#112 Werner Graf (Bü'90/Die Grünen), Spitzenkandidat zur Abgeordnetenhauswahl
Shownotes
Der Spitzenkandidat von Bündnis `90/Die Grünen, Werner Graf, besuchte mich im Podcast. Wir sprachen unter Anderem darüber, in welchem Stil er das Amt führen und mit wem er gern koalieren würde, wie er explodierenden Mieten begegnen und Armut bekämpfen würde und den Schulen im Umgang mit Extremisten den Rücken stärken möchte.
Er verriet mir, welche Pläne die Grünen im für die Berliner Schulen haben, dass seine Partei sich vorstellen könnte, die nächste Bildungssenatorin oder den nächsten Bildungssenator zu stellen und auch, welche Schlüsse er aus dem Debakel um die Friedrichstraßen-Debatte zieht.
Transkript anzeigen
00:00:10: Hallo, herzlich willkommen zurück bei Herr Fechner-Leh zum Gespräch.
00:00:13: Mein Name ist immer noch Marco Fechener und ich will heute gar nicht so viel mit der Anmoderation verbringen weil... Ich freue mich sehr auf mein heutiges Gespräch!
00:00:22: Mir gegenüber sitzt ein Mann mit vollem Terminkalender im Moment, weil er möchte Regierender Bürgermeister von Berlin werden.
00:00:29: Mir gegenüber sitzt Werner Sebastian Graf.
00:00:33: So weit richtig?
00:00:33: Ja das richtig hallo.
00:00:36: Die Grünen-Spitzenkandidat, ich habe es gesagt für die Abgeordnetenhauswahl.
00:00:39: Gebrochen
00:00:41: in Neumarkt in der Oberpfalz ganz Urg?
00:00:44: Ungrün kein Schwabe!
00:00:46: Ja auch unberliner.
00:00:47: das ist wahrscheinlich aber aus dem Süden Deutschlands.
00:00:51: da haben wir ja viele hier im Berlin.
00:00:53: Wäre auch tatsächlich in der Regel der regierenden Bürgermeister nicht ungewöhnlich.
00:00:56: Die wenigsten kamen bisher aus Berlin.
00:00:59: Aber vielleicht wird's jetzt mal wieder Zeit sein.
00:01:02: Wir gucken mal... Mal so eine Einstiegsfrage.
00:01:06: Ich stand neulich zu Hause und habe mir überlegt, wie viel Selbstbewusstsein braucht man um sich im Spiegel anzugucken?
00:01:12: Und sagen ich zu sagen, ich möchte regieren in der Bürgermeister dieser Stadt werden.
00:01:16: Ach gute Frage!
00:01:19: Also man glaubt schon selbstbewusst sein oder man darf jetzt nicht durch die Welt laufen und sagen oh alles ich kann nichts, also ein bisschen muss man schon auch an sich glauben.
00:01:29: aber ich glaube was auch dazu gehört ist auch selbst Kritikfähigkeit, also weil wenn man jetzt so muss auch viel aushalten können.
00:01:38: Weil das merke ich schon dass man schon auf viel erzählt bekommt was man falsch macht oder besser machen könnte.
00:01:44: und es ist ja auch nicht so dass man da auf einmal rein hüpft und dann isst man das oder man fliegt da rein.
00:01:50: Ich mache jetzt schon sehr lange Politik habe das an verschiedenen Ebenen schon mit Ja, mitgestalten dürfen.
00:01:58: Bin in die Partei eingetreten und dann ist es ja auch nicht so dass man nur alleine selber denkt, man macht das jetzt sondern es gibt ja viele Menschen um einen Ruhm, die einberaten dir danach sagen du könntest das.
00:02:10: ich finde gut wenn du das machst.
00:02:12: also man wird ja auch von vielen menschen getragen und ist sehr schön.
00:02:15: Okay was ist denn so ihre Eigenschaft vor?
00:02:16: sie sagen?
00:02:17: Das ist der Punkt oder das sind die Punkte die mich irgendwie dafür qualifizieren.
00:02:22: Also ist ja kein Ausbildungsberuf.
00:02:25: Also das erste ist, glaube ich schon, dass ich sehr kritikfähig bin und mir auch anhöre was andere Menschen über mich sagen oder was ich gut oder schlecht finde.
00:02:32: Das heißt nicht, dass man alles annimmt aber dass man schon versucht immer wieder an sich zu arbeiten.
00:02:36: Das zweite ist, glaub ich schon ,dass ich Sachen von hinten her denke und weiß wo ich hin will also dass ich meistens schon einen Plan habe wo was mein Ziel ist und wo man hinkommen will.
00:02:47: also jetzt sagen wir mal Verkehrspolitik.
00:02:50: Ich möchte, dass wir schaffen wie Helsinki das wir keine Verkehrstoten mehr haben und dass man sicher im Verkehr unterwegs sein kann.
00:02:56: Und dass mir dann von diesem Ziel und diesen Planung aus die nächsten Schritte angeht.
00:03:00: was muss ich tun?
00:03:01: weil ich werde es ja nicht von heute auf morgen hinkriegen.
00:03:04: Und ich glaube das ist schon etwas was sich ganz gut kann, dass ich einen Plan habe und den verfolge.
00:03:07: Okay da würde ich tatsächlich nochmal darauf zurückkommen vorher vielleicht ein kleinen Bogen.
00:03:12: manchmal mache ich so bevor ich in Gespräche gehe mit Gästen Dass ich mal in meinem Umfeld so ein bisschen rum frage.
00:03:18: Welche Frage hättest du an Person XY?
00:03:21: Und jetzt saß ich am Wochenende mit Freunden wieder zusammen und dann habe ich kurz gesagt, da gab es einen Termin mit Werner Graf demnächst.
00:03:28: und hab dir deine Frage!
00:03:30: Und die erste Frage, die einer Freundin von mir einfühlt... Mit
00:03:32: wem?!
00:03:34: Wer ist Werner Graft?
00:03:36: Ja, ich bin Werner Graph.
00:03:40: Also ich glaube die Leute werden schon jetzt noch ein bisschen mehr von mir kennenlernen, weil es fängt der Wahlkampf her erst an.
00:03:44: Es hat landespolitiker oft so dass sie noch gar nicht so bekannt sind wenn sie nicht gerade regierende sind.
00:03:50: und ansonsten glaube ich bin ich ein sehr leidenschaftlicher Mensch der für also die ziele die er hat auch mit eintritt und dann aber auch trotzdem versucht viele zusammenzubringen.
00:04:02: das gibt mir jetzt nicht nur um Polarisierung oder solche fragen Und ich koche gerne, wenn Sie das wissen wollen.
00:04:09: Auch leidenschaftlich gern und wandergerne.
00:04:12: Also ich glaube so eine Mischung Das ist Werner Graf.
00:04:14: Okay.
00:04:15: also sie haben es gerade schon gesagt Es ist generell ein bisschen ein Problem von Landespolitikerinnen und Landespolitikern Dass die halt oftmals erst mal ein bisschen unbekannt sind.
00:04:21: Ich glaube da geht tatsächlich ihren Spitzenkantel ja dann in anderen Parteien Gerade nicht sehr viel anders.
00:04:26: Aber vielleicht können Sie mal ganz gut sagen Was war vielleicht so ein bisschen Ihr politischer Werdegang bisher?
00:04:32: Also wie gesagt Ich bin in die Partei eingetreten.
00:04:40: Aber meine erste politische Handlung Die würde ich immer sagen, die war für mich so in der dritten Klasse.
00:04:47: Da wurde ich gerade Ministerant und wir hatten einen ganz tollen Pfarrer zu Hause, der hat Jugendliche und Kinder sehr motiviert was zu machen.
00:04:56: Und den habe ich dann solange genervt bis er mal so ein Zelt-Adres reingeschrieben hat dass wir eine Weltladen gründen wollen weil ich wollte das unbedingt die Nachbargemeinde hatte Und dann kam auch viel Erwachsene und dann wurde der gegründet.
00:05:11: Das war, glaube ich meine erste politische Tat, dass dort in dieser Gemeinde eine Weltladen gegründe wurde.
00:05:16: Dann war ich beim Bund Naturschutz aktiv.
00:05:19: Ich war ein bisschen bei Ebenes die International aktiv und bin dann wie gesagt zu den Grünen gekommen.
00:05:25: War da auch schon Sprecher der grünen Jugend auf Bundesebene und Bayern.
00:05:29: Ich habe dann auch einmal für Claudia Roth als persönlicher Referent gearbeitet und für Friedrich Schmitt im Bundestag, also da verschiedene Werdegänge durchgemacht.
00:05:37: Hab natürlich auch ein Studium hinter mir... ich hab paar Studiengänge angefangen.
00:05:42: Also das war jetzt nicht immer nur so straight.
00:05:44: in meinem Leben ist ein bisschen durcheinander gegangen.
00:05:48: Welche waren das?
00:05:49: Also ich hab angefangen mit sozialer Arbeit, dann zweimal versucht BWL irgendwie anzufangen.
00:05:53: Das hat nicht ganz so gepasst.
00:05:55: auch Public Management und am Ende ist Politikmanagement geworden, internationales Politik-Management.
00:06:01: Da war ich dann auch noch im Ausland, Außanstudium in Tel Aviv und in Istanbul – das war wirklich sehr bereichernd!
00:06:08: Weil man auch gerade die Kombi Tel Avv, Istanbul fand ich mega gut weil sie mir nochmal gezeigt hat wie unterschiedlich man auf verschiedene Positionen gucken kann und viele Realitäten auch Wahrheit in sich haben können.
00:06:23: Das wäre tatsächlich meine Anschlussfrage, was haben Sie aus der Zeit für den Berliner Betrieb mitgenommen?
00:06:30: Für die Berliner Stadtgesellschaft.
00:06:31: Die Berliner Stadiesellschaft ist ja extrem divers.
00:06:34: Das ist jetzt eine Binse irgendwie... Aber was haben sie vielleicht aus derzeit mitgenommen?
00:06:41: als erste Frage?
00:06:42: Naja, erst mal dass es immer sehr viele Menschen mit sehr vielen unterschiedlichen Positionen gibt aber man die auch vereinen kann.
00:06:50: Divers nicht gleich immer nur bedeutet das man nicht auf einen Konsens kommen kann und dass es eigentlich erstmal darum geht,
00:06:58: dass
00:06:58: auch die unterschiedlichen Fragen trotzdem auch manchmal mit gleichtenden Lösungen gelöst werden können.
00:07:05: Ich gebe mal ein Beispiel, was ich damit meine.
00:07:07: wenn wir zum Beispiel die Sache haben, wir haben öfters auf der Situation auf dem Wohnungsmarkt oder sagen wir ja Beruf, wenn sich Leute anstellen Bewerben sowohl Frauen haben oft Nachteile, aber auch Menschen mit keinem nicht deutschen Namen.
00:07:20: Und für beide kann es ein Vorteil sein wenn man zum Beispiel eine anonymisierte Bewerbung hat und das kann schon auch... Es gibt oft Lösungen die einfach eine Gleichheit herbringen und dann dadurch eine Gerechtigkeit insgesamt dabei führen.
00:07:34: Wie macht man das an der Friedrichstraße?
00:07:38: An der Friedrickstraße glaube ich macht man's indem man sich nicht zu sehr verkämpft und versucht eigentlich zu gucken, was braucht die Stadt?
00:07:48: Was mich an der Friedrichstraße für uns auch ärgert.
00:07:50: Und ich für mich finde, dass wir falsch gemacht haben ist... Wir haben da fünfhundert Meter Straße zum Symbol hochgechest des Nichts Das am Ende nicht so relevant ist.
00:08:04: Ich finde, die Friedrichsstraße muss man eigentlich erstmals in der Geschäftsstraßen diskutieren und wir haben da sehen den Niedergang der Geschäfte und der Shopping Malls und Shopping Straßen und Einkaufsstraßens.
00:08:17: Und das ist eine andere Debatte.
00:08:18: aber wenn ich mir die Debatte zur Zeit angucke zu der wir die geführt haben... ist auch die U-Zwei ausgefallen.
00:08:25: Viele Familien, viele Kinder, viele Leute, die zur Arbeit mussten, hatten riesen Probleme dorthin zu kommen.
00:08:30: Ein Mitarbeiter von mir hat fast täglich eine halbe, drei, vier Stunden länger gebraucht um zur Arbeit zu kommen und zurück.
00:08:35: Das ist täglich ne Stunde.
00:08:37: Und das war das Problem der Stadt.
00:08:38: Wir haben in der Gleiche Zeit über die Friedrichstraße diskutiert.
00:08:41: was ich daraus lerne?
00:08:42: es glaube ich dass wir über die Probleme der Menschen reden müssen und nicht über das was wir uns gerade einbilden.
00:08:52: Was sind denn die Probleme bei den Menschen?
00:08:54: Naja, ich glaube im Augenblick sind das schon die Fragen, dass sich die Menschen das Leben in Berlin immer weniger leisten können.
00:09:01: Ich finde auch, dass die Stadt im Augenblicke immer treckiger wird ist ein Problem.
00:09:05: Es gibt immer mehr Menschen, die Angst haben nachts unterwegs zu sein um ihre Sicherheit ... dann ist, finde ich der Verkehr in Berlin.
00:09:14: Also die Aggressivität dem Verkehr... ... ist die Unsicherheit dem Verkehr ein großes Problem.
00:09:18: Die steigenden Mieten und die Frage was glaube ich wirklich viele umtreibt?
00:09:24: Was passiert mit unserer Demokratie?
00:09:27: Können wir morgen noch so frei selbstbestimmt leben wie wir das zertunkeln können?
00:09:31: und wie retten wir diese Demokratie?
00:09:33: weil wenn wir in die Welt gucken sehen wir ja dass die also immer mehr Populisten auch gewinnen.
00:09:41: Aber manchmal sehen wir auch, dass sie immer wieder verlieren und Demokratien sich auch retten.
00:09:45: Also aber diese Sorge um die Demokratie glaube ich treibt schon viele um.
00:09:49: Ich würde mal die Zähne so ein bisschen nach nennen
00:09:53: in
00:09:55: der Abarbeitung.
00:09:55: Es
00:09:55: sind viele Sorgen zur
00:09:56: Zeit.
00:09:56: Genau jetzt haben Sie einen großen Blumenstrauß hier vor mich gestellt.
00:09:59: Den werde ich jetzt mal ein bisschen auseinanderflücken.
00:10:02: Glauben Sie dann tatsächlich das die Mieten wieder sinken werden?
00:10:05: Das habe ich auch nicht gesagt.
00:10:07: Nee, aber das würde
00:10:07: ich auch noch nicht versprechen.
00:10:09: Ich finde es falsch.
00:10:11: Wir müssen gucken dass die Mieten nicht weiter explodieren und krass ansteigen.
00:10:15: Also vielleicht schaffen wir es in ein paar Segmenten, dass wir sie auch absenken.
00:10:19: Das haben wir damals ja mit dem Mietendeckel als wir noch mitregiert haben, auch probiert.
00:10:23: Da gab's ja auch die Wege, aber ich glaube wir können nicht den Menschen einfach versprechen, damit wir sie deutlich senken werden.
00:10:29: Das wären falsches Versprechen.
00:10:31: Aber was wir sorgen müssen ist alles tun, dass eben dieser rasanten Anstieg jetzt gebremst wird und da glaube ich gibt es Möglichkeiten.
00:10:40: Wir haben selber ein Gesetz vorgelegt wo wir sagen die Vermieter müssen in Zukunft zwanzig bis dreißig Prozent ihrer Wohnungen zu einem sehr günstigen bezahlbaren Miete anbieten, die unter der Ortsübung Vergleichsmeter ist.
00:10:53: aber wir legen jetzt im Augenblick auch viele Programme auf wo wir leerstehende Büros auch zum Wohnraum umbauen wollen weil wir brauchen natürlich auch Wohnungen und Wohnraum Und da müssen wir etwas tun, aber einfach jeder der durch die Straßen läuft und im Augenblick verspricht.
00:11:07: Wir senken die Mieten.
00:11:10: Das ist glaube ich dem würde ich nicht nur trauen.
00:11:14: Also tatsächlich bei diesem Mietenthema also irgendwie müssen ja die Menschen oder die Bürgerinnen und Bürger wieder an einen Punkt kommen, an dem sie sagen kann mir diese Miete überhaupt leisten?
00:11:24: wenn Sie jetzt sagen wir können nicht versprechen und das ist ja eine Aussage, die ich ehrlich finde in dieser Stelle Wir können die Mieten nicht bei Verordnung trinken.
00:11:35: Aber wie bekommt man dann trotzdem hin, dass die Menschen ihre Miete bezahlen können?
00:11:39: weil die sind ja jetzt schon deutlich zu hoch an vielen Stellen.
00:11:41: Ja, also ich glaube es hängt an verschiedenen Faktoren zusammen und die erste Miete ist ja nur ein Teil wir sehen ja im Augenblick auch das zum Beispiel die Nebenkosten das zweite Teil der Miete auch weiter explodiert und da können wir eigentliches tun.
00:11:54: Wir haben erst vor kurzem einen Energiebonus vorgestellt den wir auszahlen wollen.
00:11:58: Das heißt dass wir alle die bis zur Wohnberechtigung scheinen in Berlin besitzen oder am Abend beandrächtigt werden von uns pro Haushalt fünfhundert Kilowattstunden umsonst bekommen sollen.
00:12:11: Regionalen Ökostrom pro Jahr, das ist ein Drittel was eine Person verbraucht und pro jeder weitere Person die in den Haushalt kommt noch mal hundert Kilowatts Stunden dazu.
00:12:19: Und dass wir wirklich sagen, dass wir reingehen und sagen gerade für die Menschen die es nötig haben – und das ist ja WBS zum Hundertzwanzig sind ungefähr fünfzig bis sechszig Prozent in der Stadt geben wir so einen Grundkontingent an Strom, also es ist ungefähr ein Drittel was normal dadurch schon zu verbrauchen wird, geben wir ihn erstmal einen regionalen Ökostrom kostenlos dazu.
00:12:39: Das hat der Vorteil wenn wir das zur regionalen ökostrommach machen dass wir dauerhaft auch immer mehr regionaler Ökosstrom in Berlin hier fördern.
00:12:47: Ist gut für die Wirtschaft weil hier werden dann Solaranlagen und Ähnliches gebaut und des zweites steigen aus diesen explodierenden Gaspreisen.
00:12:54: Also solch eine Maßnahme, glaube ich müssen wir immer mehr ergreifen.
00:12:57: Das ist jetzt ein Beispiel, das ist vielleicht ein bisschen technisch gewesen aber um was es mir geht ist Wir müssen Systemwechsel hinkriegen.
00:13:05: Wir dürfen nicht nur mit der Gießkanne fördern und wir müssen Förderungen machen die uns dazu hinbringen dass das Leben der Menschen auf Dauer günstiger wird weil wir anders wirtschaften.
00:13:17: Und Ökostrom ist heute schon günstig als den normalen Strom und deshalb müssen wir versuchen das weiterwärts zu fördern.
00:13:24: Wir haben uns sehr dafür ausgesprochen, dass wir auch Sachen haben die funktionieren wie das neuen Euro-Ticket.
00:13:30: Dass wir das Klimaticket wieder einführen mit dem Bund zusammen.
00:13:33: Das würde Familien auch nochmal dortchen lassen.
00:13:36: und dann natürlich glaube ich es gibt immer wieder Ansätze wenn wir jetzt zu Mieten zurückkommen.
00:13:43: Entschuldigung bin ein bisschen abgewichen mit der zweiten Miete aber wenn wir zum Mieten selber wieder zurück kommen haben wir oft gesagt wir wollen eigentlich ein System wo wir hinkommen, dass man maximal dreißig Prozent seines Eishaushaltseinkommens für die Miete zahlt.
00:13:54: Das haben wir mit den Landeseigen ein bisschen probiert, ob wir das Technisch hinkriegen?
00:13:57: Das ist wahnsinnig kompliziert weil natürlich was passiert wenn man jetzt einen neuen Job hat?
00:14:02: wie meldet man das und und aber?
00:14:04: ich glaube wir müssen insgesamt auf Dauer Wohnungen schaffen, damit der Markt ausgeglichen ist und kurzfristig einfach die Regeln für die Vermieter so anziehen dass sie sich auch in Richtung Gesetz halten.
00:14:15: Das ist ja auch oft ein Problem.
00:14:16: das will ich auch mal sagen.
00:14:18: wir haben viele gute Vermietern aber viele halten sich nicht an Richtung Gesetz und das Problem ist wenn Sie sich nicht Anrechnung gesetzt halten.
00:14:28: Die Strafen sind lächerlich für die.
00:14:30: Schauen Sie einen Beispiel mit dem das kurz sagen darf Wo.
00:14:32: Novia hat nacheinander systematisch illegale Mieterhöhungen rausgeschickt.
00:14:38: Definitiv illegale, ne?
00:14:40: Die haben da neue Kriterien erfunden wie U-Bahn-Stationen ist in der Nähe.
00:14:44: Das konnte man sich gar nicht... Ist keine Kriterie um damit das Miet erhöhen darf.
00:14:48: und dann haben von den hundert Leuten wo sie es falsch raus geschickt haben vielleicht zwei sich getraut zu klagen.
00:14:54: Die haben alle recht bekommen.
00:14:56: Alle, die gegen Wonovia gegen diese Mieterhöhung geklagt haben, haben recht bekommen.
00:14:59: aber es waren ungefähr so unter zwei Prozent, die geklackt haben weil die anderen sich nicht getraut haben.
00:15:03: Die Strafen, die Wonoviya für die gezahlt haben, die sich getraute haben zu zahlen, haben sie innerhalb von einem Monat mit den anderen Erhöhungen aus der Portokasse gezahlt.
00:15:14: und da müssen wir weg.
00:15:15: und darum sagen wir zum Beispiel auch Wir wollen, dass alle die sich dauerhaft nicht mehr in Richtung Gesetz halten.
00:15:21: Dass diese Vermieter auf Dauer auf dem Berliner Wohnungsmarkt nichts verloren haben und ihre Wohnungen hier verkaufen
00:15:26: müssen.".
00:15:28: Okay... Da würde ich dann nochmal kurz ein Bogen machen!
00:15:31: Wie kommen wir denn zu mehr Wohnungen?
00:15:33: Also was ich wahrnehme ist gerade bei diesem Thema Bauern.
00:15:38: das hat extreme Interessenkonflikte hervorruft.
00:15:40: also egal ob Verdichtungen oder wie auch immer.
00:15:43: oder dann ist die Frage wenn es mal am Startrand ist, wie bekommen wir das verkehrlich erschlossen?
00:15:48: Wie kommen wir zu mehr Wohnungen?
00:15:49: Naja, das erste ist glaube ich dass wir wirklich uns ganz gezielt die leerstehenden Büros ansehen müssen und den Wohnraum umbauen müssen.
00:15:59: Wir haben im Augenblick zwei Komma eins oder zwei Millionen Quadratmeter leerstehende Büros.
00:16:06: daraus könnten wir alleine fünfundfünfzigtausend Wohnungen schaffen.
00:16:11: Das ist ein Riesenbatzen!
00:16:13: Und die stehen im Augen Blick einfach so leer rum.
00:16:15: Da würden wir gar nichts versiegeln, da würden wir nichts nachverdichten.
00:16:19: Da würden einfach nur was, was im Augenblick ungenutzt irgendwo in der Gegend rumsteht, einfach nutzen.
00:16:25: Das glaube ich wäre schon mal sehr sinnvoll!
00:16:27: Dann gehört natürlich zur Wahrheit auch dazu, dass wir Neubau auf bestimmten Flächen machen müssen.
00:16:33: Aber Sie sehen sich... Wir haben vierundzwanzig Quartiere die wir seit Jahren versuchen zu entwickeln.
00:16:39: Da müssen wir ein paar bisschen schneller werden und auch die dann bebauen.
00:16:43: Und da würde ich auch vorschlagen, dass wir zum Beispiel sagen warum muss die alles die Stadt machen?
00:16:48: Ich bin jetzt gar nicht dafür das wir das Vibraten verkaufen, da bin ich dagegen.
00:16:52: aber für mich sind Genossenschaften, gemeinwohlorientierte Organisationen, die für das Gemeinwohl der Stadt engagiert sind.
00:17:02: Ich wäre auch offen dafür, einmal zu sagen wir geben einer dieser Quartiere mal verschiedene Genossenschaften.
00:17:08: Dann können die da das entwickeln weil sie werden sich auf Dauer auch für das Gemeinwohl einsetzen.
00:17:13: Okay was mir aufgefallen ist im Laufe der letzten Jahre mindestens gab es einen Effekt in Wahlkämpfen oder Vorwahlkämpfen wo man nicht gefühlt hat okay die Grünen sind gerade so Umfrage Weltmeister geführt Und dann ist man aber irgendwie nicht damit durch die Ziellinie gekommen, weil man sich vorher mit irgendeinem Thema noch mal zerlegt hat.
00:17:37: Also mir fährt es irgendwie so spontan der Veggie Day beispielsweise ein, was ja irgendwie so einen Knick da nochmal war oder die Friedrichstraße, woran liegt das?
00:17:45: Naja wir haben jetzt für uns hier in Berlin gesagt, wir erinnern dann die Taktik Jetzt sind wir gerade nicht in den Umfragen vorne also machen sie jetzt andersherum.
00:17:52: Wir verlieren jetzt die Umfrage und gewinnen dann die Wahl.
00:17:54: Das ist die neue Takti jetzt von uns, wir haben auch ein bisschen dazugelernt.
00:18:01: Spaß beiseite ich glaube die.
00:18:03: in Wahrheit ist es natürlich schon so dass wir eine Partei sind, die auch für Transformation steht.
00:18:09: Die Veränderung steht!
00:18:10: Wir sind als Grüne Partei fest davon überzeugt das wir das... ...die Zukunft für alle am besten gestalten können wenn wir jetzt Veränderungen vornehmen.
00:18:19: und das macht natürlich Leuten Angst weil veränderungen haben immer auch was damit zu tun mit einem Angst etwas zu verlieren.
00:18:25: Aber wir sind halt fest davon überzeugt, dass die Leute noch mehr verlieren oder gar kein gutes Leben haben können.
00:18:31: Wir werden nicht Änderungen machen.
00:18:32: also wenn wir mit dem Klimaschutz zum Beispiel mal ansehen wird Die Erde Berlin wird heißer und heißer werden.
00:18:38: Wenn wir jetzt wirklich alles zu betonieren Dann wird es hier kein gutes leben geben sondern wir müssen auch entziegeln wir müssen grünflächen schützen Und wir werden auch umbaumaßnahmen machen müssen damit wir die wohnung gut isoliert haben damit man da auch gut leben kann.
00:18:54: Wir wollen auch weg von dem Verbrenner, weil wir wissen wenn wir das nicht tun wird es noch heißer und heißer.
00:18:59: Und wird das Leben hier noch schlechter.
00:19:01: aber die Menschen haben halt oft Angst.
00:19:05: was heißt Angst?
00:19:06: Aber oft ist halt genau dieses dass man etwas ändern muss gerade wenn's im Alltag des Lebens ist schon schwierig.
00:19:14: und dann gibt es natürlich Kräfte.
00:19:15: das will ich jetzt auch einmal sagen.
00:19:18: und manchmal machen wir es auch falsch weil wir es falsch thematisieren dass so hochstilisieren und dramatisieren.
00:19:27: Und wie gesagt, das sind manchmal andere Kräfte.
00:19:28: Manchmal wir selber auch.
00:19:29: Ich will da selbst kritisch sein die das so hoch spielen wie es am Ende auch gar nicht ist.
00:19:34: also niemand von uns wollte jemals den Menschen das Schnitzel aus der Hand rausreißen und ich werde auch nicht als regierender Bürgermeister durch die Stadt laufen und den Leuten des Auto persönlich wegnehmen.
00:19:44: Also die werden auch weiter Autofahren dürfen aber manchmal wird dieses Mantra unzurextrem zugeschrieben.
00:19:52: Ich frage mich halt immer, wo kippt dann die Kampagne?
00:19:56: Weil es gibt ganz viele Menschen und da zieht man ja auch in so Befragungen.
00:20:01: Die sagen, die grüne Programmatik klingt total sinnvoll an der Stelle oder an dieser Stelle.
00:20:06: Und dann sagen sie, dafür brauchen wir aber eine Transformation, was sozusagen denn die Vollgerichtigkeit ist wenn wir von einem Energieträgern zum nächsten wollen.
00:20:14: Brauchen wir eine Transformation Aber an welcher Stelle lassen sich denn die Grünen immer wieder die Butter vom Brot nehmen?
00:20:23: Wenn ich das so genau wüsste, dann könnte ich das genau aufschreiben und sagen, so ist es.
00:20:29: Also wenn Sie's wissen, dann nehme ich's gerne mit!
00:20:32: Ich will ja die Wahl gewinnen.
00:20:33: Ich kann Ihnen das ja nur ungefähr sagen – ich glaube, das sind manchmal eine Mischung aus Zuschreibungen und selber ... Ja, der Verrennen ist falsch aber... Manchmal Formulierungen, die dann in einer Radikalität verstanden werden können wie es am Ende gar nicht ist.
00:20:52: Also ich war ja bei der Friedrichstraße schon.
00:20:55: Wir wissen alle dass sich die Frage ob Menschen sicher im der Stadt unterwegs sind, ob die Stadt wirklich, ob wir es schaffen, dass keine Menschen mehr im Verkehr sterben.
00:21:05: Dass Kinder und Familien oder ältere Menschen mit dem Fahrrad gut sich unterwegs sein können nicht an der Friedlichstraße entscheidet.
00:21:11: aber das wurde zu so einem Punkt hochstilisiert, der dann... Und wir haben da zuteilen auch mal mitgemacht.
00:21:18: also machen lieben wir diesen Diskurs so sehr, dass wir dann das reingehen.
00:21:22: ich glaube Das ist schon etwas, wo man sich selber immer wieder durchatmen muss und wo ich meiner Partei auch mehr Gelassenheit mit auf den Weg geben will.
00:21:35: Und ich glaube auch dass wir da gelassener geworden sind.
00:21:37: aber wo der Punkt dann genau ist also wenn ich das genau wüsste hätte ich noch nie einen Fehler gemacht.
00:21:46: Okay weiß ich aber nicht und ich habe schon Fehler gemacht Naja, also verschiedene.
00:21:54: Das kann man jetzt darauf an, auf die Dramatik, auf diese gehen wollen.
00:21:57: Ich glaube ich habe mich jahrelang dafür eingesetzt dass wir keine Waffen in Kriegsgebieten senden und hab das auch ganz klar zur Ukraine gesagt Und das muss ich sagen am Tag an den Putin- und Russland-Ukraine Angegriffen hat war für mich klar, wir müssen da Waffen hinliefern.
00:22:14: Ich habe es bereut dass ich nicht der ukrainischen Feuer die Möglichkeit gegeben hab sich bereit zu machen gegen Russland und Putin sich zu wehren.
00:22:23: das glaube ich war oder ja so wenn ich jetzt nachdenke als Fehler war das für mich persönlich so ein der größten.
00:22:31: aber natürlich habe ich auch schon mal Sätze gesagt auf die ich auch nicht stolz bin.
00:22:36: Soll ich jetzt fragen, welchen zum
00:22:39: Beispiel?
00:22:40: Wenn Sie mir den Ball hier schon vor die Füße rufen.
00:22:43: Aber das stand jetzt auch schon in ein paar Zeitungen und da habe ich auch schon ein paar mal gesagt dass wir wie viele Parkplätze insgesamt abbauen wollen.
00:22:50: Das war glaube ich einfach falsch.
00:22:52: weil wir so einen und ich da auch noch und da hab' ich auch dazu gelernt und es würde sich auch anders machen hat sich auch mein Politikstil geändert.
00:22:59: Es geht nicht darum, dass wir dann am Reisbrett irgendwie Politik machen.
00:23:03: Sondern ich glaube, wir brauchen einen Plan wo wir hin wollen und wir brauchen ein Ziel was wir wollen und dann müssen wir gucken wie kommen wir schrittweise dorthin?
00:23:11: Und Politik ist am Ende auch eine Politik der kleinen Schritte.
00:23:14: also keiner der hier Verantwortung übernimmt kann sofort die Weltrevolution ausrufen und auch morgen wird nicht alles super gut sein aber wir können dafür arbeiten das es besser wird.
00:23:26: Ich habe mir neulich ein Interview von Ihnen angeschaut, bei Margot Schlönske.
00:23:30: Da haben sie gesagt ihr Tag fängt um sechs Uhr an, vorhin hatten Sie gesagt manchmal sogar noch ein bisschen früher.
00:23:34: Jetzt weiß ja jeder der irgendwie auch mit Politikbetrieb zu tun hat, da haben sie von auch nochmal die Sache bevor wir hier angefangen haben dass die Tage dann bis in den späten Abend rein gehen ganz oft.
00:23:44: und jetzt hat ja Politik so komplett eigene Mechanismen wo man denn wenn man sich mit Menschen außerhalb des Politikbetriebs unterhält vielleicht sich fragt Was machen die da eigentlich?
00:23:54: Was sind das für kleine Gemengelagen, die man irgendwie hat und die aber auch jetzt parteiunabhängig sind.
00:24:00: Was erdet sie davon von diesem Betrieb?
00:24:05: Naja also schon mein Mann Also ich habe das Glück in einer sehr schönen und guten Ehe zu leben der mich auch wirklich trägt und total unterstützt.
00:24:15: Das ist ein großes Geschenk Wenn ich für ihn kochen darf, das erdet mich.
00:24:20: Also ich koche wirklich leidenschaftlich gerne auch komplizierte Gerichte.
00:24:23: Ich musste jetzt mir angewöhnen vegan zu kochen weil also ich esse Fleisch.
00:24:28: Aber er hat entschieden vegan zu leben und das war erst mal... Er meinte zu mir so sie hatte meine Gesichtszüge noch nicht in Gleiten sehen wie da aber ich habe mich dann darauf eingelassen Und jetzt kann ich wirklich ganz tolle Sachen vegan kochen.
00:24:42: Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut geht und ich bin mir auch festfündet, dass ich bestimmte Sachen vegan hinstelle wo die Leute wetten würden das es nicht vegan ist.
00:24:51: also das mache ich wahnsinnig gerne und wandern!
00:24:56: Also wir machen gerade so eine Sehntour um Berlin.
00:25:00: Die geht einmal um Berlin herum.
00:25:02: Das ist wirklich so ne feste Route.
00:25:04: Es sind siebzehn Etappen Gewalt ist dreißig Kilometer.
00:25:07: Und man kommt zu jedem Anfang und Ende Punkt mit der S-Bahn oder mit dem Regio, also wer das Deutschlandticket hat kann das kostenlos ablaufen.
00:25:15: Das haben wir uns für die Viare jetzt vorgenommen und ich versuche auch tatsächlich habe... Ich habe es für mich so eingerichtet dass ich tatsächlich einen ganzen Tag pro Monat mit meinem Mann alleine habe und nichts anderes.
00:25:30: Wo finden Sie Ihre politischen Korrektive?
00:25:34: Also Ich glaube, ich habe schon das Geschenk und es geschafft.
00:25:38: Das ist gut zu sagen jetzt alle immer für sich.
00:25:40: aber ich glaube, dass ich tatsächlich sehr viele Leute um mich herum habe die mir auch widersprechen oder mir auch ihre Meinung sagen und ich hoffe, dass sich das auch immer wieder schaffe das auch mit hineinzutragen und werzuschätzen und auch das um mich herumzukriegen.
00:26:03: Intensiv Treffe, um einfach politisch immer vieles durchzusprechen.
00:26:09: So die mir dann auch mal den Kopf faschen.
00:26:12: Das eine ist mein alter Chef Riedhjof Schmidt der lange Bundestagsabgeordnete war und das ist so... Auch meinem Mann gibt mir vieles mit.
00:26:22: also das sind so eine Mischung.
00:26:24: ich habe auch noch das Glück Tatsächlich, dass ich zwei sehr intakte Freundeskreise habe.
00:26:32: Die die große Toleranz haben das wenn sie mich nur zweimal im Jahr sehen, mich trotzdem so mitnehmen als wäre ich immer dabei und die schickt mir schon auch manchmal Kommentare, die nicht nur
00:26:42: nett sind.
00:26:43: Okay okay
00:26:44: aber auch viele Nette also Gottes Willen!
00:26:45: Aber die sind auch ehrlich sagen wir es
00:26:47: mal.
00:26:49: Haben Sie politische Vorbilder?
00:26:50: Also bestimmt haben Sie welche.
00:26:51: wie wer ist das?
00:26:52: Na Vorbild ist immer schwierig Weiß ich mal nicht so genau politisch, aber tatsächlich gibt es zwei Personen die mich sehr leiden und das sind die zwei für dich auch gearbeitet haben.
00:27:02: Also einmal für Claudia Rothen, einmal für Friedrich Schmitt.
00:27:05: Ich fand bei Claudia immer das zu beeindruckend dieses Lebensmotto ich will ich sein anders will ich nicht sein.
00:27:11: Aber gleichzeitig habe ich von Claudia gelernt dass man in Claudia ist total fleißig.
00:27:17: also sie ist die bräustischste Bayernin die ich kenne Und die habe ich gelernt man ist vorbereitet zu jedem Termin Unterlagen gelesen, man bereitet sich auf Reden vor.
00:27:28: Das fällt einem nicht vom Himmel so und das habe ich wirklich stark
00:27:30: gelernt.".
00:27:31: Und dann Friedhof Schmidt wandte einfach einen wahnsinnig guten Chef der mir viel beigebracht hat auch selber Chef zu sein und der mir auch viel strategisches Denken mit beigebracht hatte wie gehe ich in Sitzungen rein?
00:27:45: Wie kann ich eigentlich Sachen von hinten her denken.
00:27:47: also es sind schon die zwei Personen die mich sehr politisch sehr beeindruckt haben.
00:27:53: Jetzt sind es ja Kompetenzen, die man als regierender Bürgermeister durchaus braucht.
00:27:59: Was man aber auch noch braucht als Regierter Bürgemeister ist die Fähigkeit sich im Zweifel gegen die eigene Partei oder Fraktion durchzusetzen.
00:28:06: An welchen Punkten würden Sie das machen?
00:28:07: Wo sind ... was sind die Punkte wo Sie sagen da würde ich mich auch gegen meine eigene Fraktion durchsetzen?
00:28:14: Na immer wenn ich fest von überzeugt bin das muss jetzt in diesem Punkt sein.
00:28:17: also ich würde das nicht in einem einer einzelnen Maßnahme oder Themenbereich sagen.
00:28:25: Es gibt nicht den Themenbereich, aber man merkt ja ob das wichtig ist für die Stadt.
00:28:29: also ich glaube man muss schon... Also in erster Linie wenn man legierender Bürgermeister ist es man dem BerlinerInnen verpflichtet und man ist allen Berlinern verpflichtend auch denen die man nicht gewählt ist.
00:28:40: Man muss für das Wohl der Stadt sorgen und wenn ich der festen Überzeugung bin dass jetzt das Richtige dann würde ich das auch tun.
00:28:49: da kenne Nichts und das wissen meine Leute auch.
00:28:52: Und das ist jetzt aber auch in der Partei nicht so, dass wir immer eine Meinung haben.
00:28:56: Aber ich mag aber auch das Spiel nicht so dass ja viele in der Politik machen.
00:29:00: Dann geht sie rein und sagen dann wie doof die Partei ist?
00:29:03: Ich bin anders.
00:29:04: und dann dass sich dieses Abgrenzen Das finde ich demokratie theoretisch auch immer ein bisschen umkommt für unsere Demokratie so ein bisschen schwierig Aber kann auch sturr sein.
00:29:15: also das ist kein Problem.
00:29:19: Was war das letzte Mal, dass Sie gesagt haben hier bleib ich Stur?
00:29:24: Ich ging es noch nicht um eine Rede ob ich die halten soll oder nicht.
00:29:27: Da habe ich dann gesagt, das ist jetzt erstmal besser wenn das auch fach macht.
00:29:33: Das ist ne gute Frage weiß ich Gott gar nicht.
00:29:36: also wenn's um die Kampagne geht auch welche Plakate wir machen oder nicht darf jetzt noch nicht verraten.
00:29:44: aber ja da setzt man sich schon durch passiert immer wieder mal
00:29:51: Und in einer politischen Entscheidung, in einer Fraktion beispielsweise?
00:29:54: Also vielleicht haben wir die... also wie es jetzt um die kritische Infrastruktur tatsächlich ging und die Anschläge waren.
00:30:02: Da gab's sehr viel Gegenwind, die eigentlich bei der alten Position bleiben wollten mit der Videoerwachung wo ich dann auch schon klar war dass das deutlich sein muss.
00:30:11: Auch die Frage, dass wird deutlich aussprechen von wem die Anschläge gekommen sind da hätte ich nicht mit mir diskutieren lassen.
00:30:18: Also das war jetzt Ihre Position, dass man da doch ausspricht von wo die Anschläge kam.
00:30:23: Und dass wir für Videowahrung sind in diesem Bereich?
00:30:25: Okay.
00:30:26: Darf ich ganz kurz fragen, um welche Anschlägen ging es da hin?
00:30:29: Ja, den Sturmanschläge am Anfang des Jahres.
00:30:30: Ah so!
00:30:31: Entschuldigung... Jetzt habe ich den Zusammenhang nicht ganz gesagt, ich hätte meinen Kopf war zu gerattert von der Frage.
00:30:38: Genau also als die Stromanschläge dieses Anfang des Jahres waren ging es ja auch um die Debatte wie schützen wir danach unsere Stromnetze?
00:30:45: und da gab's ja auf viel Debatte darüber ob die Videowachung damit eingesetzt werden darf oder nicht?
00:30:50: Und da war für mich schon klar dass wir das unterstützen müssen.
00:30:54: Okay jetzt haben wir ja diese Situation dass wir, wenn man sich die Umfragen anguckt, die ja schon seit längerer Zeit relativ stabil sind wahrscheinlich auf einen Senat hinauslaufen werden der aus drei Parteien besteht.
00:31:09: Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.
00:31:12: Gleichzeitig haben wir in einer Landesverfassung stehen das der regierende Bürgermeister die Richtlinienkompetenz ausübt.
00:31:17: In einer etwas anderen Formulierung aber darauf läuft es hinaus.
00:31:21: Kann man in der Konstellation mit drei gleichstarken Partnern in irgendeiner Art und Weise eine Richtlinienkompetenz noch ausüben?
00:31:30: Naja, ja und nein.
00:31:35: Und das ist glaube ich schon so dass man... wenn man das Abenteil hat muss man schon führen und man muss wissen wo man hin will und einen Plan bestimmen.
00:31:43: Ich glaub die Zeiten der Basta-Politik sind aber auch vorbei.
00:31:48: Also die Zeiten, denen die menschenmännliche Macker wollten Die auf den Tisch hauen und schreien hier geht es lang Und wer mir nicht folgt und nicht pariert, der fliegt raus.
00:32:01: Das ist glaube ich keine die wie der mein Stil ist noch den den ich glaube das sehr gut ist für die Politik noch dass er noch trägt.
00:32:10: also ich glaube eine Kunst ist schon dass man mit den Menschen ins Gespräch kommt und dann findet wo sind die Gemeinsamkeiten?
00:32:17: Wie geht man dort hin und wie kann man weiter vorangehen?
00:32:20: Ich glaube es ist auch etwas was ich kann Und auch in diese Richtung zu führen und partizipativ zu führen, um miteinander wohinzukommen.
00:32:28: Aber natürlich ist es je mehr Leute an deinem Tisch sitzen immer schwieriger.
00:32:32: Ich bin auch in der Familie mit zwei Geschwistern aufgewachsen also ich weiß wie's zu dritt ist... ...und hab dann auch genug zum Essen bekommen.
00:32:39: Also das ist glaube ich schon...also ich glaub man kriegt das hin!
00:32:44: Man hat ja auch gesehen.. wie man mit einer modellierenden Art, wie Michael Müller das zum Beispiel gemacht hat kann man auch vieles dann nach vorne bringen.
00:32:52: Da finde ich schon dass es da gute Rollmodels gibt.
00:32:56: Wenn man sich die Umfragen anguckt und sich dann anguckt wer mit wem Koalitionen ausgeschlossen hat kommen wir ja am Ende nach den aktuellen U-Befragen dabei raus, dass die Frage eigentlich ist koaliert Rot-Grün oder mit der Linkspartei?
00:33:07: Das wäre Ihr Favorit?
00:33:14: Für uns ist klar, das habe ich auch gesagt.
00:33:15: Wir sind der Vorteil die für Transformation steht und für uns ist es wirklich entscheidend dass wir Politik machen damit die Mieten nicht weiter ansteigen und explodieren und dass wir die Mieterinnen schützen, dass wir eine Politik machen die die Verkehrswende voran bringt um das Bus- und Bahn wieder zuverlässig kommen und kein Mensch mehr im Verkehr stirbt Klimawandel ist für uns ein Extremsystem, eine Klimakatastrophe und dass wir da auch Maßnahmen ergreifen.
00:33:39: Dass die, das wir den abfedern und dem Klima schützen aber auch der Schutz unserer Demokratie.
00:33:46: Und wenn ich mir diese Themen alle angucke dann muss man ja klar sagen, dass wir die Schnittmengen mit der SPD und mit der Linken deutlich größer sind als mit der CDU.
00:33:55: so und wenn man sich von diesen Schnittmengen leiten lässt dann weiß man auch was Favoriten sind.
00:34:01: okay Welche Entscheidungen finden Sie
00:34:05: schwierig?
00:34:10: Na ja, also erst mal alles wo man nicht... Also welche
00:34:14: Art von Entscheidung.
00:34:16: Welche Art von Entscheidungen finde ich schwierig?
00:34:19: Alles was irgendwie auch in das Leben vom Menschen mit eingreift.
00:34:27: Wenn ich mir anschaue und weiß was wirklich passiert und man wenig wissenschaftlich belange Hintergründe hat.
00:34:35: Ich muss jetzt kurz an die Zeiten denken.
00:34:37: mit Corona.
00:34:38: Das fand ich schon in der Zeit, also da war ich Landesvorsitzender und wir haben hier auch regiert.
00:34:43: Und wir haben uns aber trotzdem als Landesvorschützen immer viel mit unseren Regierungsleuten beraten und waren vielen Koalitionsausschüssen.
00:34:49: Da waren wir in einer Zeit wo man das Leben der Menschen eingegriffen hat und man wusste gar nicht genau weil die Studienlage auch noch sehr dünn war wirklich was bedeutet und was nicht.
00:35:01: Im Nachhinein ist man immer klüger.
00:35:02: Aber da war das so ein Punkt.
00:35:07: Ja, also diese Frage lässt man, sagt man die Leute dürfen die Wohnung nicht mehr verlassen oder nicht.
00:35:14: Was macht man mit den Schulen?
00:35:15: Was heißt das mit den Kindergarten und so?
00:35:18: Da kamen krasse Punkte aufeinander und man stand auf einmal vor zwei Wahrheiten, die beide richtig sind.
00:35:26: Und das ist glaube ich das Schlimmste wenn man fragt, wenn man die nicht genau weiß was... die wissenschaftliche Lage ist oder wenn die Wahrheiten auf beiden Seiten gleich sind.
00:35:34: Und es war bei Corona ja auch so, auf der einen Seite haben wir gerade Bilder von Italien gehabt in dem ganz viele Menschen gestorben sind und die gar nicht gewusst haben wie sie die Grematorien alle in der Zeit nutzen.
00:35:47: und auf der anderen Seite wussten haben wir natürlich gehabt wenn die Kinder jetzt einfach nur zu Hause sind andere Kinder treffen, lange Zeit ist es sozial total schwierig für sie.
00:35:57: Das sind ja beides zwei Wahrheiten, dass diese Virus viele Menschen töten kann wenn sie jetzt alle treffen und das soziale Schaden davon getragen wird.
00:36:05: Und dann zu entscheiden wann ist jetzt richtig?
00:36:06: Wann ist der richtige Punkt?
00:36:08: Das fand ich extrem schwer!
00:36:12: Also was ich damals tatsächlich sehr schwierig fand... also ich war damals schon als Elternvertreter ziemlich aktiv und auch medial wahrnehmbar bei aller Bescheidenheit irgendwie so sagen.
00:36:24: Kann man es sagen?
00:36:27: War tatsächlich genau diese Debatte.
00:36:28: und was mich halt wirklich geärgert hat in dieser Zeit war, dass eigentlich so diese sämtliche Maßnahmen am Ende auf dem Rücken von Kindern und Jugendlichen ausgetragen wurden.
00:36:37: Also ich habe ganz häufig gefragt warum müssen die Kinder zu Hause bleiben während die Eltern an den Arbeitsplatz fahren sollen.
00:36:46: An vielen Stellen nicht konsistent.
00:36:48: Und da habe ich wirklich gedacht, das hätte man irgendwie anders lösen können.
00:36:51: Also wir hatten ja dann irgendwann zwischendurch so diese Phase von Wir machen jetzt irgendwie Teilungsunterricht.
00:36:56: Irgendwie eine Hälfte der Klasse kommt in die Schule mit mehr Abstand, die andere ist zu Hause und tauschen wir dann nochmal.
00:37:02: Das war dann so eine tragbare Zwischenlösung irgendwann.
00:37:05: aber ganz viele Punkte waren wirklich auf dem Rücken von Kindern und Jugendlichen.
00:37:09: Wo ich wirklich gedacht hab, da nehmen sich die Erwachsene gerade ein bisschen raus.
00:37:12: Ja... Aber auch von alten Menschen?
00:37:16: Das auch.
00:37:17: Also das will ich auch mal kurz sagen, viele waren im Altersheim und wurden durften nicht mehr besucht worden, andere Menschen die sehr einsam waren.
00:37:23: Auch dass es passiert.
00:37:24: Und ja wir mussten innerhalb von kürzester Zeit schnelle Lösungen finden und waren mit der Frage wie gefährlich ist das Ganze ohne einen Befund den man sich komplett darauf verlassen konnte?
00:37:41: Und wenn man dann die Bilder aus New York, da gab es ja auch ganz schreckliche Bilder oder Italien gesehen hat.
00:37:47: Das habe mich schon umgetrieben.
00:37:49: also wir haben einmal darüber diskutiert das weiß ich noch ob unsere Krematorin Berlin das hinkriegen würden was in Italien passiert?
00:37:54: Das sind Debatten die einen schon beeinflussen und einfach auch einen mitnehmen und das eine krasse Zeit war und dass wir nicht alles richtig entschieden haben.
00:38:04: dort würde ich Ihnen sofort richtig entscheiden dazu stimmen.
00:38:08: aber das waren auch wie gesagt sie haben nach den schwierigsten Entscheidungen Gefracht.
00:38:14: Das waren die schon, weil genauso was konnte man dann nicht wissen und wir hatten... Es war ja nicht... Jetzt im Nachhinein kann man immer wieder sagen das wusste man alles oder es ist so und in der Zeit war ... Ich krieg sie aber zeitlich auch nicht mehr genau hin.
00:38:31: wenn ich jetzt das falsch sage, dann tut mir das leid.
00:38:34: Also gab ja am Anfang mal die Phase, wo es hieß Kinder übertragen das besonders stark.
00:38:38: Dann gab's eine Phase, was hieß sie übertagen das besonders wenig?
00:38:42: Das waren ja viel Unwissenheiten.
00:38:44: Ja und doch fehlt das in Funktion tatsächlich.
00:38:46: Ich kann mich erinnern, da ich mich sehr darüber erregert hab, eine Studie wurde in der Zeit häufig zitiert.
00:38:51: Das war nicht genau dieser Befund-Kinderübertragende Virus weniger.
00:38:55: Da wurde aber, also die Studie wurde natürlich mit dem Zeitverzug veröffentlicht und dann stellte sich raus ja okay diese Studie wurden angefertigt zu einer Zeit als die meisten Kinder zu Hause waren.
00:39:06: Und so muss ich mich natürlich nicht wundern dass denn weniger Übertragung da ist.
00:39:12: Also was ich jetzt ganz persönlich meine Danke dazu, ich fand diese Zeit auch wahnsinnig schwierig in den Elternkriemen.
00:39:18: wir hatten wirklich handfeste Debatten um genau diese
00:39:20: Fragen
00:39:21: und ich fand es immer sehr angenehm wenn jemand gesagt hat ich weiß das nicht Die einen wussten es, die anderen wussten's und ich fand immer wirklich an, wenn jemand in der Mitte saß und sagt, ich weiß das nicht.
00:39:32: Wir müssen uns dem irgendwie versuchen zu nähern.
00:39:39: Weil was nicht zu wissen ist man versucht das als Politik halt natürlich immer zu vermeiden weil das wird auch mal sehr negativ dann manchmal ausgelegt.
00:39:46: aber ich glaube es gehört auch wieder dazu dass wir das öfters sagen.
00:39:49: Ich habe versucht mir das auch anzugewöhnen auch zu versuchen ehrlich zu sein.
00:39:54: also auch die Frage, was kann ich alles versprechen und was kann nicht alles versprechen.
00:39:59: Aber auch in dieser Frage nein wie kann ich eigentlich wenn ich auch mal was bestimmtes nicht weiß dann auch zu sagen?
00:40:05: Und das war diese Zeit so.
00:40:10: Ich würde mal ein Themensprung machen wobei den könnte man da irgendwie ganz gut anknüpfen werden.
00:40:14: ja in der Corona-Zeit viel Probleme bei Kindern dass halt der Medienkonsum total durch die Decke gegangen ist bei vier.
00:40:22: Da hat sich aber heute nicht geändert.
00:40:23: es natürlich alle nicht monokausal.
00:40:25: aber was mittlerweile feststellbar ist, dass wir auch über die sozialen Medienradikalisierung bei Jugendlichen erleben.
00:40:33: Wie kann man dem aus Ihrer Sicht begegnen?
00:40:36: Was sind aus Ihrer sich die Gründe dafür?
00:40:40: Ich hatte vor kurzem ein ganz tolles Gespräch.
00:40:45: Da durfte ich mich mit Frau Tang treffen.
00:40:47: Frau Tang war die Digitalisierungsministerin in Taiwan und hat mit Taiwan und Finnland verschiedene Projekte gemacht und die haben neue digitale Sachen aufgesetzt, weil mega spannend.
00:41:02: Und die hat dann soziales Netz und soziale Medien aufgesetzt... ...die verbinden und nicht spalten.
00:41:12: Das waren bestimmte Mechanismen, die sie mit angelegt haben.
00:41:14: Zum Beispiel ist die Frage Likes geben zu dürfen oder nicht eine sehr entscheidende.
00:41:21: Sie spricht sich sehr stark dafür aus dass man das nicht mehr darf, dass man es einfach verbietet tatsächlich, weil das hat was wie etwas Drogenmäßiges.
00:41:29: Also es wirkt wie eine Droge.
00:41:30: Wenn man damit dran ist, wer dasselbe auch schon mal kennt... Das ging mir selber aus.
00:41:34: so wenn man tweet hat der durch die Decke ging dann alle halbe Stunde guckt man drauf wie viel mehr Likes hat man schon?
00:41:39: also das ist total süchtig machend.
00:41:42: Dann dass man nur noch richtig antworten kann textlich und nicht mehr einfach teilen Weil auch das Teil dazu kommt.
00:41:50: dazu führt dass man immer immer nur das zugespitzere Teil und nicht mehr das miteinander antwortet.
00:41:59: Und dann sind natürlich die Alloge Rübmann auch eine Frage, also ich bin auch sehr dafür dass man die offenlegen muss... ...und dass wir uns ein bisschen unabhängiger von den sozialen Plattformen machen.
00:42:07: Also dass man sagt, dass man bestimmte Sachen auch auf eine Sache, die man ausspielt wie zum Beispiel einen Reel,... dann bei den anderen Plattformen, also nicht nur bei Instagram sondern auch bei TikTok und so gleichzeitig abrufen lassen kann damit man sich nicht von den Plattform abhängig macht.
00:42:23: Also da gibt es ein paar Maßnahmen die man unternehmen kann auf der einen Seite die technisch sind und wo wirklich vieles vorangeht wenn man sich das anguckt.
00:42:30: da kann man viel mehr zu dieses Coming to Yes mit reinbringen.
00:42:35: und auf der anderen Seite glaube ich wir brauchen eine sehr sehr starke und das haben die dort in Taiwan und Finnland auch gemacht Medienbildung.
00:42:42: Also wir müssen in den Schulen viel mehr kritisches Denken ausbilden, wie man mit diesen neuen Medien umgeht.
00:42:51: Was das auch bedeutet?
00:42:52: Wie kann ich Quellen draus finden?
00:42:53: Wie sehe ich ob da eine KI ist?
00:42:55: In Finnland und Thailand machen die das!
00:42:57: Und das Interessanteste ist... ...die haben viel höhere Quoten dass die Leute Hate Speech ablehnen.
00:43:04: Die haben vielhöhere Quote, also Fake News auch erkannt werden viel, viel höher als hier.
00:43:13: Und also auf der einen Seite Technik – man kann das ja sehr viel tun und auf der anderen Seite tatsächlich auch kritische Bildung in der Schule schon.
00:43:24: Jetzt haben wir mit den sozialen Medien tatsächlich ein Riesenproblem, dass für unser öffentlicher Diskursräume wieder so ein akademischer Begriff aber eigentlich komplett in die Hände von Techfirmen gelegt haben.
00:43:42: Wo bekommen wir neue öffentliche Diskursräume hier in dieser Stadt?
00:43:46: Also ihr kennst aus dem Ehrenamt, aber ehrendes Abend ist halt überhaupt nicht barrierefrei.
00:43:49: Also ich glaube wenn man es jetzt politisch einmal sieht fände ich schon dass wir irgendwann hingehen müssen.
00:43:53: das wird diese Räume auch regulieren.
00:43:55: also ich habe das gerade eben schon gesagt Ich finde wir müssen die Offenheit von den Plattform machen.
00:43:59: Wir haben ja oft auf das Problem dass wir neue Plattform sich gar nicht durchsetzen können weil Instagram und TikTok das alles schon überlagert.
00:44:07: Wenn wir wirklich einen eine Pflicht machen würden, dass die Reals überall mit abgespielt werden müssen.
00:44:12: Dann könnten sich auch andere Plattformen, die mit anderen Algologaripmen arbeiten und so auch durchsetzen – das funktioniert im Augenblick nicht!
00:44:20: Dann glaube ich schon, dass es wichtig ist, dass wir uns mal überlegen wie kriegen wir eigentlich diese sozialen Orte vor Ort wieder mithin?
00:44:27: Also wenn ich mir in Richtung Jugendliche gucke... Die brauchen Orte wo sie sich treffen können, auch in der Stadt ohne dass sie Geld ausgeben.
00:44:35: Das heißt im Sommer müssen die Parks Und auch für Kinder müssen die Parks sauber sein.
00:44:40: Ich finde, auch sauber.
00:44:41: ja ich will auch das Spielplätzen keine Spritzen mehr verstecken werden in Sand und dass wir da auch hinterher kommen.
00:44:48: aber wir brauchen auch im Winter oder so.
00:44:50: Ja gerade in diesem kalten Winter haben viele Jugendliche gesagt sie wissen gar nicht wo es sich treffen sollen weil immer wieder in Neipen gehen können die sich gar nicht leisten und dass man auch mal guckt wir haben soviel leerstehende Moles.
00:45:00: können wir dann nicht irgendwie noch mal Jugend trefft oder soll ich eine Einrichtung damit einrichten?
00:45:04: Dass wir einfach die Räume da auch nutzen So, das ist das eine.
00:45:08: Ich finde auch die Frage ist zum Beispiel wie geht es mit anderen Treffpunkten zusammen?
00:45:16: Es gibt viele gute Träger in dieser Stadt, die was anbieten und auch die Kirchen bieten da viele Räume an.
00:45:20: aber manchmal bin ich auch traurig dass die Ecken-Eipe stirbt weil da sind auch viele Menschen zusammengekommen und haben sich mal ausgetauscht.
00:45:30: Ich muss für mich sagen, dass schon dieses der persönliche Austausch was anderes ist.
00:45:35: Also ich finde auch Diskussionen mit Menschen sind anders wenn ich mit ihnen eins zu eins gegenüber sitze und dann mal die Gedanken schweifen kann.
00:45:43: und so man hat auch mehr Respekt und ich möchte auch das die Leute sich wieder sehen.
00:45:47: Renate Künas hat es zum Beispiel mal ganz toll gemacht Das habe ich diesen Respekt davor.
00:45:51: Die ist zu den Leuten die unter ihren Posts böse Kommentare geschrieben haben einfach hingefahren hat geklingelt Okay, hat da mal Hallo gesagt.
00:46:01: Sie haben gemeint, sie wollten mich verbrennen... Ich fand das nicht so schön.
00:46:05: jetzt wollte ich mal drüber reden.
00:46:08: Aber das Verbrennen war weiß ich nicht aber irgendwie halt wissen ja was das alles im Netz ist und das war nicht gut!
00:46:14: Ich glaube wir müssen uns wirklich irgendwie schaffen dass wir wieder persönlich miteinander reden unter diese Orte fördern.
00:46:19: Das Leute also im Stadion geht es auch beim Fußball.
00:46:23: Also die verschiedensten, also dass wir das aber auch in der Stadt anbieten und dass es auch da ist, dass wir diese Orten haben Also das Hintparks, Naherholungsorte, soziale Räume, Jugendtreffs, Seniorentreffs.
00:46:36: wichtig.
00:46:37: Das auch bespielen wird dort auch was miteinander hinkriegen.
00:46:42: Jetzt ist es ja aber so dass diese sozialen Orte die wir hatten nicht einfach so verschwunden sind sondern sie sind dadurch etwas anderes ersetzt worden jeweils.
00:46:53: Gegen wen oder was müssten Sie sich durchsetzen um diese soziale Orte?
00:46:57: entweder neu zu schaffen oder wiederzubeleben.
00:47:00: Also da stehen ja Interessen dahinter?
00:47:02: Das erste ist erst mal, wir müssen bei bestimmten sozialen Orten auch das Geld also die Prioritäten so setzen dass wir sagen Wir nützen sie dann und wir nehmen auch das dafür.
00:47:13: Ich würde schon die Frage stellen ob wir wirklich noch die hundertste Mall in Berlin brauchen und dafür nochmal was zu betonieren müssen Bürohochhaus brauchen, wo zwei Millionen Quadratmeter Büro-Hochhäuser leer stehen.
00:47:28: Also das wird man schon auch mitmachen müssen.
00:47:31: ich glaube auch dass man sich mal die Frage stellen muss brauchen wir wirklich noch mehr Spielotheken?
00:47:37: oder also das sind ja auch so Sachen wenn ich mir durch die Straßen laufe da sind ja viele Sachen auch reingekommen die nicht so gut sind und das musste ich als Stadt auch steuern.
00:47:49: Gerade in den städtischen habe ich auch die Läden und Organisation kann nicht ja auch selber organisieren, wer da reinkommt.
00:47:58: Da finde ich müssen die Gemeinnützigen schon großen Wert haben.
00:48:01: Okay jetzt haben wir das Thema schon ein paar mal angeschnitten in verschiedenen Kontexten Verwahrlosungen der Stadt dann geht es um Dreck, da geht's um die Frage wie werden Räume genutzt?
00:48:15: Wartig persönlich, und da geht es ja nicht nur mir so.
00:48:17: Wirklich für ein Riesenproblem.
00:48:18: halt ist wirklich zunehmende Obdachlosigkeit in Deutschland.
00:48:22: Also selbst in Gegenden... Ich selbst komme aus Pankow, wohne in der Nähe des S-Bahnhofs Und da war Obdachtlosigkeit ganz, ganz lange überhaupt gar kein Thema.
00:48:32: Und selbst in den außenhalb des Regens haben wir mittlerweile wirklich eine zunehnende Obdaglosigkeit.
00:48:40: Wie kann dem begegnet werden?
00:48:41: Also es gibt ja verschiedene Projekte, die müssen wir hochfahren.
00:48:45: Das eine ist Housing First als das wir wirklich nochmal gezielt Wohnungen mit anbieten.
00:48:51: und gerade in diesem Bereich ist es oft so, dass wir sagen Büros umbauen könnte man schnell auch Büros jetzt so umbauten, dass es nicht... ... ewig große Luxuswohnungen sind, sondern kleine Apartments mit der Gemeinschaftsküche und wo man auch wohnen auf Zeit oder so.
00:49:07: Dass wir einfach sagen wie in den Skandinavischen Ländern das erste ist erstmal eine Wohnung und weggehen von dem Punkt dass sie erst abstinenz sein müssen... ...und keine Drogen- oder Alkohol mehr konsumieren und und und... ...dass wir einfach die Wohnung sagen weil dann kann man sich runter setteln.
00:49:22: Das ist eine Ebene so?
00:49:25: Dann werden wir natürlich gucken müssen auch in die Bereich reingehen, dass wir da die soziale Betreuung und ausbauen.
00:49:33: Weil nicht alle... Auch viele gibt es die psychische Probleme haben und deshalb auf die schiefe Bahn geraten sind.
00:49:41: Und das wird uns auf Dauer günstiger kommen weil für uns alle angenehmer zu leben.
00:49:51: In diesen Bereichen war vor kurzem mal mit der Kältebus unterwegs Heftig, was man da an Schicksalen dann auch erlebt.
00:50:04: Und den zur Hälfe in die Notunterkünfte zu kommen und das auch weiter mitzustärken.
00:50:11: Da auch genug Kältebusse oder auch Busse für unterwegs zur Verfügung zu stellen damit wir in Kontakt kommen.
00:50:18: Wir haben damals als Rot-Grün-Rot diesen Duschbus eingeführt, den gab es noch nicht.
00:50:22: aber es gibt immer noch glaube ich ein oder zwei, da brauchen wir mehr von Wenn die Leute dort hinkommen, wieder eine Würde erreichen weil sie sich wieder duschen können.
00:50:30: Weil es wieder sauber sind.
00:50:33: Dann sind Sie auch eher bereit nach dem dritten vierten Mal vielleicht auch mal mit zum Beratungsstelle zu gehen.
00:50:37: Vielleicht bei Haus & First mitzumachen.
00:50:39: Also wir müssen versuchen mit verschiedensten Arten und Weisen die wieder in das Leben hier rein zurückzuholen.
00:50:44: Ok Thema aus einem Wohnbereich der Bittesrift aber eigentlich noch ganz viele andere Bereiche.
00:50:52: da haben Ich glaube, der letzte oder vorletzte Jahr hier in Berlin darüber diskutiert.
00:50:55: Sie hatten von dem Begriff Wonovia schon erwähnt?
00:50:58: Die Wonoia hatte einen sehr großen Bestand der Deutsche Wohnen übernommen und hatte damals über so ein Steuersparprojekt, das war auch ein ganz großer Aufmacher sozusagen in verschiedenen Zeitungen eine knappe Milliarde Euro an Grunderwerbssteuer eingesperrt.
00:51:18: Wo ich mich einfach als geneigter Bürger frage warum bezahle ich auf mein Einkommen mehr Steuern ... ein Konzern, der jetzt irgendwie gerade für hundert Milliarden Euro Wohnungen kauft.
00:51:27: Wie würden Sie damit umgehen?
00:51:29: Naja also ich frage mich das auch und ich finde es auch falsch... Also das sind die sogenannten Share Deals wo uns vieles durch die Lappen geht viel Geld und wir sehen, dass wir im Augenblick eine himmelsteilende Ungerechtigkeit haben.
00:51:41: Weil je mehr man hat, desto weniger muss man zahlen.
00:51:45: also auch gerade wenn ich jetzt über, das heißt nicht ganz viele Wohnungen kaufe dann muss sich keine Steuern dafür zahlen.
00:51:50: Wenn ich eine kaufe, muss ich schon Steueren zahlen.
00:51:53: aber ich kandidiere jetzt auch als regierender Bürgermeister von Berlin.
00:51:57: gerade diese Gesetzgebung ist alles im Bund.
00:52:02: Ja Ja, aber ich bin auch dafür dass wir die Vermögensteuer einführen.
00:52:06: Ich bin auch für eine deutlich höhere Abschaftssteuer ab einer Million.
00:52:09: also finde jeder der über eine Million hat kann dann mehr Abschaftsteuer drauf zahlen als Haus und so nicht.
00:52:16: Aber da bin ich sehr klar.
00:52:19: Ich mache da gerne eine Bundesratsinitiative.
00:52:24: Ich finde nur immer... Ich sage das dazu, dass die erste Regierende Bürgermeister von Berlin kandidierte weil wenn ich jetzt sage, ich bin die Sperrspitze Ich bin dann ein Bundesland, das diese Bundesratsinitiative einbringt.
00:52:35: Wenn ich Glück habe, kriege ich eine Mehrheit im Bundesrat organisiert und dann brauche ich aber trotzdem noch im Bundestag wieder eine Mehrkeit.
00:52:42: wenn ich mir jetzt angucke wo die CDU mit März regiert kann nicht dass alles schön machen aber spätestens im Bundestags bei der Koalition mit der CDU und der SPD die es gerade gibt würde es wieder scheitern.
00:52:54: also das ist dann schön für mein Gewissen.
00:52:59: Es ist jetzt nicht nur verfolgsversprechend und wenn ich mich jetzt hinsetze in dem Interview mit Ihnen verspreche, ich mache das.
00:53:04: Und so dann suggeriere ich den Menschen draußen ja dass es auch erfolgsverbrechen sein könnte und also die Bundesratsinitiativen alleine wird's nicht reißen.
00:53:12: Aber wir müssen hier in Berlin gucken und schauen, wo haben wir die Möglichkeiten das Bestmögliche zu regulieren?
00:53:19: Und auch entgegenzuwirken.
00:53:20: Und deshalb haben wir ja auch – also gehe ich nochmal auf unser bezahlbares Mietengesetz – da regeln wir, dass wir den Vermietern schon was zumuten wollen.
00:53:27: Das sind an die größeren Vermieter aber auch den Einzelnen.
00:53:31: Wir wollen, dass Sie Ihren Wohnungen Anteil davon zu zwanzig Prozent unter der Ortsregeligen Vergleichsmite vermieten.
00:53:40: Damit wir mit dem Mietstenbiegel wieder runterkommen.
00:53:42: Wir verpflichten Sie mit dem Gesetz auch, dass sie Wohnungen in Stand halten und Geld in die Standhaltung reinnehmen damit sie die Wohnung nicht einfach wahllosen lassen.
00:53:51: Und wie sagen wir als Drittes wäre es sich nicht dran hält er fliegt auf Dauer hier vom Markt.
00:53:55: also das ist etwas wo wir auch ein bisschen gegensteuern.
00:53:58: ich möchte Wie ich das zum Beispiel gesagt habe mit dem Energiebonus, den ich ja schon vorgestellt hab.
00:54:03: Also mit diesem regionalen Ökostrom dass ich wirklich sage Ich lasse das...ich bringe das wirklich gezielt an die Menschen mit also an die Hälfte der Stadt nur und nicht an alle.
00:54:13: Wir müssen ein bisschen weg von der Gießkannenpolitik auch Und deshalb schlagen wir auch solche Sachen eher gezielt mit vor damit wir halt auch gerade Die bisschen Umverteilung, die wir noch machen können hier im Land auch tun.
00:54:25: Das würde ich als Regierender schon machen.
00:54:26: da gibt es auch Maßnahmen Aber vieles, was als die großen Hebel der Gegensteuerung der Umverteilungen und die sie angesprochen haben.
00:54:33: Die sind im Grunde.
00:54:34: Und das ist auch ein Teil der Wahrheit.
00:54:36: Verstehe ich völlig.
00:54:40: Klar kann Ihre Argumentation total folgen?
00:54:44: Ich frage mich nur macht man da den Kompromiss nicht bevor man in den Prozess geht oder geht man nicht erst in den Prozess und sucht dann eine Kompromisse?
00:54:52: Ich sage Ihnen, ich mache die Bundesratsinitiative.
00:54:55: Ich sage ihnen auch, ich hänge noch ein Fähnchen vom Roten Rathaus raus wo ich das drauf schreibe aber ich möchte keine Versprechen machen, was sich einhalte, wofür ich nicht antrete.
00:55:08: Ich drehte hier dafür an dass wir uns um Berlin kümmern und ich habe mich auch ein Recht im Gesetz halten und innerhalb diesen Rahmens agieren die Vermögensteuer einzuführen, diese Shared-Deals zu verbieten oder die Erbschaftssteuer deutlich gerechter und höher zu machen.
00:55:26: Das ist eine Bundesfrage.
00:55:27: dafür kandidiere ich nicht.
00:55:29: Wie gesagt gerne die Bundesratzinitiative.
00:55:31: aber ich finde zur Wahrheit gehört auch dass diese Bundesratinitiative im Augenblick also ich sehe nicht und vielleicht sehen sie das anders Aber Ich glaube nicht dass ich März davon überzeugt bekomme wenn Sie mir das zutrauen dann auf geht's
00:55:49: Spielt das auch schon ein paar Mal mit rein.
00:55:53: Kinder und Familie in Armut, welche Möglichkeiten haben wir in Berlin?
00:55:58: Also
00:55:59: im Übersatz der Armutsstrategie.
00:56:00: Ja also ich glaube wir können schon einiges tun, also das ist jetzt erstmal dass wir.
00:56:08: einen des der großen Probleme in Berlin ist tatsächlich dass viele ihre Leistungen gar nicht abrufen die sie bekommen können.
00:56:15: Das glaube ich, müssen wir gucken wie wir das deutlich vereinfachen.
00:56:18: Also viele die den Recht auf Wohngeld hätten rufen das nicht ab.
00:56:22: Viele die auch in anderen Leistungen ein Recht haben und da haben wir fast nur vierzig bis fünfsechzig Prozent nach unterschiedlicher Leistung die das abgerufen bekommen.
00:56:31: Da schwebt uns das auch vor dass wir durch Beratung und durch KI auch durch Digitalisierung das besser hinbekommen, dass die Menschen wirklich Geld brauchen das auch bekommen.
00:56:40: dann sprechen wir uns ja auch sehr dafür aus, dass wir nochmal mit anderen Punkten wie wo wir entlasten können.
00:56:47: Wir schlagen einen neuen Euro-Klimaticket für den IPMV vor das das Deutschlandticket nur noch neun Euro kostet.
00:56:53: ich habe jetzt von den Energiebonus schon gesprochen.
00:56:56: also das sind so Sachen die man damit machen kann Und auch voran gehen kann, da wird man ein bisschen Entlastungen mit der Familie mit reinbringen können.
00:57:06: Wir haben ja auch schon damals als Rot-Grün-Rot auch einige Entlastung gemacht mit dem Kosten zum Schulessen und sowas.
00:57:12: also da glaube ich sind wir auch schon gute Schritte gegangen und ansonsten auch noch mal Orte schaffen.
00:57:17: Also ich glaube wir müssen auch Orte schaffen wo man ... ohne Geld sich gut aufhalten können.
00:57:22: Und deshalb ist es mir auch wichtig, dass wir die Parks in der Stadt erhalten und nicht zubauen... ...und deshalb ist mir jetzt auch wichtig das wir die Parkes sauber halten,... ...dass wir sie sehen so haben,... ...das wird drin schwimmen können und eigentlich die Spree auch dazu bekommen,... ...daß wird drin Schwimmen können.
00:57:34: Weil wer wenig Geld hat, der muss sich auch hier erholen können.... ....und der muss auch den Eintritt ins Freibad leisten können.
00:57:42: Der braucht das vor Ort.
00:57:44: Menschen, die ein Einkommen wie ich habe, die können auch weit weg in den Urlaub fahren.
00:57:48: Aber das ist halt nicht jeden möglich und der muss dann hier die Zeit auch maximal gut genießen können.
00:57:53: Und dafür müssen wir die ... Die Orte, die wir ja haben, auch schönstundsauber- und sicherstmöglich machen?
00:58:01: Ich habe eine Frage, die klingt vielleicht ein bisschen banalig.
00:58:04: Hab aber selber die Erfahrung gemacht dass es darauf scheinbar ganz viele Antworten gibt oder man sehr unterschiedlich
00:58:09: antwortet.
00:58:09: Oh jetzt bin ich ja wirklich
00:58:10: gespannt!
00:58:11: Was ist die Ursache von Familienarmut?
00:58:17: Wir leben schon in einer Zeit, in der Ungerechtigkeit und die Bezahlung, und die Vermögensverteilung immer krasser auseinander geht.
00:58:27: Und wir leben in der Zeit wo Arbeit eigentlich nichts mehr mit denen zu tun hat.
00:58:32: ob es mir gut geht oder schlecht geht oder ich gut situiert bin so das meiste.
00:58:38: dass man hat ob man ein gutes oder ein schlechtes Leben hat ist eigentlich davon abhängig ob man was von seinen Eltern geerbt hat oder nicht.
00:58:44: und das ist ja auch ein Ost-West Problem das wir in dieser Stadt oft auch immer wieder haben.
00:58:48: Und es gibt wirklich viele ganz, ganz fleißige Menschen die sich den Urlaub nicht mehr leisten können.
00:58:53: Ich habe neulich mal vor einiger Zeit eine Schicht mit einem Müllmann geschoben und war da mit denen unterwegs so'n ganze Schicht.
00:58:58: Dann hat mir der erzählt dass er wirklich – das sind jetzt auch gar keine schlecht verdienenden Menschen aber dass man, dass er selbst jetzt langsam Probleme kommt mit dieser Inflation, sich dem Urlaub mit den Kindern zu leisten.
00:59:09: Das ist mir wirklich nahe gegangen.
00:59:11: und auf der anderen Seite sehe ich, dass es so viele Millionäre und Milliardäre gibt wie noch nie!
00:59:16: Da verschiebt sich gerade was und das hat nichts mehr mit Leistung zu tun, sondern es hat einfach irgendwas mit Glück der Geburt zu tun.
00:59:24: Und das ist ein großes Problem.
00:59:29: Okay genau und da haben Sie ja vorhin schon gesagt, da wurden sie dann eine Erbschafts- und Vermögensteuer?
00:59:33: Ich bin sehr für eine deutliche Vermögenssteuer, ich bin sehr dafür dass wir die Erbschaftsteuer auch reformieren und gerade für alle die wirklich viel Geld haben abverlangen, weil wir eine Umgewichtung bekommen die so nicht mehr...die auch unsere Demokratie schadet.
00:59:50: Wenn viele das Gefühl haben sie sind gar kein Timer dieser Gesellschaft obwohl es sich tagtäglich abrackern.
00:59:57: Jobs ein nebeneinander haben aber dann das Gefühl, dass sie können ihren Kindern nichts mehr leisten und haben Angst wenn die wieder einen Ausschulausflug oder was anderes machen müssen auf etwas dazuzahlen.
01:00:07: Dann ist es, dann kippte die Demokratie auch mit der Zeit.
01:00:12: Und aus meiner Sicht heraus ist die ungerechte Vermögensverteilung schon einer der treibenden Faktoren dieser zweifelangende Demokratie, den wir gerade haben.
01:00:22: Da komme ich gleich nochmal darauf zurück diese Faktorkinder und Familienarmen und das ist ja auch nur einer, der ganz massiv in Bildungschancen rein spielt.
01:00:32: Das sagt jede Studie, jede Statistik, dass da ein erheblicher Faktor ist.
01:00:37: Wie kann man da im Berliner Bildungswesen mehr Chancengleichheit herbekommen?
01:00:43: Also wir sind fest davon überzeugt, dass mehr Gemeinschaftsschulen da schon eine deutliche Lösung sind.
01:00:47: Wenn ich die Studien, die ich bisher kenne auch sehe haben wir in den Gemeinschaftschulen deutlich mehr doch Mischung und auch die Chance, dass die Abschlüsse besser sind also von Menschen, die weniger verdienen, Kinder, die wenig verdienen auch deutlich mehr höhere Abschlüße machen und das auch der Stress abnimmt wegen dem Schulwechsel und dass wir da tatsächlich mehr Bildungsgerechtigkeit mit hineinbekommen können.
01:01:11: Und deshalb wollen wir auch die Anzahl der Gemeinschaftsschulen in Berlin verdoppeln, so das ist eigentlich unser Ziel wo wir jetzt erstmal hinwollen.
01:01:16: Das glaube ich ist erreichbar.
01:01:18: gerne noch mehr aber man muss jetzt trotzdem erst mal bei den Lasten bleiben.
01:01:22: Aber das ist glaube schon ein Punkt wo wir Akzente setzen wollen Weil wir dann auch ein Schulsystem schaffen, wo nicht die ganze Zeit entschieden wird.
01:01:36: Wo muss ich jetzt sofort... Also schicke ich mein Kind aufs Gymnasium oder nicht?
01:01:42: Das sind ja immer oft auch so Fragen, die Eltern stressen und was nicht nur darin abhängt wie gut die Kinder wirklich sind sondern auch was die Eltern von ihren Kindern erwarten.
01:01:52: Und da haben wir schon die Hoffnung dass wir mit Gemeinschaftsschulen Zumindest das was ich kenne bis ja auch an anderen Ländern, wenn ich da gucke.
01:02:01: Es fördert dass die Durchmischung als ein Baustein.
01:02:04: also auch dazu gesagt es gibt nicht die Lösung wo man sagt diese eine Maßnahme mache und dann ist die durchmischungen auf einmal wieder super und ich kann aufsteigen Und kriege eine gerechte Gesellschaft hin.
01:02:17: das wird's nicht geben.
01:02:19: Jetzt ist ja Also dieses Thema Gemeinschaftsschulen sagen auch ganz viele Statistiken und Bildungsforscher ist eigentlich ne super Idee.
01:02:27: Jetzt ist ja aber die Frage der Schulform nicht nur eine Vernunft geleitete, sondern auch ne sehr habituelle.
01:02:33: Ich formulier's mal so rum und die Frage, die sich immer wieder stellt gerade bei der Frage von weiterführenden Schulen welche Rolle spielen die Gymnasien?
01:02:44: Ich habe ja gesagt, ich habe in der Politik glaube ich auch ein wenig jünger war.
01:02:47: Dachte ich schon eher noch mehr mit dem Kopf durch die Wand.
01:02:50: und ich glaube jetzt ist es eher so dass wir schrittweise vorankommen müssen und das Ziel muss von uns sein, dass wir die Anzahl der Gemeinschaftsschulen deutlich erhöhen, deshalb sagen wir auch verdoppeln was wir uns gerne wünschen würden.
01:03:02: unser Ziel ist damit wir dann auch schrittweisen dieses anderes System auch reinkommen.
01:03:09: Ich bin keine der davon überzeugt ist, dass man mit einer einmaligen kompletten Umwälzung des Systems gute Erfolge hat.
01:03:18: Und ich glaube wir müssen sukzessive immer mehr Gemeinschaftsschulen aufbauen den anderen nicht erst mal das Gymnasium wegnehmen aber da auch verwerben, dass diese Gemeinsschaftsschule gut laufen und wir müssen diese Recht auch mit finanzieren.
01:03:31: Da gibt es ja Finanzierungsfragen die auch mit dranhängen wo Gymnasien noch deutlich bessere Finanzierungen haben als eine Gemeinschaftsschule, weil das sind ja oft dann Grundschule und also verschiedene Schulformen zusammen die dann auch kombinieren.
01:03:45: Dann fehlt auf Fördergeld auch weg.
01:03:47: Das ist auch ein Problem dass wir da gerechter werden und wenn wir wirklich sehr gute Gemeinschaftschulen hinstellen dann glaube ich werde es schrittweise schaffen das immer weiter auszubauen.
01:03:54: aber in von Brechstangen der Politik halte ich wenig.
01:04:03: Ich habe überlegt gerade wie jetzt in diese Frage reingehen hat mich eigentlich zwei Teile.
01:04:09: Ich fange mal so rum an.
01:04:10: Ich bin vor einer Weile offensichtlich hart von Ihnen gestoßen.
01:04:14: Das ist noch gar nicht so lange her, das war jetzt vor zwei drei Monaten.
01:04:17: da ging es um die Frage AfD Teilnahmen an Podiumsdiskussionen in Berliner Schulen.
01:04:23: Da hatten Sie oder werden sie zitiert von der TATS.
01:04:27: Zitieren rechtsextreme wie die AfD haben an Schulen nichts verloren?
01:04:30: Das Gefährte den Schulfrieden und Sicherheit von Kindern und Jugendlichen.
01:04:34: Politische Bildung bedeutet nicht, jede Position gleichzustellen sondern die Würde des Menschen und die Grundrechte klar zu verteidigen.
01:04:41: Rechtsextreme wie die AfD haben an Schulen nichts verloren, das ist sozusagen der eine Satz.
01:04:45: Und dann der zweite Satz.
01:04:46: deshalb ist es richtig dass Schulen eigentlichständig entscheiden können ob sie der AfD eine Bühne bieten.
01:04:52: Das ist für mich ein Widerspruch.
01:04:55: Also das erste ist eine sehr klare Aussage und das Zweite ist sozusagen die Aufweichung der Aussage.
01:05:01: Nee, das war aus einem anderen Kontext heraus.
01:05:03: Also im Augenblick war es ... Das hat sich jetzt ein bisschen geändert, in dem in den Schulen und mit der Stadt diskutiert wurde auch mit Bildungssinatoren ob Schulen das dürfen oder nicht?
01:05:17: Und die Bildungssinnatorin hat gesagt, die Schulen dürfen das nicht und müssen die AfD einladen!
01:05:22: Und ich hatte den Gegenpunkt vertreten und habe gesagt, dass die Schulen sehr wohl sie auch nicht einladen dürfen.
01:05:28: Weil die AfD nicht eine Partei wie jeder andere ist und auch die Schulen eine Freiheit haben das nicht zu tun.
01:05:35: Ich bin bei meinem Punkt davor.
01:05:37: Ich würde auch jeder Schule raten und wenn Sie mich fragen, sagen ladet die AfD Nicht ein weil es keine Partei als jede andere sondern eine Partie die unsere Demokratie abschaffen will und die auch gegen unsere Freiheit vorgeht Und die aus der Vergangenheit aus meiner Sicht nichts gelernt hat.
01:05:57: Die hatte da in diesem Schuldiskussion auch nix zu suchen, also für Menschenfeinde und Demokratiefeinde müssen wir keinen Ort schaffen.
01:06:05: Aber es ist eben auch so dass ich das den Schulen nicht... Ich finde es falsch, das den Schulen vorzuschreiben.
01:06:12: Wo wohnen die einer als an die andere Richtung?
01:06:16: Man kann ja selber eine Position haben, aber man muss eine Position von damit leben, dass andere andere haben.
01:06:21: Das ist auch das Schöne unserer Demokratie.
01:06:24: Ich frage es deshalb – vielleicht noch ganz kurz als Nachsatz – wenn ich diese Natoren richtig verstanden habe hat sie gesagt wir dürfen Sie nicht pauschal ausschließen?
01:06:32: Sie hat nicht gesagt, wir müssen Sie einladen.
01:06:35: Es hat sich geändert.
01:06:35: also am Anfang hieß es Wir müssen Sie Einladen.
01:06:39: jetzt hat sie eine Änderung gemacht und hat es ermöglicht Einlett.
01:06:45: Also wir sind jetzt sozusagen in dieser Debatte, die unfassbar wichtig finde und das haben Sie auch gerade gesagt okay das ist der Stand der Debatte.
01:06:54: aber was wäre dann Ihre Position als Regierender Bürgermeister?
01:06:56: Als Chef des Senats?
01:06:58: Na wie gesagt ich find es falsch den Schulen das vorzuschreiben.
01:07:01: Ich finde die Schulen müssen das auch selber entscheiden und ich bin auch dafür dass Schulen eine gewisse in der Organisation auch eine gewissen Selbstständigkeit und Freiheit haben um bestimmten Punkten vorzugehen.
01:07:12: Ich würde es Ihnen aber empfehlen, das nicht einzuladen.
01:07:15: Okay!
01:07:16: Jetzt hatte ich meine Freundin am Eingang schon mal die Sache.
01:07:19: Manchmal mache ich dazu, dass sie bekannte Frage befolgt in so ein Interview gegen ihr Mensch.
01:07:22: hast du denn eine Frage?
01:07:23: Das habe ich mich neulich mit einer Bekannten unterhalten, die selber Lehrkraft ist und die baten mich einfach mal die Frage zu stellen wie sie Lehrkräfte genau in dieser Debatte stärken würden.
01:07:34: Die sagen wir laden die AfD nicht ein weil da sind Anfeindungen gibt wissen wir ja alle.
01:07:41: also Jetzt weiß ich nicht genau, in welche Richtung Sie diese Frage meinen.
01:07:44: Wenn die andere feindet wird oder wie sie es argumentieren sollen?
01:07:46: In die Richtung
01:07:47: dass Lehrkräfte sagen wir laden die AfD nicht ein und stehen hinter dieser Entscheidung und die Lehrkräften werden hinterher für diese Entscheidung eingefeinert.
01:07:55: Also ich kann erstens mal immer wieder ermuntern sich im Gruppen zu bewegen oder zu gehen, die einen auch mit stützen.
01:08:05: Also das ist etwas, was mich total weitergebracht hat.
01:08:08: Wir hatten neulich mal einen Fachtag bei dem Fachtrag zu ... wo sich ganz viele die gegen Nazis und AfD-Kämpfen getroffen haben.
01:08:15: Und da ist für mich so das Herz aufgegangen!
01:08:17: Ich hatte mich auf einmal aus dieser Beklemmung... ich bin alleine, man steht allein immer vorne, man kriegt alles ab,... auch es hat einem befreit.
01:08:27: Weil wenn ich mir das angucke, was für Hassnachrichten man bekommt wie viel Druck auf eine ausgeübt wird.
01:08:32: Das ist erstmal das Wichtigste.
01:08:35: Sie sagen jetzt nicht in Selbsthilfegruppen, aber sich mit anderen Menschen treffen die das auch.
01:08:39: Die auch da kämpfen.
01:08:40: so ja und ich habe jetzt noch nicht... Gestern war das hab' ich dann Omas gegen rechts getroffen.
01:08:45: Die waren auch bei der selben Veranstaltung.
01:08:46: Die haben auch mit zum Blinken im Augen erzählt davon wie schön es ist einfach zu sehen dass wir noch viele sind, dass wir mehr sind Und ich glaube das ist die Nazis die unsere Demokratie zerstören wollen.
01:08:58: Die wollen uns das Gefühl geben sie schreien das ja auch manchmal.
01:09:01: Sie sind das Volk Aber das sind sie nicht.
01:09:03: Wir sind die vielen Und die, die für diese pluralistische Gesellschaft kämpfen.
01:09:07: Das sind die vielen und ich glaube wir müssen uns Orte schaffen wo wir uns immer wieder gegenseitig Kraft und Power geben weil sonst stimmen wir das nicht durch und ich glaub dass ist schon der.
01:09:17: also für mich dieses Vereinsamt nicht, zieht euch nichts zurück.
01:09:22: Sondern sucht euch Orte wo ihr euch mit Menschen treffen könnt damit er auch stark hat und dann muss die Politik natürlich auf der anderen Seite sie auch unterstützen.
01:09:30: also das ist doch das andere.
01:09:32: aber Sie haben mich jetzt gefragt was ich Ihnen persönlich rate?
01:09:35: Genau nicht!
01:09:36: Aber was wäre jetzt sozusagen Ihre... Also wir sind in der Situation eine Bildungssanatoren oder ein Bildungssanato hat diese Entscheidung zu treffen Und sie als regierender Bürgermeister sozusagen eben drüber müssen sie jetzt mittragen und sind jetzt sozusagen auch ein Stück weit mit in der Verpflichtung natürlich den Schulen, den Rücken zu stärken.
01:09:55: Administrativ!
01:09:58: Naja also ich glaube dann... Gut vielleicht habe ich die Frage dann falsch verstanden.
01:10:01: Entschuldigung, ich dachte es war
01:10:03: eher... Es gibt ja immer verschiedene Sichtweise auf
01:10:06: dem Thema.
01:10:07: Ich wollte mich von dem anderen nicht drücken aber das war jetzt... Ich glaube wir müssen vor allem dann erst mal auch gucken, dass sie nicht alleine da stehen und das wir die Verantwortung auf uns übernehmen.
01:10:18: Also das wird jetzt nicht nur sagen also nicht nur abwälzt sind habe ich natürlich so viel entscheiden.
01:10:21: aber ich finde schon zumal ich empfehle das ist man dann auch mit wirklicher werft hinter diese Entscheidung steht wenn die sagen die laden die nicht ein oder es auch vertritt und sich nicht weiter nach vorne wegduckt.
01:10:34: Also dass man da wirklich auch Gesicht zeigt, das heißt auch, dass man vielleicht mal zu Schulen hingeht und auch zur Lehrerin hingeht oder demonstrativ an ihrer Seite steht oder den Unterricht besucht oder mit ihnen mal Veranstaltungen macht einfach damit die Gesellschaft und die Nazis aussehen diese Leute stehen nicht alleine.
01:10:52: dann ist die Frage brauchen wir normal Unterstützungen?
01:10:55: also?
01:10:56: Ich habe für mich auch oft gemerkt, dass Mediation macht man was Gutes sein kann.
01:11:00: Einfach nur mal über etwas zu sprechen.
01:11:01: Also brauchen wir da Supervisionsfragen?
01:11:04: Müssen wir da auch bestimmte Maßnahmen zahlen die diese Leute dann auch mit unterstützen weil es kann manchmal wirklich heftig sein wenn die Nazis dann auf einmal kommen und das macht ja in Angst oder so was.
01:11:15: Ja also dass der Staat da auch bereit ist dann auch Geld zu investieren dass die Lehrerinnen nicht alleine stehen und dann auch Möglichkeiten um das aufzuarbeiten Und dass wir in der Schule auch Strukturen aufbauen, das heißt an die Diskriminierungsräte oder ähnliches.
01:11:30: Die dann auch schnell mit ran gehen.
01:11:31: und ich finde auch, wie ich auf der anderen Seite einmal sage, dass wir ja auch die Polizei so stärken, dass sie dann auch schneller eingreift.
01:11:38: also bestimmte Sachen wie Hate Speech, wie Bedrohungen müssen auch klar geahndet werden.
01:11:44: Es kann nicht sein, dass bestimmte Leute denken Sie können Menschen Bedrohnen und Lehrern bedrohen, wie sie gerade können.
01:11:52: Also es gilt nach wie vor Richtung Gesetz.
01:11:57: Eine der Gretchenfragen für mich so ganz persönlich wenn wir über Bildung und Schule sprechen jetzt haben wir seit über dreißig Jahren die Situation das zuerst ganz lange in die SPD und jetzt im Moment die CDU dieses Ressort besetzt.
01:12:13: würden Sie sich um diese Ressorts bemühen?
01:12:16: Ich werde den Teufel tun und vor der Wahl mich für Ressorts aussprechen.
01:12:23: Das mache ich für gar keins, das werden wir jetzt auch nicht tun.
01:12:26: Das muss ich um Verzeihung bitten.
01:12:27: aber den Feld des Bienen... legt man nachdem man ihn erschossen hat, wenn man nicht davor.
01:12:33: Bildungspolitik ist für uns enorm wichtig.
01:12:36: Wir hängen da mit großer Leidenschaft dran.
01:12:39: wir haben auch mit Louis Krüger zum Beispiel jemand der da mit grosser Leidenschaft ja auch für dieses Thema jetzt ganze Zeit sich einsetzt und auch für die Gemeinschaftschulen voranbringen will.
01:12:49: aber ich werde keine Aussagen zur Ressource für die wir kämpfen.
01:12:54: Aber könnten Sie sich das vorstellen?
01:12:56: Ich kann mir vorstellen, dass die Grünen jedes Ressort übernehmen.
01:12:59: Dass es gerade gibt... ich glaube es gibt Kanzes wir nicht können.
01:13:02: Okay!
01:13:04: Da sind wir doch im Thema Selbstbewusstsein?
01:13:05: Ja ja!
01:13:07: Ich habe jetzt von den Grünen gesprochen, nicht von mir, ich könnte nie das.
01:13:10: Das will auch nicht.
01:13:13: Mal so eine Zwischenfrage wie fühlt sich das eigentlich an so jedem Thema sprichfähig sein zu müssen?
01:13:20: Schon heftig, weil man auch manchmal selber dann auch denkt Gott hoffentlich richtig nicht zu frasenhaft.
01:13:25: Und wie funktioniert das gerade hier?
01:13:28: Ich habe jetzt das Glück dass ich schon mal fünf Jahre Parteivorsitzender war und dreiinhalb Jahre Fraktionsvorsitzende.
01:13:38: Das führt dazu, dass man in vielen Themen dieser Stadt schon auch drin ist aber sich auch in vielen schon eingearbeitet hat.
01:13:45: Aber man muss verdammt viel lesen.
01:13:48: Schon viel!
01:13:50: Man braucht auch seine... Ich habe jetzt das Glück, dass ich ganz viele Fachreferentinnen habe, die mir zuarbeiten.
01:14:00: Sehr viele Fachabgeordnete, die zuarbeiten sind ja auch deutlich tiefer im Thema drin und es ist nicht so, als ob ich das alles arbeite oder zusammenschreibe sondern viele Menschen, die mich zuarbeiten.
01:14:13: also man ist am Ende kein Einzelprodukt, sondern schon ein Produkt von vielen.
01:14:21: Ich bin auf ein Zitat von ihnen gestoßen, aus einer Parteitagsrede.
01:14:26: Auch Robin Hood war bei den Königen von England nicht sonderlich beliebt.
01:14:29: aber ohne etwas Rebellentum bringen wir die Verhältnisse doch nie zum Tanzen.
01:14:33: Das ist schon älter?
01:14:33: Genau das
01:14:34: ist schon ein bisschen älder.
01:14:35: waren wir in dem Jahr zwei tausend neunzehn.
01:14:38: So diese Gesprächwort haben wir gerade geführt und sprachen sich jetzt viel zusammen für eine Kompromisse finden usw.
01:14:44: von dem Werner Kraft, der diesen Satz gesagt hat noch übrig?
01:14:47: Na schon einiges.
01:14:48: Aber halt ich glaube... Es muss ja nicht alles gleich mit Gewalt sein und überfallend, aber ich glaube die Verhältnisse zum Tanzen müssen wir schon bringen.
01:14:59: Weil wenn ich mir angucke... Wir brauchen eine andere Situation auf dem Berliner Mietenmarkt.
01:15:02: also wir müssen da was verändern!
01:15:04: Und wie Vermieter und Mieter zueinander stehen welches Machtverhältnis da ist dass die Miete sich nicht mehr nur ausgeliefert fühlen verändern im Straßenverkehr.
01:15:17: Ich will den Leuten nicht das Auto wegnehmen, aber die Dominanz des Autos, dass Eltern angst haben wenn ihre Kinder über die Grünphase schaffen und dann von dem Auto fahren werden in den Straßenverkehren und manchmal so, das will ich weg nehmen diese Verhältnisse will ich zum Tanzen bringen.
01:15:32: Ich wil, dass wir dieses Berlin heißer wird ernst nehmen und dass wir hier eine Stadt sind, die wieder vorangehen, wenn es darum geht das Klimaschutz was zu tun Uns auch nicht von der Frage dürfen nur Boote in der Brewe fahren oder darf man auch mal Menschen schwimmen leiten lassen, sondern dass wir wirklich da ein anderes Leben glauben.
01:15:55: Aber es muss halt nicht die Brechstange sein!
01:15:58: Dann habe ich noch eine letzte Frage.
01:16:00: Da sind wir doch beim Thema Hörerinnen- und Bekanntenfragen.
01:16:05: Er wird ja
01:16:08: jetzt doch, wenn die Frage
01:16:10: kommt.
01:16:11: Ein mir gut bekannter zehnjähriger Der meinen podcast üblicherweise nicht folgt Bad mich folgende frage mitzunehmen und sie haben es vorhin schon angetauscht Sie waren mit Müllwerkern unterwegs
01:16:25: Ja
01:16:26: Und da kamen wir irgendwie auch auf dieses thema neulich.
01:16:28: und dann gab er mir die frage Mit Wie die menschen auf sie reagieren wenn sie müllsammeln.
01:16:36: Wenn ich müllsamme Begeistert, also die Leute freuen sich.
01:16:41: Also weil ich habe das Gefühl dieses, diese Verträgung dieser Stadt geht wirklich sehr vielen auf den Zeiger mir auch.
01:16:47: Also will ich auch so sagen als wenn da spießig ist dann bin ich spießisch aber ich will in der sauberen Stadt leben Ich will mich im Park hinsetzen können ohne Angst zu haben dass ich da irgendwo eine Scherbe reintrete oder sowas Und ich will da auch das Leben gut genießen können.
01:17:03: Das gehört doch für mich dazu und ich merke aber, dass es in den Berlinerinnen sehr vielen so geht und sehr viele genervt sind von dem Müll und da ist sehr viel Dankbarkeit wenn man ihn aufsammelt.
01:17:12: Okay
01:17:14: jetzt noch eine letzte Frage aus dem aus dem Fragen Bingo an Politiker erinnern.
01:17:20: Ihre Prognose für den Wahlabend?
01:17:23: Wo kommen die Grünen raus?
01:17:24: Grandioser Wahlsieg für die Grüne und ein Rauschen des Festes
01:17:29: Wieviel Prozent
01:17:32: Wir werden, ich hoffe... Ich habe jetzt keine Zahl.
01:17:35: Wir haben immer keine Zahl gesagt aber nach den letzten Umfragen habe ich natürlich auch hier diese Wahl zu gewinnen vorne.
01:17:42: Das ist gar nicht eine politische Antwort auf einer Bingo-Frage.
01:17:45: Nein!
01:17:46: Aber ich kann jetzt nochmal zwei Prozent oder drei Prozent auf den Letzten drauf nehmen.
01:17:50: Ich mache ja kein Zahlenspiel hier und wir spielen auch nicht so doku, sondern ich möchte möglichst viele Prozente haben.
01:17:59: Je mehr desto besser.
01:18:01: Natürlich träumen wir davon dass wir stärkste Kraft in dieser Stadt werden.
01:18:05: natürlich das ist doch so.
01:18:06: ich bin in der Stadt und ich trete an weil ich gewinnen will.
01:18:09: aber es geht ja nicht nur um eine zahl sondern es geht darum die Politik ändern.
01:18:14: Wir wollen Berlin bewegt sich die ganze Zeit rückwärts Und jetzt haben wir das Gefühl alles geht wird schlechter und das wollen wir ändern.
01:18:24: Wir wollen raus aus diesem Rückwärts, und wir wollen Berlin wieder nach vorne
01:18:26: bringen.".
01:18:27: Und... Das ist das Entscheidende.
01:18:30: Okay!
01:18:32: Dann sage ich der dritte mal letzte Frage.
01:18:34: Wo ist wirklich die letzte Frage?
01:18:36: Welches Thema ist Wahl entscheidend am
01:18:37: Ende?
01:18:40: Also ... Ich glaube nicht dass es das Thema gibt, was Wahl entscheidet ist.
01:18:44: Es gibt glaub ich in unserem Umfeld sehr viele für die Klimaschutzzentrale ist, für die Verkehrswenezentrale, für den Schutz der Demokratie und die Mietenpolitik Zentrale.
01:18:53: Aber natürlich wollen die Leute auch Sauberkeit, eine saubere Stadt.
01:18:55: Sie wollen noch eine sichere Stadt und sie wollen nach der Wirtschaft floriert.
01:18:59: Also das sind schon die Themen, die viele umtreiben.
01:19:01: Bildungspolitik natürlich auch viele Menschen... Wir leben fast vier Millionen Menschen und jeder ist ein bisschen anders und hat andere Themen.
01:19:12: So jetzt gibt es Sachen, die mehr brennen oder weniger brennt.
01:19:14: Davon habe ich jetzt aufgezählt aber dieses eine Thema ist meistens dann nicht.
01:19:23: Ich danke Ihnen!
01:19:24: Bitte.
01:19:25: Erst mal, also wie gesagt Danke für das Gespräch.
01:19:27: alles Gute weiterhin und liebe Hörer und Hörern wenn sie mögen gerne bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar