst du noch was ganz anderes wäre das vielleicht nochmal ein Zugang einfacher für viele Jugendliche.

01:01:18: Ansonsten, vielleicht noch der eine Punkt kann ich nur unterstreichen.

01:01:21: Ich war neulich in einem Gymnasium und hatte das Vergnügen mit Schülerinnen und Schülern zu sprechen.

01:01:26: Das waren knapp zwei Dutzend.

01:01:27: Da hat dann auch immer die Frage gestellt wie viele von euch können sich vorstellen eine duale Ausbildung zu machen?

01:01:32: Es war kein Einziger!

01:01:33: Also ich fand es einigermaßen erschreckend.

01:01:35: also da haben wir wirklich einen Thema.

01:01:37: aber damit wurde ich es erst mal für heute Abend bewenden lassen.

01:01:42: Ich danke Ihnen allen Dass Sie dabei waren, bin sicher wir werden uns wieder hören.

01:01:48: In welchen Zusammenhängen auch immer!

01:01:50: Und danke für die eifrige Debatte heute haben.

01:01:53: Das war mir ein von liebem schönen Abend

01:01:55: alle.

01:01:56: Vielen

01:01:58: Dank für die Organisation

01:02:02: und den

01:02:02: Austausch.

01:02:04: Liebe Hörerinnen und Hörern, gerne bis zum nächsten Mal wenn sie mögen und eine gute Zeit bis dahin und bis bald.

01:02:30: Vielen dank fürs Einschalten.

01:02:32: Dies war Herr Fichtner-Lied zum Gespräch.

01:02:34: Ich lade mir in diesem Podcast regelmäßig Menschen, die mit den Themen Bildung und Kultur zu tun haben zum Gespräch ein herauszufinden wer sie sind was sie tun und was ihre Motivation ist.

01:02:45: Alle weiteren Episoden dieses Podcasts finden sich unter nagefechner.de und aufgängigen Podcast.

01:02:53: Die Musik für diesen Podcast starten von frametrakes.de.

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